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King Cobra  
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Şaving £ight
Dabei seit: 03.06.2004
Herkunft: Arcadia
Pet: Tama-chan
Beiträge: 9.604
Sammelalbum
Credits: 6030
gekaufte Marken: 326
verdiente Marken: 810
King Cobra       



Genre: Biography, Drama, Queer
Produktionsland: :USA: | Produktionsjahr: 2016 | Altersfreigabe: FSK16
Regie: Justin Kelly
Darsteller:
Sean Paul Lockhart / Brent Corrigan - Garrett Clayton
Stephen - Christian Slater
Joe - James Franco
Harlow - Keegan Allen
Janette - Alicia Silverstone

Trailer:


Zitat

Sean ist Teenager und bereits Internetstar. Unter dem Pseudonym Brent Corrigan erfüllt er in Schwulenpornos die Fantasien seiner wachsenden Fangemeinde. Seine Mutter Janette ist darüber bestürzt, der Pornomogul Stephen hingegen erfreut. Er lädt Sean sogar dazu ein, während Dreharbeiten bei sich wohnen zu lassen. Weitere Filme entstehen, Sean schläft mit Stephen und die Kasse klingelt. Stephen denkt, er hat seinen Schützling unter Kontrolle - bis es am Geld zerbricht. Als Sean auspackt, während der Testaufnahmen minderjährig gewesen zu sein, folgt ein Skandal...


King Cobra erzählt die Geschichte des Pornodarstellers Brent Corrigan und Bryan Kocis, dem Gründer von Cobra Video, welcher 2007 ermordet wurde. Wir haben hier also eine biographische Geschichte und gleichzeitig ein Criminal Drama. Interessante Mischung, dazu kommt die außergewöhnliche Geschichte in einem unkonventionellen Setting plus der hochkarätige Cast. James Franco ist einfach geboren für zwieträchtige Rollen und Typen, denen man nicht über den Weg trauen sollte. Der wahre Star des Films ist für mich allerdings Christian Slater, der wohl die charismatischste Darstellung abliefert, während Keegan Allen (Pretty Little Liars) bei mir einfach nur drei Fragezeichen hinterlässt - Harlow ist einfach ein seltsamer Charakter.

Spoiler

Sean Paul ist leider ein übetrieben selbstverliebtes und arrogantes Balg. Vor allem am Ende, als er sich wie ein Star fühlt (was er ja auch ist), geht gar nicht :kotz: Ich weiß nicht, ob Stephen mir leid tut. Irgendwo kann ich all das nicht rechtfertigen, was er macht. Auf der anderen Seite ist er auch nur ein Familienvater, der einfach irgendwo auf der Suche nach Halt ist. Er liebt Sean ja auch. Bei Sean kann man vieles auch einfach aufs Alter schieben. Er weiß nicht, was er tut, verdient aber gut dabei und hat Spaß - also ist es folglich für ihn das Richtige. Er merkt gar nicht, wenn er in die falschen Hände gerät. Joe und Harlow kann man auch nur als psychisch verhaltensauffällig beschreiben: Geldgeil, prostituieren sich, morden. Zumindest in Harlows Fall erleben wir ja auch, was die Auswirkungen dieser zerrütteten Kindheit sein können.
Der Mord an Stephen geschah relativ unaufgeregt. Habe mir hier irgendwie ein wenig mehr Crime versprochen, aber es ging doch alles relativ fix über die Bühne. Bin deshalb auch mit dem Ausgang nicht happy: Stephen stirbt und Sean wird noch mehr gefeiert für seine Exzesse.


Insgesamt ist der Film durchaus sehenswert und für eine Hollywood-Produktion gibt es auch erstaunlich viele nackte Tatsachen zu sehen. So richtig rund ist der Film nicht, aber es ist eben mehr Biografie als 'Story'.

:6.5:
6,5 von 10 Kondomen


20.01.2017 17:09

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