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Lieblingscharas (Bücher)  
Husky
2 - 2 - 2! Mentaler Nagel auf den Kopf!




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Lieblingscharas (Bücher)       

Ich stöberte gerade im Game-Chara-Thread herum und dachte, es könnte ja auch mal einen für eure Lieblingscharaktere in Büchern geben.
Einfach das typische Schema, der Name, das Buch, der Autor und eine kleine Beschreibung bzw die Begründung, warum ihr den Chara mögt (oder auch nicht mögt...).

Likes:

Sigur Johansson (Frank Schätzing - Der Schwarm)
Der Mann ist intelligent, sehr chillig eingestellt und fasziniert einen einfach mit seiner ruhigen, ungezwungenen und noch dazu charismatischen Art.

Monsieur Ibrahim (Eric-Emanuel Schmitt - Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran)
Ich mag seine freundliche und vorgetäuscht naive Art, gleichzeitig kann er ganz schön hinterlistig sein. Außerdem hat er immer einen guten Spruch für's Leben auf den Lippen.

Edward Cullen (Stephanie Meyer - Twilight Series)
Nieder mit dem Kleinen Vampir, hier kommt der heiße Vampir!
Ich finde seine Unsicherheit in Bezug auf Bella einfach niedlich, noch dazu bekommt man schon allein durchs Lesen einen Eindruck, wie charismatisch er wahrscheinlich ist. Btw... auf SchülerVZ gibt es 15 Seiten Edward-Fangruppen... krank. -.- Aber er ist wirklich süß und ich freu mich wahnsinnig auf den Film! (Robert Pattinson, wheee~)

Jack Builder (Ken Follett - Die Säulen der Erde)
Nicht nur, dass die Kombi rote Haare, grüne Augen und blasse Haut wahrscheinlich unheimlich gut aussieht... Jack ist ein intelligenter Steinmetz, er macht sehr viele Entwicklungen durch, kommt so einige Meilen in der Welt rum und wird im Laufe des Buches zu einem ziemlich coolen Typen.

Severus Snape (J.K. Rowling - Harry Potter Serie)
Böse? Oder doch nicht? Todesser, nein, ja?
Argh, diese Spielchen um Snape haben meine Spannung ewig gesteigert! Aber er ist ein wirklich cooler, ambivalenter Chara (mit Alan Rickman in der Verfilmung... huiuiii, das passt echt gut), der einiges an wichtiger Geschichte zu bieten hat.

Aragorn (J.R.R. Tolkien - Der Herr der Ringe)
Ein weitgereister und weiser, aber trotzdem noch sehr vitaler Mann (und das mit seinen 87 Jahren...), der sich im inneren Zwiespalt über seine Zukunft befindet. Ok, das Ende war absehbar, aber ich find, er ist trotzdem ein wahnsinnig cooler Chara (von der Verfilmung fang ich am besten gar nicht erst an, sonst komm ich bloß ins Schwärmen... *hust*).

Staubfinger (Cornelia Funke - Tinten-Trilogie)
Seine Besessenheit für Feuer und die damit verbundenen Kenntnisse haben mich total fasziniert. Paul Bettany scheint für die Verfilmung eine gute Wahl zu sein, zumindest optisch kommt es genau so hin, wie ich mir den smarten Pyromanen vorgestellt hab:

Hat irgendwie was von Aragorn, meint ihr nicht? ^^
Naja, dann passt es ja, eigentlich hatte ich ihn mir immer SO vorgestellt. Aber man kann nicht alles haben... zwinker

Succubius Eißpin (Hildegunst von Mythenmetz zwinker - Der Schrecksenmeister)
Einer der herrlichsten Bösewichte ever... :D Was hab ich über seine Schandtaten gelacht, gezittert als er seine Geschichten erzählt hat und gehofft, als er mal wieder gemein zu echo war... Natürlich grandios erzählt, wie immer und das macht diesesn Chara umso lebendiger.

Holden Caulfield (J.D. Salinger - Der Fänger im Roggen)
Ich mag seine Sichtweise und seine Art, zu erzählen (es ist ein Roman, der in der Ich-Perspektive erzählt ist), auch wenn das auf einen heutigen Leser sehr... emo *hust* wirkt. (Huuh, alles scheiße, alle Leute sind kacke...)
Noch dazu find ich es sehr herrlich, dass in so ziemlich jedem Satz 'verdammt', 'Scheiße' oder ähnliche Wörter vorkommen, das macht die Sache sehr authentisch... ^^

Der Schattenkönig (Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher)
Seine Lebensgeschichte hat mich total berührt, er ist irgendwie eine sehr tragische Figur, die viele Eigenschaften in sich vereint. Wer das Buch gelesen hat, weiß wovon ich spreche.

Melmoth (Leonie Swann - Glennkill)
Er ist... ein Schaf!
Melmoth ist tiefgründig und hat immer was düsteres zu sagen, ein mysteriöser Widder... °-°


Dislikes:

HARRY POTTER!!!
Im Laufe der Bände entwickelt er sich vom niedlichen kleinen Jungen zu einem derart cholerischen Arschloch... das geht gar nicht. Nicht, dass ich was gegen emotionale Tiefe und innere Zerissenheit hätte, aber der Typ nervt einfach... -.-

Tina Lund (Frank Schätzing - Der Schwarm)Ein blondes, nerviges Weib Ende 20, das nix besseres zu tun hat, als sich an Sigur (s.o.) raunzuschmeißen, zumal sie eine echt aufdringliche Art hat.

Willam of Hamleigh & Bischof Waleran (Ken Follett - Die Säulen der Erde)
Ersterer ist so ein Arschloch, nicht mal ein ambivalentes, sondern einfach nur ein bodenloses Arschloch, das total nervt (und die von mir eher gemochten Charaktere vergewaltigt... *hust*)
Waleran... argh! Was wollte ich ihm manchmal einfach nur in die Fresse hauen, weil er dermaßen durchtriebene Winkelzüge startet und dabei absolut überheblich ist...

Scipio (Cornelia Funke - Herr der Diebe)
Arroganter kleiner Bastard, der seine Freunde belügt und unbedingt seine Kindheit verschwenden will... bäh.


YOUR TURN!

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27.05.2008 18:06
Arte
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WoW, ich kenne von denn chaakteren fast keinen.....^^

Hmm ma gucken


Andrej (Chronik der Unsterblichen, Wolfgang Hohlbein) Eine der enifühlsamsten Figuren die ich jemals gesehn habe. Auf der einen Seite verflucht durch sein nahezu ewiges Leben und andere Schicksalsschläge, auf der anderen Seite im mit dem Blick nachvorne gerichtet.

Sam Vimes (Terry Pratchett, Disc World Novels) Der mega coole Boss der Stadtwache, hat immer sogut wie alles im Griff und wenn nicht, isses ihm auch egal, solange er schön seine geliebte Arbeit machen kann.

Egwene al'Vere (The Wheel of Time circle, Robert Jordan) Eine Frau die sich sehr gut entwickelt. Ihr schier unbändiger Wille ist atemberaubend und fesslet einen an jedes Kapitel, wo sie auftaucht.

(Mat)Matrim Cauthon (The Wheel of Time circle, Robert Jordan) der coolste Ta'veren in der gesamten saga, Mat macht mit seinem Charm und seinen Tatenl eine super EIndruck, außerdem mag ich seine "Ich wollte doch einfach nur gut Leben"Einstellung

The Time Traveller (H.G.Wells The Time Machine) Ein Mann der keine Angst kennt, und im Namen seiner Neugier sogar dem dem Tod tanzen würde. Trotz dem politsch etwas negativen Ausage dieser distopi, hat Wells hier einen mysteriösen aber trotzdem bemerkenswerten Charakter erschaffen. Man weiß viel, aber eingetlich gar nichts über den Zeitreisenden.

Brutha (Terry Pratchet Small Godst) Auch wenn er den Intellekt einer Ameise hat, hat er doch das Herz eines Blauwahls. Wer Brutha nich gerne haben kann klaut kleinen Kindern die Lolies, Außerdme ist sein photographisches Gedächtnis echt cool.

Sonea (Trudi Canavan The Black Magician Triology) Ein Mädchen das ein Spielball der Mächte wird aber sich trotzdem auf ihren eingenen Weg besinnt. Auch wenn manche Glauben sie kontrollieren zu können, sie findet einen Weg

Garet Jax (Terry Brooks, The Wishsong of Shannara) Obwohl er nur ein Nebencharakter ist, hat mich der Style von Garet gefesslet, seine Suche nach dem ultimativen Gegner, und damit verbunden seinem gewünschten Tod, machen diesen charakter einfahc nur faszinierend.

Hal Kailas (Die Drachenkrieger, Chris Bunch) Ein Mann der sooft durch die Hölle geht das es schon sein zweiter Wohnsitz ist. Bei ihm wird klar kein Krieg hat einen Gewinner, bei Seiten sind nur Verlierer.

Hmm also dislikes hab ich ehrlich geagt keine die mir jetzt einfallen würden.. Charakter die mir nich gefallen tendieren bei mir in Vergessenheit zu geraten, und wirklich hassen konnte ich noch nie die Figuren in Romanen.

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Keinen Bock auf ne Sig

27.05.2008 23:39
SuicideKing
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Oha, bei Bücher wird es schwer den ein oder anderen wiederzuerkennen, da es soviele gute Bücher gibt, aber nicht jeder Autor einem was sagt, und so werden schnell richtig klasse Geschichten nie gelesen.

Aber meinen absoluten Favoriten dürfte wohl jeder kennen:

Dr. Hannibal Lecter
Angefangen bei Schweigen Der Lämmer hat Harris hier eine kultivierte Bestie in Menschengestalt erschaffen, die selten einen so eine Gänsehaut und Faszination erleben lässt. In dem Buch Hannibal übertraf das Buch meine Vorstellungen und Hannibals Figur bekam eine ganz neue Note des Grauens.
Die Figur an sich faszniert mich, denn diese gepflegte Art, diese Kultuliebe ist eine Obsession die ich für verführerisch halte und dadurch hat Hannibal bei mir einen hohen Stellenwert an Unterhaltung und Faszination.

Jack Ryan
Der alte gute Jack aus der erschaffenen Welt von Clancy hat Scharfsinn gepaart mit bissigen Aussagen. Finde ich in den Büchern auch sehr interessanter geschildert als die Hollywoodgrößen Ford, Baldwin und Affleck der Figur visuell es schafften.

Patrick Bateman
Diese Figur in der versteckten gewaltätigen Satire von Ellis erschaffenen Kunstwerk names American Psycho ist schon dermaßen stylish das der Kotzbrocken einem Leid tut. Seine Aktionen und seine "Tagträume" oder auch nicht, sind in dem Buch sehr, sehr detailverliebt neidergeschrieben und das kranke Hirn eines Yuppies in der Gierära der 80er selten so bloßgestellt. Finde ich sehr gut.

Es gibt eine Menge anderer Figuren, aber diese 3 sind die pregnantesten, zumindest für mich. Ich merke aber grade, ich habe einen Hang zu Charakteren die schon sehr seltsame Vorlieben haben ^^

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28.05.2008 00:46
Angelic_Mirano
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RE: Lieblingscharas (Bücher)       

Bei mir kommen da nicht so viele Charaktere zusammen animesweat , weil ich zwar Bücher mit viel Freude lese, aber zu wenigen Charakteren eine so enge "Beziehung" aufbaue, dass ich sagen kann "Dieser gefällt mir besonders gut" oder "Der ist überhaupt nicht mein Fall!"

Zitat von Arte

Andrej (Die Chronik der Unsterblichen)


Ich muss hier ganz ehrlich sein: am Anfang mochte ich Andrej wirklich sehr und er hat mir auch leid getan; was er alles durchmachen musste (mit Maria, Meruhe... gar nicht zu sprechen von seinen Familienproblemen), das ist mehr, als ein Mensch ertragen kann.
Aber in den letzten Bänden der Chronik hat Wolfgang Hohlbein zu sehr versucht Andrej als das Opfer darzustellen und als denjenige, den ja alles trifft und der ja so arm dran ist (gerade in Band 12), dass ich Andrej am liebsten an den Schultern packen, schütteln und anbrüllen möchte: "Du hast einen besten Freund, den du aufs Schärfste vernachlässigst! Wach auf! Du hast nicht alles Leid der Welt für dich gepachtet!"

Daher kommt in meine Lieblingschara-Liste auch:

Abu Dun (Die Chronik der Unsterblichen)
Abu Dun ist der Chara in der Chronik, der mich gerade in Band 13 am häufigsten zum Lachen und zugleich zum Weinen gebracht hat. Ich liebe einfach seine ganze Art und ich hoffe, dass er und Andrej noch lange zusammen durch die Welt ziehen.

Zitat von Husky

Severus Snape (J.K. Rowling - Harry Potter Serie)
Böse? Oder doch nicht? Todesser, nein, ja?
Argh, diese Spielchen um Snape haben meine Spannung ewig gesteigert! Aber er ist ein wirklich cooler, ambivalenter Chara (mit Alan Rickman in der Verfilmung... huiuiii, das passt echt gut), der einiges an wichtiger Geschichte zu bieten hat.


Das möchte ich gerne so unterschreiben, denn Snape ist unter all den meist nur guten oder nur bösen HP-Charakteren ein faszinierender Mensch, bei dem man nie so genau weiß, woran man gerade ist.


Sookie Stackhouse (Sookie Stackhouse / True Blood von Charlaine Harris)
Ja, ich mag Sookie - aber eben nur in den Büchern, weil sie so herrlich naiv und trotzdem auf ihre Art und Weise charmant ist.

Eric Northman (Sookie Stackhouse / True Blood)
Ich konnte es kaum glauben, aber der Buch-Eric übertrifft den Serien-Eric in meiner Beliebtheitsskala noch um ein vielfaches. Eric ist charmant, herrlich böse (wenn er es will) und ein toller Freund - oh, und gut im Ihr-wisst-schon-wo. zwinker

Claude (Sookie Stackhouse / True Blood)
Claudines Zwillingsbruder und Sookies Cousin, den Elfen Claude, darf ich auf dieser Liste nicht vergessen, denn gerade in den letzten Bänden wurde er mir sehr sympathisch und tat mir zugleich auch ein bisschen leid. Claude hat sehr viel durchmachen müssen. Aber er steht das durch und er interessiert sich vor allem wenig für die Blutsauger, die ihm am liebsten sein Elfenblut aussaugen möchten.
Leider ... ist er schwul.

Eric von Kastell (Ritus, Sanctum & Judastöchter von Markus Heitz)
Ja, noch ein Eric. Aber Eric von Kastell ist ein Werwolf und er ist cool. Seine Art kann einen wahnsinnig machen, zugleich aber auch geradewegs in seine Arme treiben. Dazu ist er der perfekte Beschützer - man muss ihn nur auf der eigenen Seite haben.
Ich weiß auch nicht so recht, was mich genau an ihm so fasziniert, aber Markus Heitz hat Erics Innenleben und alles um ihn herum so gut beschrieben, dass ich Eric eben einfach gern habe. Und ich habe mich gefreut, als er in Judastöchter wieder mit dabei war.


Dislike, da fallen mir eigentlich keine ein. Die Bücher, die ich lese, haben auf mich eigentlich nicht die Wirkung, dass ich die Charaktere in die Abteilungen "like" und "dislike" packe. Bei manchen Autoren (Sebastian Fitzek z.B.) ist es aber auch schwer die Charaktere ins Herz schließen, weil sie so kurz da sind und keine große Geschichte erhalten, die sie sympathisch oder unsympathisch machen.

hearts

__________________
Eine Liebeserklärung von Li Zhong Xun an Rita Lawson:
ich werde unsere gemeinsamen Nächte niemals vergessen. ^^

11.04.2012 22:41
Cantie
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RE: Lieblingscharas (Bücher)       

Definitiv ein Thema für mich

Zitat von Husky

Likes:

Sigur Johansson (Frank Schätzing - Der Schwarm)
Der Mann ist intelligent, sehr chillig eingestellt und fasziniert einen einfach mit seiner ruhigen, ungezwungenen und noch dazu charismatischen Art.


Das kann so nur bestätigen, zumal ich später noch eine nette Begebenheit erlebte als ich bei einer Doku über die Entstehung des Weltalls Sigur Johansons Stimme aus dem Hörspiel wiedererkannte beim Wissenschaftler der mir das All erklärt animesmile

Gute

Roland Deschand von Gilead (Der dunkle Turm - Stephen King)
Der letzte Revolverman der tut was eben getan werden muss und dabei gerne mal ihm unangenehme sachen einfach beiseite schiebt. Eine fasziniernde Person die schon von anfang an mein Liebling in der Geschichte war.

Charlie Dexter (Amok - Richard Bachmann)
Sehr interresannt wie er als Katalysator der Klassenprobleme agiert und sich dabei seines eigenen wahnsinns durchaus bewusst ist.

Jessamyn Bonney - alias Jazzbeaux - alias Krokodil (Dark Future 1 - 3)
Das endzeit-cyberpunk setting mit Jessamyn mitten drin die einfach niemals aufgeben kann , egal wie schlimm es wird.

Der Weber (Die Falter / Der Weber - China Miéville)
Ein ganz spezieller Botschafter der nur in Reimen spricht und süchtig nach Scheren ist. Diese interresannte Persönlichkeit mit einer ganz eigenen sichtweise auf das Dasein inspirierte mich schon für einen ähnlich angelegten Bibliothekar in einem Foren RPG mit dem ich und die anderen Spieler Horrorfilmreife Szenarios erlebt haben.

Trisha McFarland (Das Mädchen - Stephen King)
Das neunjährige Mädchen hat bei einem Wanderausflug plötzlich ganz andere Probleme als den Dauerstreit ihres Bruders mit ihrer Mom als sie sich ganz allein in den Kanadischen Wäldern wiederfindet und versucht wieder aus den Wäldern herrauszufinden. Die Kleine hat mehr mumm und durchhaltevermögen als viele erwachsene wenn sie in der gleichen situation wären.

Nick Andros(The Stand - Stephen King)
Der Taubstumme weis sich immer zu helfen und kommt mit derm ungewohnten szenario recht gut zurecht

Athur Dent(Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams)
von dem was um ihn herum geschied scheint nicht so wirklich viel ihn beeindrucken zu können, wenn man mal von der suche nach einer vernünftigen Tasse Tee absieht

Katt (Anders - Heike und Wolfgang Hohlbein)
Ein Katzenmädchen (für die ich eh ein Faible hab) das mich überhaubt erst zum Kauf der Bücher animiert hatte , als ich beim reinlesen genau die stelle erwischte wo Katt voll in ihrem element war :D

Negativ
Anders Beron (Anders - Heike und Wolfgang Hohlbein)
Der Typ ist so lernresistent gegenüber seiner neuen umgebung und rechthaberisch veranlagt das man ihn am liebsten immer wieder eine reinhauen möchte.

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"Und ich will dir weisen ein Ding, das weder
Dein Schatten am Morgen ist, der dir nachfolgt,
Noch dein Schatten am Abend, der dir begegnet;
Ich zeige dir die Angst in einer Handvoll Staub."


T.S.Eliot >Das wüste Land<

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Cantie am 13.04.2012 22:17.

13.04.2012 22:16
Exthelia
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Hm, interessantes Thema... Spontan nachgedacht:

Thursday Next (Fforde - Thursday Next-Reihe, angefangen mit "Der Fall Jane Eyre")
Diese Frau ist einfach genial: Witzig, nicht dumm und einfach nur im Kampf gegen den 'ganz normalen' Wahnsinn - mag ich!

Rumo (aus dem gleichnamigen Buch von Moers)
Ein ... (Mann trifft es jetzt nicht... äh...) ein WOLPERTINGER der Tat! Bis nach Untenwelt und zurück für Rala - Ohne Worte...

Nicht so sehr mag ich David Caine (Adam Fawyer - Null), weil

Spoiler

... er kann als La Place'scher Dämon quasi die komplette Zukunft, Vergangenheit und Gegenwart sehen. Und ich kann ja verstehen, dass er sich erstmal um sein eigenes Leben kümmern muss - aber wieso, WIESO guckt er nicht mal zurück/nach vorne, um zu gucken, was es wirklich mit den Ursprüngen des Lebens oder so zu tun hat?! Der könnte das soooo viel mehr nutzen... Trotzdem, geiles Buch...


Wen ich absolut hasse, sind sämtliche Wolfgang-Hohlbein-Charaktere! Egal ob Anders (gleichnamige Reihe) oder der Typ aus Azrael/Das Druidentor/Das Teufelsloch/Feuer/Flut/..., das sind alles Pfosten, bei denen ich mir immer selber eine Kopfnuss verpassen möchte, wenn die schon wieder was total Dummes tun! Außerdem sind die Hauptpersonen bei z.B. Azrael/Das Teufelsloch/Feuer/Flut/ [bitte sonstige Hohlbein-Fließband-Werke hier eingeben!]... alles Männer, so 30/40, haben keine Frau mehr (tot, verschollen, Trennung...), kommen aus der Midlife-Crisis nicht mehr raus und verkommen grade total - bis dann die urplötzliche Wende kommt!

Zitat von Husky

HARRY POTTER!!!
Im Laufe der Bände entwickelt er sich vom niedlichen kleinen Jungen zu einem derart cholerischen Arschloch... das geht gar nicht. Nicht, dass ich was gegen emotionale Tiefe und innere Zerissenheit hätte, aber der Typ nervt einfach... -.-


Hihi, ich mag Harry Potter (sowohl Bücher als auch die Person an sich) sehr gerne, aber ich kann dich total verstehen, weil im 5. Buch geht der mir auch voll auf die Nerven. Zu viel Pubertät... Und dass der dauernd rumschreit und sich so missverstanden fühlt... Böse, böse Welt...
15.04.2012 11:01
monty
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Zitat von Exthelia

Zitat von Husky

HARRY POTTER!!!
Im Laufe der Bände entwickelt er sich vom niedlichen kleinen Jungen zu einem derart cholerischen Arschloch... das geht gar nicht. Nicht, dass ich was gegen emotionale Tiefe und innere Zerissenheit hätte, aber der Typ nervt einfach... -.-
Hihi, ich mag Harry Potter (sowohl Bücher als auch die Person an sich) sehr gerne, aber ich kann dich total verstehen, weil im 5. Buch geht der mir auch voll auf die Nerven. Zu viel Pubertät... Und dass der dauernd rumschreit und sich so missverstanden fühlt... Böse, böse Welt...
Da kann ich mich Exthelia anschließen. Ich habe das fünfte Buch bisher nur einmal gelesen, und traue mich gar nicht, das nochmal anzugehen, weil mir Harry dabei so auf den Keks geht, dass ich ganz aggressiv werde. Zum Glück gibt es noch den Film, den ich besser ertrage (gerade weil einiges ausgelassen wurde, was mich sonst gerne mal stört, aber hier war es nur gut)

Nun denn, Thema. Ich lese soviel, und treffe so häufig auf liebenswerte Charaktere, dass es schwerfällt, Lieblinge festzulegen. Aber ich versuche mich trotzdem mal an einer kleinen Liste von Figuren, die ich toll finde.

Agathe (Erwin Moser - Katzenkönig Mauzenberger)
In dem Buch gefallen mir fast alle Charaktere sehr gut, weil sie auch alle Persönlichkeit haben, und frei von Klischees sind, aber Agathe ist einfach nur großartig. Eine Spinne mit Persönlichkeitsstörung, die sich am liebsten von Geld ernährt, was ihr eine hübsche Grünfärbung und Entzugserscheinungen bei Essensmangel einbringt. Und sowas in einem Kinderbuch über einen depressiven Katzenkönig. Was will man mehr? :D

Snape (Joanne K. Rowling - Harry Potter Reihe)
Es wurde schon gesagt, er ist ambivalent und bewegt sich in Grauzonen. Für mich ist er einer der interessantesten Figuren in den Büchern, und ich würde zu gerne noch mehr über seine Vergangenheit erfahren. Sollte Rowling je auf die Idee kommen, eine Snape-Biografie zu veröffentlichen, käme die mir sofort in die Sammlung.

Grubbs und Dervish Grady (Darren Shan - Dämonicon Reihe)
Eigentlich könnte ich gleich alle Charaktere aus der Reihe listen, weil sie alle toll sind, aber Grubbs und Dervish sind als Hauptfiguren so schön untypisch. Grubbs ist ein sehr unfreiwilliger Held, der zudem recht feige ist und seine Beziehung zu Onkel Dervish gefällt mir super, weil man die ganze Zeit merkt, dass die sich wirklich nahestehen, und alles füreinander tun würden, weil sie halt Familie sind.
Dazu kommt sarkastisches Geplänkel vom Feinsten, und ein Sinn für Humor, der bis zuletzt aktiv bleibt.
Beranabus aus der gleichen Reihe hat auch noch eine Nennung verdient. Der ist anfangs noch recht unnahbar, aber je mehr man über ihn und sein Leben erfährt, desto interessanter wird er.

Frau Dicke Frau (Kirsten Boie - Der Junge der Gedanken lesen konnte)
Man erfährt nicht viel über sie, aber ihre kurzen Auftritte in der Geschichte haben soviel Stoff zum Nachdenken zu bieten, dass ich sie nur großartig finden kann.

Wowbagger the infinitely prolonged und Agrajag (Douglas Adams - The Hitchhiker's Guide to the Galaxy)
Wowbagger und Agrajag nehmen jeweils nur recht wenige Zeilen in Anspruch, aber von all den Charakteren, die nicht die ganze Zeit im Fokus stehen, kann ich mir nur ihre Namen merken. An Agrajag ist das Tolle, dass man ihm schon öfter begegnet ist, ohne es zu wissen, und Wowbagger hat einfach eine grandiose Mission. Wer sich so hingebungsvoll damit beschäftigt, sämtliche Lebewesen, die je irgendwo am Leben waren, sind oder sein werden dem Alphabet nach zu beleidigen hat es verdient, hier gelistet zu werden :D

Gourmetica Insularis (Walter Moers - Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär)
Nunja, als Chara kann man sie vielleicht nicht unbedingt bezeichnen, aber ich mag sie und würde zu gerne mal auf ihr Urlaub machen - natürlich nur kurz :D


Nicht leiden kann ich

Ms Baxter und Mrs. Poindexter (Nancy Garden - Annie on my mind)
Die sind einfach so furchtbar, vor allem Ms Baxter, die scheinheilige Schnüfflerin.

Professor Umbridge (Joanne K. Rowling - Harry Potter Reihe)
Furchtbare Frau, die ich jedesmal, wenn ich sie lese, nur an die Wand klatschen möchte. Durch sie ist der fünfte Band für mich noch unerträglicher zu lesen, als durch Harrys Nerverei eh schon. Im Film geht sie mir auch stark auf die Nerven, weswegen ich Imelda Staunton nur loben kann :D Ihr Lachen, das man im Buch ja nur lesen muss, regt mich beim Film dermaßen auf.

Jeder außer Sunny Baudelaire (Lemony Snicket - A Series of unfortunate Events)
Ich habe die Reihe noch nicht beendet, und komischerweise habe ich auch nicht vor abzubrechen, aber ich hab bei jedem Buch dein Eindruck, dass sämtliche Figuren Idioten sind. Mit Ausnahme von Sunny, die als Baby schon so viel weniger Fehler macht, als alle anderen. Dass die alle so saublöd sind, macht es einem auch nicht eben leicht, Mitgefühl zu entwickeln. Ich denke mir da bei jedem Fettnapf in den die steigen wieder nur "selbst schuld" und warte ab, was als nächstes passiert. Stellenweise können die mal einen lichten Moment haben, aber das hat sich leider meist schnell erledigt, und sie fallen wieder der Blödheit anheim.

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28.04.2012 17:40
Akatsuki03
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In der Regel finde ich immer einen Charakter den ich sympathisch finde, wenn nicht gefällt mir das Buch oft schon mal nicht. XD Hier nehme ich mal die Sympathieträger, die für mich wirklich etwas Besonderes sind:

Sherlock Holmes
Ein sehr interessanter Charakter. Er hat Depressionen, wenn er keinen interessanten Fall hat. Stopft sich dann mit Drogen voll und ist zu nichts zu gebrauchen. Wenn er einen Fall hat, ist er nicht mehr zu bremsen, ist in meinen Augen wie ein Kleinkind, dass ein neues Spielzeug hat. Er geht mit dem Verstand vor, wird daher gern missverstanden. Respektiert Frauen nicht, da diese ja oft zu Emotional sind und die Ehe findet er schrecklich. Nur Irene Adler, hat es geschafft ihn zu „besiegen“ weswegen er sie Respektiert. In Watson hat er seinen besten Freund gefunden, den er in seine Arbeitsweise einführt und er daher wie ein Schüler für ihn ist. Er respektiert den Arzt, weil er andere Fähigkeiten hat. Das Watson seine Fälle publik macht, ist ihm egal. Er ist nicht auf Ruhm aus. Er hat so einige Schwächen. Er steht auch dazu, dass sein Bruder im deduzieren, viel besser ist aber faul ist! Es ist echt interessant, diese ganzen Schichten kennen zu lernen. Seine Besessenheit ist oft richtig ansteckend. Sein Humor ist klasse und ich liebe seine Dialoge mit Watson! Sherlock Holmes ist bis jetzt mit Abstand, der interessanteste und faszinierendste Charakter, den ich gelesen habe.

Roland Deschain (Der Dunkle Turm Zyklus)
Er ist schweigsam, redet aber wenn es notwendig ist und benutz dann aber keine überflüssigen Worte. Er ist eine Harte Nuss und zeigt nur selten wirklich Emotionen. Anfangs war es schwer für mich ihn zu verstehen, aber man lernt ihn kennen und auch mögen. Gerade die wenigen Rückblicke auf seine Vergangenheit, bringen ihn näher und man versteht warum er so ist, wie er ist.

Jake Chambers (Der Dunkle Turm Zyklus)
Der Junge der für Roland wie ein eigener Sohn wird. Jack ist ein recht normaler Junge, der aber lernt, zu kämpfen und auch seine Meinung zu sagen. Er wachst herran in der Reihe und ist troz seines alters ein vollwertiges Mitglied. Seine klindliche Seite zeigt sich oft, wenn es um Oy, dem 5.Mitglieder der Gruppe geht!

Eddie Dean (Der Dunkle Turm Zyklus)
Inerhalb der Gruppe, mein unangefochtener Liebling. Dabei ist er am Anfang so drogensüchtig, dass er erst mal eine Entziehungskur brach. Eddie ist witzig und haut einfach immer die besten Sprüche raus! Ich sag nur sein: Jetzt weiß ich wie Sam und Frodo sich auf dem Weg zum Schicksalsberg fühlen XD Eddie ist auch der, der sich oft mit Roland anlegt und sich auch sehr weiter entwickelt. Er ist stark aber hat halt noch sehr viele Emotionen, die ihm dann doch oft die Sicht vernebeln. Gerade das gefällt mir aber, da er dadruch nicht so hart ist wie Roland.

Spoiler: "Ende"

T_T Ich hab so geheult, als es ihn im letzten Band erwischt! T_T


Susannah (Der Dunkle Turm Zyklus)
Die Frau mit den vielen gespaltenen Persönlichkeiten. Otteta ist die liebe nette schwarze Frau hat noch eine andere Seite in sich. Detta ist wild, meckert am Stück und hasst die weißen! Was sie so Roland und Eddie an den Kopf wirft! Susannah macht so einiges durch. Troz ihrer Gebehinderung ist sie eine Power Frau und zeigt es so einigen.

Spoiler

Die Bezeihung zu Eddie fand ich sehr schön, da sie bieden zusammen gehören!


Clayton 'Clay' Riddell (Puls)
Er ist Comic Zeichner, weswegen er oft in solchen Bildern denkt. Er gibt Leuten schräge Spitznamen, wenn er sie nicht kennt. Ich erkenne mich viel in ihm wieder. Er ist kein Held, aber er muss seinen Sohn retten und deswegen macht er sich auf den Weg.

Robert Langdon (Sakrileg, Illuminati und das verlorene Symbol)
Ich interessiere mich ja selber für Symbologie, also ist sein Job schon mal sehr interessant. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne, da er ja eher mit dem Kopf vor geht. Schön ist, dass er auch so seine Schwächen hat. Seine Klaustrophobie wird ihm ja oft fast zum Verhängnis. Seine Micky Maus Uhr, macht ihn sogar noch sympathischer :D

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13.05.2012 10:44

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