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Vaiana - Das Paradies hat einen Haken (Moana)  
Wakana_Sakai




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Vaiana - Das Paradies hat einen Haken (Moana)       



Originaltitel: Moana

Genre: Animation, Adventure, Fantasy, Family |
Produktionsland: :USA: | Produktionsjahr: 2016 | Filmlänge: 1h,47min | Altersfreigabe: FSK ohne Altersbeschränkung

Regie: John Musker, Ron Clements

Darsteller:
Auli'i Cravalho - Vaiana - D: Lina Larissa Strahl
Dwayne Johnson - Maui - D: Andreas Bourani
Alan Tudyk - Heihei - D:
Jemaine Clement - Tamatoa - D:
Nicole Scherzinger - Sina - D:
Temuera Morrison - Tui - D:
Rachel House - Tala - D:
Oscar Kightley - Fisherman - D:
Louise Bush - Toddler Moana - D:
Puanani Cravalho - Villager #2 - D:




Zitat

Story:
Sportlich, flink, temperamentvoll, unfassbar clever und stets dem Motto „geht nicht, gibt’s nicht“ verpflichtet – das ist die 16-jährige Vaiana (Stimme im Original: Auli’i Cravalho/deutsche Stimme: Lina Larissa Strahl), Tochter des Motunui-Häuplings Tui (Stimme im Original: Temuera Morrison). Seit ihrer Geburt hat Vaiana eine ganz besondere Verbindung zum Ozean, weshalb es sie ziemlich stört, dass sich ihre Stammesgenossen mit ihren Booten nie über das nahe Riff hinaustrauen, das die Insel umschließt. Doch als ihre Familie schließlich Hilfe braucht, setzt Vaiana die Segel und reist los. Unterwegs trifft sie auf die Halbgott-Legende Maui (Dwayne Johnson/Andreas Bourani), um den sich unzählige Mythen ranken und der ganze Inseln aus dem Meer hieven kann. Begleitet von dem dämlichen Hahn Heihei (Alan Tudyk) und dem niedlichen Hausschwein Pua wandeln die Häuplingstochter und Maui auf den Spuren von Vaianas Vorfahren und treffen auf furchterregende Kreaturen...

Quelle: http://www.filmstarts.de/kritiken/225958.html


Disney's neues Weihnachtsabenteuer, was in den USA und Frankreich, Die Eiskönigin schon im Schatten stellte.
Persönlich hätte ich Vaiana lieber im Frühling oder Sommer gesehen, dann wäre der ohnehin schon schöne Soundtrack noch besser herübergekommen.

Leider war es nun auch so, dass uns der melodische Name "Moana" verwehrt geblieben ist, aber wie schon Zoomania-Thread beschrieben, wegen den Uhrheberrecht.
John Musker sagte, dass der Name "Moana" im meisten Teil Europas nicht benutzt werden darf.
Moana Namensträger:
Eine Pornodarstellerin
Eine Kosmetikmarke
Eine Bikinimarke
Disney scheint in letzter Zeit nur Probleme mit Filmnamen und Uhrheberrecht zu haben. -.-

Vaiana machte schon vom ersten Teaser was her, gerade weil das Wasser nahezu echt aussieht.
Einige empfinden ja, dass Vaiana vom Aussehen sehr Anna (Die Eiskönigin) und Rapunzel ähnelt, was ich jetzt gar nicht so empfinde.

Spoiler

Der Vorfilm erinnerte schon sehr an "Alles steht Kopf", ist schon sehr erwachsen und ich glaube dass Kinder jetzt nichts damit so groß was anfangen konnten.
Er ist gut gemacht, und erklärt dass ohne unser Herz nichts geht.

Der Film ist schon sehr gut aufgebaut, man begleitet Vaiana von kleinauf, man merkte auch schon gleich, dass nur sie für die Rettung des Ozeans auserwählt wurde, schon als ihre Oma die Geschichte über Maui erzählte, Vaiana ist das einzigste Kind was die Geschichte nicht scheut.

Des Vaters Geschichte finde ich etwas zu kurz erzählt.
Zudem der Vater, auch wenn es verständlich ist, zu Vaiana zu streng ist.

Ich liebe übrigens die Szene als Vaiana, als Baby vom Ozean auserwählt wurde, dann noch der japanische Song ist einfach wunderschön.


Zu Maui lässt sich nur sagen, was das für ein Macho ist, noch dazu frage ich mich warum er nie von der Insel schwamm.
Aber schön dass er Vaiana später sein Herz öffnet und sich dann noch umentscheidet.
Seine Geschichte ist schon traurig.
Was die Eltern wohl für einen Grund hatten, ihn ins Ozean zu werfen???
Das Detail mit den kleinen Männchen finde ich so genial, dieses 2 zu 0 für Vaiana. XD
Dann noch sein Autogramm mit den Huhn Heihei, wie er sagte, dass man das Twitter nennt. :lol:

Die Krabbe wird ja von Tommy Morgenstern komplett vertont, und er singt diesmal im Film und nicht erst im Abspann. :D

Einer der schönsten Szenen hat definitiv Vaianas Oma, als sie sich in den leuchtenden Rochen verwandelt.
Da sie auch so weise war und sehr viel Humor hatte, erinnerte sie mich sehr stark an Großmutter Weide aus Pocahontas.
Toll dass sie für Vaiana wegweisend und immer da war.

Die Kokomoras sind da, ja erinnert an die Steine aus Die Eiskönigin, die auch einfach nur da waren, aber immerhin sind die Kokomoras noch, um mit Vaianas Worten auszudrücken, süß. XD

Heihei und Pua, da wusste ich von vornherein dass Pua kürzer kommt als Heihei, las von ca. 2min.
Pua finde ich süßer, aber Heihei hat die Figur als Sidekick erfüllt, auch wenn man irgendwo mit den Huhn Mitleid hat. :(

Vaiana finde ich vom Charakter her richtig gut, leider merkt man jetzt schon dass sie keinen Disneyprinzessin werden wird, wird ja fast im Film angedeutet.

Welche Szene ich auch toll finde, als Vaiana all das über ihre Vorfahren mit den segeln herausfindet, wie sie dann trommelt und dann in die Vergangenheit geworfen wird.
Der Mann auf den Boot, mit der Feder auf den Kopf, dürfte der erste Shief gewesen sein?

Nun noch zu Te Fiti, einige finden es doof, dass Vaiana und Te Fiti sich so ähnlich sehen, ja das tun sie.
Te Fiti find ich aber so hübsch, wenn ich es richtig verstand, lebte Te Fiti einmal, vielleicht ist Vaiana die Wiedergeburt.

Und ich glaube wir kennen Te Fiti schon aus "Fantasia 2000", jedenfalls ähneln sich die Charaktere und die Geschichte sehr.
Schaut ;) :



Disney Deutschland machte ja nun nicht wenig PR um denn Film.
Schon allein wegen der Synchro, sie ist jetzt nicht schlecht, hätte aber gerne The Rocks Stammsprecher Ingo Albrecht gehabt, da dieser auch singen kann, aber Bourani zieht natürlich mehr Zuschauer an.
Mit Helene Fischer im Abspann noch mehr:

Der Abspann kann sich aber sehen lassen.
GANZ WICHTIG, SITZEN BLEIBEN!!!

Spoiler

Eine Szene kommt noch.
Leider achtete ich beim Abspann nicht so auf Easter Eggs, Randale Ralph bekam ich aber mit.
Im Film verwandelte sich Maui einmal in Sven aus Die Eiskönigin


Dann gab es noch das Theater um das Maui-Kostüm aus den Disneystore, was dann auch herausgenommen werden musste.

3D-technisch bietet der Film erstaunlich wenig, das macht aber nichts, denn der Film ist optisch und musikalisch eine Wucht, mag die Lieder gar etwas mehr als von Die Eiskönigin.

Übrigens kennen wir die Sängerin Debby schon, zum einen war sie bei The Voice of Germany, zum anderen sang sie Kiara in Der König der Löwen 2 und Melody in Arielle 2.

Ob Vaiana auch hier in Deutschland Die Eiskönigin schlagen kann???
Das Zeug hat Vaiana dazu, denn Disney hat hier wiedermal fast alles richtig gemacht!

Es gibt einfach so viele wunderschöne Szenen.:adore:

Vaiana bekommt von mir :max: Huhn-Twitter-Autogramme. :lol:

*Schöner könnte der Kinoabschluss 2016 nicht sein.


23.12.2016 00:32
Voice




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Zitat von Wakana_Sakai

Der Vorfilm erinnerte schon sehr an "Alles steht Kopf", ist schon sehr erwachsen und ich glaube dass Kinder jetzt nichts damit so groß was anfangen konnten.


Und Erwachsene auch nicht :D Ich fand den Vorfilm richtig, richtig schlecht. Alleine bei der Darstellung eines Büroalltags will man sich einfach die Haare raufen und wie simpel alles auf das Nötigste runtergebrochen ist :rolly: Ganz schnell wieder verdrängt.

So, Vaiana. Settingtechnisch absolut meins, da ich auf Inseln sehr abgehe. Insofern hatte mich der Film schon gewonnen, obwohl sie wie befürchtet vermutet wieder sämtliche Aloha-Klischees einschlichen, ohne die es wohl einfach nicht geht. Alles nett gemacht, aber eben schon aus der Klischeekiste.

Spoiler

Zitat

Vaiana finde ich vom Charakter her richtig gut, leider merkt man jetzt schon dass sie keinen Disneyprinzessin werden wird, wird ja fast im Film angedeutet.


Es gibt gleich zwei Anedeutungen. Die eine ist sowas in Richtung "du wirst keine Prinzessin" und dann gab es da noch "Wenn du ein Kleid trägt und von einem tierischen Sidekick begleitet wirst, dann bist du eine Prinzessin!" Ich gehe schon davon aus, dass sie eine wird, weil sie bisherigen Prinzessinnenpalette um einen ganz neuen Typus erweitern würde.

Leider wurde ich mit Maui einfach nicht warm. Er ist ein Großmaul, wenig einfühlsam und später wird auch gar nicht klar, warum er erst so einen Abgang hinlegt um dann last minute wieder zurückzukehren. Leider ist genau das auch ziemlich sonnenklar. Das Geplänkel zwischen Vaiana und Maui dreht sich auf die Dauer auch etwas im Kreis. Vaiana war der deutlich angenehmere Charakter, weil sie schlagfertig und mutig ist und sogar sarkastische Züge aufweist. Übrigens finde ich ihre Haare wirklich toll gemacht, ein echter Hingucker.

Positiv angetan war ich von Te Fiti, welche für einen Bösewicht wirklich abscheulich gestaltet ist. Schön dämonenhaft und ohne Persönlichkeit, einfach böse. Da wollte ich nach ihrer Verwandlung schon beinahe im Strahl kotzen, als ich diese vermenschlichte Insel erblickte :lol: Aloha!

Weiter positiv: Keine Lovestory. Man kann hier noch nicht einmal von einer innigen Freundschaft sprechen, Maui und Vaiana sind einfach zufällige Abenteuerkumpel und irgendwann fragt man sich auch: wieso eigentlich? Für keinen von beiden hängt wirklich etwas davon ab. Das erkennt Maui auch gut und trennt sich dann. Hat auch aufgeführt, dass die Notwendigkeit hinter dem Plot nicht so riesig ist.

Enttäuscht war ich dann auch von den Sidekicks. Das Schwein war selten zu sehen. Der Hahn war wirklich witzig, aber mehr hätte man aus ihm auch gar nicht rausholen können.


Wahnsinnig viel habe ich nicht zu sagen, weil die Geschichte doch unheimlich gradlinig erzählt ist. Mir war Vaiana insgesamt zu unspektakulär. Grade wenn ich da an die letzten Filme denke, fehlt es mir hier an Profil. Alles sieht wirklich wahnsinnig toll aus, es gibt sogar einige richtig prägnante Momente, die man auch zukünftig diesem Film zuordnen muss. Aber unterm Strich kommt mir hierbei zu wenig rum.
Musiktechnisch haben mich alle Songs genervt, ohne Ausnahme. Kein Titel dabei wie "Let it go", den ich mir auch freiwillig geben würde.

Ob sich 3D lohnt? Bestimmt. Ich schalte immer recht schnell ab bei 3D, also mein Auge gewöhnt sich fix daran und achtet nicht mehr darauf. Dummerweise lief die 2D-Fassung nur nachmittags, sodass man in den Spätvorstellungen zu 3D gezwungen wird.

Meine Bewertung mag schlecht aussehen, aber ich empfand Vaiana als durchschnittlich bis nett. Aber kein Film, der mir zuerst einfallen wird, wenn ich nach den besten Disneys oder den besten Animationsfilmen gefragt werde.


:5.5:
5,5 von 10 Hühnern im Korb


27.12.2016 12:15
Alaiya




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Der Film interpretiert effektiv selbst eine Erklärung für "Die lange Pause". Das polynesische Volk hat ca. 1500 v. Chr. angefangen den parzifischen Raum zu besiedeln, hat dann aber für gut 2000 Jahre kaum neues Land besiedelt, ehe sie dann zwischen 500 und 1000 n. Chr. wieder anfingen, weiter das parzifische Gebiet zu erforschen und dann halt auch bis Hawai'i hochgekommen. Der Film handelt eben davon, wie diese Pause zuende geht und sie wieder zu Reisenden und Entdeckern wurden - hier im Film, weil Moana, das Meer selbst, sie anführt.

Moana repräsentiert die Verbundenheit mit dem Meer und der Natur generell. Deswegen heißt sie ja auch Moana - Meer. Ja, die Natur an sich ist in der polynesischen Kultur etwas göttliches - aber nicht vergleichbar mit dem abrahamistischen Gott.

Wenn ich überhaupt etwas politisches hinein interpretieren sollte, würde ich Kritik am Isolationismus und an der Ausbeutung der Natur sehen, sowie eben eine deutliche Nachricht, für Neues offen zu sein. Ja, sie nutzen alte Techniken für die Navigation - aber diese technik liegt in Wissenschaft begründet - und sie brechen zu neuen Ufern aus. Wie soll das Anti-Wissenschaft sein?

Zitat von Wakana_Sakai

Dann gab es noch das Theater um das Maui-Kostüm aus den Disneystore, was dann auch herausgenommen werden musste.


Es gibt viele, die mit der Darstellung von Maui unzufrieden sind (zu dick, nicht jung genug). Es gibt auch viele, denen Hina gefehlt hat - die Frau von Maui in der Kultur. Und dann ist da noch die Sache mit den Kakamora, die ganz anders dargestellt werden, als in der Mythologie. Dennoch muss man alles in allem sagen, dass der Film die Mythologie der polynesischen Völkern, ihre Geschichte und auch ihr Wissen sehr respektvoll behandelt - wenngleich vielleicht ein wenig sehr aus der Sicht von "Weißen". Dennoch ist der Film in der polynesischen Mythologie verwurzelt und in deren Verbundenheit mit dem Meer und der Natur.


04.02.2017 17:32
Valnes




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Disney setzt seine Linie fort. Mit Moana werden die Klischees der alten Disney-Filme weiter dekonstruiert bzw. aufs Korn genommen. Und man geht dabei noch einen Schritt weiter. Durften sich bei Frozen die Prinzessinnen schon selbst retten, wird hier gleich mal explizit bestritten, dass die Hauptfigur überhaupt eine Prinzessin ist. Und irgendwie stimmt das auch. Eigentlich ist ihre Rolle primär die der Hauptfigur einer Abenteuergeschichte. Die größte Revolution ist aber zweifellos: Ihre Eltern leben!!!111

Echte Kritikpunkte kann ich hier wirklich nicht finden, außer halt natürlich, dass der Film inhaltlich nicht überraschend ist. Er ist eben einfach die logische Fortsetzung von Tangled und Frozen mit graduellen Unterschieden/Fortschritten. Wieder mal steht ein Mädchen im Vordergrund, das Probleme mit seinem Umfeld bzw. der für es vorgesehenen Rolle hat und das letztendlich daraus ausbricht um seinen eigenen Weg zu gehen. Erfrischend ist vielleicht noch, dass man auf normalerweise obligatorische Romanze gleich komplett verzichtet, was man auch als Abgrenzung zum Prinzessinnenstatus stehen kann. Der Film unterhält, Moana ist eine sympathische Heldin, Maui ein passender Begleiter und auch der tierische Sidekick - ein debiles Huhn (das NICHT sprechen kann!) - ist witzig. Musikalisch kommt man für mich bei den Lieder zwar nicht an Frozen heran, bietet aber trotzdem auch Ohrwürmer. Dementsprechend empfehle ich den Film auch bedenkenlos. Er macht einfach Spaß. Da ist es auch nicht so wichtig, dass seine Botschaft inzwischen schon berechenbar ist.
15.02.2017 20:04

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