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Grey's Anatomy  
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Rebel Scum
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Spoiler: "13x05"

:lol: Original Flavour Twisted Sister Meredith war für einen glorreich bösen Spruch zurück. Als Amelia fragte, wie sie Derek von der Schwangerschaft erzählt hatte, hatte ich so einen fiesen Lachflash. Das mit Zolas Shirt war voll süß und dann "with Ellis I was off the hook, because he was dead". OMG!!!!!!!! Das war so 100% Meredith, weil der Tod von Derek mittlerweile eben in ihrem Trauma-Repertoire als überstanden abgeheftet ist. Was man nicht verwechseln darf damit, sie würde ihn nicht vermissen oder sich zurück wünschen oder wäre gefühlskalt.

Äh ja, irgendwie fand ich das mit Amelia sehr erfrischend. Wenn man bedenkt, wie das eben mit ihrem letzten Baby so ablief - wovon wohl auch nur die wenigsten in Seattle wissen, aber Meredith muss eigentlich, weil Familie - dann ist es eh ein großer Schritt, dass sie diese Familie mit Owen aufbauen will. Und so einen Mann an ihrer Seite zu haben und Gefühle zu teilen ist besonders und sie ist eben jemand, der sich verrückt macht, ehe sie den Teststreifen überhaupt nutzt. Das würde mich auch wahnsinnig machen, wie eben Meredith, aber ich kann es verstehen. Und fand es schön, wie sie am Ende gemerkt hat, dass sie Owen sagen will, dass überhaupt die Möglichkeit besteht. Und dass sich beide über diese Möglichkeit freuen. Sie haben erst angefangen und merken dann doch, dass sie es wirklich wollen.
Eigentlich hab ich die Schnauze ja gestrichen voll von Babystories, vor allem bei GA. Aber diese Folge und speziell Amelias Geschichte zu diesem Zeitpunkt, ist schön erzählt und macht mich glücklich. :^_^:

Als Bailey so fröhlich drüber redet, dass sie einer netten 80jährigen Omi eine Leber einpflanzt, war mein Gedanke nur "bitte lasst doch jetzt nicht die nette alte Dame sterben". Wie sie sich dann entscheidet, dass sie die Leber behält und nicht der jungen Fremden gibt, war grandios. Noch ein böser Lacher. Es ist durchaus ihr gutes Recht. Sie hat drei Jahre gewartet, um an die Spitze der Liste zu kommen und man kann eben nicht wissen, wann ein passendes Organ kommt. Sie ist eine sehr gute Person und hat das auch verdient. Aber man glaubt ja wirklich, sie sei so herzensgut und das hier ist Grey's und es kommt doch sicher Drama.

Hab's echt nicht kommen sehen, kurz bevor es dann soweit war, dass die Lösung bei Maggies Patientem liegt. Das war so auf Edwards fokussiert, dass ich gar nicht in Betracht zog, dass der mal eben stirbt und *schwupps* sind Organe da.

Und wow, müssen die Schreiber Wilson jetzt so ín ihrem Selbstmitleid baden lassen, dass DeLuca das sogar - zurecht - kommentiert? Und ich glaube, die zwei sollten keine Witze drüber machen, dass sie sich betrinken sollte. Sie hatte keine Schuld, dass Alex DeLuca so schlimm vermöbelt hat! ABER es hat durchaus zur Situation beigetragen und vielleicht sollte man da noch abwarten.

Arizona hatte eine Szene. Wie nett. Comedy. Wann kriegt sie eine Storyline für sich selbst? So ganz allein als Figur?!



21.10.2016 21:43
Misato




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Spoiler: "13x06"

Die Serie schafft es jetzt wirklich, dass ich bei Jo kaum noch Sympathien halten kann. Das nervt mich. Als Person kriegt sie absolut nichts zu tun. Und während ich für Deluca doch einiges übrig hatte, weil er es nicht verdient hat, so vermöbelt zu werden, war ich am Ende der Folge einfach nur sauer. Oh nein, Jo redet mit Alex. Verräter!!! Und dann dieses "du stehst auf die bösen Jungs, aber du hast besseres verdient". Sorry, das klang nicht nach einem Freund, der sich Sorgen um Jo macht. Da war in der Wortwahl genau der richtige Unterton für "du machst falsche Entscheidungen, aber ich bin ein netter Typ und mich beachtest du nicht". Da wollte ich ihm nur noch die Fedora aufsetzen. Ja, Alex hat ihn verprügelt und das war vollkommen falsch. Aber Alex hat das getan, weil er glaubte, dass Jo Hilfe braucht. Er hat viele Fehler, aber Alex ist eben kein schlechter Mensch. Für andere tut er viel und ja, er hat schon öfter seine Gewaltbereitschaft gezeigt (als sein Vater im sterben lag und er auf Shane losgegangen ist), aber was Deluca ihm da unterstellt... NOPE!
Und Jo bleibt halt Statistin in einem Plot, den sie maßgeblich angeleiert hat.

Dafür kriegen wir Murphy wieder. :lol: Wie Alex und Arizona da am Tisch saßen und man uns extra dran erinnerte, dass sie mit beiden geschlafen hat. Erst war ich etwas baff, denn will man so für Arizona einen möglichen Love Interest zurück holen?? Aaaaaaaber selbst wenn das passiert, finde ich es schon mal klasse, dass man mit ihr einen weiteren Plot einführt. Sie war damals nur bedingt geeignet und Webber selbst hat sie - freundlich - aussondiert. Woanders konnte sie sich auf den Arsch setzen und hat es geschafft. Wir haben schon lange nicht mehr gehört, wo das Krankenhaus mittlerweile mit der Assistenzarztausbildung rangiert. Catherine Avery ist aber ganz sie selbst. Und ein bisschen dramatische Übertreibung ist dabei. Die haben da alle schon mal Scheiße gebaut (und Miranda ist eigentlich schon diejenige, die manches Mal gern Leute gefeuert hätte, ob Izzie nach dem LVAD oder Meredith nach der Studie, sie hätte auch Ben rausgeschmissen). Aber dafür sind sie eben auch brillant in ihrem Job. Sie haben Cristina Yang hervorgebracht. Alex war so hoffnungslos, aber er ist als Kinderchirurg ein Ass geworden.

Der Vater hat mich da aufgeregt mit seinem "der Typ hat mich auf der Straße abgedrängt, da musste ich es ihm zeigen". Aha, und sich und andere noch mehr in Gefahr bringen?! War schon hart als seine Frau dann zusammenbricht und ihm sagt, er hätte sterben sollen statt des Sohnes.
Und bei Amelia sind alle Dämme gebrochen. Auch hier ein Danke an Alex, der halt zugehört hat. Und nun ist offiziell raus, dass niemand Bescheid wusste über das, was Amelia so in L.A. erlebt hat. (Ich glaube einfach, dass keiner der Schreiber glaubt, irgendwer hätte sich für Private Practice interessiert. :rofl2: ) Tat schon weh. Aber ich denke, dass Owen das alles sehr gut verstehen kann. Und Amelias Ängste sind so verständlich. Wenn der Streifen ein positives Schwangerschaftsergebnis gezeigt hätte, hätte sie sich sicherlich auch gefreut. Und eben Angst bekommen. Aber damit musste sie sich nicht auseinandersetzen, was natürlich erleichternd ist. Das kann man alles in Worte fassen und Owen kann das verstehen. Und wenn die Schwangerschaft das Problem ist, weiß ich, dass man eine Familie mit Kindern anders gründen kann.

:( Mehr als diesen Smiley braucht es für die schwangere Krebspatientin wohl nicht. (Und auch hier hat Alex gezeigt, dass er eben nicht der bad boy ist, als den Deluca ihn grade hinstellen will. Die Prügelattacke definiert nicht seinen Charakter.)



28.10.2016 22:47
Misato




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Spoiler: "13x07"

Wow, da wird das Resident Programm aber enorm auf den Kopf gestellt. Ähm ja, es ist ein Lehrkrankenhaus und neue Ärzte müssen sehr viel lernen und viel davon hat auch damit zu tun unter Druck zu funktionieren. Aber wenn da wer im ersten Jahr gewisse Grundlagen noch nicht hat, würde ich ihn auch nicht viel machen lassen wollen. Es geht um Technik und Feingefühl. Grade bei der alten Dame ist so eine verletzte Arterie sicherlich noch mal schlimmer als bei einem ansonsten sehr gesunden Menschen. Das war wirklich sehr heftig. Ich fand aber den Umgang mit Maggie ziemlich gut. Sie als Genie versteht die Dinge schnell und kann komplexes flott lernen. Das anderen zu vermitteln ist aber wirklich eine andere Sache. Fand es gut, dass Maggie dann von sich aus Leah mal gefragt hat, was vielleicht verbesserungswürdig ist. Und dass Murphy in der OP mehr einbezogen wurde, war an sich okay. Aber vieles davon sollte besser besprochen werden und nicht alles so ad hoc umgeworfen. Das stört die Konzentration immens und wenn Webber sich ärgert, macht er sicher auch schneller Fehler. War schon ein gefährliches Spiel mit dem Feuer.
Edwards war klasse. Wie so ein genervter Babysitter fürs streitende Ehepaar, aber ihren Humor hatte sie nicht verloren. :D Schade, dass Wilson mal wieder außen vor war. Ben hatte wenigstens seine Szenen mit Bailey.

Naja, jetzt ist mal geklärt, wo Arizona ihre Beziehungsstory herkriegt. Der Name und das Gesicht. :D :D Arizona hat sich als Lehrerin immerhin bewiesen, sonst wäre Karev nie soweit gekommen. *tehe*

Der Amelia/Owen Kram ging mir im Grunde aber super auf die Nerven. Klar, knallt sie ihm auf dem Parkplatz vor die Füße, dass sie kein Baby will. Hätte sie nicht mit Owen nach Hause fahren können und alles genauso wiederholen, wie sie es Alex gesagt hatte? Amelia macht sich grade wieder selbst verrückt und so wie sie sich benimmt, beeinflusst sie, dass wirklich die schlimmsten Konsequenzen zustande kommen. :rolly:
Aber wenigstens waren April und Jackson recht knuffig.



04.11.2016 22:47
Misato




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Spoiler: "13x08"

DAMN YOU GREY'S ANATOMY!!! Ich musste doch echt nicht derart an Dereks Tod erinnert werden, dass mir sogar ein kleines Tränchen kommt. Boah, sehen zu müssen, wie Meredith mit Zola redet... und Ellen Pompeo hat es so perfekt gespielt... aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaah. Das war hinterhältig und gemein!!!!111elf

An und für sich eine sehr interessante Folge. Sehr klasse für die beteiligten Figuren. Grade auch dieser Wandel. Dass Meredith anfangs kurz angebunden und gestresst war, am Ende aber den richtigen Einfall für den letzten Versuch hat und doch nicht aufgibt. Edwards kann sich behaupten und muss gegen drei Oberärzte anreden. Wir bekommen etwas ganz neues aus Webbers Vergangenheit. Und nachdem wir so viel über Owens Schwester hörten, sahen wir sie mal (wohoooo, surprise Bridget Regan :anbet: ). Gefiel mir sehr gut, obwohl ich mich teils anfangs gewundert hab, wo Webber mit der Aktion hin will. Sonst heißt es immer, man solle sich nicht auf Patienten einlassen. Und ob das nun Fahrer oder Fußgänger war, spielt ja keine Rolle, man versucht ihn zu retten. Aber auch das wurde mit seinem letzten Monolog sehr gut dargestellt, dass man trotz allem einfach nicht vergessen soll, dass es um Menschen geht. Und dass diejenigen eine eigene Geschichte haben. Und wenn man zu mechanisch wird, gibt man vielleicht doch zu schnell auf oder verliert aus den Augen, was man leistet.

*hmm* Im Einzelnen hab ich grad nicht viel zu sagen, aber allein das Konzept war sehr klasse und selbst in Staffel 13 kann GA erneut erzählerisch was Neues bieten. :up:


12.11.2016 01:06
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Zurück aus der Pause und natürlich nimmt man aus dem Cliffhanger die Luft raus und klärt noch gar nichts auf. Nein, lieber mal drei Ärzte zu einem anderen Schauplatz schicken und eine fokussierte Krisenepisode erzählen. Dammit, ich bin doch so ungeduldig. Aber abgesehen vom fiesen Zeitpunkt wieder schönes Drama, gut erzählt mit verschiedenen Perspektiven auf die Sachlage, wobei jede Meinung einzeln für mich vollkommen verständlich ist.

Spoiler: "3x10"

Ich verstehe, warum Bailey sich unwohl fühlt und auch immer dran erinnert, dass sie es mit einer gewalttätigen Person zu tun haben. Ich verstehe, wie Arizona versucht einzig die medizinische Seite zu sehen und wie sie dazu kommt der Mutter eine kleine Standpauke zu geben. Und ich verstehe, warum Jo bei der Schweigerei nicht mitmacht und eben einen Teenager sieht. Kristen muss ja doch schon jemanden umgebracht haben. Sie ist nicht unschuldig im Gefängnis. Aber wenn man sieht, wie sie jetzt schon behandelt wird, keinen Rückhalt von Außen hat (egal wie klein), und das soll halt 20 Jahre so weitergehen - aus ihr kann doch im Grunde nichts werden. Mit 16 ist sie eben nicht voll ausgereift, aber diese Extremsituation wird alle ihre schlechten Eigenschaften festigen. Das Kind hätte sie nie so Friede-Freude-Eierkuchen behalten können, auf keinen Fall, aber es kann ein guter Anfang zur Besserung sein. Strafe muss sein, aber da ist doch null Rehabilitation oder eine Grundlage um Vertrauen zu fassen. Dass sie auf ihre Anwältin/Fallbearbeiterin so gut zu sprechen ist, ist sowas wie ein brösliger Hoffnungsschimmer. Ich möchte nicht wissen, wie viel Kummer und Sorgen ihre Mutter so hatte. Ich denke, sie hat ein Recht darauf schroff zu sein, weil man irgendwann am Ende der eigenen Kräfte ist. Aber wenn sie in dieser Krise nicht mehr zu ihrer Tochter kann, dann ist es wirklich mies, dass sie aus der Situation halt ein neues Kind kriegt und fertig. (Und ein neuer Name wird schnell gewählt.)

Mit Jo war das dann ein netter Kontrast. Die eine hat nichts, nur ein bisschen Glück, dass sie nicht dauerhaft im Gefängnis landet und dann Ärztin wird. Die andere hat alles und landet im Gefängnis als Schwerverbrecherin. Vielleicht war ihr einfach nur am falschen Tag zu langweilig. Es tat gut Jo mal wieder so als runden Menschen zu sehen und nicht als Statist in ihrer Storyline. Da gefiel mir auch wie die Stimmung im Auto auf der Rückfahrt kippte.
Bailey meinte es gut, aber die katastrophalen Zustände dieser Krankenabteilung waren ihr nicht bewusst. Das kann sie immerhin einsehen. Und macht dann die leitende Ärztin auch auf ihre Weise sympathischer. Sie hat sich diesem unmenschlichen Alltag angepasst. Und am Ende haben beide Frauen durchaus Respekt voreinander. Fand ich großartig.



28.01.2017 01:41
Misato




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Spoiler: "13x11"

Sie ziehen es aber auch raus. Okay, Alex hat den Tag in Meredith' Bett geschlafen. Kann man verstehen, er war müde und es war aufregend für ihn. Was auch immer da gelaufen ist. Bin schon gespannt. Als Arizona zu DeLuca sagte, sie vermisse Alex, hat der ein sehr überraschtes Gesicht gemacht. Vielleicht ist er da in der Nacht zuvor also doch noch aufgetaucht oder hat telefoniert und die Anzeige zurück gezogen oder sonstwas. Fand den Moment aber auch ganz gut für Arizona. Sie möchte DeLuca nicht das Gefühl geben, sein Schmerz wäre ihr egal, aber sie hat mit Alex eben eine Freundschaft und vor allem eine sehr wichtige berufliche Beziehung. Die beiden sind ein Spitzenteam und man muss in dem Job Leute haben, denen man blind das Leben eines Babys anvertraut. Der Karev/Robbins Teil ist mir ehrlich gesagt der liebste in dem ganzen Drama. Noch vor der Krise, die Meredith durchlebt, weil ihr der letzte Freund aus Anfangszeiten genommen werden könnte. Sie tat mir mit den Behördengängen aber auch leid. Da kann man nur an Asterix und seinen Passierschein denken. :D
Jo dagegen... Ben will ihr helfen und sie braucht Leute um sich. Ugh. Wie es nervt, dass sie alle wegstößt und vor allem wie. Sie hat einen fucking Fehler gemacht, da muss sie doch zu stehen können. So ruinieren sie sie echt total. Wobei ich verstehen kann, dass sie sich eben diese Mauer wieder aufbaut und einfach keinen reinlassen will, damit ihr nicht noch mehr passiert. :rolly: Hätte sie doch nur einen Mentor........... *eine Träne für Callie*

Der Autounfall war echt mies. Als Arizona schon sagte, sie solle die Beine hochlegen, wusste ich, was kommen muss. Grade bei Schwangeren ist es super wichtig, dass sie genug Abstand zum Airbag haben und lieber den Sitz weiter nach hinten schieben sollten. Ich bin im Grunde verblüfft, dass die Serie so nett war, dass alle überlebt haben.

Ich verstehe ja, warum Webber nicht passt, wie die Angelegenheit mit seinem Programm geregelt wurde. Ich denke auch, dass es falsch ist, ihm einfach jemanden vor die Nase zu setzen und nicht wenigstens von vornherein zu sagen, dass man da eine langsame Übergangszeit macht, in der man besser erörtert wie es bisher ablief, was davon durchaus Früchte trug (das Krankenhaus hat unter absolut widrigsten Lehrbedingungen immerhin Cristina Yang aufgebaut... was ein totales Wunder ist, wenn man sich erinnert, wie Hahn sie behandelt hat, wie lange es keinen Kardio Oberarzt gab etc). Es geht nicht darum zu sagen, dass das Programm komplett für die Tonne ist, aber es ist einfach am Ende angelangt und braucht was Neues. Die Art, wie da der Kleinkrieg geführt wird, geht gar nicht. Denn die Leidtragenden sind wirklich die Assistenzärzte, deren Ausbildung gestört wird. Also so geht mir Webber eher auf den Keks. Er macht das für seine persönliche Vendetta und nicht für die Ausbildung.



03.02.2017 14:27
Misato




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Ich glaube, "Grey's Anatomy" kann sich mittlerweile doch einen Preis verdienen für die meisten Schauspielerinnen, die während des Drehs schwanger wurden/waren/sind, was Einfluss auf die Handlung nahm, oder? Ich finde es schön, wie oft es einfach gar nicht benutzt wird für irgendwas und zwanghaft eingebaut, aber manchmal nervt es echt, wie es voll in die laufende Story grätscht und Charaktere zwangsweise auf Sparflamme laufen, obwohl es grade höchst brisant um sie steht.

Spoiler: "13x12 None of your Business"

Mit Amelia und Jo fällt das grade so massiv auf. Und es tut beiden Figuren absolut so gar nicht gut. Amelia igelt sich ein, komplett isoliert, und damit begeht sie vergangene Fehler einfach noch mal. So wie sie aus L.A. abgehauen ist, als sie nach Seatlle wechselte, obwohl sie da ja einen potenziell tollen Partner hatte. Und dass Amelia und Owen null über Kinder reden, die man auch ohne eigene Schwangerschaft haben kann... Amelias Ängste sind verständlich, aber Owen war immer für sie da und sie haben sich gut verstanden, weil sie beide Trauma durchgemacht haben. Und nach der hopplahopp Hochzeit ist das jetzt einfach eine doofe Nummer.
Und was Jo angeht, ist sie eben der Katalysator für Alex' Storyline und spielt eine Rolle in DeLucas Motivation, aber sie ist halt übermüdet und wird beiseite geschoben. Kriegt kaum was mit, kommt medizinisch nicht voran und es ist einfach schade.

Ich bleibe dabei, ich hätte Richard einen gepolsterten Sitz gewünscht, aber insgesamt bin ich auf der Seite von Bailey. Das Programm kann frischen Wind vertragen. Und Edwards bringt es auf den Punkt, sie alle schaden der Ausbildung nur. War nett, wie zwangsweise mal die Minnick Methode angewendet wurde. :D Dieses komplette Abblocken bringt keinem was und schafft schlechtes Arbeitsklima. Ich könnte es verstehen, wenn sie alle eben Bailey schneiden oder Minnick ihre Arbeit machen lassen, ansonsten eben auf Abstand bleiben. Arbeit 100%, sozial die Kältefront.
Aber dieses aggressive Geflirte von Minnick und Arizona nervt. Hätten die sich nicht erstmal kennenlernen können? Es ist so einfach nicht glaubwürdig und eine furchtbare Zwangsverpartnerung.

Der Riggs Anteil war genau richtig. Der hat mich nicht genervt. Maggie dafür aber... also klar, Mutter kommt, redet mit allen, null Warnung, ist halt doof. Zumal Maggie eben diese Tendenz hat, immer zu viel zu denken und sich Szenarien auszumalen. Sie braucht Vorwarnungen und eine Anlaufzeit für Dinge. Aber sie hätte ihre Mutter auch ausreden lassen müssen. Und als erwachsene Frau muss sie ihren Eltern ein eigenes Leben zugestehen. Sie kann sagen, wenn ihr das schwer fällt, einfach ehrlich sein und um Abstand bitten, bzw ihre Sorgen kommunizieren, aber nichts verlangen, ist ja nicht ihr Leben. Aber so... wow. Und da sitzt ihre Mutter nun mit Krebs ganz allein. Konnte Maggie natürlich nicht wissen, aber ich finde es von ihr auch einfach scheiße, dass sie ihre Mutter nie gefragt hat, was genau sie von Avery will. Einfach nur dieses "du brauchst keine Schönheits OP". Eine Bauchstraffung, kleine Fettpolster absaugen, vielleicht ein Muttermal entfernen... es gibt viele kleine Dinge, die eine große Wirkung aufs Selbstbewusstsein haben, es muss doch nicht gleich eine riesige Veränderung sein. Sie hat nicht gefragt!! Das ist dreist.
Meredith fand ich aber süß, wie sehr sie Mrs Pierce mag und gleich sagt, sie solle einziehen. :D :D Wenigstens war Meredith die ganze Folge recht locker.

Die Frau mit dem Stacheldraht... Hölle. Erst hatte ich Angst, jemand habe ihr das angetan, man hinterfragt, ob sie wirklich gefallen sein kann, und am Ende ist das eine so herzliche Frau, die auch den Verlust ihres Beines hinnimmt, weil sie etwas für sich getan hat. Die Nachbarin wird ihr bestimmt gern helfen. Und wow, wie Owen das gemacht hat, sehr klasse. Obwohl es extrem gefährlich ist, bei all den Krankheiten, die per Blut übertragen werden können... aber das Beste für die Patientin.



10.02.2017 18:10
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Spoiler: "13x13"

Sie haben ja auch schon lange kein Kind mehr umgebracht......................... Dass irgendwann ein totaler Ausfall mit Katastrophe bei Minnick passiert war ja klar, aber das war echt super fies. Vor allem für Edwards, die da so mit runtergerissen wurde. Grade auch, weil Amelia jetzt nicht für sie da ist. Die hätte ihr sicherlich Mut zugesprochen und wäre bei ihr geblieben. Arizona hätte zuerst Edwards hinterher gehen sollen. Und Minnick hinterher in den Arsch treten, denn den Resident lässt man nicht allein. War natürlich auch gemein zu erfahren, dass Minnick nicht damit umgehen kann, weil es ihr noch nie passiert ist. Da hätten sie erwähnen sollen, wie viele Leute sie innerhalb ihres Programms wohl verloren hat. Das wird sicherlich das ein oder andere Mal passiert sein. Und wie geht man damit um? Es war aber auch schön, um zu zeigen wo die Stärken von Webber liegen. Die sind klar beim zwischenmenschlichen. Die Art und Weise wie er mit Leuten umgehen kann und all seine Erfahrung teilt. Edwards konnte die Blutung nicht sehen, niemand achtet drauf solange es keine Anzeichen gibt.

Allgemein bleibe ich dabei - die Attendings benehmen sich scheiße. Bailey hätte auch nicht in den OP gehen sollen. Ich verstehe nicht, warum sie nicht eher gesehen hat, dass es für Warren eine doofe Situation ist, immerhin geht es um seine Ausbildung. Hat sie aber scheinbar echt nicht bedacht. So war die ganze Sache echt ein Streit zwischen Webber und Bailey und man wartet drauf, dass dabei was passiert, weil es Warren beeinträchtigt. Aber nein, er hat seinen Job prima gemacht. Und kann es nicht mal feiern. :( Wäre schön, wenn es jetzt bei beiden Parteien für Denkanstöße sorgt.
Ein bisschen albern finde ich es ja auch. Die sind im fünften Jahr, was also S8 für Grey & Co entspricht. Müssten die nicht alle ein wenig weiter sein? Und so wie die Attendings streiten, müssen die Residents doch glauben, man würde ihnen nichts zutrauen. Aber mit denen redet kaum einer. Ich hoffe mal, es läuft dann eben doch auf die Kooperative hinaus, die es von Anfang an hätte sein sollen.

Ich glaube April das voll und ganz. Sie ist nicht karrieregeil, dass sie denkt "oh yes, ich bin der Boss". Irgendjemand muss den Job von Grey so oder so übernehmen. Und vieles davon ist organisatorisches, wo April schon immer ein Händchen für bewiesen hat. Und ich verstehe zwar, warum es aussieht, als wäre sie damit ein Verräter, aber sie stellt das Krankenhaus, die Patienten und die Auszubildenden tatsächlich an erste Stelle. Im Gegensatz zu allen anderen. Das Ende war ein schöner Wow-Effekt. Nach allem was war, finden sie und Catherine wieder zueinander und zeigen gewisse Gemeinsamkeiten. Das war ein schöner Nebeneffekt.

Oh, hatte ich es bisher einfach überhört? Minnick ist Ortho? :freak: Natürlich..............



17.02.2017 15:54
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Spoiler: "13x14"

Alles in allem eine gute Folge. Die Fälle waren recht gut geeignet, um Persönliches der Ärzte zu reflektieren und dieses HickHack ist auch mal voran gekommen, hurra. Ich finde es toll von Meredith, dass sie eben so loyal ist. Ich kann ihr das nicht vorwerfen. Und es war echt super schön, wie sie mit Richard geredet hat. Vor allem wie es drauf kam, dass Ellis Grey ihre Karriere niemals für irgendwen gefährdet hätte. Meredith ist ihre eigene Person und es war einfach schön, mal wieder so einen väterlichen Moment von ihr mit Richard zu haben. Und Richard selbst hat zwar ein Problem mit Minnick, dem Verlust seiner Position und eben der Art des Wie, aber man sieht, dass er den Leuten doch etwas beibringen will. Da fand ich es schön, wie Bailey auch meinte, dass Chief Webber diese Änderung als solche durchaus begrüßt hätte. Es wird einfach Zeit die kommunikativen Probleme direkter anzusprechen. Es geht um gekränkten Stolz, das Gefühl des Verrats und einfach dieser Dampfwalzenumstellung. Warum das sauer aufstößt kann ich nachvollziehen. Aber wir sehen, dass die Methode auch Vorteile bringt.

Einen Bonuspunkt gibt's für Owen. Hat mir schon in der letzten Folge gefallen und hier sieht man auch, dass er sich aus dem Kleinkrieg raushält. Aber er ist für Jo da. Er will seinen Job machen, er will, dass andere ihren Job machen und es kümmert ihn, wie es anderen geht. Eine Zeit hat man diese Seite von ihm auch mal vermisst, aber grade jetzt wird sie gebraucht und er ist für andere da. Tja, wenn jetzt Amelia noch den Mund aufmachen würde...
Ich hätte es Riggs auch gegönnt, wenn Owen für ihn dagewesen wäre. Schon die zweite Folge mit optimalem Riggs Einsatz. :up: Eine bewegende Story, dass die Frau nach 12 Jahren lebend gefunden wird und bei ihm kommt all die Unsicherheit wegen Megan hoch. Ich würde es der Serie zutrauen, wenn ihnen nichts mehr einfällt, dass in S15 Megan plötzlich auf der Matte steht, nachdem sie Jahre in Gefangenschaft verbracht hat. :freak: (Was ein Gewinn wäre, denn man kann nie genug Bridget Regan haben.)

Maggie bleibt bei mir allerdings ein wenig auf der Strecke. Ihre Loyalität zu Richard empfinde ich nicht ganz so organisch und fundamental wie von Meredith. Und sowohl Maggie als auch Jackson gehen mir einfach auf die Nerven. Die benehmen sich am meisten wie bockige Kinder. Und Maggie hat wegen ihrer Mutter Story eh grad so einen schweren Stand.

Die Nierengeschichte war hart. Und irgendwie wurd mir ganz anders, als der Vater noch da ist und Jo am Telefon hört und auf sie auch so bedrohlich zukommt. Ich frage mich, ob Edwards Bescheid weiß. Oder zumindest einen Teil. Würde ich Jo wünschen. So eine bessere Freundschaft. Aber ich glaube, jeder denkt sich nur seinen Teil zu ihrem Verhalten und erwartet eine tickende Zeitbombe oder so. Ich fand vor allem Jos Ansprache gut, als der Typ auf dem OP Tisch lag. Denn ja, ich bin mir sicher, die Mutter hätte bei Bewusstsein lieber gesagt, dass ihr Sohn ihre Niere haben kann und sie nimmt die Dialyse auf sich. Ein guter Weg, dass die Spende anonym bleibt. Natürlich weiß man nicht, wie das in ein oder zwei Jahren aussieht. Ob das Arschloch dann doch noch versucht die beiden wieder zu finden und eine Schuldschiene zu fahren. Ich konnte Jo da jedenfalls gut verstehen. Diese Sichtweise des Kontrollverlustes ist ein privates und psychisches Problem bei der Sache, da spielt es eine geringere Rolle, dass es auch um ein (gesund-besseres) Leben ging.



25.02.2017 01:49
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Mehr denn je wir deutlich, dass Jackson hier einfach mehr aus Prinzip gegen etwas ist, als sich wirklich um den Inhalt zu kümmern. Das ist bei diesem Handlungsstrang eh das größte Problem. Ich fand's toll, wie Webber zu Ben sagt, dass er hilft, aber sieht, dass er alles im Griff hat. Ben tat mir eh leid, dass er da mit Webber, April und den Averys arbeiten musste. Ich hätte sehr gut verstanden, wenn er explodiert wäre und mal Tacheles geredet hätte, dass es a) um den Patienten und b) seine Ausbildung geht. Webber soll doch weiter unterrichten, dafür ist er da. Jacksons oller Monolog, dass er von Sloan gelernt hat, weil er zugesehen hat... ja klar, als wenn das niemand mehr tun würde. Die Residents machen nicht einfach alles sofort alleine. Aber statt, dass sie ewig zugucken und irgendwann heißt es "so, jetzt hier Solo antreten", wird ihnen diese Verantwortung schneller übertragen und sie werden überwacht und ihnen wird Unterstützung gegeben. Heißt doch nicht, dass es gar keine OPs gibt, bei denen sie durch Beobachtung lernen. Nur werden die Residents nicht mehr als Helferlein behandelt, sondern ihnen wird auch mehr aufgehalst.

Ich mag Richard sehr und er hat sich hier im Grunde sehr positiv gezeigt. Ich kann auch nachvollziehen, dass er auf Abstand zu Catherine geht, was nicht bedeutet, dass er sie verlassen will. Da tat es mir wirklich weh, wie er am Ende Arizona und Minnick erwischt. (lol Pirogi als Date Dinner, damit hatte ich nicht gerechnet)

Das Rumgehacke auf April muss momentan echt nicht sein, und wenn selbst ich auf ihrer Seite bin... ich fand's toll, wie Catherine ihr von Chicago erzählt und meint, dass April denen was beibringen kann. :^_^:
Amelia war da. Yay. Okay, gut, sie will keinen Streit... aber ähm, können wir das bitte echt mal ergründen, warum die Angst vor der Schwangerschaft und die Erinnerung an den Verlust ihres Babys gleichbedeutend damit ist, dass sie niemals nicht keinerlei Kinder mehr will? Die wissen schon, dass Meredith und Derek auch adoptiert haben, oder? Man kann ein ganz fertig zusammen gebautes Kind aufnehmen. Sogar welche, die schon sprechen können.

Das mit Riggs... keine Ahnung, was mir das alles genau sagen sollte.



10.03.2017 17:59
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