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Sherlock (2010)  
asdfgh

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Sherlock (2010)       



Created: Mark Gatiss, Steven Moffat
Besetzung:
Benedict Cumberbatch (Sherlock Holmes)
Martin Freeman (Dr. John Watson)
Rupert Graves (Inspector Lestrade)
Sender: BBC One / BBC HD
Erstausstrahlung: 25. Juli 2010

Zitat

Story: Eine Adaption von Sir Arthur Conan Doyles Sherlock Holmes an die Gegenwart


Vorläufige Episodenliste der 1. Staffel:
1. "A Study in Pink" written by Steven Moffat and directed by Paul McGuigan
2. "The Blind Banker" written by Stephen Thompson and directed by Euros Lyn
3. "The Great Game" written by Mark Gatiss and directed by Euros Paul McGuigan


Als großer Holmes Fan kann ich mir natürlich diese Serie nicht entgehen lassen. Erst recht, wenn es eine BBC Produktion ist. Sherlock Holmes in der Gegenwart, ich glaube eine solche Adaption gab es bisher nicht. Sherlock Holmes Filme und Serien, die im viktorianischen England noch spielen gibt es ja wie Sand am Meer. Die beste Umsetzung, die es bis anhin gibt, ist meines Erachtens, die mit Jeremy Brett, da sie den echten Sherlock nach Doyles Vorlage so wunderbar herausarbeitet. Ich war daher im Vorfeld sehr froh, dass in der der Version von 2010 das Setting in die Gegenwart verschoben und hier ein Raum für Neuinterpratationen geschaffen wurde. Sehr bezeichnend für die erste Folge ist hier die Figur des Dr. Watson. Wie in Doyles Originalfassung ist dieser ein Militärarzt der verwundet aus dem Afghanistankrieg zurückkehrte. Im Original ist es der zweite Anglo-Afghanischen Krieg (1878-1880) und in der Version 2010 der Afghanistankrieg, der seit 2001 anhält. Übrigens gibt es immer wieder deutliche Anspielungen und Parallelen zum Doyle'schen Original. Das erste Buch hieß "Eine Studie in Scharlachrot" und die erste Folge "Eine Studie in Pink". In beiden erfährt man etwas über Watsons Kriegshintergrund und auch, dass er leicht invalide ist (auch das Täterprofil ist ähnlich: Kutscher und Taxifahrer) . Für mich sehr überraschend und auch sehr positiv war, dass man hier in der ersten Folge bei Watson sehr viel mehr an der Oberfläche gekratzt hat und ihm von Anfang an mehr Tiefe gegeben hat. Insbesondere sieht man das daran, dass mit der Einführung dieses "traumatisierten" Kriegsarztes die Serie begonnen wird, und nicht mit Sherlock Holmes. Auch wird Watson nicht so als dümmlicher Stichwortgeber für Holmes charakterisiert, wie in vielen anderen Adaptionen, sondern eher als jemand, der positiven Einfluss auf den "hoch-leistungsfähigenn Soziopathen" Holmes nehmen könnte, bzw. hat Holmes eine "heilende" Wirkung auf Watson, die ausdrücklich in der ersten Folge zum Besten gegeben wird. Kurzum dieser Watson gefällt mir äusserst gut.

Bei der Figur des Sherlocks dahingegen, bin ich mir nicht so sicher. Er besitzt zwar die ganzen unterhaltenden arroganten Allüren eines echten geistig überlegenden Holmes, jedoch zum einem fehlt mir ein wenig dieses Dandyhafte, das auch schon im jüngsten Holmes Kinofilm gefehlt hat und zum anderen ist dieser Holmes ein wenig jung. Des Weiteren habe ich mich ein wenig am Ende daran gestört, dass Holmes wirklich der Versuchung nicht widerstehen wollte seine Intelligenz zu prüfen, als es darum ging, die richtige Pille auszuwählen. Dass er sich hier hat noch um den Finger wickeln lassen, war meines Erachtens ein zweischneidiges Schwert: einerseits offenbart sich Holmes so auch als Mensch, aber andererseits widerspricht es seinem genuinen Kalkül. Das vermeintliche Drogenproblem von Holmes genügt für mich eigentlich als menschliche Charakterisierung dieser Person. Insgesamt war ich aber dennoch sehr angetan von Benedict Cumberbatch als Sherlock Holmes auch wenn Watson ganz klar der "tiefer gehende" Charakter ist. Meines Erachtens ist dies sogar Absicht, was man sehr nett an dem Gespräch zwischen den Brüdern Mycroft und Sherlock gegen Ende gesehen hat, in welchem sie auf einem eher kindlichen Niveau und Oberflächlichen streiten. Und nicht zuletzt ist Sherlock Holmes zwar ein genialer Charakter aber auf seine Weise doch sehr durchschaubar und auch irgendwie einfach.
Mir hat es darüber hinaus sehr gut gefallen, dass meine zwei Lieblingscharaktere neben Sherlock, Mycroft in Person und Prof. Moriarty (nur genannt) als wichtige Rollen mit eingebunden wurden und so dieser Serie einen größeren Rahmen verleihen, was den Mysterieanteil stark erhöht. Natürlich hat man auch nicht auf den Doylschen trockenen ironischen britischen Humor verzichtet, der teilweise auf sehr subtile Weise präsentiert wird. Insbesondere hat mir die dezente Art und Weise sehr gut gefallen, wie diese "witzige" Einlagen eingesetzt wurden. Gleiches gilt auf auch für den Soundtrack: Das eigene Sherloock Holmes Thema hat ein typisches detektivisches Flair, jedoch wird dies nicht alle zwei Minuten auf penetrante Weise eingespielt.
Laut Zahlen zu urteilen haben 7, 5 Millionen Leute (Marktanteil von ca. 28%) bei der ersten Folge eingeschaltet und es wird gerade über eine zweite Staffel gesprochen. Meines Erachtens hat dieses Serie eine sehr guten Start hingelegt, jedoch hat sie bestimmt noch mehr Potenzial. Alles im allen aber sehr unterhaltende Serie, die in keiner Weise enttäuscht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von asdfgh am 28.07.2010 14:14.

28.07.2010 14:09
chounokoe




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RE: Sherlock (2010)       

Being you must be so boring...

Eine sehr gute erste Folge und eine sehr gelungene Interpretation muss ich sagen. Ich habe ja sehr mit der Vorstellung gehadert, dass sich die BBC mal wieder an einem Sherlock Holmes versuchen will und dann auch noch in der Moderne. Ich kenn sie ja als sehr konservativen Verein und habe eigentlich befürchtet, dass es sich letztendlich um einen 1:1 Port ins gegenwärtige England handeln wird und kaum eigene Aspekte eingebracht werden. Da war ich natürlich umso positiver überrascht, als es sich tatsächlich als Interpretation und nicht nur als stupide Adaption herausstellte.

Der Fall in dieser Folge war jetzt nicht so sonderlich packend, da es relativ wenig zum mitraten gab. In der Hinsicht gehören A Study in Scarlett und The Adventure of the Speckled Band zu den schwächsten Sherlock Holmes Geschichten, da es dort weniger darum geht ein Mystery auzubauen, sondern eher darum Sherlocks Genie möglichst eindrucksvoll darzustellen. Trotzdem war es spannend in die Gegenwart portiert und gute neue Aspekte hinzugefügt. Die Charaktere wurden harmonisch eingefügt und alles in allem habe ich eigentlich nichts an der Folge zu meckern, was ich nicht auch an der Vorlage zu meckern hätte.

Sherlock als Figur finde ich herrlich angelegt. Cumberbatch spielt die Rolle wirklich mit viel Humor, Kantigkeit und Zynismus, genau wie ich meinen Holmes gerne habe. Nicht die glattgebügelte Variante der Granada Serie, die ja alle Leute so herrlich zu finden scheinen.

Zitat von Conan

Des Weiteren habe ich mich ein wenig am Ende daran gestört, dass Holmes wirklich der Versuchung nicht widerstehen wollte seine Intelligenz zu prüfen, als es darum ging, die richtige Pille auszuwählen. Dass er sich hier hat noch um den Finger wickeln lassen, war meines Erachtens ein zweischneidiges Schwert: einerseits offenbart sich Holmes so auch als Mensch, aber andererseits widerspricht es seinem genuinen Kalkül.

Das ist jetzt sicherlich etwas worüber man diskutieren kann, aber ich fand den Aspekt eigentlich auf den Punkt. Denn obwohl Holmes ja immer als Genie gezeichnet wird, ist er ja doch ein tiefgestörter Mann, der sich immer wieder selbst beweisen muss und an nichts anderem interessiert ist als der Lösung seiner Fälle. Da fand ich dieses mentale Kräftemessen doch recht passend. Ich fand dieser Aspekt wurde auch in späteren Doyle Geschichten klar, so zum Beispiel auch in The Adventure of the Final Problem, wo er sich ja trotz jeder Vernunft Moriarty gegenüberstellt und dies auch bezahlen muss. Nicht weil er damit Gerechtigkeit übt, sondern weil er nicht sein eigens gestecktes Ideal erreichen würde.

Insgesamt bin ich sehr gespannt wie sich die Serie wohl weiterentwickelt, bin aber wie immer bei BBC Serien traurig, dass es nur die üblichen 6 Folgen, bzw in diesem Fall ja sogar nur 3 Spielfilmlängen, sind. Wenn es in eine 2. Season geht würde ich mich ja beinahe schon freuen, wenn sie eine kürzere Laufzeit pro Folge, dafür aber mehr Folgen in Erwägung ziehen würde.


28.07.2010 17:26
asdfgh

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RE: Sherlock (2010)       

Zitat von chounokoe

Das ist jetzt sicherlich etwas worüber man diskutieren kann, aber ich fand den Aspekt eigentlich auf den Punkt. Denn obwohl Holmes ja immer als Genie gezeichnet wird, ist er ja doch ein tiefgestörter Mann, der sich immer wieder selbst beweisen muss und an nichts anderem interessiert ist als der Lösung seiner Fälle. Da fand ich dieses mentale Kräftemessen doch recht passend. Ich fand dieser Aspekt wurde auch in späteren Doyle Geschichten klar, so zum Beispiel auch in The Adventure of the Final Problem, wo er sich ja trotz jeder Vernunft Moriarty gegenüberstellt und dies auch bezahlen muss. Nicht weil er damit Gerechtigkeit übt, sondern weil er nicht sein eigens gestecktes Ideal erreichen würde.

An "The Final Problem" musste ich da auch ein wenig denken, jedoch liegt hier die Sache ein wenig anders. Erstens hat Holmes das Rätsel um den Taxifahrer in dem Moment schon längst gelöst, insbesondere als er ihn entlarvt hatte, die Waffe sei nicht echt. Das eigentliche mentale Kräftemessen hatte hier schon sein Ende gefunden. Er war ja sogar schon am Gehen, aber dann lässt er sich doch noch von diesem Pillenrätsel hinreisen, was ja gar kein echtes Rätsel ist, sondern lediglich ein Glücksspiel, wobei hier auch noch der Verdacht nahe liegt, beide Pillen wären vergiftet. Wenn hier Holmes in seinem arroganten Ton geantwortet hätte, ihn interessiere diese Nichtigkeit nicht mehr, wäre das meiner Ansicht nach noch ein Tick charakteristischer gewesen. Oder Holmes hätte als Wetteinsatz gefordert, der Taxifahrer würde ihm den Namen des Geldgebers nennen. Unter dieser Bedingung würde Holmes Charakterzug, der unbedingten Suche nach der Lösung noch etwas stärker zur Geltung kommen. Darüber hinaus kann man ja ein Treffen mit Moriarty mit diesem Spiel dieses "unbedeutenden" Serienkiller nur schwer vergleichen. Im Gegensatz zu "The final Problem" hatte hier Holmes keinen persönlichen Bezug zum "Bösewicht". Naja, ich möchte jetzt in keiner Weise die erste Folge an dieser einen Gegebenheit aufhängen. Ist ja nur alles eine Sache der Wahrnehmung. Jedenfalls gebe ich dir recht, dass dieser Verlauf der Handlung sehr wohl seine Stringenz hat und auch passend ist, vor allem weil ja Watson und Holmes am Ende noch darüber reden und Watson feststellt, dass Holmes ein Idiot ist, weil er sein Leben auf das Spiel setzt, nur um seine Cleverness zu prüfen. Mir kam es lediglich so vor, dass dieses Pillenrätsel viel zu trivial war bzw. viel zu trivial dargestellt wurde, um diesen Charakterzug von Holmes wirklich herausarbeiten zu können. Wie dem auch sei, die Folge hat mich richtig heißhungrig auf diese Serie gemacht.

Übrigens, dieser kleine Running Gag mit Watson und der Sekretärin von Mycroft war herrlich komisch.
28.07.2010 20:28
Centaurea




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Großes Dankeschön an Conan, ohne den ich nie diese geniale Kurzserie kennen gelernt hatte. Denn nur weil ich beim Stöbern im Index auf diesen Thread hier gestoßen bin, wurde meine Neugier geweckt. Andererseits verdamme ich mich dafür, nicht bis nächstes Jahr gewartet zu haben mit Anschaun, denn jetzt muss ich mit einem ganz ganz fiesen Cliffhanger leben. Ich will die zweite Staffel :heul:

Was mir ganz besonders gut gefallen sind die Charaktere. Ein bisschen musste ich an die Filmadaption denken, die dieses Jahr einen zweiten Teil spendiert bekommt (Jude Law als Watson :herz: ). Die Charaktere ähneln sich imo sowohl äußerlich als auch innerlich, nur dass die Serie weniger Wert auf Action legt. Was mir persönlich sehr sehr gut gefällt. In der ersten Folge dachte auch ich, dass Watson besser charakterisiert sei als Holmes, jedoch habe ich diese Meinung im Laufe der drei Folgen revidiert. Trotzdem gefällt mir die Figur Watson hier besser als in jeder anderen Umsetzung, weil sie einfach der Vorstellung, die ich während des Lesens von ihm hatte, fast perfekt einfängt. Besonders gefiel mir hier die erste Folge,

Spoiler

da er da seinen Krückstock losgeworden ist. Das ging so schnell und war so glaubhaft, gefiel mir einfach unglaublich gut. Aber auch dass er sehr wohl in der Lage ist, sich selbst richtig einzuschätzen und ziemlich genau weiß was er will, gefällt mir.

Später lernt er ja dann die Ärztin kennen und auch wenn das gänzlich anders lief als in den Büchern war hier definitiv ein Wiedererkennungswert da. Die Stelle an der er ihr versichert, dass das nächste Date anders laufen wird hat mich herzhaft amüsiert. Mit welcher Selbstsicherheit er davon ausgeht, dass sie nochmal mit ihm ausgehen wird :rofl2:


Und Holmes... ist eben Holmes. Introvertiert, mega intelligent und nie um eine zynische Antwort verlegen - ich mag ihn :D Allein die geniale Anfangsszene mit der Pressekonferenz spricht ja Bände über sein Wesen. Ich dachte ich sehe nicht richtig, als über den ganzen Handys nur das Wort "falsch" aufstieg. Und als Lestrard dann die persönliche Nachricht bekommt, musste ich erstmal herzhaft lachen. Es passte einfach.

Spoiler

Auch sein Drogenproblem fand ich gut ausgearbeitet, durch die Razzia der Polizei. Wie er da versucht Watson durch die Blume zu sagen, dass er sehr wohl Drogen nimmt war einfach zu herrlich. Es kommt nicht ganz an die Ausarbeitung im Buch ran, passte aber dennoch. Und die Nikotinpflaster fand ich genial. Das ist ein drei Pflaster-Problem :lol:

Zitat von Conan

Mir kam es lediglich so vor, dass dieses Pillenrätsel viel zu trivial war bzw. viel zu trivial dargestellt wurde, um diesen Charakterzug von Holmes wirklich herausarbeiten zu können
Ich fand gerade dieses Pillenrätsel in all seinen Ausmaßen genial, da hier ganz deutlich gezeigt wurde, dass Holmes vor allem eins will: sich messen. Er will wissen, ob er wirklich richtig gelegen hat, denn wenn nicht würde das seine Genialität eingrenzen. Deshalb war es auch so mega wichtig und gefiel mir. Dass letztendlich nicht gezeigt wurde, ob er die richtige Pille hatte, fand ich auch gut. Nur das er dann Watson, der diesen Wettstreit vorzeitig beendete, so gar nicht böse war, das fand ich unpassend. Ich hatte ihn mir immer als recht leicht eingeschnappt vorgestellt. Aber dafür wurde ich mit einer tollen Szene belohnt - nämlich die, als er analysiert, wie der Schütze charakterlich beschaffen ist und dann ins Haspeln kam.


Dass hier auch Sherlocks Bruder auftauchte überraschte mich etwas, ich hätte aber gerne mehr von diesem Bruderstreit gesehen. Den fand ich nämlich total genial. Das in der dritten Folge dann auch Moriaty auftauchte hätte ich aber nicht erwartet. Vor allem in dieser Form, die ich als irgendwie ... unpassend empfinde. Er kommt mir definitiv nicht wie ein ebenbürtiger Holmes Gegner vor. Und dann dieses Ende :ko:

Ich will die zweite Staffel sehen, erwähnte ich das schon? :motz:


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
05.12.2011 12:45
Kato




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Hu... ich dachte ich hätte mal was zur 2010er Staffel geschrieben... Hm... eigentlich wollte ich grad was zur neuen Folge nur ergänzen -.-'

Ach, was solls...

Die Serie ist super. Also... ja, was oll man sagen. Am Anfang war ich geschockt, weil es Modern!Sherlock war, was ich nicht erwartet hatte, aber es funktioniert soooo gut. Moffat als Showrunner hilft sicher, aber Benedict Cumberbatch (den Namen muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen ^^) und Martin Freeman (evtl bekannt aus der neueren, mittelmäßigen Anhalter Verfilmung) machen großartige Figuren, und der Nebencast ist auch toll. Vor allem kann man, wenn man schlau genug ist, tatsächlich den Fällen folgen ^^

Kommen wir kurz zu den letzten Folgen...

Spoiler: "Study in Pink"

Wirklich ganz große Klasse. Erst die Referenz zur Originalgeschichte mit dem doppelten Twist, dann Sherlock richtig gut eingeführt, genau wie Watson, und dann ein ziemlich netter Fall, der zeigt, dass Sherlock wirklich Sherlock ist. Nur ist es für einen Nicht-Londoner glaube ich einfacher den Fall zu lösen, oder für Nicht-Briten? Dunno ^^' Ich wusste es zumindest relativ früh und war geschockt, dass Sherlock es nicht kapiert hat. Muss gewohnheit sein für sie...


Spoiler: "The Blind Banker"

Ehrlich gesagt... aus der Folge ist nicht so viel hängengeblieben. War vllt nicht schwach, aber irgendwie einfach nicht so einprägsam, wie die anderen beiden der ersten Season. Dafür gab es viel Watson. Yay.


Spoiler: "The Great Game"

Wieder wesentlich besser. Endlich tauchte die Figur auf, auf die viele sich gefreut haben: Moriarty! Und er wurde ziemlich toll Portrait, wobei er mich irgendwie an den Master #Six erinnert... vllt hätte man wirklich John Simm dafür nehmen können... egal. Scott macht das auch gut. Irgendein Gedankenspurng hat mich aber dazu verleitet, ihn bei seinem ersten Auftritt schon zu verdächtigen, blind geraten. Aber es war wieder alles sehr stimmig, all die kleinen Fälle haben gut zusammengepasst...
Nur sagt mal, woher kenne ich die Sache mit dem Bild? Das kam mir komisch vertraut vor... eine Detective Conan Folge?!



So, neues, Jahr, neuer Sherlock! ^^

Spoiler: "Scandal in Belgravia"

Auftritt eines weiteren lang erhofften Charakters: Irene Adler! Ich mochte sie, auch wenn ich verstehe, wenn einige Leute jammern, dass das Original emanzipierter war, und sie hier schon etwas... mehr als Sherlock's "Opfer" am Ende daherkommt. Also, ich fand es aber okay, sie war die meiste Zeit ein ebenbürtiger Gegner für sie und sie hat sich bewährt. Auch wenn keiner ihrer falschen Tode einen halbwegs gewieften Zuschauer täuschen konnte ^^* Und mein Gott, bitte, lass diesen 50er Jahre Stil sein, du bist sonst so viel heißer, Frau ^^'''

Sherlock war auch toll, Watson gab es etwas wenig... die Fälle waren recht gut gemacht, auch wenn man vielleicht hier und da meckern könnte, was die Details angeht, aber es hat alles sehr schön zusammengepasst. War unterhaltsam...

Was ich bemängeln könnte... die Puns ^^' Sherlocked? Hat-man und Robin? Come on ^^'''' Oder die Sache mit dem Amerikanischen Agenten, den er aus dem Fenster geworfen hat... urgh. Das war... ja, der Kerl ist zu weit gegangen, aber trotzdem.

Nein, die Folge war einfach gut und stimming, trotz kleinerer Möngel und auch das Ende war, selbst wenn irgendwie absehbar, ziemlich cool gewesen ^^

"I don't know if anyone still cares I'm not gay!"



Alle Aussagen über dieser Signatur sind einzig und alleine meine Meinung. Es steht euch frei, diese zu teilen oder nicht. Diese Meinung soll nicht irgendjemandes Meinung für ungüötig erklären, oder jemandem den Spaß an [instert topic here] nehmen/jemanden dazu zwingen [insert topic here] zu mögen. (Ich neige nur manchmal dazu, gern zu widersprechen.)
Jeder ist herzlich eingeladen, mir sachlich zu widersprechen. Danke für die Aufmerksamkeit ^^

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kato am 24.01.2012 11:16.

05.01.2012 17:51
asdfgh

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Spoiler

Zitat von Kato

So, neues, Jahr, neuer Sherlock! ^^

Spoiler: "Scandal in Belgravia"

Auftritt eines weiteren lang erhofften Charakters: Irene Adler! Ich mochte sie, auch wenn ich verstehe, wenn einige Leute jammern, dass das Original emanzipierter war, und sie hier schon etwas... mehr als Sherlock's "Opfer" am Ende daherkommt. Also, ich fand es aber okay, sie war die meiste Zeit ein ebenbürtiger Gegner für sie und sie hat sich bewährt. Auch wenn keiner ihrer falschen Tode einen halbwegs gewieften Zuschauer täuschen konnte ^^* Und mein Gott, bitte, lass diesen 50er Jahre Stil sein, du bist sonst so viel heißer, Frau ^^'''

Sherlock war auch toll, Watson gab es etwas wenig... die Fälle waren recht gut gemacht, auch wenn man vielleicht hier und da meckern könnte, was die Details angeht, aber es hat alles sehr schön zusammengepasst. War unterhaltsam...

Was ich bemängeln könnte... die Puns ^^' Sherlocked? Hat-man und Robin? Come on ^^'''' Oder die Sache mit dem Amerikanischen Agenten, den er aus dem Fenster geworfen hat... urgh. Das war... ja, der Kerl ist zu weit gegangen, aber trotzdem.

Nein, die Folge war einfach gut und stimming, trotz kleinerer Möngel und auch das Ende war, selbst wenn irgendwie absehbar, ziemlich cool gewesen ^^

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"Mrs. Hudson's been attacked by an American. I'm restoring balance to the universe. " Epic!!!!!!!!!!!!!!!

Meines Erachtens war das die bisher beste Folge. Die Folge danach The Hounds of BAskerville hat mir da nicht so gut gefallen, obwohl die Adaption an sich sehr stark war und man nicht irgendeinen genmutierten Hund als Tatwaffe deklariert hat. Liegt wahrscheinlich eher daran, dass dieser FAll einer derjenigen ist, mit denen ich im Original schon nicht so viel anfangen konnte.
Was meinst du du mit den Details, über die man meckern könnte? Betreffend der Tathergänge?? Darum ging es ja in dieser Folge ja gar nicht. Die Figur der Irene Adler war hier so stark in Szene gesetzt. Vor allem im Vergleich mit dem jüngsten Kinofilm (Diese SErie kann so viel mehr als die beiden neuen Filme) ist sie mal over the Top. Und by, ihren Stil finde ich klasse. Leider wurde ja von Sherlock sein eigentlich Dandyhaftes Wesen und Gehabe entsprechend seiner genuinen Eitelkeit, die er auch geistig sonst auslebt, so wie es auch im Original beschrieben wird, ziemlich eingeschränkt. Insofern würde macht Irene ADlers äußeres ERscheinungsbild ziemlich viel Sinn, da Sherlock und Irene wie Spiegelbilder zu einander sind. Deswegen gab es ja auch in dieser Folge den Aufhänger mit der Hose und vor allem diesem Hut. Diese leicht widersprüchliche Gegebenheit sollte ja Sherlocks äußere Eitelkeit im Verhältnis zu seiner im eigenen Frivolität im Lichte von Irene Adler zum Vorschein bringen. Alles im allen eine super starke Folge und falls sich hier ein paar mehr Holmes Fans einschleichen würden, würde mich auch mal um einen etwas tieferen Einblick in diese Adaption im Vergleich zum Original wagen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von asdfgh am 14.01.2012 10:18.

14.01.2012 10:12
Kato




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Zitat von Conan

Was meinst du du mit den Details, über die man meckern könnte?

Spoiler

Naja, einerseits gab es Beschwerden, dass Irene in der Adaption Sherlock am Ende unterlegen war und schließlich sogar von ihm gerettet werden musste, wogegen die "echte" Irene ihn ja besiegt hat. Aber ich würde mich da nicht dran aufhängen, Irene war auch so ein starker Charakter.
Oder es gab Probleme mit der Geschichte um den Terroranschlag, ob das so funktionieren würde, Sherlocks Timing, was das entziffern angeht, usw. Manche Leute können sich schon über Dinge aufregen ^^'
Die Sache die mich wohl am meisten irritiert hat war das mit dem Agenten. Jemand mehrfach aus dem Fenster zu werfen ist einerseits wirklich nicht Holmes Stil und andererseits es dann als "er hat halt ein paar Schrammen" abzutun war ebenso schwach in einer Serie in der keine Looney Tunes Physik gilt...
Über die einzelnen Fallaufklärungen kann man wohl immer wieder streiten, letzten Endes ist alles besser als die Originalbücher, in denen es ja häufig unmöglich war irgendwas vorherzusehen, weil wir nur Watso's beschränkten Verstand zur Verfügung hatten (no offense ^^')



Spoiler: "Hound of Baskerville"

Stimme zu, dass es wieder wesentlich schwächer war als letzte Woche, aber nicht so schwach wie Blind Banker. Als Adaption des Originals war es okay, denke ich, wenn auch mit etwas witzig/dummen Momenten, aber es war irgendwie... nichts so herausragendes passiert, finde ich. *shrug*
Naja, war trotzdem sehenswert. Ich bin mal auf die nächste gespannt...


Spoiler: "Reichenbach Falls"

Große Klasse. Ich bin vllt nicht mit allem,allem einverstanden,aber ich denke vieles wird sich in einem Jahr klären ^^'''
Ich hatte ja etwas Angst,wegen des verantwortlichen Autors,aber es wurde ein tolles Ding abgelifert. Moriarty war herrlich,Holmes war toll,Watson war gut...
Warum stellen sich Holmes Fans nur immer als böse heraus?! Die Journalistin auch wieder^^' Egal,
Bin gepspannt,wie er das Ende gedreht hat,wobei ich schon ne Theorie habe (die aber nicht wirklich von mir ist ^^')

Ja,ich kann wirklich nicht viel dazu sagen...es war groß,zumgrößten Teil,und ich will kein Jahr warten!!!!!!!!!!



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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Kato am 17.01.2012 02:21.

14.01.2012 13:55
Akirou




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Als begeisterter Fan von Serien, die ihr Interessehaltedatum noch nicht überschritten haben:

Sherlock ist im Moment zumindest für mich das Paradebeispiel einer gelungen Serie. Wobei man in diesem Falle auch von einer Minifilm-serie aufgrund der Länge und der Anzahl der einzelnen Folgen sprechen könnte.
Ich muss mich in den meisten Punkten den Vorrednern anschließen, will auch etwas vermeiden unnötige Widerholungen in meinem Beitrag dann zu bringen (Dinge doppelt sagen lohnt sich nicht, es sei denn man muss/will konditionieren....). Daher versuche ich ein paar Punkte herauszustellen die mir allgmeine ander Serie gefallen haben, ohne Spoiler auf einzelne Episoden zu verwenden. Quasi eine Zusammenfassung des allgemeinen Eindrucks der bereits erschienen Staffeln :)

Ganz wichtig finde ich bei dieser Serie die brillianten Charaktere. Die Hauptpersonen können meiner Meinung nach nicht besser dargestellt werden, sowohl von den Schauspielern (Cumberbatch und Freeman :) hauptsächlich), als auch vom Charakter und ihren Aussagen. Daher dafür meinen Respekt und Lob. Es sind Ecken und Kanten vorhanden aber auch Punkte die eine gewisse Kontinuität darstellen (wiederholende oder ähnliche Reaktionen in bestimmten Situationen), und die Reaktionen sind nachvollziehbar und glaubhaft.

Ein paar Dinge hat diese Serie gottseidank geändert, wobei man das Übertragen in die Neuzeit diskutieren könnte, allerdings stellt es einen schönen Bruch zu den eigentlichen originalen Sherlock Geschichten da. So um darzustellen, dass nur noch der Charakter der Serie und die Grundideen übernommen wurde, alles andere allerdings adaptieren und angepasst. Die schönste und beste Veränderung finde ich allerdings die Handlung, bzw. die Fälle und Geschichten. Ich finde die Geschichten des englischen Sirs mit seinen limitierten Fundus an sprachlichen Mitteln und Ausdrucksmöglichkeiten, genau auf dem Niveau das jahrhundertelang die billigen Zeitschriften und Kurzgeschichtensammlungen prägte. Auch haben die einzelnen Fälle durchaus nette Ideen, sind aber meist schlecht erzählt und die kranken an vielen Details. Daher finde ich es gelungen wie komplex man diese einzelnen Handlungsabrisse verweben konnte um trotzdem ein harmonisches Gesamtes zu erschaffen, dem ursprünglichen ideengeber Respekt zu zollen, aber dennoch etwas gänzlich eigenes mit höherem Anspruch zu schaffen.

Die allgemeine Stimmung der Serie und die bildliche sowie musikalische Untermalung sind hervorragend, der Soundtrack hebt sich etwas vom Mittelmaß der Serienbeschallung ab. Auch eingesetzte Stilmittel wie das Einblenden von Kurzmitteilungen oder Gedankengängen in das Bild ohne sie verbal noch zu illustrieren finde ich sehr gelungen .....

Insgesamt würde ich einer Serie mal die Bestnote die ich zur Verfügung habe geben, ich hoffe es wird weitere dieser Klasse geben. Anders allerdings in ihrer Art. Und ich hoffe, dass nach der richtigen (wenigen) Anzahl von Staffeln schluss ist, damit diese Serie nicht den üblichen grausamen langsamen Tod einer ehemals interessanten Serie erleidet.


Master of Measles.
04.03.2012 23:51
Akatsuki03




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Stand: Staffel zwei durch

Da mir die Serie von vielen Seiten, unter anderem auch durch Centaurea, empfohlen wurde, hab ich mir die ersten zwei Fälle bei einer guten Freundin mal angeschaut und mir dann ganz schnell, die beiden Staffel auf BR besorgt.

Zitat von Conan

Sherlock Holmes in der Gegenwart, ich glaube eine solche Adaption gab es bisher nicht.

Kommt drauf an, wie man das „Gegenwart“ definiert. Es gab einige Verfilmungen von Sherlock, die um die 1940 entstanden sind. Dort wurde Sherlock schon in die damalige Zeit verlegt. Daher ist diese Idee nicht ganz neu.
Ich muss zugeben, dass ich Anfangs sehr skeptisch war ob das gut gehen kann, wenn Sherlock im Zeitalter von Internet und Handys agieren muss. Schließlich gehört es in den Büchern einfach dazu, dass er auf forensische Dinge hinweist, auf die damals keiner geachtet hat. Um so mehr war ich überrascht, wie gut es trotzdem funktioniert.

Zitat von Conan

Bei der Figur des Sherlocks dahingegen, bin ich mir nicht so sicher. Er besitzt zwar die ganzen unterhaltenden arroganten Allüren eines echten geistig überlegenden Holmes, jedoch zum einem fehlt mir ein wenig dieses Dandyhafte, das auch schon im jüngsten Holmes Kinofilm gefehlt hat und zum anderen ist dieser Holmes ein wenig jung.

Ich war am Anfang auch sehr überrascht, wie forsch er teilweise ist. Alleine in „Die Studie in Pink“ schreit er ja in seiner Wohnung rum, was man so nicht von einem Sherlock Holmes erwartet. O_O
Trotzdem muss ich sagen, dass ich diesen Sherlock echt klasse finde. Vom Aussehen her passt Benedict Cumberbatch einfach perfekt: er ist groß, schlank und der forsche Blick passen einfach.
Warum eigentlich zu jung? Es wird hier nicht gesagt wie Alt Sherlock ist aber ich würde ihn auf 30+ schätzen. Passt ja eigentlich, für die ersten Fälle die er mit Watson erlebt hat.

Kann man so einem Lächeln wiederstehen :D


Bei Martin Freeman musste ich anfangs überlegen, woher mir sein Gesicht so bekannt vorkam. Dann fiel es mir wieder ein: der Gute spielt Bilbo Beutlin in „Der Hobbit“. Als Watson macht er auf jeden Fall eine tolle Figur. Im Grunde ist er das Herz, während Sherlock der Verstand ist. Was gerade am Anfang gut rüber kommt, ist das Watson immer wieder begeistert ist von Sherlocks Deduktionen!

Spoiler: "Die Studie in Pink"

Ich fand es klasse, dass man auch hier eingebaut hat, dass er ein guter Schütze ist. Selbst Sherlock war überrascht und zieht schnell seine Überlegungen zurück und meint er stehe ja nur unter Schock XD


Im ersten Fall habe ich mich sogar in die Irre führen lassen. Ich dachte nämlich es handelt sich um jemand anderen als Sherlocks Bruder MyCroft! Der hier war mir halt einfach zu dünn :D Die Streitereien der beiden finde ich sehr unterhaltsam, wobei ich gerne noch mehr wüsste, wie die beiden in jüngeren Jahren waren.

Was ich sehr an der Serie liebe ist ihr Humor.

Zitat von Cetaurea

Und die Nikotinpflaster fand ich genial. Das ist ein drei Pflaster-Problem

XD Ich hab mich echt weg geschmissen vor Lachen, denn im Original taucht ein Drei-Pfeifen-Problem auf. Nette Umänderung!
Aber noch mehr gefiert habe ich in der zweiten Staffel, über diesen Hut! Hier wird so wunderbar darauf angespielt, dass der Literarische Sherlock, eigentlich nie einen hatte. Erst durch die Verfilmungen kam dieser Hut ins Spiel. Wie er das Ding alaylsiert und es sogar als Todes-Frisbee betitelt, ist einfach herrlich! :D

Ansonsten finde ich genial, wie viele Anspielungen in den einzelnen Fällen mit drin steckt.

Spoiler: "eine Studie in Pink"

Im Original geht es ja um das Wort Rache, auf was nur Sherlock kommt, da er sich in der deutschen Sprache auskennt. Lestrade ist der Jenninger, der an Rachel denkt. Hier hat man das ganze einfach umgedreht! Ein paar der Namen die hier auftauchen, kommen mir auch bekannt vor aus Geschichten von Doyle.


„Der Blinde Banker“

Zitat von Kato

Ehrlich gesagt... aus der Folge ist nicht so viel hängengeblieben. War vllt nicht schwach, aber irgendwie einfach nicht so einprägsam, wie die anderen beiden der ersten Season. Dafür gab es viel Watson. Yay.

Ging mir genauso, wobei ich das Buch sehr gerne gelesen habe. Im Original ist Sherlock hier mal richtig auf Spurensuche gegangen. Lustig fand ich hier auf jeden Fall, wie Sherlock am Anfang in der Bank rum hupft um zu erkennen, von wo aus, man das Zeichen noch sehen kann.

„Das Große Spiel“
Es wäre heute wohl nicht angebracht, wenn Sherlock ein V.R. in die Wand schießt, daher wird hier einfach mal ein Smilie drauß.

Die Geschichte um den ermordeten Regierungsbeamten war mir noch ein Begriff.

Spoiler

Weswegen ich noch wusste, dass es der Bruder der Freundin war.
Was Moriarty angeht, so hat dieser bis auf das er ein Genie ist, nichts mehr mit seinem Literarischen Vorbild gemein. War anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn so gut finde. Nerven tut er auf jeden Fall schon mal.


Die zweite Staffel gefällt mir persönlich besser als die ersten, weil sie zwei meiner Lieblingsgeschichten mit drin hat.

„Ein Skandal in Belgravia“

Die Folge ist eigentlich purer Fanservice. Ich hätte gerne McCrofts Blick auf Sherlock gehabt, als dieser sein nettes Bettlacken fast verliert :D Echt mal wie ein Kleinkind benimmt er sich hier! Hab da im Internet ein nettes doodle zugefunden:


Ansonsten finde ich die ganzen Anspielungen am Anfang herrlich eingebaut:
Die Comic Dolmetscher = Der Griechische Domletscher
Die gefleckte Blondine = Das gefleckte Band
Sherlock der nicht viel mit Watsons Aufzeichnungen anfangen kann.

Spoiler

Zitat von Kato

Auftritt eines weiteren lang erhofften Charakters: Irene Adler! Ich mochte sie, auch wenn ich verstehe, wenn einige Leute jammern, dass das Original emanzipierter war, und sie hier schon etwas... mehr als Sherlock's "Opfer" am Ende daherkommt. Also, ich fand es aber okay, sie war die meiste Zeit ein ebenbürtiger Gegner für sie und sie hat sich bewährt. Auch wenn keiner ihrer falschen Tode einen halbwegs gewieften Zuschauer täuschen konnte ^^*

Gott die Frau ist genial. Ich will nicht wissen, wie geschockt die Britian über die nackten Tatsachen hier waren. Ehrlich gesagt hat es mich gewundert, das Watson das Tablett nicht fallen gelassen hat. Herrlich natürlich die Tatsache, dass Irene Adler die einzige Frau ist die Sherlock je geschlagen hat – und dann nimmt man das hier sogar wörtlich XD Ich kann aber verstehen, dass Irene ihm verfällt. Bei dem Passwort hat es mich daher später nicht gewundert, dass sie seinen Namen verwendet hat. Als Ebenwürdig empfand ich sie auf jeden Fall. Dass sie nicht gestorben ist, war klar und das beides Mal. Darf ich sagen, dass mir Molly ein wenig Leid tat, weil Sherlock nicht darauf gekommen ist, dass das Geschenk für ihn ist.


„Der Hund von Baskerville“
Ich kann mir vorstellen, dass es gar nicht so einfach war, sich dieser Geschichte zu bedienen, weil sie ja so bekannt ist.

Spoiler

Zitat von Conan

Die Folge danach The Hounds of BAskerville hat mir da nicht so gut gefallen, obwohl die Adaption an sich sehr stark war und man nicht irgendeinen genmutierten Hund als Tatwaffe deklariert hat. Liegt wahrscheinlich eher daran, dass dieser FAll einer derjenigen ist, mit denen ich im Original schon nicht so viel anfangen konnte.

Ich mag das Original sehr. Trotzdem fand ich es auch gut, dass es am Ende dann doch nur ein Gift war. Ehrlich gesagt hat es mir gut gefallen, dass Sherlock hier an seinem Verstand gezweifelt hat. Fies war es aber, dass er Watson so angemeckert hat und vor allem ihm an den Kopf wirft, dass er keine Freunde hat. Da wäre ich auch weg gegangen und es war dann auch gut, dass Sherlock sich entschuldigt hat. Das er Watson aber als Versuchskaninchen verwendet hat, war echt typisch Sherlock Holmes! Übrigens nett, wie man die Lichtzeichen des Originals mit eingebaut hat. :rofl2:


„Der Reichenbachfall“
Gott war ich gespannt, wie man diese Kurgeschichte umgeändert hat.

Spoiler

Im Grunde weiß ja jeder das Sherlock Holmes in den Reichenbachfällen, sein Ende nimmt. Es ist auf jeden Fall eine gute Idee gewesen, dass ganze in London spielen zu lassen und Sherlock einfach ein Bild von Turner finden zu lassen, dass die Reichenbachfälle zeigt. Moriarty nervte mich hier stellenweise wirklich sehr.
Im Grunde ging es mir wie Watson, ich konnte nicht glauben, dass Sherlock sich das alles ausgedacht hat. Was ich jetzt wirklich sehr gerne wissen möchte, ist, wie Sherlock es genau angestellt hat. DA wir in der Folge schon eine Puppe im Zimmer gesehen haben, kann ich mir denken, dass die geholfen hat. Molly kann unter der Menge gewesen sein um das Blut hinzulegen. Das jemand Watson anfährt kann geplant sein. >_< Ich will nicht so lange warten.

Zitat von Kato

Bin gepspannt,wie er das Ende gedreht hat,wobei ich schon ne Theorie habe (die aber nicht wirklich von mir ist ^^')

Wie wäre die denn?


Zitat von Akirou

Die allgemeine Stimmung der Serie und die bildliche sowie musikalische Untermalung sind hervorragend, der Soundtrack hebt sich etwas vom Mittelmaß der Serienbeschallung ab

Mal ehrlich Musikalisch klingt die Serie, wie der Guy Ritchie Film aka wie der Soundtrack von Hans Zimmer! Ich hab gelesen, dass das aber Absicht war.

Fazit:
Ich bin begeistert und warte nun sehnsuchtsvoll auf die 3 Staffel. Die anderen Fälle werde ich mir wohl noch öfters anschauen und vielleicht finde ich ja dann noch mehr Anspielungen! Insgesamt würde ich der Serie so weit:
:9.0: Blogeinträge geben.

I’m Sherlocked!



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Akatsuki03 am 10.09.2012 12:56.

03.09.2012 14:09
Kato




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Zitat von Akatsuki03

Ich fand es klasse, dass man auch hier eingebaut hat, dass er ein guter Schütze ist. Selbst Sherlock war überrascht und zieht schnell seine Überlegungen zurück und meint er stehe ja nur unter Schock XD

Naja, ich denke nicht, dass er so überrascht war, was für ein guter Schütze er ist, ihm wurde nur dann erst klar, wer ihm da wohl das Leben gerettet hat ;) Aber ich fand die Szeen so herrlich "I'm in shock! Look, I've got a blanket!"

Zitat

Im ersten Fall habe ich mich sogar in die Irre führen lassen. Ich dachte nämlich es handelt sich um jemand anderen als Sherlocks Bruder MyCroft! Der hier war mir halt einfach zu dünn :D

Ich bin mir sicher, dass (fast) alle Zuschauer zu erst jemand anders in Verdacht hatten ^^ Das war wohl Moffats Absicht.

Zitat

Was Moriarty angeht, so hat dieser bis auf das er ein Genie ist, nichts mehr mit seinem Literarischen Vorbild gemein. War anfangs sehr gewöhnungsbedürftig und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich ihn so gut finde. Nerven tut er auf jeden Fall schon mal.

Okay, Moriarty ist wirklixh sehr, sehr anders als was man von ihm erwartet hätte, und nervig, aber als Figur finde ich ihn trotzdem großartig. er erinnert mich irgendwie sehr an die Figur des letzten Master aus NuWho, wobei ich nicht weiß, ob das Absicht oder Zufall war.

Zitat

Zitat von Kato

Bin gepspannt,wie er das Ende gedreht hat,wobei ich schon ne Theorie habe (die aber nicht wirklich von mir ist ^^')

Wie wäre die denn?

Spoiler

Naja, ich glaube inzwischen ist das ganze sehr gängig, wobei ich zwischen den Seasons keinen großen Kontakt zum fandom habe...
Am Ende läuft alles auf den Gefallen hinaus, um den er Molly bittet (was man als Gerichtsmedizinerin nicht alles tun kann, den seltsamen Zufall, dass Watso angefahren wird, eine ganze Menge Zuschauer, die da rumstehen, der Wäschewagen, der zwei Meter weiter rumsteht... Ich glaube das ganze lässt sich recht einfach erklären, wenn man Sherlock genug Weitsicht einräumt, oder eine Vorbereitung auf eine Menge Eventualitäten. Ich weiß eben nicht, wie weit er Moriatry's Plan tatsächlich durchschaut hatte. Wobei ich immer noch überzeugt bin, dass er B***s*** erzählt hat, als er tatsächlich meinte, sein kleiner Rhythmus könnte Schlösser knacken.




Vllt muss ich mir die Kurzgeschichten doch nochmal kaufen und selbst lesen, zu lange her, dass ich mich an die meisten Referenzen erinnern könnte x.x


Alle Aussagen über dieser Signatur sind einzig und alleine meine Meinung. Es steht euch frei, diese zu teilen oder nicht. Diese Meinung soll nicht irgendjemandes Meinung für ungüötig erklären, oder jemandem den Spaß an [instert topic here] nehmen/jemanden dazu zwingen [insert topic here] zu mögen. (Ich neige nur manchmal dazu, gern zu widersprechen.)
Jeder ist herzlich eingeladen, mir sachlich zu widersprechen. Danke für die Aufmerksamkeit ^^
05.09.2012 12:54
Centaurea




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Ich hab ja noch gar nichts zur 2. Staffel geschrieben *schock* Das muss ich gleich mal ändern, wo ich schon mal zufällig wieder auf den Thread gestoßen bin :pfeif:

Zitat von Akatsuki03

Da mir die Serie von vielen Seiten, unter anderem auch durch Centaurea, empfohlen wurde, hab ich mir die ersten zwei Fälle bei einer guten Freundin mal angeschaut und mir dann ganz schnell, die beiden Staffel auf BR besorgt.
Du wärst damit die Dritte, die ich überzeugt hätte, ich bin Täterin aus Überzeugung :D (Und die Staffeln habe ich übrigens auch auf BR ;) ) Ich wusste doch, dass ich einen guten Geschmack habe :boogie: Anscheinend haben das aber noch ganz viele andere getan, denn als ich mir die 2. Staffel kurz nach erscheinen im MM kaufen wollte, suchte ich die etwas vergebens. Hätte ich mich einfach umgedreht, hätte ich sie in der Hitliste auf Platz 1 gar nicht übersehen können, nur bin ich nie auf den Gedanken gekommen, die dort zu suchen. Wir können also recht sicher sein, dass die 3. Staffel definitiv hier erscheint, nur leider wird die meines Wissens nach erst 2013 abgedreht :heul:

Okay, nun zur Staffel selbst. Ich persönlich mag die 1. etwas lieber als diese, allein schon wegen dem Einstieg in die allererste Folge. Die Handys waren so genial, man musste mitlesen, mitdenken und bekam alle Hinweise, die auch Sherlock hatte. Das war in dieser Staffel nicht mehr ganz so ausgeprägt, was ich sehr schade fand. Dafür gab es hier Irene, die ich einfach nur klasse fand. Die Bücher habe ich ja vor Ewigkeiten gelesen, mir geht es also wie Kato. Ich sollte meine Referenzen unbedingt mal auffrischen. Ich war nur so wahnsinnig enttäuscht, dass sie so eine kurze Rolle spielte.

Spoiler

Und auch ich geselle mich in die Reihe derer, die ihre Rolle nicht stark genug fanden. Die Idee, sie in eine Domina zu verwandeln, fand ich jedenfalls klasse. Trotzdem gab sie sich Sherlock irgendwann demütig gegenüber und das passte mir irgendwie nicht. Außerdem nur eine Folge? :( Sie war doch die Liebe seines Lebens und die einzige, die neben Mycroft seine Gedankengänge versteht. Ich hatte mich so sehr auf diverse Geplänkel gefreut :(
Von der zweiten Folge hatte ich mir bei der Fernsehausstrahlung (ja, ich habe sie auf ARD geschaut und bin die Woche drauf ganz artig einkaufen gegangen ;) ) soviel versprochen. Die war ja echt alles, düster, geheimnisvoll, mysteriös. Da kam so richtig dieses Flair auf, dass ich mir von einer einsamen Gegend verspreche. Ich war so gebannt und bekam dann so eine Auflösung :drop:

Spoiler

Dabei war soweit eigentlich alles gut. Ich habe gefeiert, als Sherlock Mycrofts Karte zückte, die er sich für solche Gelegenheiten organisiert hatte :D Aber ab dann ging es echt bergab. Erstmal sieht er nicht wirklich aus wie sein Bruder und ich kann mir nicht vorstellen, dass auf der Karte kein Bild abgebildet oder gespeichert war. Dann dieser blöde Doktor, der sich sofort als Bösewicht outete, weil er Sherlock half (nur seine Methoden waren unklar). Und dann dieses blöde Versuchskaninchenspiel mit Watson, der arme tat mir so Leid :( Sherlock war ein absoluter Arsch in der Folge, und dieses blöde Gas... Einerseits fand ich es schon gut gelöst. Beim 2. Schauen habe ich sogar darauf geachtet, ob der Zuschauer den Hund mal zu Gesicht bekommt, Pustekuchen. Andererseits... passte es überhaupt nicht zur Atmosphäre. Aber die Morsezeichen waren wirklich absolute Klasse :D
Und bei der 3. Folge muss ich mich dann Akatsuki anschließen. Moriarty nervte. Sowas von. Wobei seine Abgebrühtheit und die Krone echt gut zu ihm passten :D Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich bis zuletzt wirklich gezweifelt habe.

Spoiler

Eigentlich war ich mir sicher, dass Sherlock einfach nicht sterben konnte (das kann man den Fans doch wirklich nicht antun!) aber andererseits war alles so perfekt inszeniert. Wieso sollte Watson zum Psychiater gehen, wenn er nicht 100%ig überzeugt wäre? Das war zu Anfang der Folge echt ein Schock, sehr bösartig und hundsgemein. Und als man am Ende Watson solange allein am Grabstein stehen ließ und auch mein gutes Zureden an meinen Fernseher nichts brachte (Sherlock tauchte und tauchte und tauchte nicht einfach wie aus dem nichts auf :( ) war ich wieder am Zweifeln. Ihr könnte euch meine Erleichterung echt nicht vorstellen ;) Mit Molly habe ich allerdings gar nicht mehr gerechnet, klar habe ich mich gefragt, wie es vonstatten ging, aber sie hatte ich nicht mehr auf der Rechnung. Und eine Puppe? Wann soll man die gesehen haben? Ich hasse mich gerade dafür, meine Staffeln verliehen zu haben, sonst könnte ich mir die Folge jetzt nochmal anschauen *Haare rauf*

Ich freue mich schon auf den Einstieg in die 3. Staffel, Watsons Gesicht dürfte so ziemlich Gold wert sein :) Außerdem bin ich gespannt, ob es eine besondere Bedeutung hatte, dass Sherlock sich versteckt hielt oder ob es wirklich nur die Dramatik (und den Cliffhanger) am Ende der letzten Folge darstellen sollte.
ich liebe diese Serie, ich könnte mir keine bessere Besetzung wünschen. Nur mit Moriarty bin ich nicht mehr ganz so glücklich. Dass er jünger ist stört mich dabei nicht. Gerade in der heutigen Zeit sind es doch meist die jüngeren, die mit bahnbrechenden Ideen groß rauskommen. Aber er ist mir zu besessen, taucht zu oft auf. Er ist nicht die Figur im Hintergrund, die von Sherlock gejagt wird. Und ob er wirklich so ebenbürtig ist wage ich mittlerweile auch zu bezweifeln. Dabei fand ich seine Einführung in der 1. Staffel doch so genial.


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
05.09.2012 15:20
Akatsuki03




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Spoiler: "Baskerville"

Zitat von Centaurea

Erstmal sieht er nicht wirklich aus wie sein Bruder und ich kann mir nicht vorstellen, dass auf der Karte kein Bild abgebildet oder gespeichert war.

Es war kein Foto drauf. Man hat beide Seiten gesehen. Außerdem war es ja so, dass die Überprüfung hat 20 Minuten gedauert hat, bis dahin hatte Sherlock auch nur Zeit. Danach flog der Schwindel ja auf. Das niemand Mycroft kannte, kann ich mir vorstellen, denn er ist ja niemand der sich im Rampenlicht präsentiert.

Zitat von Centaurea

Und dann dieses blöde Versuchskaninchenspiel mit Watson, der arme tat mir so Leid

Tut er das nicht immer :D Watson hat es auch hier nicht einfach. Denken wir mal an sein erstes Date, bei dem ihm Sherlock nicht gerade eine Hilfe war. Watson und sie wären ja beinahe drauf gegangen. Weihnachten verlief ja auch nicht wie geplant XD


Spoiler: "Reichenbach"

[qoute=Centaurea] Außerdem bin ich gespannt, ob es eine besondere Bedeutung hatte, dass Sherlock sich versteckt hielt oder ob es wirklich nur die Dramatik (und den Cliffhanger) am Ende der letzten Folge darstellen sollte.[/quote]
Ich auch. Wobei ich mir denken kann, dass er dafür sorgen will, dass er nicht als Schwindler mehr dasteht. Sherlocks Ruf ist ja im Eimer und den muss er wieder aufbauen.
Im Original hat Sherli folgende Begründung:

Spoiler: "Literatur Sherlock"

Moriarty war nicht alleine bei den Reichenbach Fällen. Seine recht Hand Moren war mit dabei. Außerdem gab es noch andere, die Rache an ihm nehmen würden. Dadurch würden seine Freunde in Gefahr sein, weswegen er seinen Tod vortäuscht. Erst als er die meisten besiegt hat, kehrt er nach London zurück und zeigt sich dann auch erst Watson, der umkippt XD Ich hoffe das behalten sie auch hier bei. Mit Watson zusammen besiegen sie dann Moren und Sherlock kann wieder seinen Fällen nachgehen.


Zitat von Kato

Ich weiß eben nicht, wie weit er Moriatry's Plan tatsächlich durchschaut hatte.

Das ist die Frage aller Fragen. Ich hoffe, dass Sherlock hier wieder gezeigt hat, wie gut sein Verstand arbeitet und dass er soweit mitgedacht hat. Ich frage mich aber auch, ob sein Erzrivale sich so einfach umgebracht hat.

Zitat von Centaurea

Wobei seine Abgebrühtheit und die Krone echt gut zu ihm passten

XD Ehrlich der Einbruch im Tower war genial. Ich könnte mir Moriarty echt gut als verzogenen König vorstellen.

"Kniet nieder ihr Dummen Bürger!"


Übringes das habe ich auch online gefunden:

Watson als Golden Retriever Welpe passt wie die Faust aufs Auge XD Mycroft passt aber auch, genauso wie Moriarty :rofl2:


06.09.2012 19:39
Shina
      

Ja, der Hund mit den treuherzigen Augen passt gut zu Watson. Miss Hudsons Hündin sieht ihr aber auch echt ähnlich. :D


Sherlock ist eine tolle Serie. Ich wünsche mir zwar manchmal, dass es ruhig mehr Folgen geben könnte, aber wer weiß, vielleicht wären dann solche Folgen qualitiv ärmer gewesen. Ist also schon gut so. :)

In meiner Kindheit habe ich die Bücher verschlungen und die tolle Serie mit Jeremy Brett aus den 80er/90ern habe ich auch sehr genossen. Da war ich echt skeptisch gewesen, als ich letztes Jahr von der Serie erfuhr, aber sie hat mich wirklich begeistert. So viel Liebe zum Detail und beim xten Gucken wird sie auch nie langweilig bzw. man kann noch etwas Neues entdecken. Anfangs konnte ich mich nicht wirklich an Benedikt Cumberbatch gewöhnen, aber das hat sich nach den ersten Screen-Minuten schnell erledigt. Und Martin Freeman ist einfach ein toller Watson.

Und ich bin schon so auf die 3. Staffel gespannt. :)

Spoiler

Vielleicht kommt dann Sebastian Moran als Bösewicht. Obwohl ich Moriarty auch eigentlich gemocht habe trotz seines eher jungen Alters. Dem Watson gönne ich dann endlich seine Mary.


Übrigens - kennt ihr schon diesen Link? (Achtung Spoiler zur 2. Staffel, auf Englisch) - Uff, da hat sich wirklich jemand Mühe gemacht.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shina am 07.09.2012 10:20.

07.09.2012 04:25
Mellow




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Weder bin ich ein großer Fan, noch ein besonders guter Kenner des Sherlock-Holmes-Universums (gewesen), und doch hat die Serie es geschafft mich zu begeistern. Hier kommt alles zusammen, was eine gute Serie braucht: gut gezeichnete Charaktere, gespielt von fähigen Schauspielern, interessante Stories, schicke Optik und in diesem Fall als Adaption auch das ein oder andere Augenzwinkern hin zum Original. (Wobei mir da als Laie sicher auch viel entgeht.) Ich habe mir dann recht schnell die BluRay-Box der 1. Und 2. Staffel gekauft, auf der auch die ursprüngliche Fassung von „A Study in Pink“ ist – da sieht man deutliche Unterschiede und wie gut alles noch einmal überdacht wurde, um ein überzeugendes Produkt herzustellen.

Die Serie heißt zwar „Sherlock“ und natürlich spielt er als eine der Hauptfiguren eine wichtige Rolle, aber ich habe nicht den Eindruck, dass er wie ein Gott hochgehalten wird. Ja, er ist arrogant und spielt sich gerne in den Vordergrund, aber er darf auch einiges von Watson einstecken und bekommt auch ein paar schwache Momente, was ihn letztendlich doch ziemlich sympathisch macht. Martin Freeman als Watson ist so ein super Partner. Er und Cumberbatch sind schon optisch so gegenteilig, und dann kommt noch das großartige Spiel dazu. Freeman war für mich eigentlich immer eher so ein „Teddybär“-Typ, vielleicht weil ich zu oft „The Office“ und „Tatsächlich…Liebe“ geguckt habe. Aber dann die Szene in der ersten Folge

Spoiler

in der er ganz kalkuliert und genau den Taxifahrer durch das Fenster erschießt, halleluja.

Interessant auch, dass sowohl Sherlock als auch Watson ihre ganz eigenen Arten von Ausrastern haben. Sherlock schießt um sich und sucht Zigaretten, Watson mutiert zum geifernden Kampfzwerg. Und sorry, aber wie die beiden zusammen in 221b leben, ist einfach zu drollig. Ich glaube, ich wäre schon längst ausgezogen.
Allerdings muss man der Serie auch zu Gute halten, dass sie eben nicht nur auf der Chemie der beiden basiert, sondern eben auch interessante und gut inszenierte Fälle zu bieten hat, sowie die Nebencharaktere sinnvoll einbindet. Wie gesagt habe ich leider keine große Ahnung von den Originalen, aber für sich war eigentlich jeder Fall schlüssig und nachvollziehbar. Man sieht ja bei euch, dass die kleinen Andeutungen bei Kennern gut ankommen, das reicht mir als Beweis. ;)

Spoiler: "A Study in Pink"

Zitat von Conan

Erstens hat Holmes das Rätsel um den Taxifahrer in dem Moment schon längst gelöst, insbesondere als er ihn entlarvt hatte, die Waffe sei nicht echt. Das eigentliche mentale Kräftemessen hatte hier schon sein Ende gefunden. Er war ja sogar schon am Gehen, aber dann lässt er sich doch noch von diesem Pillenrätsel hinreisen, was ja gar kein echtes Rätsel ist, sondern lediglich ein Glücksspiel, wobei hier auch noch der Verdacht nahe liegt, beide Pillen wären vergiftet. Wenn hier Holmes in seinem arroganten Ton geantwortet hätte, ihn interessiere diese Nichtigkeit nicht mehr, wäre das meiner Ansicht nach noch ein Tick charakteristischer gewesen. Oder Holmes hätte als Wetteinsatz gefordert, der Taxifahrer würde ihm den Namen des Geldgebers nennen.
Es ist weniger ein Rätsel als ein Problem, vielleicht eher eine Art philosophische Frage? Der Taxifahrer sagt zwar, es wäre ein Spiel, aber er hat es immer durch seine Taktik „gewonnen“. Sherlock ist ihm aber, anders als die anderen Opfer, durchaus gewachsen und hätte eine Chance, den Spieß umzudrehen. Voraussetzung wäre, dass nicht beide Pillen vergiftet sind. Da ich davon ausgehe, dass der Taxifahrer bei Erfolg versuchen würde, noch mehr Leute für das Geld umzubringen, ist sicher eine Pille nicht vergiftet. Und Sherlock will einfach wissen, ob er ihn durchschauen konnte.

Spoiler: "The Blind Banker"

Meiner Meinung nach überhaupt keine schwache Folge, sondern eine mit vielen Lieblingsmomenten: Watsons Ärger mit der Selbstbedienungskasse. Dann: Sherlocks alter Freund von der Uni bittet ihn um Hilfe und man sieht SOFORT wie unangenehm das Sherlock ist. Anscheinend war er nicht gerade beliebt und er ist sich dessen durchaus bewusst. Da tut es doppelt weh, dass Watson sein „friend“ mit „colleague“ korrigiert. Dann Watson, wie er vor der verschlossenen Wohnungstür steht, und seinen herrlichen Monolog hält, was den Täter dazu führt von Sherlock abzulassen (die Mafia denkt ja dann, Watson wäre Sherlock… XD). Sarah mag ich übrigens sehr gerne und ich fand es sehr schade, dass es bei ihr nicht geblieben ist. Ihr Wesen schlägt ein bisschen in Watsons Kerbe, aber ohne diese Selbstaufgabe an eine andere Person. Ansonsten war die Darstellung der Mafia doch sehr stereotyp. Pluspunkt für weibliche Drahtzieherin und weiteres, subtiles Einbringen von Moriarty!

Spoiler: "The Great Game"

Sorry, aber Andrew Scott for president… der Mann spielt so genial, dass mir der ursprüngliche Moriarty nicht egaler sein könnte. Völlig abgedreht, verspielt, dabei absolut kalt, grausam und kalkuliert. „Did you like the touch with the underwear?“ Genial, wie er Mollys (heimlich schwules) Date gespielt hat, wobei mir Molly da wirklich unendlich leid tut. Die wird schon von Sherlock dermaßen ausgenutzt, das hat sie einfach nicht verdient. Der Weg zum Pool ist sowohl deduktiv als auch emotional ein steiniger für Holmes und Watson. Ich muss sagen, dass mich der Tod der alten Frau doch sehr gerührt hat, obwohl man kaum etwas von ihr sah (was wohl auch der Grund war, warum man von dem Kind gar nichts gesehen hat). Da muss ich Watson loben, der bei all dem Stress eben nie die menschliche Seite der Dinge vergisst und Sherlock auch dafür rügt. Das Ende der Folge mag der böseste Cliffhanger der Geschichte sein. Obwohl, Staffel zwei setzt eigentlich noch einen drauf…

Spoiler: "The Woman"

Ist Irene Adler zu kurz gekommen? Meiner Meinung nach schon. Ja, man will Sherlock Holmes als möglichst intelligent und erhaben über Gefühlen darstellen, aber was hätte es geschadet, Irene gewinnen zu lassen? Ich will nicht so weit wie viele andere im Fandom gehen und gleich Sexismus unterstellen, aber hier zeigt sich ziemlich gut, dass eben Sherlock brillieren soll und kein anderer. Sein echter Gegenspieler ist Moriarty, und nur der darf ihm ein Schnippchen schlagen. Ich hätte es Irene absolut gegönnt.

Spoiler: "The Hounds of Baskerville"

Ebenfalls für einige eine schwächere Folge, aber es stecken doch wieder kleine Sachen drin, die mich begeistert haben. Darunter besonders Sherlocks Halluzination von Moriarty am Ende im Nebel. Hat er also doch vor etwas Angst. ;) Das leicht untergeordnete Thema „Sind Sherlock und John jetzt gute Freunde oder nicht?“ hat auch Platz gefunden und war auch nicht zu kitschig eingebracht. Da waren wieder so viele schräge Momente (Sherlock macht Kaffee für John, weil er Drogen testen will XD), die einfach die Serie mit ausmachen und für etwas mehr Leichtigkeit sorgen.

Spoiler: "The Reichenbach Fall"

Also wenn Akatsuki „The Woman“ als Fanservice bezeichnet, dann mache ich das mal mit dieser Folge. Aber mehr sage ich dazu nicht, um niemanden hier zu verstören. ;)
Ich war sooo froh, dass Molly endlich mal eine echte Aufgabe bekommen hat und hoffe entsprechend (aber wahrscheinlich vergeblich), dass wir in Staffel 3 ebenfalls mehr von ihr sehen. Und natürlich will ich wie alle wissen, WIE Sherlock eigentlich seinen Tod vorgetäuscht hat – es bleibt spannend. Das durchziehende Thema „Märchen“ war sehr gut eingesetzt, Moriarty ist hier einfach der Typ für solche perfiden Sachen und Märchen sind ursprünglich auch ziemlich grausam. Die ganze Folge über baut sich eine Spannung auf, wie Sherlock da nur wieder herauskommen will und entlädt sich dann in dem Fall und Watsons 1A-Darstellung von Trauer und Fassungslosigkeit. Die Journalistin war mir aber auch von Anfang an ziemlich unsympathisch, ist doch klar, dass ihm irgendwann die Presse auf die Spur kommen möchte. Ein solcher „Volksheld“ muss auch seine Ecken und Kanten haben, und selbst wenn sie keinen Skandal gefunden hätte, so doch wenigstens einen Haufen negativer Sachen über seine Persönlichkeit. Lieblingsdialog war definitiv zwischen John und Mycroft: „Nicked his smurfs? Broke his action man?“ XD

Das Sherlockfandom war ja schon immer ziemlich aktiv und beteiligt, aber ich glaube die BBC hat es mit dieser Serie wieder enorm gepusht. Links wie den von Shina findet man überall und es gibt mindestens so viele Theorien zu Reichenbach wie Fans der Serie. Ich finde das alles unheimlich faszinierend und werde mir bei Gelegenheit sicher auch mal das Original zu Gemüte führen.
13.03.2013 13:56
Sapamo




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Ich muss zugeben, ich war am Anfang ein bisschen skeptisch. Ich hab im Fernsehen schon immer die Vorschau für die Serie gesehen oder auch in der Zeitung darüber gelesen aber irgendwie ist es mir ein bisschen fremd vorgekommen. Für mich war die beste Umsetzung eben die Filme.

Zitat von Conan

Sherlock Holmes in der Gegenwart, ich glaube eine solche Adaption gab es bisher nicht.

Genau das hat mich ein bisschen stutzig gemacht. Ich konnte es mit einfach nicht vorstellen, wie Sherlock in der heutigen Zeit ermittelt. In meiner Vorstellung hat das einfach irgendwo nicht gepasst. Sherlock im heutigen Zeitalter.

Aber nachdem mit Aki (einen rießiges Dankeschön noch mal) begeistert von der Serie erzählt hat, bin ich überzeugt worden und hab mir die DVDs gekauft. Und ich bereue es überhaupt nicht. Die Serie ist zwar an vielen Stellen sehr abstrus aber so ist Sherlock eben, durchgeknallt wie eh und je. Aber die Serie ist einfach nur genial.

Zitat von Akatsuki03

Bei Martin Freeman musste ich anfangs überlegen, woher mir sein Gesicht so bekannt vorkam. Dann fiel es mir wieder ein: der Gute spielt Bilbo Beutlin in „Der Hobbit“. Als Watson macht er auf jeden Fall eine tolle Figur. Im Grunde ist er das Herz, während Sherlock der Verstand ist. Was gerade am Anfang gut rüber kommt, ist das Watson immer wieder begeistert ist von Sherlocks Deduktionen!

Das stimmt. Das ist richtig schön gesagt, er ist das Herz während Sherlock der Verstand ist. Das ist wahr. Ich mag Dr. Watson als Charakter sowieso unheimlich gerne. Ich find ihn in den Büchern schon toll. Von Jude Law bin ich einfach nur begeistert als Watson und Martin Freeman ist in der Serie auch einfach nur toll. Er sieht nicht nur gut aus wie ich finde. Er stellt Watson auch super dar. Seine ganze Art passt. Wenn er mit Sherlocks schnellen Deduktionen nicht immer mit kommt und ein bisschen verwirrt schaut oder auch wütend auf ihn wird und ihn anschreit. Die Wortwechsel zwischen den beiden sind mit das beste. Und auch die Mimik von beiden ist toll.

Von den Folgen her finde ich ham alle irgendwas. Vor allem die ganzen Anspielungen die mit eingebaut werden.
Beim Finale der zweiten Staffel war ich sehr gespannt und dann kam der Reichenbachfall.

Spoiler

Ich glaube so ziemlich jeder weiß was passiert wenn man die Worte Sherlock Holmes und Reichenbachfall hört. Aber man hofft ja immer. Als Watson den Anruf bekommen hat, das Mrs. Hudson angeschossen wurde und zu ihr eilt, hab ich nur gedacht, NEIN NEIN NEIN bleib da, ihr geht’s gut nicht weglaufen! Oh Mann. Sehr heftig fand ich dann die Szene als Sherlock auf dem Dach steht. Moriartys Selbstmord einfach extrem und dann das Telefongespräch mit Watson ging mir sehr nah. Ich hatte echt Gänsehaut und hab mitgefiebert. Und für mich auch ein Gänsehautmoment, als Watson am Grab steht und, ja mit den Tränen kämpft kann man sagen und nur sagt. Sherlock ich möchte Sie nur um eines bitten, bitte seien Sie nicht tot. Gänsehaut.


Zitat von Kato

Okay, Moriarty ist wirklixh sehr, sehr anders als was man von ihm erwartet hätte, und nervig, aber als Figur finde ich ihn trotzdem großartig.

Der hat extrem ein Rad ab. Ich hätte ihn mir rein von der Figur her auch ganz anders vorgestellt. Und ich hab auch am Anfang gedacht, wie das soll jetzt der große Bösewicht sein. Aber als er zum Beispiel in dieser Schwimmhalle telefoniert, erst ruhig fast schon schüchtern redet und dann auf einmal losschreit. Holla der hat Stimmungsschwankungen oder als er Sherlock sagt er würde ihm das Herz rausreißen. Eine Mimik das ist der Wahnsinn. Da gruselts einen richtig.
Auch Sherlocks Bruder Microft hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber die Streitereien zwischen den beiden sorgen auch immer für einen Lacher gerade im Buckingham Palace merkt man richtig das dem sehr steifen aristokratischen großen Bruder sein kleiner Bruder Sherlock in vielen Situationen peinlich ist.

Ich hab auch auf jedenfall sehr viel gelacht und mitgefiebert. Die Fälle sind spannend mit sehr vielen Wendungen die ich nie im Leben erwartet hätte. Ich freu mich rießig auf die Fortsetzung und bin gespannt was für Fälle und Anspielungen noch kommen werden.


21.07.2013 14:09
Som'ni Bb




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Es gibt zuwenig Sherlock in der Welt, aber diese Serie zeigt, dass dieses wenige dann doch immer wieder erstaunlich gut ist o__o (auch wenn die Folgen mit Spielfilmlänge schon wieder etwas zu lang sind für "einfach mal so zwischendurch")

Und dann die ganzen Anspielungen ^^ ~ (die vielen anderen hier auch gefallen) macht Lust und Laune, wieder die alten Fälle raus zu kramen und wieder Doyls Originalgeschichten zu lesen. Ich liebe es zB, wenn Mrs Houdson sagt: "Ich bin nur ihre Vermieterin, nicht ihre Haushälterin." X'D

Und dann noch: Ich weiß nich, warum heutzutage in jede Serie irgendwo schwule Andeutungen gemacht werden müssen (nich falsch verstehen: Diese Szene im Café in der ersten Folge is super XD der Dialog~), aber es verwundert doch'n bisschen. Auch hier wieder von Mrs Houdson:
*Watson zuflüster* "Ich kenne auch welche gegenüber, die sind sogar verheiratet." X'D hach~ Sherlock und Watson, was für ein Paar :-P
aber auch so: Diese Serie stimmt bis in die kleinsten Nuancen, wie sich die Figuren verhalten~ die Figuren und Begebenheiten von damals sind einfach prima in die Neuzeit transferiert worden! :D

Spoiler

Zitat von Sapamo

Der hat extrem ein Rad ab. Ich hätte ihn mir rein von der Figur her auch ganz anders vorgestellt. Und ich hab auch am Anfang gedacht, wie das soll jetzt der große Bösewicht sein. Aber als er zum Beispiel in dieser Schwimmhalle telefoniert, erst ruhig fast schon schüchtern redet und dann auf einmal losschreit. Holla der hat Stimmungsschwankungen oder als er Sherlock sagt er würde ihm das Herz rausreißen. Eine Mimik das ist der Wahnsinn. Da gruselts einen richtig.
Auch Sherlocks Bruder Microft hatte ich mir ganz anders vorgestellt. Aber die Streitereien zwischen den beiden sorgen auch immer für einen Lacher gerade im Buckingham Palace merkt man richtig das dem sehr steifen aristokratischen großen Bruder sein kleiner Bruder Sherlock in vielen Situationen peinlich ist.

Dass Mycroft Holmes so dünn ist, hat mich regelrecht schockiert, aber sein Gesicht passt wiederum gut zu Mycroft.
Ach und Moriaty war sowieso die größte Überraschung XD dass es der "schwule Freund" (<-- und wieder is das Thema drin. Zufall? Ich meine, worin sonst bestand der Sinn?) von Holmes Verehrerin is (nein, nich Irene Adler, die eine im Labor, die ständig von ihm verbal was auf den Deckel bekommt^^')


Und dann ist da natürlich noch der tolle Soundtrack! Macht immer wieder Laune, wenn das Thema losgeht :D



23.08.2013 13:45
thyella




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Spoiler: " S03E01 - The Empty Hearse"


Sherlock ist zurück :D Und es freut mich, dass Watson und Sherlock in der Hobit-Zwangspause nicht ihre Watson/Sherlock Chemie eingebüßt haben.

Gerade der Anfang der Folge war genial :D
Als die Methode vorgestellt wurde, wie Sherlock "es" angeblich gemacht hat war ich nur am rumschimpfen :D Als ob niemand das fette dicke Bungeeseil sehen würde und was denn der Unsinn mit der unechten leiche soll und so weiter. Als sich dann rausgestellt hat, dass es nur eine Theorie ist war ich richtig erleichtert. ich wäre sehr sehr sauer und enttäuscht gewesen, wenn das die wahre Lösung gewesen wäre.
Ich bin also nur einer von vielen Fans, die nicht mehr auf die Lösung warten konnten und etwas möglichst spektakuläres erwartet haben. Die Auoren greifen den enttäuschten Fans, denen die echte Lösung vielleicht nicht spektakulär genug ist schon während der Serie vor, indem Sherlock, nachdem er erzählt, wie er es gemacht hat (FALLS es die echte Methode war?!) und auf das Gemeckere des Gegenüber nur antwortet "Everyone is a critic".

Lachen musste ich auch bei den Szenen in denen Watson SHerlock immer wieder an die Gurgel geht.
Am Anfang dachte ich Watson bekommt einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, aber dann hat er ja doch noch auf die einzig verständliche Art reagiert und versucht Sherlock zu er drosseln :D .

Toll war auch die Szene mit den Eltern. "But they are so...ordinary" :rofl2:

Generell gab es viel zu lachen und schmunzeln in der Folge, was mir gut gefallen hat.

Ich muss sagen am Ende habe ich es Sherlock abgenommen, dass er wirklich nicht weiß, wie er die Bombe entschärfen oder anhalten kann und hab dann nur gedacht "Du Arsch!", als sich rausgestellt hat, dass er den armen Watson wieder reingelegt hat.


Was ich etwas schade finde ist, dass am Sonntag schon die 2. Folge läuft und die dritte schon am 12. Januar. Dann ist die Staffel schon wieder aus und wir müssen wieder warte :( ...es sei denn die Serie ist dann abgeschlossen.



Set by Sariel <3

02.01.2014 02:34
Nankurunaisa




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Hallo :)

Also ich hab bisher die ersten beiden Staffeln gesehen und muss sagen, dass mir die Folgen gut gefallen haben.

Holmes wird schön exzentrisch und mehr als "schräg" für sein Umfeld dargestellt. Manchmal wirken seine Schlussfolgerungen zwar etwas sehr weit hergeholt, aber das war im Original ja nicht anders. Charakterlich passt es auf alle Fälle.

Watson finde ich fast etwas zu agil - zumindest im Vergleich mit der Romanvorlage. Ich kann mich zumindest nicht erinnern, dass er Holmes in solcher Weise "Paroli bietet" :) Aber da ich Martin Freeman mag, wiegt das für mich nicht so schwer.

Die Darstellung des Moriarty fand ich zumindest bisher sehr enttäuschend. In der Serie kommt er einfach nur als reicher, teuflischer Fießling herüber, dass er einen ebenso großen Intellekt wie Holmes besitzt und sich mit diesem in dieser Hinsicht wirklich messen kann, habe ich (bisher) vermisst.

Die anderen Darsteller sind mir bisher nicht besonders aufgefallen, ist aber auch schon ein paar Tage her, dass ich es gesehen habe.

----

Inhaltlich fand ich die Adaption in unserer Zeit überwiegend gut gelungen. Manchmal fehlt aber ein wenig das "Flair", das den klassischen Holmes in seiner Zeit umgibt^^

Musikalisch wird die Serie gut untermalt :)




NANKURUNAISA!!!
02.01.2014 19:39
Grimangel




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Zitat von thyella

Was ich etwas schade finde ist, dass am Sonntag schon die 2. Folge läuft und die dritte schon am 12. Januar. Dann ist die Staffel schon wieder aus und wir müssen wieder warte :( ...es sei denn die Serie ist dann abgeschlossen.

So weit ich weiß, soll die dritte Staffel der Abschluss sein. Ich hab auch wirklich nichts dagegen, dass die Serie so kurz ausfällt, dafür hat man durchweg hohe Qualität. Die Wichtigsten Fälle haben sie ja auch abgehandelt, glaub ich mal. Schauspielerisch und von der Machart ist die Serie wirklich hervorragend. Ich finde die Neuinterpretation gut getroffen, wo viele Züge der Romanfiguren stimmen, aber auch trotzdem es was eigenes an sich hat. Könnte mich nur schwer entscheiden ob ich Downey Junior oder Cumberbatch als Sherlock lieber habe. Ich hab nun auch in die dritte Staffel reingeschaut.

Spoiler: "Staffel 3 Folge 1"

Da hat man schon einen fiesen Cliffhanger von der zweiten Staffel gehabt. Zwar wusste man dass er nun wiederzum leben zurückkehren muss, aber wie soll er es angestellt haben, auf so eine Weise seinen Tod vorzustäuschen. Den Prolog fand ich klasse gamacht auch von filmischer Seite, wie es die Rückkehr von Sherlock Holmes angekündigt hat.

Zitat von thyella

Als sich dann rausgestellt hat, dass es nur eine Theorie ist war ich richtig erleichtert. ich wäre sehr sehr sauer und enttäuscht gewesen, wenn das die wahre Lösung gewesen wäre.
War schon ulkig und mich hat das auch erstmal entäuscht, aber weil es nur eine Fan Spekulation war, hat mir das auch gefallen. Vor allem war es doch aufwändig zu produzieren. Die echte Auflösung find ich in Ordnung, tatsächlich hat eine Detektiv Conan Folge schon einen den Trick vorab verraten, als er da schon so auffällig mit dem Ball spielte und diesen dann um den Puls zustoppen unter die Achsel klämmt. Wiederum hab ich es nicht kommen sehen dass die ganze Szene nachgestellt war. Rückblickend muss ich sagen, dass es unheimlich gut dann eingefangen war. Wobei das bedeutet, das eine Menge eingeweiht waren und schon merkwürdig ist, dass alle für zwei Jahre dicht gehalten haben.

Ich fand es schon ausgesprochen dreist wie Sherlock sich nach zwei Jahren Watson zeigt. Das kann auch nur von einem Soziopathen kommen, dass er glaubt es wäre eine freudige Überraschung für ihn, nachdem Watson solange um den Freund trauerte. Und das er sovielen schon von seinem Scheintod erzählt hat, aber seinen Partner für solange im Dunkeln ließ, natürlich kocht der dann vor Wut. Wiedermal eine herausragende schauspielerische Leistung von Martin Freeman, wie er einfach fassungslos ist und dieser Dreistigkeit nur mit physischer Gewalt letztendlich antworten konnte, die Kopfnuss hat sich Sherlock wirklich verdient xD
Dafür hatte ihn Sherlock zum Ende der Folge es nochmal heimgezahlt, mich hat er auch dranbekommen mit dieser Vorstellung, ich dachte wirklich das Sherlock zum ersten Mal nicht auf die Lösung kommt. Cumberbatch hat den Charakter so gut drin und doch fand ich diese neue verzweifelte Seite so überzeugend dargestellt, das ich auch vom Ende gepackt war. Die Auflösung war dann lasch, dass es einfach einen Hebel an der Zeitbombe gab :°_°: Aber die Wendung an sich hat mir gefallen



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Grimangel am 23.01.2014 15:59.

23.01.2014 15:27
Centaurea




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Zitat von Grimangel

So weit ich weiß, soll die dritte Staffel der Abschluss sein.
Also mir wäre das neu, es widerspricht auch allen News, die ich auf meiner Suche nach der 3. Staffel im Oktober/November gefunden habe. Denn von Cumberbatch und Freeman würden gerne noch eine drehen bis hin zu die Verträge seien unterschrieben war da eigentlich alles dabei. Und nach dem Staffelfinale ist doch ganz klar, dass noch mindestens eine Staffel folgen wird. Da muss einfach noch was kommen :D

Spoiler: "Folge 1"

Zitat von thyella

Als die Methode vorgestellt wurde, wie Sherlock "es" angeblich gemacht hat war ich nur am rumschimpfen :D
Ach du auch? Ich hab erstmal meinen besten Freund anrufen müssen um mich auszumeckern, habe diese Tirade dann später aber wieder zurückgenommen :pfeif: Am Besten hat mir ja die Erklärung von dem Mädchen gefallen, hier hat man diverse Fan-deutungen ja wirklich herrlich auf die Schippe genommen :D Das muss Spaß gemacht haben zu drehen, eine Liebesszene zwischen Moriarty und Sherlock :lol:

Aber diese Folge war wirklich ein toller Auftakt für diese Staffel, die mir von allen bisherigen am Besten gefiel. Das war schon Sherlocks Wiederauftritt und die unterschiedlichen Reaktionen darauf. Während Watsons handgreiflich wird - und ich habe ihn dafür gefeiert, weil er mir damit aus dem Herzen sprach - bis hin zu herzlichen Umarmungen von Seiten der Polizei. Und Andersen wird über seine Schuldgefühle wahnsinnig, wie genial ist das denn? Ich habe ja eine ganze Weile gebraucht, bis ich ihn erkannt habe, aber dann fand ich es toll.

Die Bombe am Ende war dann aber wirklich fies, böser Sherlock :drop:

Zitat von Grimangel

Die Auflösung war dann lasch, dass es einfach einen Hebel an der Zeitbombe gab
Aber findest du nicht auch, dass es einfach hervorragend zu dieser Serie passte? Wenn Sherlock seine Deduktionen erklärt, wirkt es immer total simpel und einfach, man hätte ja eigentlich selber drauf kommen können. So auch hier, das Bombenentschärfen an sich ist schwer, aber es gibt immer eine einfaches, simples Hintertürchen. Die Erklärung am Ende ist total simpel, wie immer. Es passt so hervorragend in die ganze Serie. Das einzige, was mir halt nicht gefiel, war dieser "Showdown". Es war ja doch relativ eng.

Spoiler: "Folge 2 + 3"

Oh Hammer, nach dem Start hatte ich eigentlich erwartet, dass diese beiden Folgen irgendwie ruhiger und unspektakulärer werden würden. Ruhiger wurde die zweite Folge, ja, aber deshalb war sie trotzdem total klasse. Watsons Hochzeit und es ist passiert, was ich in der ersten Folge noch gar nicht erwartet hatte: Ich mochte Mary plötzlich total gerne. Zuerst war sie mir ja suspekt, aber mit dieser Folge wurde sie mir immer sympathischer. Ich habe wohl erwartet, dass sie sich zwischen Watson und Sherlock stellen würde, aber nachdem dem nicht so war, hatte ich keinen Grund mehr zur Abneigung. Im Gegenteil, ich habe so gefeiert, als Sherlock Watson vor der Entscheidung entführt, welche Servietten - und umgekehrt :D Das war so klasse.

Und dann natürlich Sherlocks Rede und alle heulen und dieser hochfunktionale Idiot versteht gar nicht wieso. Ich hab mitgeheult, wenn Sherlock so von Watson und Mary spricht ist das einfach rührend. Und dann erzählt er von seinen Fällen und zumindest ich saß gespannt vor dem Bildschirm. Aber diese Konferenz in seinem Gedächtnispalast war auch total beeindruckend.
Aber mir gefällt auch, dass Sherlock sich doch langsam aber sicher immer besser in die Menschen hineinfühlen kann - wie er Johns Vorgesetzten von seinem Selbstmord abhielt sprach doch Bände.

Die 3. Folge war dann natürlich der Knaller. Wenn Magnussen als neuer Gegner eingeführt wird ist das schon mal interessant. Aber mit diesem Ende hatte ich echt nicht gerechnet. Noch ein Gedächtnispalast und ein ganz schnelles Ende. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass Magnussen uns noch eine weitere Staffel lang begleiten würde. Aber das Sherlock zum Mörder wird kam unerwartet und erinnert mich eher an Agatha Christies Hercule Poirot. Das ist nichts schlechtes und bei dem Ende habe ich fassungslos dagesessen. Moriarty! Moriarty :D Ich will nicht wieder zwei Jahre warten!
Übrigens finde ich Marys Vergangenheit total passend. Es gibt ihr Tiefe und charakterisiert Watson noch einmal hervorragend.


Konnte noch jemand nicht warten? Ich freu mich schon wahnsinnig auf Pfingsten, wenn ich mir die Staffel noch mal ganz in Ruhe auf deutsch anschauen kann. Und natürlich wird auch wieder die Bluray in meinem Regal landen, dieser Pflichtkauf muss sein :D


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
13.02.2014 23:21
Akatsuki03




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Stand: Staffel 3 durch
Natürlich schon gesehen, doch irgendwie nie zum schreiben gekommen. Ich muss aber auch leider gestehen, dass ich wohl zu einer Minderheit gehöre, die Staffel 3 etwas enttäuschend fand. Erst mal aber noch zu den Staffeln davor:

Spoiler


Zitat von Mellow

Meiner Meinung nach überhaupt keine schwache Folge, sondern eine mit vielen Lieblingsmomenten: Watsons Ärger mit der Selbstbedienungskasse.

Ich konnte so mit ihm mitleiden, da ich selber in London mit so einem doofen Ding gekämpft habe! In genau so einer Kette mit genauso einem Teil! Go Watson!

Zitat von Mellow

Also wenn Akatsuki „The Woman“ als Fanservice bezeichnet, dann mache ich das mal mit dieser Folge. Aber mehr sage ich dazu nicht, um niemanden hier zu verstören. zwinker

Jedem das Seine, wie es so schön heißt! Im Grunde bietet jederfall Fanservice für Sherlockfans. Ich mag halt nur Irene. Vor allem das Duell der beiden. Ansonsten liebe ich ja noch den Fall 2 Fall der 2 Staffel, weil ich schon den Roman liebe. In der Umsetzung sind für mich auch genug Dinge drin, die einfach klasse sind. Wie der Streit von Watson und Sherlock! Ach ja ich muss mal wieder Staffel zwei anschauen.


Lange hat man ja auf die 3 Staffel warten müssen und vor allem die Gerüchte um den Reichenbachfall waren schon sehr interessant.

Spoiler

Ich musste dann schon lachen, dass ein Teil meiner Theorie sogar stimmt. :sherlock: Ansonsten bin ich mit der Auflösung, vielleicht gerade deswegen, doch sehr zu frieden. Lustig waren die „anderen“ Theorien auf jeden Fall. Wo die Macher selber zu gegeben haben, dass das für die Fans war.

Zitat von Grimangel

Ich fand es schon ausgesprochen dreist wie Sherlock sich nach zwei Jahren Watson zeigt. Das kann auch nur von einem Soziopathen kommen, dass er glaubt es wäre eine freudige Überraschung für ihn, nachdem Watson solange um den Freund trauerte

Ich war extrem gespannt, ob Watson wie in der Buchvorlage vom umkippt, doch auch ich dachte mir, gott hau Sherlock eine rein! Vor allem macht er das ja nicht nur einmal. Mary schießt für mich dann aber den Vogel ab, als sie im Taxi meint, dass sie Sherlock mag!

Zitat von Grimangel

Wiederum hab ich es nicht kommen sehen dass die ganze Szene nachgestellt war. Rückblickend muss ich sagen, dass es unheimlich gut dann eingefangen war. Wobei das bedeutet, das eine Menge eingeweiht waren und schon merkwürdig ist, dass alle für zwei Jahre dicht gehalten haben.

Es waren aber auch viele Fremde Leute und dabei, die Watson so eh nicht begegnet. Sherli sagt ja auch, dass er Leute aus seinem Untergrundnetzwerk genommen hat, also welche die ihm eh trau zur Seite stehen. Die wissen was auf dem Spiel stand.

Zitat von Grimangel

Die Auflösung war dann lasch, dass es einfach einen Hebel an der Zeitbombe gab

Ich saß erst mal baff da und hab dann gelacht, weil es für mich perfekt zur Serie passte. Es war aber auch klar, dass Sherli das Ganze ausnutzt um sich mit Watson wieder zu vertragen.

Zitat von thyella

Toll war auch die Szene mit den Eltern. "But they are so...ordinary" :rofl2:

Und das genial daran ist: es sind die richtigen Eltern von Benedict Cumberbatch XD Die übrigens beide Schauspieler sind und es sich daher wohl nicht nehmen lassen konnte auch mal mit zu Machen. Gott ich liebe die Stelle, wo Sherli und Myci draußen stehen und rauchen und die Mutter kommt raus und fragt wer raucht. Gott wie schnell Sherlock auf seinen Bruder zeigt! :rofl2:

Die zweite Folge war zwar von den Figuren her klasse, doch ging mir persönlich der Fall zu sehr unter. Ich mag Sherlock Holmes, weil es in erster Linie Krimigeschichte sind. Schon in der ersten Folge, ging der eigentlich Krimiteil sehr unter, was aber ok war, da Sherlocks Rückkehr gebührend gefeiert werden musst. Ansonsten war der Krimiteil gut, vor allem weil ich bei der Leiche des jungen Soldaten auch Theorien entwickelt habe! Schön, dass man da auch die Sache vom Original mit dem Eis übernommen hat.

Zitat von Centaurea

Und dann natürlich Sherlocks Rede und alle heulen und dieser hochfunktionale Idiot versteht gar nicht wieso. Ich hab mitgeheult, wenn Sherlock so von Watson und Mary spricht ist das einfach rührend.

Ist es wirklich, gerade weil man dort merkt, wie sehr sich Sherlock weiter entwickelt hat! Der Sherli aus Staffel eins, hätte so was nie machen können. Ich fand es übrigens lustig, wie die Vorbereitungen gezeigt worden sind.

Bei der dritten Folge war dann genug Krimi-Atmosphäre da. Vor allem wurde so schön übernommen, dass Sherlock mit einer der Mitarbeitern anbandelt, nur um besser ins „Haus“ zu kommen. Das Mary die Täterin ist war echt genial, gerade weil genug Hinweise gesät worden sind, so dass es logisch ist. Klasse übrigens der Auftritt von Moriathy und Irene :herz:

Zitat von Centy

Übrigens finde ich Marys Vergangenheit total passend. Es gibt ihr Tiefe und charakterisiert Watson noch einmal hervorragend.

Es passt gerade deswegen, weil Watson es wirklich liebt Abenteuer zu erleben. Sherlocks Erklärung ist daher so toll und es freut mich so sehr, wie Watson damit umgeht. Er und Mary sind so ein süßes Paar! Allgemein ist Mary so cool. Sie sagt was sie denkt und kann sogar Sherlock das Wasser reichen. Powerfrauen vor!

Ansonsten bin ich leider unzufrieden mit Magnussen. Sherlock wirkt hier ziemlich dumm und das gefällt mir nicht. Es liegt nicht mal daran, dass Magnussen kein Papierarchiv hat, sondern das Sherlock darauf nicht gekommen ist. Das Sherlock daher Magnussen einfach erschießt, war dann auch nicht so meins. Ich hab halt mittlerweile alle Geschichten von Doyle gelesen und Sherlock war nie so, dass er sich überrumpeln lies! Nur einmal: und das war Irene Adler. Gewalt war bei Sherlock nie eine Lösung.

Ansonsten: Moriarty! Lebt! Yeah ich hab meine Wette gewonnen. Ich hab immer gesagt, dieser Hund lebt noch! :D


Hoffentlich sind die Macher diesmal schnell und lassen uns Fans nicht wieder so lange warten T_T


18.09.2014 12:17
Centaurea




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Special - Die Braut des Grauens       

Es wundert mich doch etwas, dass hier noch so gar keine Meinungen zum Special „The abnomiable bride – die Braut des Grauens“ verfasst wurden. Nicht einmal Streitereien darüber wie doof doch der deutsche Name ist? Finde ich nämlich wirklich, eine Braut des Grauens? Huh, wie gruselig :rolly: Eine abscheuliche Braut hätte ich wirklich besser gefunden, weil dieser Name nicht so erzwungen nach Gruselfilm geklungen hätte. Im Endeffekt hat auch der deutsche Titel seine Daseinsberechtigung, aber mit Blick auf die letzte halbe Stunde des Specials … ne, doch nicht. Nicht wirklich.

Oder Streitereien darüber, ob das Special nun total gelungen oder einfach nur verwirrend bis schlecht ist. Die könnte man doch auch führen, denn ich muss gestehen: Ich saß Ostermontag pünktlich um 21:30 Uhr vor der Glotze und konnte es kaum noch erwarten. Und musste mich erst noch 15 Minuten durch eine schreckliche Tatort-Folge quälen nur um dann nach etwa einer dreiviertel Stunde gelangweilt wegzunicken und enttäuscht und verwirrt aus dem Special geschmissen zu werden.
Jedoch habe ich mir – als treuer Sherlock-Fan war das gar keine Frage – die BR schon vorbestellt als dies gerade erst möglich war. Und habe dementsprechend diese dann doch eingelegt und mir die Folge erneut angeschaut. Und jetzt bin ich der Meinung: So blöd war das gar nicht. Eigentlich war die Folge sogar ziemlich gelungen.

Schon allein dieser visuelle Effekt, den Sherlock und Watson in der viktorianischen Zeit machen (dürfen), all die Details und Highlights. Da wird eine ganze Straße einfach mal 150 Jahre (plus minus ein paar) in der Zeit zurück geschickt und es sieht einfach nur toll aus. Die Wände des Wohnzimmers sind eine Augenweide, und ich habe bei dem Messer, mit dem die Briefe aufgespießt waren einfach nur gejuchzt vor Freude. Und bei dem Bild des Totenkopfes an der Wand habe ich gestoppt und ca. fünf Minuten lang völlig verblüfft vor mich hingestarrt – wer die Möglichkeit hat, sollte sich den Anfang des Specials unbedingt noch einmal anschauen und dieses Bild betrachten, es lohnt sich! Ausgerechnet ein Sherlock soll so ein Bild da hängen haben, irgendwie undenkbar und doch passend gleichzeitig.

Aber irgendwie kam bei mir gerade am Anfang überhaupt kein Sherlock-Gefühl auf. Zu anders, zu fremd sah alles aus, ich habe mein geliebtes Opening vermisst. Obwohl ich bei der Musik ganz genau hinhören musste um die Änderungen herauszuhören, so gelungen fand ich das. Erst nach den ersten Deduktionen fühlte sich das Ganze dann wirklich wie Sherlock an, denn wie sagt er doch so schön: Alles hergeleitet - natürlich durch das Parfüm. (frei wiedergegeben)
Dann also hatte ich mich arrangiert und habe mich über diverse Änderungen köstlich amüsiert. Immer diese Anspielungen auf die Romane :D Gerichtsmediziner Hubert :rofl2: Und schlussendlich: die Auflösung!
Und da sind wir auch schon bei den wirklich gemischten Gefühlen. Soll ich das nun gut finden? Grottenschlecht? Zwei Dinge sind sicher: Damit habe ich – und bestimmt auch so manch anderer Fan – so gar nicht gerechnet. Und damit ist das Special doch definitiv gelungen, denn dieser Zwiespalt sorgt für Gespräche und bleibt im Kopf. Ob man das nun gut findet oder nicht muss ja jeder selber entscheiden.

Schlussendlich warte ich brav ab. Zumindest wird schon fleißig an den Drehbüchern für die4. Staffel gewerkelt, mal schauen ob das Special den Spagat zwischen den Staffeln wirklich gemeistert hat.


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
15.04.2016 19:20
Centaurea




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Staffel 4       

Heiß ersehnt und lang erwartet bin ich nach der 3. Folge der 4. Staffel mehr als zufrieden. Nachdem die erste Folge mehr als einfach nur ein Schock war haben mich die 2. und 3. Folge wieder total begeistert und ich finde das Ende grandios. Als am schwächsten empfand ich dabei Folge 1, da ich eigentlich erwartet hätte, dass man den Cliffhanger aus Staffel 3 auflösen würde. Lang genug haben wir immerhin gewartet, aber wenigstens wurde es dann in Folge 3 aufgelöst. Wenn auch auf eine Art und Weise, die ich nie erwartet hätte.

Spoiler: "Staffel 4"

Zitat von Akatsuki03

Ich war extrem gespannt, ob Watson wie in der Buchvorlage vom umkippt, doch auch ich dachte mir, gott hau Sherlock eine rein! Vor allem macht er das ja nicht nur einmal. Mary schießt für mich dann aber den Vogel ab, als sie im Taxi meint, dass sie Sherlock mag!
Mary! :heul: Oh Gott, was für ein Schock, dass sie am Ende starb. Dass man aus den sechs Napoleons die sechs Hatchers machte fand ich ganz witzig und ich mochte auch, dass die Perle in der Geschichte eine Rolle spielte. Schade fand ich allerdings, dass Marys Vergangenheit nicht nur so in den Mittelpunkt gerückt wurde, sondern auch so merkwürdig aufgelöst. Sie soll erst ihr Team verraten haben und wird dann von der tatsächlichen Verräterin getötet? War irgendwie unbefriedigend. Außerdem hatte ich vorher immer das Gefühl, dass sie eher eine Einzelkämpferin sei statt einer Teamplayerin. Was mir auch besser gefallen hätte, denn dann wäre das Sherlock-John-Mary-Team was Besonderes für sie gewesen.
Auch störte mich in dieser Folge John ziemlich. Dass er mit dieser anderen Frau schrieb wirkte auf mich befremdlich, da er und Mary ja nun noch nicht so lange zusammen waren. Muss er da wirklich schon "fremd gehen"? Wobei er da ja wesentlich strenger zu sich selbst war als alle anderen, aber dennoch. Ich muss mir die Folgen mal alle noch mal in Ruhe anschauen, vielleicht wirkt es dann anders, weil ich weiß was kommt. Aber dass ausgerechnet John Mary betrügt fand ich unpassend. Wobei so Kleinigkeiten wie das Gesicht der anderen Frau im Flugzeugfenster ziemlich toll waren.
Wobei ich gerade total genial finde, dass Sherlock immer noch (bzw. wieder) Kontakt mit Irene hat :D

Zitat von Aki

Ist es wirklich, gerade weil man dort merkt, wie sehr sich Sherlock weiter entwickelt hat! Der Sherli aus Staffel eins, hätte so was nie machen können. Ich fand es übrigens lustig, wie die Vorbereitungen gezeigt worden sind.
Ja, Sherlock hat sich ziemlich verändert, wie man auch stark an Folge 2 gemerkt hat. Die Folge ist für mich die beste der Staffel und ich mochte ja auch schon die Ursprungsgeschichte mit am liebsten. Ob Molly auch diesmal eingeweiht war? Immerhin diagnostiziert sie Sherlock seinen nahenden Tod, obwohl... hat sie auch nur ein einziges Mal gesagt, dass er aufgrund von Drogenkonsum sterben würde? Ich glaube eigentlich nicht. Dann hätte sie ja nicht einmal gelogen. Denn in einem lebensgefährlichen Zustand befindet sich Sherlock ja tatsächlich.
Und was habe ich mich über Johns Geistererscheinung gefreut. Ich hatte so Angst nach Marys Tod, dass ihre Kommentare wegfallen würden, weil ich die so toll fand. Aber nein, John akzeptiert ihr Ableben nicht und führt lieber Selbstgespräche, was er sich auch ständig selber sagt :lol: Klasse gemacht, toll wie Mary ihn auch dann noch zu Höchstleistungen beflügelt. Ihre Reaktion auf diesen Klingelton war klasse :lol: Oder wie sie ihm erklärt, warum Sherlock genau weiß, welchen Psychiater John aussuchen wird :D
Auch empfand ich in dieser Folge den Gegenspieler als total stark. Dieser Philanthrop, der sich sein eigenes Schlachthaus baute, war echt unheimlich. Wie er sogar die Serienmörder-Anklage für sich ausschlachtete war grandios und sein Umgang mit seinem Personal gruselig. "Wie lange sind Sie jetzt bei uns?", was für eine böse Frage. Ob seine Mitarbeiter ihn eigentlich leiden können? Er wirkte so schmierig. Und dann kann er gar nicht mehr aufhören zu gestehen, der arme Greg.

Zitat von Aki

Ansonsten: Moriarty! Lebt! Yeah ich hab meine Wette gewonnen. Ich hab immer gesagt, dieser Hund lebt noch! :D
Das hatte ich tatsächlich auch gedacht, aber nein, die Macher blieben konsequent und das gefiel mir. Dass Moriarty doch tot ist fand ich also gut und wie Euros ins Spiel gebracht wurde war große Klasse. Ich hätte zwar nie gedacht, dass Mycroft so ein Idiot ist, aber was mangelnde Empathie halt so alles auslösen kann... Toll fand ich, dass Euros und Moriarty zusammen gebracht worden waren und dadurch alles ausgelöst wurde. Und ich frage mich, was passiert wäre wenn John nicht aufgefallen wäre, dass auch der Direktor durch sie beeinflusst wurde. Ganz stark war auch die Szene, als Sherlock seine Hand auf das Glas legen will und da keins ist. Irgendwie hat man es die ganze Zeit geahnt, die Atmosphäre war schon so bedrohlich und doch hätte ich es nicht gedacht. Und dann schließen sich ihre Finger um seine und alles geht den Bach runter.
Dass das Mädchen im Flugzeug aber eigentlich Euros ist, die einfach nur von ihrem Bruder Sherlock gerettet werden will, hatte ich auch nicht erwartet. Da hat Mycroft dann aber wieder Pluspunkte gesammelt, nämlich als er Sherlock dazu bringen will, John als Überlebenden auszusuchen. Dass er da ohne Nachzudenken einfach drauflosquasselt fand ich ziemlich cool, zeigt es doch deutlich, dass er John als Sherlocks besten Freund anerkannt hat.
Übrigens hätte ich nie gedacht, dass Rotbart tatsächlich Johns Vorgänger war. Und wie grauenvoll, dass der arme Junge all die Zeit in diesem Brunnen lag. Kein Wunder, dass Euros aus der Familie genommen wurde und Sherlock sie verdrängte. Aber so menschlich wie in dieser Folge wirkte Sherlock noch nie auf mich, das gefiel mir auch richtig gut.

Die letzten Minuten dann waren toll. Ein würdiges Ende für eine tolle Serie, ich hätte kein Problem damit, wenn die Serie damit wirklich beendet wäre. Ein paar Specials wären zwar ziemlich cool, aber nicht zwingend nötig. Über eine weitere Staffel würde ich mich dann zwar auch freuen, aber die würde wohl irgendwie unpassend wirken. Die Charaktere, allen voran John, sahen jetzt schon wesentlich älter aus als in Staffel 1 (sind ja schon 7 Jahre her), da gönne ich ihnen den Ruhestand.

Ich bin begeistert und wahnsinnig froh, dass ich die Folgen jederzeit sehen kann wenn ich will. Eine tolle Serie.


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Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
18.06.2017 13:41

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