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Kino wa kanojo mo koi shiteta / Ashita mo kanojo wa koi o suru (IRUMA Hitoma)  
Kasu




ORANGE ARMS
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Kino wa kanojo mo koi shiteta / Ashita mo kanojo wa koi o suru (IRUMA Hitoma)       

Autor: IRUMA Hitoma
Illustrator: Hidari (Cover)
Genre: Drama, Science-Fiction
Erstveröffentlichung: 25.11.2011 (Kinô...)/26.12.2011 (Ashita...)
Bände: Zusammenhängende Geschichte in 2 Büchern
Verlag: Mediaworks Bunko
Verwandte Themen: (Anime-Adaptionen, ...)

Zitat von Handlung

Mit Machi hat der Erzähler ein Problem. Vor Jahren, als Kinder, waren die beiden gut miteinander befreundet, aber dann passierte etwas und seitdem gehen sie sich aus dem Weg. Seit einem Unfall vor längerer Zeit sitzt Machi außerdem im Rollstuhl, aber als das passiert ist, waren die beiden schon zerstritten. Der offenbar etwas verrückte Wissenschaftler MATSUDAIRA Takahiro sieht die beiden als seine Assistenten an und schickt sie mit seiner neusten Erfindung, einer Zeitmaschine, auf die Reise. Und für unseren Erzähler ist klar: es gibt etwas, das er in Ordnung bringen kann...

Mit Nia hat die Erzählerin ein Problem. Vor Jahren, als Kinder, waren die beiden gut miteinander befreundet, aber dann passierte etwas und seitdem gehen sie sich aus dem Weg. Seit einem Unfall vor längerer Zeit sitzt die Erzählerin außerdem im Rollstuhl. Der offenbar etwas verrückte Wissenschaftler MATSUDAIRA Takahiro sieht Nia und die Erzählerin als seine Assistenten an und schickt sie mit seiner neusten Erfindung, einer Zeitmaschine, auf die Reise...

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Wer aufmerksam liest, erst recht. (Und wer aufs Cover gucken kann, sowieso...) Letzteres ist das ganze erste Buch bei mir offenbar stark unter den Tisch gefallen und ich habe mich so aufs übelste an der Nase herumführen lassen. Ich dachte, ich hätte die Story verstanden - und dann platzte im zweiten Buch plötzlich mein Gehirn, weil mir auf einen Schlag klar wurde: nein, hatte ich nicht. Stattdessen hat dieser listige Fuchs von Autor es schon wieder geschafft, mich zu verarschen. Verdammt! :D

Spoiler

Ich bin echt strohdoof. Die ganze Zeit dachte ich wirklich allen ernstes, da erzählen halt Nia und Machi jeweils ihre Seite der Geschichte. Aber nee nee nee, so einfach ist es ja nun wirklich nicht, das wäre doch viel zu langweilig. Ayano macht die Zeitreise mit Machi und erzählt seine Sicht der Dinge und Mika verreist mit Nia und erzählt ihre. Darauf gekommen bin ich tatsächlich erst so im letzten Kapitel des zweiten Buches, als der erwachsene Ayano a.k.a. YAGAMI Kazuhiko plötzlich unsere Erzählerin "Urabukuro" nennt. Dabei gibt es jetzt, wenn ich das erste Buch nur auf den ersten paar Seiten aufschlage, so viele Hinweise, dass ich aus dem Facepalmen über mich selbst gar nicht mehr rauskomme. So doof kann man wirklich nur sein, wenn man - eben: nicht richtig mitdenkt beim Lesen. Sonst wäre mir schon gleich aufgefallen, welche Widersprüche und Lücken es zwischen den beiden gibt, allem voran was das Fahradrennen betrifft.
Und dann das Ende. Ohgott, das Ende. So richtig Happy End wäre ja auch zu schön. Stattdessen gibt es eher Insanity-End: zum wievielten Mal bin ich eigentlich schon hier? Und ist die Oma vielleicht auch Urabukuro? Um Gottes Willen, ist die jetzt etwa auch zurück gereist? WAS WENN NIA JETZT LEBT?! AHHHHHHHH...
Insgesamt kann ich sagen: Also, was Zeitreisen angeht, hat der/die/das gute Iruma es wirklich drauf. Und damit meine ich jetzt nicht die "Zurück in die Zukunft"-Anspielungen, von denen ich mangels Kenntnis der Filme eh keine einzige verstanden habe, sondern die ziemlich ausgeklügelte Erzählstruktur und die vielen Verkettungen. Wem passiert was, wenn wem was passiert? Wem kann wie geholfen werden, steckt irgendwo doch so eine Art Schicksal dahinter und ist die Zeitreise eigentlich wirklich "nur" Zeitreise? Wer ist überhaupt wer? (Wobei, das war eher mein Problem, weil ich zu doof bin)

Diese ganzen Zusammenhänge fand ich echt spannend und ich hoffe, dass Arata naru sekai (selber Autor) genau sowas ähnliches aufgreift, denn dann weiß ich, dass es gut sein wird. Wer Japanisch kann: Lest diese beiden Bücher! Sie sind definitiv nicht so schmalzig, wie man an den Titeln vielleicht erahnen könnte (auch wenn der Schmalz hintergründig natürlich schon aus allen Poren trieft).


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Hiei am 02.11.2012 19:23.

02.11.2012 19:02

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