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Desierto - Tödliche Hetzjagd  
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Şaving £ight
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verdiente Marken: 796
Desierto - Tödliche Hetzjagd       



Genre: Thriller
Produktionsland: Mexiko | Produktionsjahr: 2015 | Altersfreigabe: FSK18
Regie: Jonás Cuarón
Darsteller:
Moises - Gael García Bernal
Sam - Jeffrey Dean Morgan
Adela - Alondra Hidalgo
Mechas - Diego Cataño

Trailer:


Zitat

Eine Gruppe Mexikaner versucht illegal die Grenzen in die USA zu überqueren. Sie gerät buchstäblich ins Visier eines von Rassismus getriebenen Jägers. 40°C in der Hitze und ohne Schutz beginnt eine Jagd auf Leben und Tod. Denn verstecken ist nicht möglich: Der Jäger hat seinen Hund zu einer Kampfbestie erzogen, die jeden noch so verwinkelten Felsen der Steinwüste erreicht.


Desierto ist ein gnadenloser Thriller, der dem Zuschauer kaum Momente zum Verschnaufen gibt. Seit Trumps Geblubber um den Zaun zu Mexiko ist die Flüchtlingsthematik wohl aktueller denn je und kaum einer kann sich vorstellen, wie schleppend die Route durch die Wüste ist. Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, kaum Trinkwasser und mit körperlichen Strapazen verbunden reist die Gruppe einfach mal los und erfährt heftigsten Widerstand. Ich sage vorweg: Dieser Film macht wütend, ist aber ebenso nervenzehrend.

Spoiler

Es schockt gradezu, dass die Gruppe binnen weniger Sekunden auf fünf Leute reduziert wird. Dann kommt der Hund angeschossen und sie sind nur noch zu viert. Es ist gewissermaßen vorhersehbar, wie der Film sich entwickelt. Wir wissen, dass der Hund irgendwann draufgehen wird, um den Nachteil unserer Flüchtlinge zu kompensieren. Aber wir wissen auch, dass nur zwei Leute das Finale erreichen und ebenso klar ist, welche das sein werden. Hier hätte der Film gerne mehr aus den einzelnen Figuren machen können, denn aus der Gruppe sticht sonst keiner heraus, sodass dem Kanonenfutter entsprechend auch "Kanonenfutter" auf die Stirn geschrieben steht.
Aus dem Setting wird viel rausgeholt. Besonders die Schlangen fand ich ziemlich fies :fuercht: Die Klettereien tun weh, man kann und will eigentlich kaum hinschauen. Ich verstehe nur nicht, wieso sich die letzten drei Überlebenden nicht einfach mal mit Steinen ausgerüstet haben. Wenn ich weiß, dass ich gejagt werde und jeden Moment kämpfen muss, bewaffne ich mich doch irgendwie.

Moises gefiel mir ziemlich gut. Auch, dass er ganz egoistisch Adela zurücklässt, weil sie im Grunde genommen nur eine Fremde ist. Klar kommt er zurück um ihr zu helfen, doch er denkt erstmal an seine Kinder und sich. Das macht ihn authentisch.

Sam ist natürlich absolut hassenswert und ich habe gefeiert, als der Hund mit der Leuchtpistole regelrecht abgefackelt wurde. Die Killerbestie war aber auch enorm bedrohlich und so konnte sich Moises auch nur last minute in Sicherheit bringen.


Dean Morgan und Gael García Bernal sind zwei charismatische Gegenspieler, die die Handlung ganz alleine tragen können. Insbesondere die letzten 20 Minuten zeigen, wieviel Kraft in beiden Figuren steckt und das vor einer atemberaubenden Kulisse. Der Film hätte es gar nicht nötig, groß mit Gravity zu werben - er ist auch alleine stark.
Ich kann Desierto jedem wärmstens ans Herz legen, denn der Film legt ein ordentliches Tempo vor und unterhält bestens. Einer der besten Thriller, die mir bislang unterkamen :up:

Bleierne Sonne liegt auf der Steinwüste; Mann gegen Mann.

:8.5:
8,5 von 10 Teddybären


25.01.2017 21:48

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