Anime-Smutje


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Moin,

mich beschäftigt die Frage schon länger. Ich frage mich was die Leute von Vampiren erwarten, wie Sie sich diese vorstellen. Beschreibt bitte einfach mal eure Vampire und das kleine Drumherum.

Ich würde bei mir sagen, dass ich Verfechter der alten Vampir-Garde bin, heißt der Vampir muss ein altertümliches Anwesen haben, mittelalterliche Manieren besitzen, sehr edel dem Zeitalter entsprochen gekleidet sein und Furcht erregend aber auch in einer gewissen Art großzügig (nicht unbedingt freundlich) sein. Meine Vampire sind definitiv in der Unterzahl im Vergleich zum Mensch, es sind keine Hirntoten Supervampire, die super stark sind, super schnell und in Massen wie bei bspw. Blade auftreten und einen Actionfilm füllen könnten oder im Mondschein glitzern. drop

Für mich arbeiten Vampire im Untergrund, in Ihren eigenen sehr strengen Richtlinien und Bräuchen sowie Hierarchien. So finde ich unter anderem auch, dass ein Vampir sein Opfer für sich gewinnen, also es (mehr oder weniger) freiwillig in die Falle gehen muss. Als Beispiel nenne ich einfach mal Vampire Hunter D, wobei es dort, soweit ich mich erinnere, nicht zum Biss kommt. Das Opfer muss einfach von irgendetwas fasziniert werden, dass es sich zum Vampir hingezogen fühlt. Und auch die weiblichen Vampire, so finde ich, sollen elegant erscheinen und nicht einfache Wanderhuren innerhalb der Organisation darstellen (bspw. Underworld) und wo es nur geht in Unterwäsche erscheinen.

Absolut Verwundbar sind Sie natürlich nur mit Sonnenlicht, Knoblauch, Queckssilber und abschreckend wirkt zur Not auch noch das Kreuz. Als Vorbild ziehe ich gerne das Theater Dracula hervor, weil ich finde, dass dort die wichtigsten Tugenden von den alten Vampir-Vorbildern noch stattfinden.

Soweit zu meiner Vorstellung von Vampiren, die mit denen aus Filmen wie Blade, Underworld oder Twilight nicht wirklich kompatibel sind. Da scheine ich ein Verfechter der alten ehrenvollen Vampire zu sein, geht es nur mir so?
“Ich habe nicht versagt.
Ich habe nur 10.000 Wege gefunden,
die nicht funktionieren.”


(Thomas Alva Edison) :ugly:
24.12.2010 16:41

Ren
 
Kokiri


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Vampire meiner Vorstellung haben keine übernatürlichen Fähigkeiten, sondern entsprechen eher Menschen mit anormalen Fantasien und Verlangen.
Als Beispiel für meine Vorstellung von einem Vampir kann ich immer ganz gut Elizabeth Bathory heranziehen. Die "Blutgräfin" soll der Legende, die um ihre Person entstanden ist, zufolge auf ihrer Burg im 16. Jahrhundert hunderte ihrer Bediensteten getötet und deren Blut als eine Art Schönheitscreme verwendet haben. Ich halte das für unglaubwürdig und sehe allen voran Aussagen a la "die Gräfin hat sogar im Blut ihrer Opfer gebadet" als Unsinn an, aber nichtsdestotrotz hat das Ganze vampiristische Züge an sich und erscheint nicht derart unrealistisch, wie viele andere Vampirgeschichten. Und dass die Gräfin zusammen mit ihrer Gefolgschaft mit den Jahren zu einer Massenmörderin geworden ist, kann glaube ich sogar historisch belegt werden.

Wie dem auch sei: Vampire sind für mich, wie man erkennen kann, psychisch kranke Mörder, die ihre Opfer nicht einfach aus Rache oder Besitzgier töten, sondern sie vielmehr foltern sowie sich an ihren Körpern, z.B. durch das Konsumieren des Blutes (trinken, einreiben, in Nahrung mischen etc.), vergehen. Was das Drumherum angeht, so muss ein Vampir für mich kein großes Anwesen haben, aber er sollte schon größtenteils verborgen leben und aus einer für das Opfer vollkommen unscheinbaren Situation heraus zuschlagen. Noch idealer wäre vielleicht ein Vampir, der über eine immense physische Stärke und obendrein, von seiner verquerten Sichtweise in Hinblick auf den Mensch als Konsumobjekt mal abgesehen, über eine hohe Intelligenz verfügt. Listig sollte er auf alle Fälle sein, der Vampir meiner Vorstellung.
Play-Japan
25.12.2010 00:29

Kaiser


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Vampire. Glitzern. Nicht. Dizzy

Ich sehe das wohl ein bisschen wie tonguecat, bin da noch Vertreter der altmodischen "klassischen" Vampire.
In meiner Vorstellung ist Sonnenlicht auf jeden Fall ihre größte Schwäche, sonst kann man sie nur töten, indem man sie köpft, verbrennt oder dergleichen. Knoblauch und Kreuz, Spiegelbild oder keins, da hab ich keine feste Vorstellung. Und was ihr Auftreten angeht, so stell ich sie mir edel und düster vor, aber mit einem gewissen Charme, sodass sie ihre Opfer auch anlocken können. Ich hab keine speziellen Erwartungen, wie genau sie ihre Opfer erlegen, aber die Idee, dass sie sie eben erst umwerben etc. mag ich eigentlich ganz gerne. Wobei es ja auch Legenden gibt, nach denen sie nicht in ein fremdes Haus eintreten können ohne vom Opfer eingeladen zu werden, das fände ich dann schon wieder zu übertrieben. xD
Und wegen der Verwandlung in einen Vampir müsste man IMO nicht nur gebissen werden, sondern auch das Blut des Vampirs trinken, der daraufhin ja dann der Schöpfer des neugeborenen Vampirs wäre.
Solang die Version irgendwie entlang dieser Richtung bewegt, kann ich es mir am ehesten vorstellen glaube ich.
Dass ein Anwesen zu einem Vampir gehört, daran glaube ich eigentlich nicht, vor allem in der modernen Zeit würden Vampire wenn sie existieren würden eher umherziehen denke ich, ein prunkvolles Schloss wäre wohl zu auffällig. xD

@Ren: Naja, die ganzen Vampirlegenden beruhen wohl auf den abergläubischen Leuten, die damals Menschen abschlachten ließen um ihr Blut zu trinken oder in ihrem Blut zu baden, war ja bei Graf Dracula AFAIK auch so ähnlich. :x Ob das wahr ist oder nicht ist Jahrhunderte später wohl nicht mehr so leicht zu überprüfen, aber Gerüchte entstehen dadurch sicher und dadurch dann wiederum Horrorgeschichten... ich hab aber auch schon mal einen Bekannten gehabt, der wirklich an Vampire glaubt, kann mich nur grad nicht mehr erinnern, wer das war .... o.O Ewig her.


All boundaries are conventions, waiting to be transcended. One may transcend any convention if only one can first conceive of doing so.
Moments like this, I can feel your heart beating as clearly as I feel my own, and I know that separation is an illusion.
25.12.2010 01:28

狂パン屋 - Das Polly


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Dann will ich mich hier auch mal äussern^^
Und zwar als jemand, der sich strickt gegen die momentane "Knuddelvampirbewegung" stellt. Ein Vampir ist ein Untoter.... nicht der süße Typ/ die süße von Nebenan! Die Toten verrotten in ner Gruft leute... seid ihr necrophiel?^^
Ok, Scherz bei Seite. Ich mag diese Ansicht nicht, aber das sei jedem selbst überlassen.

Ein Vampir ist für mich ein durchaus übernatürliches Wesen. Etwas was in den Schatten existiert. Eine Gestalt die vom Äusseren eventuel menschenähnlich ist, aber bei deren Anblick bereits die kalte Furcht von einem Besitz ergreift. Ein Gefühl wie die kalte Hand des Todes die unerbittert nach dir greift und dich nicht wieder gehen lassen, dich mit ins Grab nehmen und in die absolute Finsternis stürzen wird.
Ein Wesen welches verdammt ist zu existieren und sich von den Lebenden zu ernären ohne Aussicht auf Erlösung. Nicht mehr lebendig aber dennoch ist der Weg ins Jenseit verschlossen. In gewisser Weise also Opfer und Täter zu gleichen Teilen.
Welche Kräfte ich ihnen zuordnen würde? Naja... wie bereits gesagt bin ich kein Anhänger der "Verführungstheorie" sondern denke eher, dass sie von ihren Opfern besitz ergreifen und sie mit sich reißen. Eventuell sogar bei vollem Bewusstsein des Opfers aber dabei ohnmächtig sich zu wehren. (Dürfte etwa auf die Kraft der Shiki in der gleichnamigen Serie passen)
Verwandlung... hm... nicht so recht. Eher da sie aus der Dunkelheit stammen, dass sie sich frei durch diese bewegen können. In Schatten auflösen oder erscheinen also. Und natürlich sich selber verschleiern. Als Menschen tarnen, eventuel sogar bei Tage wandeln denn erst im Licht werden die Schatten stärker.
Insgesamt ein eher edeles Äusseres aber körperlich stärker als ein normaler Mensch und vor allem nicht in der Art zu verletzen wie ein Mensch.
Kirchliche Dinge wie Kreuze oder Weihwasser halte ich für Unsinn denn die Kirche ist sicherlich kein Heilmittel gegen einen Schatten. (Bei den dunklen Gemäuern?^^)

Das entspricht denke ich am ehesten meiner Vorstellung, wobei ich das Bild welches ich im Grunde vor meinen Augen sehe einfach nicht beschrieben werden kann.
Es ist jedenfalls ein eher dunkles Bild, in den Augen der Meisten warscheinlich sogar böse, wobei böse immer im Auge des Betrachters liegt.
25.12.2010 01:46

kenni
 
Schreckgespenst


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Ich denke meine Vorstellung eines Vampirs geht so schwer in die Richtung von wollmonster und Keksdose-sama. Um nicht zu sagen: siehe das Bild links. :D Wer nicht weiß, wer das ist: Bela Lugosi als "Graf Dracula" aus dem Film "Dracula" von 1931. Hui, jetzt grabe ich alte Schinken aus, aber das hat einen guten Grund: Die Art von Vampir, die in diesem Film dagestellt wird, spiegelt meiner Ansicht nach wirklich gut die Ansicht wieder, die wir teilweise auch heute noch von klassischen Vampiren haben. Zumindest für mich ist das der ideale Vampir: wirkt vornehm, überlegen (körperlich, geistig), kann dich um den Finger wickeln, aber wirkt immer irgendwie angsteinflößend, hat eine mysthische "Aura".
Trinken Menschenblut Vegetarier sind Weicheier und Tiere sind kein gemüse, also bitte, zerfallen zu Staub, wenn sie mit Tageslicht in Berührung kommen, sterben durch einen Pflock durch's Herz, hassen Knoblauch und Christliche Symbolik wie Kreuze.

Die ganze Latte, jedes Klischee. Aber hey: das ist gut so. Die Vampire werden als uns Menschen feindselige und überlegende Wesen dagestellt, die auf uns als ihre Nahrungsquelle hinabsehen, aber dafür einige sehr kritische Schwachpunkte haben -> vor allem die Sonne. Vampire glitzern nicht! Alles in allem sind es Feinde der Menschen, böse Kreaturen, Kreaturen der Nacht, etwas zum fürchten, Untote Monster. Keine Kuscheltiere mit Diamentenhaut, die in der Sonne funkelt... -__-
Der Knackpunkt ist: sie haben Kräfte, die es ihnen ermöglichen den Menschen überlegen zu sein und für sich und ihre Zwecke gut zu überleben, aber sie haben keine "Superkräfte". Deswegen stößt es mir so dermaßen auf, wenn ich von Vampiren lese, die weiß Gott was für beknackte Fähigkeiten haben. Das ist doch blöd. Wenn man ihnen wenigstens Fähigkeiten andichten würde, die es ihnen erlauben besser Menschen zu jagen: ok, aber sonst? Übrigens bin ich nicht der Meinung, dass Vampire für ihre Verführungsmasche keine besondere Fähigkeit haben. Das halte ich für erlernt und nicht für ein übernatürliches Wunder.

Natürlich gibt es noch das Bild vom Vampir, wie es in Nosferatu zu finden ist: das grässliche Monster. Ich ziehe jedoch die Lugosi-Dracula-Variante vor mit dem Vampir, der menschliches Äußeres hat (bzw: annehmen kann) und etwas "vornehmes" hat, gut ausieht oder wenigstens nicht hässlich ist.

25.12.2010 03:45

Misato
 
Seelenfängerin des Konsumgottes


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Einen komplett idealen Vampirtypus hab ich nicht. Ich sehe da eine Menge Spielraum für diese Wesen und finde manches durchaus diskutabel. Z.B. ob ein Vampir einfach jedes Haus betreten kann oder nur mit Einladung. Ich finde die Idee viel reizvoller, wenn man ihn sozusagen aussperren kann, aber das wäre etwas, worauf ich auch verzichten könnte, wenn es denn die Story z.B. interessant macht.

Das wichtigste - Vampire ernähren sich von Blut. Absolutes Muss. :D Für mich bedeutet das, dass diese Untoten sich nur dadurch an ihre Existenz klammern können, weil sie anderen das Leben aussaugen. Sie sind damit Schmarotzer. Und so sehr sie auf die schwachen Menschen mit ihren kurzen Lebensspannen herab blicken, so können sie eben nicht ohne ihre Beute existieren.
Ich finde es durchaus wichtig, dass sie nicht nur (relativ) unsterblich sind, sondern sich durchaus physisch von den Menschen unterscheiden. Ausdauernder, durchaus stärker (heißt ja nicht gleich Superman Kräfte), schneller. Ein wichtiger Grund, den ich dahinter sehe ist vor allem eins - die Erfahrung. Training ist wichtig, Lebenserfahrung prägt. Vampire sind nun mal unsterblich, sie haben vor allem eins - Zeit. Und da kommt für mich auch so ein gewisser Aspekt rein, dass Vampire innerlich über den Menschen stehen sollten. Ich finde es nicht wichtig, dass sie kultivierte Edelmänner aus Königin Viktorias Zeiten sind. Warum denn auch? Vampire wären dumm, wenn sie nur Schlösser bewohnen würden. Dass sie unentdeckt bleiben wollen macht sehr viel Sinn, aber grade das funktioniert doch besser, wenn sie sich auch anzupassen wissen.

Eine Kreatur braucht Schwächen und da ist das Sonnenlicht für mich unabdingbar. Vampire, die sich vom Leben anderer ernähren, sind dazu verdammt Schatten zu bleiben. Wir brauchen die Sonne so nötig wie Wasser und Luft (und andere Nahrung). Aber ihre Wärme bleibt den Vampiren verwehrt. Das macht sie zu kalten Wesen. Und auf die Nacht beschränkt zu sein ist auch ein Grund die Menschen zu hassen. Die trotz aller Schwächen jederzeit ihr Haus verlassen können.

Ewigkeit, ewig jung, ewig schön. Blut direkt vom Körper zu trinken, wenn es warm ist, ist sicherlich der kulinarisch Gipfel für einen Vampir. Und deshalb finde ich bei ihnen auch den Aspekt der Verführung durchaus wichtig. Jagd auf die Beute machen. Das geht durchaus schnell und brutal. Aber wenn man Zeit hat, bringt man das Blut des Opfers vorher eben zum kochen. twinkle

Stories in denen Vampire versuchen ohne Menschenblut auszukommen haben durchaus ihren Reiz. Aber ich finde, ultimativ sollten sie diesem Drang doch eher erliegen. Denn nichts anderes sollte sie stärken können wie das Leben eines warmen, atmenden Menschen. Sie haben die spitzen Eckzähne, um Beute zu reißen. Sonst würde ja auch ein Strohhalm und ein Eimer reichen, um ein Schwein in Ruhe auszubluten. Das kann nur ein schwacher Ersatz sein.
Von all den diversen Monstern sind Vampire wohl die "intelligentesten". Wenn es Nacht ist, können sie sich unter Menschen unauffällig bewegen und so ihre Beute überall aufspüren. Aber wenn der Hunger sie grade nicht zu sehr plagt, müssen eben nicht sofort zu den reißenden Bestien werden, die doch tief in ihnen schlummern.

Das Herz pfählen oder den Kopf abzuschlagen sollte zum Tod führen. Ich finde es dabei noch nicht mal so wichtig, dass es unbedingt Holz/Silber sein muss (hier liefert der sonst sehr maue "Wes Cravens Dracula" aber eine tolle Erklärung für all die diversen Schwächen ^^ ), finde es als Tradition aber gut.

Ich sehe insgesamt viel Spielraum, denn ich finde schon allein die Idee all der diversen Clans im Rollenspielsystem "Vampire: The Masquerade" (Teil der sehr gelungenen "World of Darkness") gut. Sie müssen nicht alle vollkommen gleich sein. Das beginnt schon damit, ob Vampire niedere Dämonen sind oder einfach die dunklen Seiten eines Menschen. Wichtig ist, dass innerhalb eines Buchs, Films, wasauchimmer der Vampirmythos stimmig erklärt wird und nicht einfach nur mutwillig Dinge raus pickt, ohne sie näher zu beleuchten.

Und wer sich hier meldet, sollte sich mal den Thread "Grenzen/Richtlinien der Fantasie" ansehen. smile
25.12.2010 20:37

Anime-Smutje


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Zitat

Ich sehe insgesamt viel Spielraum, denn ich finde schon allein die Idee all der diversen Clans im Rollenspielsystem "Vampire: The Masquerade" (Teil der sehr gelungenen "World of Darkness") gut.


Das (Computer)Spiel weckt gerade tolle Erinnerungen und hat meine Vorstellung von Vampiren nahezu identisch umgesetzt. Der Nachfolger von Redemption, also Bloodlines, konnte leider nicht annähernd so überzeugen. Wobei du sicherlich vom Pen&Paper geschrieben hast?

Ich bin recht überrascht wie viele Ansichten es bezüglich der Vorstellung dieser Wesen gibt. Vom plumpen Kanonenfutter bis zum edlen Grafen - auch habe ich eingesehen das es keine perfekte Vampirvorlage gibt, sondern es stark an Story und Umsetzung gekettet ist. Ich komme aber nicht drumherum zu meinen, dass Vampire künstlerisch enorm viel Potenzial beherbergen und finde, dass diese in Werken - aus Prinzip - genutzt werden muss und nicht brach liegen darf. Die Erklärung Ihrer möglicherweise überlegenen Fähigkeiten aufgrund der Langlebigkeit gefällt mir auch.

Kein Wunder, dass es keinen aktuellen A-Class Vampirfilm gibt - bei den verschiedenen Vorstellungen und Umsetzungsmöglichkeiten.
“Ich habe nicht versagt.
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(Thomas Alva Edison) :ugly:
25.12.2010 21:13

Tripel-As


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Es kann ruhig mehrere Arten von Vampiren geben, wie Vampire die sich in Fledermäuse verwandeln können, oder Superhuman Fähigkeiten haben, Fliegen können oder sowas in der Art. solang ihre Schwächen wie Quecksilber, Sonnenlicht, Blutverlangen, Knoblauch weiterhin existieren. Diese Schwächen haben mich quasi immer mitverfolgt, egal welche bücher oder Filme es waren. Sozusagen für mich Gesetzt.

Deswegen ist Twighlight auch kein Vampir FIlm für mich, denn Vampire glänzen nicht. Da ziehe Blade 100 mal eher vor.
Blade ist zwar ne Comic Verfilmung, aber trotz des typischen Actions mag ich doch die Schwächen der Vampire, und das Blade als einziger unter die Sonne kann, da er ja quasi Halb Mensch, Halb Vampir ist, und somit mehr oder weniger die Vorzüge genießen kann.
Bei Twilight kam mir hingegen nie ein Vampir Feeling auf, es war irgendwie so ne billige Art von Vampir, aber nicht wirklich das, was es mal war. Man kann einfach quasi die Grundgesetzte nicht verändern, also das wäre wie Superman ohne seine Schwäche zu Kryptonit..

Zudem kann ich nicht mit Vampiren was anfangen, die anfangen plötzlich eher menschliche Gefühle haben und Liebe usw empfindet, für mich sind es untote Wesen, dessen Ziel ist, weiter am Leben zubleiben, und keine emo Menschen, haben mehr wie Tiere triebe. Zudem mag mir der Gedanke einfach gefallen, dass sie sehr coole Wesen sind, die zwar auch Verführen können (für ihre Zwecke aber nur) und eine gewisse Aura und Charme haben, die sich einfach stark von anderen abhebt.
25.12.2010 21:34

Dr. C aus B


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Zitat von tonguecat

Zitat

Ich sehe insgesamt viel Spielraum, denn ich finde schon allein die Idee all der diversen Clans im Rollenspielsystem "Vampire: The Masquerade" (Teil der sehr gelungenen "World of Darkness") gut.


Das (Computer)Spiel weckt gerade tolle Erinnerungen und hat meine Vorstellung von Vampiren nahezu identisch umgesetzt. Der Nachfolger von Redemption, also Bloodlines, konnte leider nicht annähernd so überzeugen. Wobei du sicherlich vom Pen&Paper geschrieben hast?


Ach, so schlecht war Bloodlines gar nicht - man musste sich nur darauf einlassen, dann war es wunderbar. Redemption hatte zwar eine klasse Story, aber weniger Entscheidungsfreiheiten, weshalb man sich an Christoph&Anezka irgendwann einfach sattgesehen hatte. Insgesamt habe ich Bloodlines 3x öfter durchgezockt, obwohl ich Redemption schon seit dem Release daheim herumliegen habe. :D Dafür hatte der alte Teil den Multiplayermodus - und der war awesome³. RIP.

... äh... worum ging's hier ursprünglich nochnal... kopfkratz ... achso, ja. :D Tatsache ist auf jedenfall, dass ich die Vampire aus dem "World of Darkness" System am besten leiden mag. Sie verkörpern für mich genau das, was Vampire interessant macht, und um ehrlich zu sein - andere Vampire kratzen mich oft schon gar nicht mehr. Gerade wenn ich auf einer Buchrückseite schon sehe, dass es um irgendein Liebesgedöns zwischen Vampir und Mensch (oder Vampir und Werwolf, latte) geht, dann erwarte ich automatisch schon nichts Großes mehr - und das hat nichts mit Twilight zu tun. Vampire fande ich schon immer langweiliger als eben z.B. Lykantrophen, aber die Vampirclans aus Vampire: The Masquerade sind einfach fäsch. Da ist echt für jeden Freak was dabei, seiene es die bekloppten Malkavianer, die grässlich entstelten Nosferatu aus der örtlichen Kanalisation deines Vertrauens oder die dominanten Ventrue. Mit den Toreador hat man sogar etwas sehr Klassisches dabei. (....*Gangrel-Fähnchen schwingt*)

Ich muss mich Misa vorallem in folgenden Punkten anschließen:

Zitat von Misato

Das wichtigste - Vampire ernähren sich von Blut. Absolutes Muss. :D Für mich bedeutet das, dass diese Untoten sich nur dadurch an ihre Existenz klammern können, weil sie anderen das Leben aussaugen. Sie sind damit Schmarotzer. Und so sehr sie auf die schwachen Menschen mit ihren kurzen Lebensspannen herab blicken, so können sie eben nicht ohne ihre Beute existieren.


Zitat von Misato

Ich finde es nicht wichtig, dass sie kultivierte Edelmänner aus Königin Viktorias Zeiten sind. Warum denn auch? Vampire wären dumm, wenn sie nur Schlösser bewohnen würden. Dass sie unentdeckt bleiben wollen macht sehr viel Sinn, aber grade das funktioniert doch besser, wenn sie sich auch anzupassen wissen.


Zitat von Misato

Eine Kreatur braucht Schwächen und da ist das Sonnenlicht für mich unabdingbar. Vampire, die sich vom Leben anderer ernähren


Zitat von Misato

Und deshalb finde ich bei ihnen auch den Aspekt der Verführung durchaus wichtig. Jagd auf die Beute machen. Das geht durchaus schnell und brutal. Aber wenn man Zeit hat, bringt man das Blut des Opfers vorher eben zum kochen. twinkle


Hach, sie ist so bequem. :D

Die "edel"-Schiene ist für mich sogar eher ein turn-off bei Vampirgeschichten, auch wenn es gerade die klassischen Erzählungen so wollen. Für mich ist ein Vampir dann reizvoll, wenn er trotz seiner menschlichen Gestalt nichts anderes als ein Raubtier ist, ein Wolf im Schafspelz in unserer (nächtlichen) Gesellschaft. Auch hier trifft World of Darkness eben voll meinen Geschmack, denn mir sagt dieser Drahtseilakt zwischen Menschlichkeit und "dem Tier" (quasi der Trieb nach Blut und Beute) extrem zu. Gerade in Kombination mit einem eher modernen Setting ergibt das Ganze eine dreckig-blutige Atmosphäre mit einem (leicht) melancholischen Anstrich, denn ein Vampir war schließlich auch mal ein Mensch. Jede Nacht aus dem Fenster des neuen Appartments zu schauen, all die Lichter der vorbeirasenden Autos zu sehen, die geängstigten, gelangweilten oder schlicht zwielichtigen Menschen.... sie stehen dem neuen Vampir in einem Verhältnis gegenüber wie früher zu Lebzeiten etwa Kühe und Schafe, eine unüberwindbare Distanz zum alten Leben ist geschaffen - und die dadurch entstandene Leere kann durch nichts gefüllt werden. Das sind Vampire.
25.12.2010 21:41

Kysho
 
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Ich selbst habe mich ebenfalls schon sehr oft mit Vampiren beschäftigt. Ich studierte auch schon Bücher, welche sich mit diesen Themen befassen. Fachbücher als auch Geschichten. Wie etwa Kim Newman's Vampire (Roman - Die Vampire) Übrigens: Vampire waren alles andere als romantisch. Also kein Twilight...keine Verführer oder teuflische Liebhaber, keine erotischen Nächte. Die Untoten jagten ihre Opfer gnadenlos, frassen sie auf, saugten sie aus, wer Pech hatte wurde selbst zu einem Vampir. Blutsauger sind das Werk des Teufels, manchmal auch das Kind einer Hexe und eines Werwolfes. (durch Geschlechtsverkehr)


Definition Vampir

Im europäischen Mittelalter waren diese Wesen schlicht Untote, Verstorbene welche nach ihrem Tod wieder aus ihren Gräbern und Gruften krochen und sich am Blut und Fleisch der Lebenden labten. Die Gründe waren unterschiedlich. Ein Werk des Teufels, oder die Toten selbst wollten sich an ihren Lebenden Kollegen rächen, da sie zu Lebzeiten schlecht behandelt wurden, durch eine Krankheit gestorben sind, durch ein Unglück oder Betrogen worden etc. Vampiren wurde praktisch alles zugeschrieben. Wie früher die Hexen konnten sie die Pest bringen, Ernten vernichten, Dinge verhexen, Menschen beeinflussen und nebenbei auch Blut saugen. Vampire waren für die Menschen sowas wie super-Zombies.


Warum Vampire?

Wie sind die Menschen auf solche Ideen gekommen? Da im Mittelalter der grösste Teil der Bevölkerung ungebildet war und der Aberglaube und die Christliche Lehre sehr verbreitet war, konnte man mit realistischem Denken recht wenig anfangen. Unter bestimmten Umständen kann es möglich sein, dass ein beerdigter Leichnam nicht sofort verwest. Z.b. es kommt zu einer Mumifizierung.
Oder ein anderes Beispiel, Scheintote. Menschen welche versehentlich, wegen schlechten ärztlichen Kenntnissen, für Tod befunden wurden. Wen dann der Verstorbene in seinem Grab plötzlich wieder sein Bewusstsein erlangt...kann man sich vorstellen was die Leute sich dabei dachten.


Böse Vampire

Wie die Menschen an Hagazussen (Hexen) glaubten, glaubten sie auch an Werwölfe, Gespenster, die gemeine Succubus und eben auch Vampire. Diese Kreaturen (es gab noch mehr) waren der Inbegriff für das Böse. Oder die persönliche Verkörperung schlechter Eigenschaften, Ketzerei (z.b. Hexe), Hurerei / Lust (z.b. Succubus) etc.

Daher hatten sich die Leute auch Methoden und Mittel ausgedacht, und diese Wesen zu bekämpfen. Ich glaube Knoblauch und Kruzifixe kamen eher später zum Zuge. Vielmehr als unser Nosferatu als Roman und Filmfigur publiziert wurde. Was tat man also gegen die Blutsauger... Der Leichnam wurde im Sarg gefesselt, der Leichenkasten zugenagelt, Der Mund wurde mit Steinen oder Münzen / anderen harten Gegenständen vollgestopft. Der Vampir wurde also regelrecht geknebelt und gefesselt und eingesperrt in seinem Grabe. Andere Methoden waren: (ganz lustig) Socken oder andere Kleider / Besitztümer wurden weggenommen und irgendwo im Walde oder sonst wo vergraben / versteckt. Der Untote soll angeblich so damit beschäftigt gewesen sein, seine Sachen verzweifelt zu suchen, dass er gar keine Zeit mehr hatte, die armen Leute zu ärgern. Noch eine Methode: Eine Jungfrau soll auf einem weissen Pferd, einem Schimmel über die Gräber galoppieren, dies soll den Fluch brechen. Die Toten wurden auch wieder ausgegraben. Es wurden für die (Vampire) Feste mit Tanz und Trank gefeiert, um seinen Zorn zu bändigen. (hoffentlich vergibt er uns so) Und wen dass alles nicht half, half nur noch: Kopf abschlagen, Herz durchlöchern oder rausschneiden und alles verbrennen. Also den Scheiterhaufen.

Wie bei den Hexen (Hexenprobe) wurden die Leute erfinderisch. Es gab zahlreiche Methoden, Dämonen zu vertreiben. (Der Fantasie keine Grenzen gesetzt^^)


Wie sahen Vampire aus?

Vampire sind nach alten Vorstellungen lebende Tote, welche aus ihren Gräbern kriechen. Obwohl es sich bei diesen um Zombies handelt, sehen sie nicht gerade wie Frankenstein oder die Viecher aus Resident Evil aus. Ihre Haut ist blass und kalt, ihr Blick ist starr. Sie sind meistens überall Blutverschmiert, besonders am Mund. Obwohl sie Tod sind, deutet optisch nichts auf eine Verwesung / Zersetzung des Körpers hin. Ausser die Nase, es soll vorgekommen sein, dass sie abgefallen sein soll oder der einzige Punkt am Körper ist, welcher durch den Tod verfault. Ein weiteres Indiz: (das wilde Zeichen) Die Geschlechtsorgane sollen sich dauerhaft in einem erregten Zustand befunden haben. Nach alten berichten soll es auch mal vorgekommen sein, dass ein Opfer vergewaltigt wurde. Vampiren wurde eben alles zugeschrieben. Vampire waren übrigens nur nachtaktiv. Wen der Morgen graute, krochen sie wieder in ihre Gräber zurück und buddelten sich ein. Etwa ein Fuchsbau nahe an Gottesacker konnte versehentlich für ein Schlupfloch oder eine Luftzufuhr eines Vampirs gehalten werden. Vampire brauchten Luft, glaubte man in diversen Regionen.

Diese Beschreibungen von Aussehen / Fähigkeiten / Bekämpfungsmethoden wurden damals mit der Zeit von unterschiedlichen Berichten zusammengetragen und zu einer Figur geformt. Vielenorts hätte man sich einen Vampiren vielleicht wieder etwas anders Vorgestellt als jetzt hier beschrieben. Die Bauern waren abergläubisch und hatten allerhand Sachen zusammengereimt, weil sie es einfach nicht verstehen konnten.

Ich könnte jetzt hier wahrscheinlich noch lange über Vampire schreiben...aber das wäre dann langsam einfach zu fiel.

Zu meiner persönlichen Vorstellung, dazu werde ich später etwas schreiben. Ich habe jetzt hier mal über die klassische Vorstellung eines Vampirs im Mittelalter berichtet.





Kysho rofl
26.12.2010 12:47

Nyrer
 
小さなペンギン


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Vampire müssen...
- glitzern wenn sie ins Tageslicht gehen
- Angst davor haben Blut zu trinken, da sonst ihre Menschlichkeit verloren geht
- auf ihr äußeres mehr wert legen als homosexueller Trendsetter
- sich in keinster weise von Menschen unterscheiden, außer das sie halt spitzere Zähne haben
- einzig und allein Grausamkeit beim ausdrücken ihrer Haargeltube zeigen dürfen

So stelle ich mir Vampire vor... Ach halt, ne stimmt ja gar nicht. So sind ja die neuen und unglaublich hippen Vampire, welche von kleinen Teenies aufgrund ihrer mysteriösen und doch liebevollen Ausstrahlung angehimmelt werden. Hmmm, wie konnte ich das nur verwechseln? Vllt. liegt es daran, dass es heutzutage keine vernünftigenVampire mehr gibt. Es werden androgyne Wesen geschaffen, welche für Recht und Ordnung eintreten oder einfach nur ihre Bella vor Gott und der Welt durch ihre Funkelpower schützen wollen. Die Vergewaltigungen des Begriffs Vampir, wie es die netten Funkelfeen aus Twighlight oder sonstigen Schundmedien schaffen, wird immer wieder aufs neue in ganz andere Sphären geführt. Da war ein Blade, der Daywalkerdrop , welcher sich von einem Serum oder sonst was ernährte um seine Menschlichkeit zu erhalten oder in Underworld wurden Vampire mir Rambo verschmolzen. Von Twilight fange ich gar nicht erst an, bzw. führe es fort, da ich sonst noch als Teenie Rassist geoutet werde.

Ich denke Celo beschreibt meine Vorstellung eines Vampirs sehr treffend.

Zitat von Celondor

Für mich ist ein Vampir dann reizvoll, wenn er trotz seiner menschlichen Gestalt nichts anderes als ein Raubtier ist, ein Wolf im Schafspelz in unserer (nächtlichen) Gesellschaft.


Mir ist egal ob sich ein Vampir benimmt als wäre er aus dem 13. Jahrhundert in unsere Zeit geworfen oder eben nicht, ebenso sind mir gewisse Spielregeln egal. Ob man nun eine Welt schafft in der Vampire nur durch die Erlaubnis der jeweiligen Person ins Haus gelangen können oder ob sie ins Meer steigen können ohne zu sterben, ist zunächst ohne belang. Hauptsache man hält sich an grundlegendes wie Pflock durchs Herz= tot oder Weihwasser = Aua und ganz wichtig Sonnenlicht = ganz dolle Aua, bzw. tot. Dann kann man natürlich Modifikationen vornehmen, welche auf geschichtlichen Tatsachen basieren oder einfach nur vom Autor kreativ hinzugedichtet werden. Solange die Grundgesetze unangetastet bleiben ist alles wunderbar. Ich glaube es läuft momentan eine Serie, Vampire Diaries war es glaube ich, in der vampirähnliche Wesen (die Serie erdreißt sich wohl und nennt diese Gestalten Vampire) auftauchen, welche ein en Ring, o.ä. besitzen welche sie im Sonnenlicht wandeln lässt. Das ist ja noch ganz ok, allerdings nicht wenn man die Ringe als Ausrede benutzt warum die ganzen Vampire in der Sonne rum rennen. Wo wir schon dabei sind, in Blade gibt es die Szene als die Vampire mit Sonnencreme im Freien stehen Facepalm .
Naja, zurück zu Celos Aussage^^. Exakt so müssen Vampire sein, Wesen mit zwei Gesichtern. Schaut man in das eine sieht man einen normalen Menschen welcher sich ganz natürlich gibt und sein Leben lebt. Schaut man in das andere sieht man Fangzähne blitzen, wird in der nächsten Sekunde mit Krallen um den Hals an die Wand gepresst und starrt in dunkle, lüsterne und tote Augen bis man einen Schmerz und anschließend die Erlösung des Todes spürt.
Das sind Vampire und sowas habe ich schon so lange nicht mehr erlebt, dass ich den Mythos für Tot erklären möchte.
...In einem Interview wurde einmal gesagt das der momentane Vampirtrend wohl so schnell nicht mehr abreißen wird...Echt? Und ich dachte das atm ein Vampir Parody Trend im Umlauf sei, so kann man sich wohl täuschen :D

Ich freue mich ja schon wenn die Twilight Front ihren Aufmarsch in diesem Thread hat rofl
26.12.2010 14:35

Azure
 
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Zitat von Kysho

Zu meiner persönlichen Vorstellung, dazu werde ich später etwas schreiben.

Dabei lautet der Threadtitel doch "Eure Vorstellung von Vampiren?" sweat

Zitat von Celondor

Hach, sie ist so bequem.

Wahrlich!
Es einfachste wäre wohl, die gleichen Zitate nochmal zu zitieren, da ich da ebenso weitgehenst zustimme.

Mein Bild von Vampieren als "Romanfigur" ist sehr stark an der Darstellung von Christopher Lee orientiert.
Allerdings bezieht sich diese Darstellung auf eine Epoche, die alles Andere als modern ist.
Doch die wichtigsten "Basics" sind auch dort zu finden.

Für mich sind die zwei wichtigsten Regeln:
1) Vampiere sind Untot.
2) Vampiere haben ausgeprägte stärken, aber auch Schwächen.

Vampiere, welche nur Stärken aber keine Schwächen haben, sind für eine Geschichte einfach witz und aussagelos.
Die Sache mit dem Sonnenlicht gehört daher, wie Misato schon sehr klar formulierte, zu einem Muss. Dadurch wird dem Vampier auch sehr schnell eine enorme Schwäche aufgedrückt.
Ein Vampier ist so in der Nacht etwas sehr mächtig und gefährliches, doch am Tage sehr eingeschränkt.
Menschen können zu jeder Zeit aktiv sind und das gleicht die ganze Sache sehr gut aus.

Ebenso finde ich die Geschichte mit der Heimaterde zum Reisen über Gewässer auch für sehr interessant, da es erklärt, warum ein Vampiert mehr Regional gebunden ist und kein Jetsetleben betreibt.
Das ist allerdings kein Muss.

Den Aspekt "untot" halte ich insofern für wichtig, dass der Vampier nicht sterben kann bzw. schoneinmal tot gewesen sein musste.
Dies sollte sich natürlich auch im Aussehen wiederspiegeln.
Kenni hat da schon Nosferatu angesprochen, doch müsste es nichteinmal so extrem sein. Doch blasse Haut, keine Körperwärme und die fehlende Atmung sollte doch schon dazu gehören.
Ganz wichtig ist hier aber irgendeine Form von hypnose, um dieses optische Manko auszugleichen und genau das bringt mich ja nun zu dieser romantischen "lover" Vampiersache.

Ich finde es ganz spannend, wenn ein Vampier versucht, auf erotischem Wegen an sein Opfer ran zu kommen, doch dies auch nur a) weil er es kann b) weil es der klügere Weg ist.
So kann er sich sein Opfer ohne weitere Probleme aneigenen, wo es es natürlich auch anders könnte.
Doch wenn er es schon über diesen, sehr menschlichen Weg macht, gibt es nichteinmal viel aufregen und er fällt nicht auf, was ja wiederum sehr wichtig ist, eben da er sehr ausgeprägte Schwächen hat die ihn auch angreifbar machen.

Wichtig hierbei, der Vampier macht es, weil es seine Masche ist, nicht weil er auf der Suche nach der großen Liebe ist.
Natürlich kann man das Thema "Vampier liebt Mensch" in einer Geschichte behandeln, was ich nichteinmal schlimm finde, jedoch sollte man einen Vampier nicht zu sehr vermenschlichen, da er einfach keiner ist. (Aus meiner Sicht)


Nun gibt es sehr viele Geschichten, in denen sich Vampiere auch noch in Feldermäuse oder Nebel verwandeln konnten, doch das fände ich schon zu extrem.
Zudem, dass Untote selbst schon sehr Fantasyhaft sind, wäre soeine Verwandlung ja schon eher etwas für einen Zaubrer.
Das Problem für mich eben da Vampiere Untot sind, eben sowas wie klügere Zombies. Wenn ihre Körper tot sind, dann fällt es mir schwer, damit eine Verwandlung zu kombinieren.

Dracula würde ich da wirklich außen vor nehmen, da bzw. die Idee dieser Figur etwas besonderes hat.
Ich könnte nichteinmal sagen was genau, doch der Name "Dracula" ist in meinem Kopf damit verbunden, dass er etwas besonderes ist und somit auch Regel brechen kann.
So würde ich jeder Draculainterpretation eine Verwandlung nachsehen, auch wenn es auch hier nicht meinem Idealbild entspricht.

Zitat von Nyrer

Wo wir schon dabei sind, in Blade gibt es die Szene als die Vampire mit Sonnencreme im Freien stehen

Dabei halte ich die Bladeinterpretation von Vampieren für ganz okay, wobei ich dir vollkommen recht gebe, das mit der Sonnencrem wirkte wirklich lächerlich.
Die Idee mit den Motorradhelmen war wiederum ein cleveres umspielen dieser Sonnenlichtregel, was ja wirklich zeigt, dass sich die Vampiere in dieser Interpretation organisieren und sich Gedanken machen.
Ebenso fand ich die "reaper" Vampiere aus dem zweiten Bladefilme ziemlich toll. Letztendlich waren es auch Vampiere, welche allerdings mehr dem Nosferatuaspekt untergeordnet waren, doch ist die Idee, dass sie sogar das Blut von Vampieren saugen, wirklich spitze. Dadurch geraten die Vampiere interessanterweise zwischen die Fronten.
Damit wurde auch sehr fein das wirklich animalische Wesen von Vampiere gezeigt, welches dahingehend weiter ausgeprägt wird, während ihre gesellschaftliche Integrationsfähigkeit reduziert wird. Und wieder ist die Balance da!

Zitat von Nyrer

Vampire müssen...
- glitzern wenn sie ins Tageslicht gehen
- Angst davor haben Blut zu trinken, da sonst ihre Menschlichkeit verloren geht

Sehr schön und zynisch umschrieben. Vampiere wurden causalisiert!
Wenn das so weitergeht, versuchen die Aliens im nächsten Alienfilm noch sich zu artikulieren und die Predator verhandeln mit ihnen. animesweat
Möchte die Twielightfans nichteinmal schlecht machen, sie können mögen was sie wollen, doch persöhnliche halte ich diese Interpretation der Vampieridee von der schlimmsten, gleich gefolgt von Underworld.
Nun muss ich eingestehen, dass ich Twielight weder gelesen noch gesehen habe. Das glitzern im Sonnenlicht hält mich auch ziemlich stark davon ab.
Es ist wirklich etwas, was ich garnicht erst sehen oder lesen möchte, wenn ich die Beschreibung auf der Rückseite des Buches lese.

Bei Underworld liegt das Problem für mich da, dass die Präsenz der Menschen entweder nicht vorhanden ist oder zu wenig beleuchtet wird. Dadurch, dass es eine Vampier vs Werwolfgeschichte ist aber keine oder zu wenig Menschen als Konstrast dienen, wirken die Vampiere einfach nur wie Menschen mit Superkräften und man verusch sich mit ihnen zu identifizieren, wobei man das irgendwie garnicht möchte, weil diese böse zu denen gehören. animesweat
Davon ab, die Vampiere sind hier auch hier nicht gerade das gelbe vom Ei bzw. die Protagonistin. Antagonisten wie Marcus halte ich für richtig tolle Vertreter ihrer Art, da es diese alten, verbitterten Typen sind, welche genau wissen was sie sind.

Ein anderer Kritik, welcher mir da gerade einfällt, sind junge Vampiere. Es ist vollkommen okay, wenn junge Leute zu Vampieren werden. Die Sache kann ich einer Geschichte problemlos abnehmen.
Interview mit einem Vampier baut dieses Element sogar sehr gut in die Geschichte ein.

Doch wenn Vampieren nun anfagen, Kinder(vampiere) zu zeugen, dann ist das einfach falsch.
Denn an diesem Punkt stoße ich mich einfach daran, dass Vampiere Untot sind und es einfach nicht geht! Nein!
roar

Natürlich bestehen Familienrelation auch dann noch, sollte eine ganze Familie zu Vampieren wird, wobei ich dies für eine arg gestellte Konstellation halte.
26.12.2010 14:52

Misato
 
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Zitat von Nyrer

- sich in keinster weise von Menschen unterscheiden, außer das sie halt spitzere Zähne haben

Also falls du das auf "Twilight" beziehst wie den Rest, dann habe ich eine schlechte Nachricht für dich. Sei jetzt ganz tapfer - sie haben keine spitzen Zähne. Oder aber die Meyer hat das in einem Buch im Nebensatz erwähnt und man hatte nach den Kontaktlinsen kein Geld mehr für eine Zahnprothese. In den drei Filmen kam jedenfalls bisher kein Reißzahn drin vor.

Von "The Vampire Diaries" habe ich schlimmerweise noch die erste halbe Staffel auf DVD hier liegen (nein, ich habe da kein Geld für ausgegeben und keiner meiner Freunde hasst mich so sehr, warum ist also egal). Ich werde mir die wohl irgendwann mal anschauen. ABER zuvor möchte ich da doch gern nochmal ausdrücklich sagen, dass die Serie auf einer Buchreihe basiert, die älter ist als "Twilight". Das Spiel um Liebe zu einem Sterblichen geht sehr viel weiter zurück als Bella und Edward. Dafür muss ja nur Dracula herhalten, der in Mina glaubt seine Liebe wieder gefunden zu haben. Oder auch der schon mal erwähnte "Vampire Hunter D: Bloodlust" (den ich sehr gelungen fand), greift das Motiv auf. Und per se finde ich es nicht schlimm, wenn man dann eben eine gute Story drum rum baut.
Bei "True Blood" (ebenfalls eine US Serie, die auf Romanen basiert) hat man ja auch wieder diese romantische Note drin. Was mir aber da gefällt ist die Idee, dass die Vampire sich eben entschließen sich erkennen zu geben. Ein Teil der Gesellschaft werden wollen. Leider fokussiert man sich eben doch auf die paar Figuren, baut noch jeden anderen mythologischen Kram ein und kommt viel zu wenig auf die politischen/sozialen Umwälzungen zu sprechen. Es würde mich schon interessieren, wie eine Integration aussehen würde, denn so wie Menschen sich einem sozialen Gefüge unterwerfen (wir haben gelernt niemanden vors Schienbein zu treten, der uns im Edeka die letzte Packung Pringles vor der Nase wegschnappt), so müssen hier Triebe und Instinkte hinten anstehen. Und man könnte da viel draus machen, wenn man wirklich mal die Vampire heran zieht, die 500 Jahre und mehr von der Erdgeschichte erlebt haben. Das ist durchaus reizvoll. Bedeutet aber übrigens nicht, dass ich das dauernd brauche. Vor allem ist es halbherzig gemacht sehr schnell ausgelutscht, wenn sich drei, vier, elf Schreiber dran probieren.

Wer Raubtier-Fress-Vampire möchte, hat ja mit "30 Days of Night" im Kino vor kurzem etwas passendes gehabt. Etwas, was ich aber an diesen Horrorfilmen nie verstehen werde ist das viele Blut. Das dürfte da doch grade eben nicht rum spritzen, das ist deren Nahrung! freak
Wie bei "True Blood" ging es auch im australischen Film "Daybreakers" zu. Da verwandelte sich aber nahezu die ganze Weltbevölkerung in Vampire und es wurde eine neue Zivilisation geschaffen, die sich eben dem Rhythmus der Nacht anpasst. Besonders ist dabei eben die dann auftretende Nahrungsmittelknappheit. Das finde ich als kurzweilige Alternative zum typischen Storyversatz mal richtig cool.
Ein Vampirfilm, den ich dann aber doch sehr merkwürdig fand war "The Thirst" (->IMDB). Also auf so einen Käse kann ich dann auch verzichten, wenn man einfach drauf aus ist viel Blut und Tod unterzubringen.
Richtig toll dagegen finde ich "Near Dark", der sogar auskommt ohne das V-Wort auszusprechen.
Ich hatte ihn ja schon erwähnt, es gibt da einen Film "Wes Craven's Dracula" (aka "Dracula 2000"). Der ist... nett gesagt belanglose Durchschnittskost. Nette Schauspieler, nette Settings, nette Einzelszenen, aber schnell vergessen. Wenn da eben nicht die Auflösung wäre, die ich so gut fand, dass ich ihn doch gern nochmal schaue. Hier mal ein Spoiler zu Draculas ganz besonderer Herkunft, die echt ein Knüller am Schluss ist:

Spoiler

Dracula ist kein komischer rumänischer Graf, nein, in seinem menschlichen Leben war er Judas Ischariot. Der Mann aus der Bibel, der Jesus verraten und damit ans Kreuz gebracht hat (was im Grunde etwas Gutes ist, wenn man länger drüber diskutiert, aber lassen wir das). Wegen dieser Sünde wurde er zu ewigem Leben verdammt. Denn das Seil, mit dem er sich im Morgengrauen erhängen wollte riss und nun wird ihm das Sonnenlicht verwehrt. Er trinkt Blut, wie beim letzten Abendmahl. Das Silber ist seine Schwäche, denn für den Verrat bekam er 30 Silbermünzen. Das Kreuz spielt natürlich eine große Rolle und macht in diesem Fall Sinn, da muss man nicht lange überlegen.


Danke Kysho für die Ausführungen. Ich denke mit den Vampiren, den Wiedergängern verhält es sich wie mit Zombies. Sie sind im Volksmund, im Aberglauben und somit in (kultureller) Geschichte lange bekannt und weit verbreitet. Ähnliche Wesen trifft man oft in den unterschiedlichsten Teilen der Welt zu den unterschiedlichsten Zeiten. Aber so wie Bram Stoker mit seinem Roman "Dracula" den Vampir prägte (oder wer mag kann sich an Sheridan Le Fanus wundervolle "Carmilla" erinnern), so hat George Romero mit seinem "Night of the Living Dead" das Zeitalter des modernen Menschenfleischfressenden Zombie eingeführt. Aus dem Voodoo und dem Gedanken an hirn/willenlose Arbeiter enthoben und zu einem Kultmythos gemacht.
Allein daran sieht man, dass auch solche Wesen eben wandelbar sind. Dass ein Mythos nicht in Stein gemeißelt ist, sich entwickeln kann.
26.12.2010 15:18

Rioukai
 
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Vampire... am besten wäre es, wenn sie bei Sonnenkontakt schön glitzern würden!
Aber im Ernst, Vampire sollten so sein, wie Graf Dracula: Heilige Reliquiem müssen sie einfach in die Flucht schlagen können.
Heutzutage wird immer mehr getrickst, damit man zwar sagen kann, dass es sich um ein übernatürliches Wesen handelt, der Charakter von seinen Eigenschaften jedoch so viel mit einem traditionellen Vampir zu tun hat, wie Sylvester Stallone mit schauspielerischem Talent. Wem das zu subtil war, das heißt sie haben gar nichts damit zu tun. Leider leben wir in einer Zeit, in der man sich alles so zurecht biegen kann, wie man will. Vampire können plötzlich am Tage existieren, sie fürchten sich nicht mehr vor Kreuzen oder sie haben ganz und gar ihrer Blutgier abgeschworen. Was man in erster Linie dadurch erreicht ist zusätzliche Dramatisierung, wie eine Buchreihe namens Twilight schon eindrucksvoll bewiesen hat. Bei Werwölfen ist es das Gleiche.
Mir kommt es dabei immer so vor, dass man den Zuschauer lockt mit den allgemein bekannten Typbezeichnungen. Ein Drama beispielsweise erregt mehr Aufmerksamkeit bei den Zuschauern, insbesondere bei Jugendlichen, wenn sich die Geschichte um Vampire, statt "nur" um normale Menschen dreht. Das vorhin schon angeführte Beispiel "Twilight" kann man auch hier wieder verwenden.
Bitte liebe Twilightfans zerfleischt mich jetzt nicht, das ist keine Kritik an der Buchreihe.

Allgemein herrscht in unserer Moderne der Trieb vor, möglichst alles alte zu verändern. Nehmen wir eine neuere Verfilmung von Theodor Fontanes "Effi Briest", in der es, anders als im Original, ausschweifende physische Liebesszenen, ebenso wie andere Veränderungen der Geschichte, sodass außer den allergröbsten Grundzügen des Originals nur noch der Titel identisch mit Fontanes Werk ist. Gefallen kann das schon, aber ist es wirklich nötig alles zwanghaft abzuändern? Wo ist die Kreativität, der Drang eigene Charaktere, eigene Wesen zu erschaffen, anstatt alt Bekanntes so zu umzuändern, damit es schön in die eigene, meist mittelmäßige, Storyline passt?
Diese Erkenntnis stimmt mich etwas melancholisch, da ich finde, dass es ein Armutszeugnis ist, mit multimedialem Schund überschüttet zu werden und unter diesem Schwall an Unsinn nur einige wenige gute Werke entdecken zu können.

Das war teilweise ein wenig Offtopic, aber jetzt nochmal mein Resumé: Alte Vampire = toll! Heutige Vampire = Undefinierbar, da sie die Eigenschaften besitzen, die gerade gut zur Story passen und oftmals nicht mal das Entfernteste mit den klassischen Blutsaugern gemein haben, da sich Vampire immer gut verkaufen.


mfg
"Sir we're surrounded!" - "Excellent we can attack in any direction!"

Chillt mal!

"Ich habe versucht Gott in ihn hinein zu prügeln, doch er wollte einfach nicht hören!"

"2 Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, wobei ich mir bei ersterem noch nicht so ganz sicher bin."
30.12.2010 01:49

Haudegen


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Ich sehe Vampire meist auch sehr nennen wir es mal klassisch. Mit den neuen Vampiren aus "Twilight" kann ich so gar nichts anfangen. Das einzige, was sie äußerlich von Menschen unterscheidet, sind die Augen? Nun, die Idee mit den Augen war vllt gar nicht mal so schlecht, aber ein richtiger Vampir muss in meinen Augen spitze Zähne haben (vor allem die sind mir wichtig) und das Sonnenlicht fürchten. Dass auf einmal Vampire am hellichten Tag aus dem Haus gehen können, ist für mich undenkbar.

Zitat von Misato

Eine Kreatur braucht Schwächen und da ist das Sonnenlicht für mich unabdingbar. Vampire, die sich vom Leben anderer ernähren, sind dazu verdammt Schatten zu bleiben. Wir brauchen die Sonne so nötig wie Wasser und Luft (und andere Nahrung). Aber ihre Wärme bleibt den Vampiren verwehrt. Das macht sie zu kalten Wesen. Und auf die Nacht beschränkt zu sein ist auch ein Grund die Menschen zu hassen. Die trotz aller Schwächen jederzeit ihr Haus verlassen können.


Genau so sehe ich das auch. Vampire haben sowieso schon so viele Stärken den Menschen gegenüber, da ist eine sehr große Schwäche wie das Sonnenlicht nur folgerichtig. Die Vorteile, die sie haben, sind dann sowas wie übermenschliche Schnelligkeit oder Stärke, sowie dieses makellose Aussehen. Dass sie sich in Fledermäuse verwandeln können, wie es in manchen Geschichten so ist, tue ich als Blödsinn ab. Sie mögen weit springen können, sie mögen sehr gut mit den Schatten verschmelzen können, sie mögen beim Schleichen kein Wort von sich geben können, aber sie können sich nicht in Fledermäuse verwandeln.

Dann ist da die Sache mit Knoblauch und den Kreuzen...das ist Ansichtssache. Dass man sich mit Kreuzen eines Vampir erwehren kann, das ist vllt eine nette Vorstellung, die vor allem jenen Sicherheit gab, die besonders religiös waren. In meiner Vorstellung von Vampiren funktioniert das leider nicht. Das wäre auch zu einfach, wenn man Vampire loswird, nur weil man ein Symbol schwenkt. Knoblauch...es mag sein, dass sie es nicht sonderlich mögen, aber wenn sie etwas wirklich wollen, lassen sie sich davon nicht in die Flucht schlagen, denke ich.

Es gibt auch die Theorie mit dem Silber, da stimme ich nun komischerweise zu (verstehe einer wilwrics Logik :D ). Silber eignet sich viel besser als Waffe als Knoblauch oder Kreuze. Weswegen ich auch denke, dass man mit Silber gegen Vampire kämpfen könnte. Warum gerade Silber...hm...

Zitat von Misato

Spoiler

Dracula ist kein komischer rumänischer Graf, nein, in seinem menschlichen Leben war er Judas Ischariot. Der Mann aus der Bibel, der Jesus verraten und damit ans Kreuz gebracht hat (was im Grunde etwas Gutes ist, wenn man länger drüber diskutiert, aber lassen wir das). Wegen dieser Sünde wurde er zu ewigem Leben verdammt. Denn das Seil, mit dem er sich im Morgengrauen erhängen wollte riss und nun wird ihm das Sonnenlicht verwehrt. Er trinkt Blut, wie beim letzten Abendmahl. Das Silber ist seine Schwäche, denn für den Verrat bekam er 30 Silbermünzen. Das Kreuz spielt natürlich eine große Rolle und macht in diesem Fall Sinn, da muss man nicht lange überlegen.



Ja, das wäre eine Erklärung für das Silber, aber leider bin ich nicht sehr religiös und muss deswegen wohl eine andere Begründung für die Schwäche gegen Silber finden (vor allem, da ich Vampire in meine erdachte Welt einbauen will und da herrscht nun mal ne ganz andere Religion..)

Wie kann man einen Vampir denn nun töten? Für mich beantwortet sich diese Frage ganz einfach: Hat der Vampir erst mal keinen Kopf mehr, können auch keine etwaigen Selbstheilungskräfte zu Tragen kommen und er ist tot. Natürlich muss man das erst mal schaffen.

Entgegen der durch "Twilight" verbreiteten Meinung denke ich auch: Ein Vampir ist kein Schmusetier, sondern ein Jäger. Seine Beute sind die Menschen. Wie er dabei vorgeht, ist ihm selbst überlassen, obwohl ich denke, dass sie nicht umsonst so ein makelloses und ja ich sag mal anmutiges Ansehen besitzen. Sie verführen einen Menschen erst und fallen dann über ihn her. Ich finde auch, dass sie Unterschiede beim Geschmack des Blutes machen und das da jeder einen anderen Geschmack hat. Der Geschmack könnte von den Blutgruppen abhängen. Worüber ich mir noch nicht ganz sicher bin, ist, wie lange sie ohne Blut auskommen können. Ist ihr Blutdurst jedenfalls erst mal geweckt, gibt es kein Halten mehr.

Vampire sind auch mehr Einzelgänger, mir gefällt die Idee von aufgeteilten Revieren, wobei die Grenzen hier nicht genau festgelegt sind, sondern mehr ineinander fließen. Wo sie dann genau wohnen, ist ihnen überlassen. Es kann eine große Burg voller Fallen für Neugierige sein, genauso gut aber auch irgendeine Höhle, Hauptsache der Unterschlupf schützt vor der gefährlichen Sonne.

Ich denke, das sollte in Großem und Ganzen meine Vorstellung von Vampiren sein. Sie ist sehr klassisch, ich habe aber auch einige klassischen Merkmale über Bord geworfen.
12.01.2012 18:47

Sora
 
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Wie ich mir Vampire vorstelle? Das ist wirklich eine äußerst schwierige Frage.
Ich beschäftige mich schon seit meiner frühesten Kindheit mit Vampiren, das hat damals mit den ganzen "Gruselbüchern" im Grundschulalter angefangen und seit dem finde ich Vampire richtig cool. Ihre ganze Art gefällt mir einfach. Nur welche Form von Vampiren ist das, die ich hier präferiere? Die Antwort ist dann eigentlich doch nicht so schwierig

Mal ehrlich. Wer diese Art von Vampiren nicht cool findet, der hat doch sowas von einen an der Klatsche. Ich trauere dieser Art von Vampiren schon einiger Zeit hinterher, weil in den heutigen Kinos einfach nur noch Schund gezeigt wird. Es kann ja wohl nicht sein, dass

Spoiler

Vampire auf einmal total männlich sind und in der Sonne verbrennen. Wo kommen wir denn da hin? Ein Vampir muss in der Sonne glitzern und ihm darf die Sonne auch nichts ausmachen. Außerdem muss er sich unter die Leute mischen, sich ganz viele Chicks angeln, kleine Babyvampire in die Welt setzen und weiter rumglitzern. Wie kommt man denn da bitte schön darauf sie brutal wirken zu lassen?

Ich bin wirklich mehr als enttäuscht von den Vampiren, die uns derzeit vor die Nase gesetzt werden. Da ist ja wohl klar, dass die heutigen Kinder nur noch verdummen, wenn man solche Arten von Vampiren vorgesetzt bekommt Facepalm
12.01.2012 18:57

Leon S.
 
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Zitat von Sora

Ich bin wirklich mehr als enttäuscht von den Vampiren, die uns derzeit vor die Nase gesetzt werden. Da ist ja wohl klar, dass die heutigen Kinder nur noch verdummen, wenn man solche Arten von Vampiren vorgesetzt bekommt Facepalm
Sehe ich auch so. Vampire glitzern nicht, Vampire sind nicht "süß", Vampire sind brutale Tötungsmaschinen, Blutsaugende Menschenfeinde und knallharte Badass. Emotions- und ruchlos dürfen sie dabei sein, aber nicht pussy, so wie dieses Twillight-Gedöns. Nur leider stehen kreischende Teens, die nur Schminke, süße Boooyaaas~, Klamotten und Schminke im Kopf haben auf Knuffel-wuffel, sodass da neuerdings ein ganzer Markt besteht. Widerlich.



Vor allem, wenn man bedenkt, was das Vorbild für die ursprünglichen Vampirgeschichten gewesen ist. Ein transilvanischer Fürst, der seine Opfer aufspießte und in deren Blut badete, weil er hoffte jung zu bleiben. Selbst Vampirfledermäuse sind fiese Gesellen, die schamlos bei anderen Tieren ihren Lebenssaft schmarotzen. Mit dem Unterschied, dass diese süß sein dürfen. Am Ende gibt es noch Lovestorys mit Zombies und toten Untoten oder was?
12.01.2012 19:18

monty
 
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Zitat von Itami

Vor allem, wenn man bedenkt, was das Vorbild für die ursprünglichen Vampirgeschichten gewesen ist. Ein transilvanischer Fürst, der seine Opfer aufspießte und in deren Blut badete, weil er hoffte jung zu bleiben.

Ich glaub, da wirfst du jetzt Vlad Tepes mit Elizabeth Bathory in einen Topf. Er hat seine Opfer "nur" brutal gepfählt, sie badete angeblich auch gerne in Jungfrauenblut. Zumindest stand in keinem der Bücher, in denen ich die Beiden bisher erwähnt sah, was anderes.

Zitat

Am Ende gibt es noch Lovestorys mit Zombies und toten Untoten oder was?

:D *klick* und *klick*


Hmm... Vampire. Also ich bin, was Vampire angeht, gar nicht so in meinen Erwartungen festgefahren, dass ich nur einen bestimmten Typus akzeptieren kann. Nur glitzern, glitzern darf ein Vampir ausschließlich dann, wenn er unter bizarren Umständen in einen Topf Glitter gefallen ist, oder ein Prinzessin Lillifee Buch in der Hand hatte.
Ich bestehe nichtmal auf die Reißzähne, da hab ich schon so viele verschiedene Varianten gelesen/gesehen. In filmischen Stoffen, finde ich lange, spitze Zähne ganz schick, in Büchern fällt es mir leicht, drauf zu verzichten. Solange die Zähne und Fingernägel entsprechend hart sind, wie zum Beispiel bei Mitternachtszirkus (die Buchreihe, nicht der Film, der war vergleichsweise doof). Da ritzen Vampire mit ihren Fingernägeln Menschen an, und trinken dann. Ist von meiner Seite aus absolut akzeptabel.
Und ob die nun als altmodische - weil eben sehr alte - Leute daherkommen, die irgendwo abgelegen wohnen, oder als punkige Teenies mitten unter den normalen Menschen, ist mir auch recht schnurz. Solange die Story drumrum funktioniert, und sie generell nach Blut dürstet, kann ich mit beiden Varianten gut leben. Genauso geht es mir mit Knoblauch und Kreuzen und dergleichen: was immer der Story dienlich ist, möge Gesetz sein. Schön find ich ja auch immer, wenn eben eins der klassischen Vampir-Repellents verwendet wird, und nicht funktioniert ^^
Auch zum Schlafverhalten von Vampiren hab ich schon ganz verschiedene Sachen gelesen/gesehen. Oft genug wird das gar nicht groß erwähnt, da geh ich dann immer davon aus, dass die, wie Menschen auch, einen gewissen Schlafrhythmus haben, dem sie aber nicht zwingend folgen müssen - Hauptsache, sie sind aus der Sonne, dann kann auch mal ein Tag durchgemacht werden :D Nach Christopher Moore schläft ein Vampir pünktlich zu Sonnenaufgang in einen tiefen Schlaf, aus dem er nicht zu wecken ist, bis die Sonne wieder untergeht. Was man dann während der Zeit mit besagtem Vampir, oder der Vampirin anstellt, bleibt einem selbst überlassen, aber je nachdem sollte man dann rechtzeitig wegsein xD In "Lost Boys" sind die Vampire in der Wahl ihrer Schlafstätte wenig menschlich

Spoiler

und hängen wie Fledermäuse kopfüber von der Decke
auch das gefällt mir in dem Fall.

Also als Grundsatz kann ich sagen: solange ein Vampir nicht glitzert, wenn er in die Sonne geht, und aus dem reichhaltigen Fundus von Mythen genug Vor- wie auch Nachteile für den Vampir gezogen werden, kann ich mich mit allem anfreunden. Achja, Hellsing mochte ich zwar auch ganz gerne, aber da war mir Alucard schon ein bisschen zu stark - das wurde doch eher langweilig, dadurch."

Edit: zweiten Link eingefügt
12.01.2012 19:56

Mysterious Guy Of The Dark Side Of Life


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Ich bin relativ offen was Vampire angeht. Ich kann sie akzeptieren wenn sie sich geben wie ein mittelalterlicher Fürst, aber ich mag durchaus auch "modernere" Vampire wie in manchen Animes. Sehr elegante Erscheinung, trotzdem auf der Höhe der Zeit. Aber eines müssen Vampire für mich einfach sein: tödlich. Vampire müssen nicht unbedingt grausam und böse sein, aber wenn ich ehrlich bin ist mir der Gedanke an einen "guten" Vampir zuwieder. Ich bin wirklich sehr tolerant was solche Sachen angeht, aber glitzernde Vampire? Der junge Vampir als unsterblicher Herzensbrecher? Das Vampire durch den Twilight Hype (was an dieser Geschichte so neu und unglaublich toll sein soll muss man mir beizeiten nochmal erklären) zu billigen Teen-Kitschfiguren degradiert wurden, haben sie wirklich nicht verdient. Es sind doch Geschöpfe der Nacht, wahre Schreckensgestalten, Boten der Finsternis. Und keine Teenie Schwärme die Mädchen schwängern. Ich vermisse die guten alten Vampir Geschichten von früher wirklich sehr. Diese neuzeitlichen Vampire sind leider so dermaßen stark auf die Teen Ecke zugeschnitten, dass ich sie mir einfach nicht antun kann. Zum Glück gibt es ja hin und wieder Autoren, die ein Einsehen haben, und uns moderne Vampirgeschichten vorsetzen, die ohne Liebesdramen auskommen.

Ach ja, ich habe eine gute Nachricht für alle Twilight Hasser: Das neue Wesen aus der Riege der Unsterblichen, das dem Teen-Kitsch zum Opfer fällt ist derzeit der Engel ^^ Welch Erleichterung nicht wahr zwinker

Mfg Visionary
23.01.2012 22:48

Canas
 
Geomant


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Ich habe alle möglichen Vorstellungen von Vampiren, da ich wie die meisten von uns Vampire in allerlei Formen in LIteratur und Fernsehen kennen lernen durfte.
Meine favorisierte Vorstellung:


Wahrscheinlich werden hier viele diesen einen Vampir wiedererkennen zwinker
Jedenfalls soll der Vampir, den ich mir vorstelle so (ähnlich) aussehen und eben eine eher geheimnisvolle und düstere Person verkörpern.


Eine weitere Vorstellung von Vampiren ist die, dass es einfach Menschen sind, die aus irgendwelchen (evolutionsbedingten) Gründen zusätzlich sich von Blut ernähren können. Diese Vampire müssen aber nicht unbedingt, sondern können, was sie vielleicht zu einer höheren Lebensform macht. Kräftemäßig sind sie dem Menschen nicht unbedingt und wenn dann nur etwas überlegen, halt wegen der weiterentwicklung. Natürlich sind sie gegen andere Krankheiten und Einflüsse anfällig, gegen die der Mensch auch oder vielleicht nicht immun ist. Das mit dem Sonnenlicht würde ich abstreiten, sondern es einfach nur als Belastung für die Haut sehen, so wie es bei manchen hellhäutige Menschen der Fall ist.
Kami of False Hope





Spoiler

Mastaaa> Du.. ich brach ma ne Serial für Windows -.-
Xiaolong> F1CKD-1CHUN-DK4UF-350R1-61N4L
Mastaaa> Geht nicht...
Lölig :D
~
geek_killer> muss dir ne coole story erzählen!
geek_killer> telekom oder so hat mal nen masten aufgestellt
geek_killer> für handy und so
geek_killer> viele bewohner von nem dorf haben sich dann sehr aufgeführt wegen schlafstörung usw.
geek_killer> kommentar der telekom:
geek_killer> "wie schlimm muss es erst werden, wenn wir das Teil auch einschalten..."
~
JonTG> Man, my penis is so big if I laid it out on a keyboard it'd go all the way from A to Z
JonTG> wait, shit
rofl
~
MooseOnDaLoose> Hey Mike
goatboy> what?
MooseOnDaLoose> Pussy.
goatboy> er?
MooseOnDaLoose> Pussy.
goatboy> and?
MooseOnDaLoose> Pussy.
goatboy> ...
MooseOnDaLoose> Pussy.
goatboy> i dont get it
MooseOnDaLoose> AND YOU NEVER WILL.
goatboy> bastard
~
scirDSL> I hated going to weddings. All the grandmas would poke me saying "You're next". They stopped that when I started doing it to them at funerals.
teufel
~
Seb'> Duuhu? Kannst du mir n Gefalln tun?
Janine> NEIN!
Seb'> warum nich??
Janine> Junge du hast Nacktfotos von mir veröffentlicht...
Seb'> oh, stimmt... :>
~
Wretched> Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat
D3nY0> looool :D wie geil
~
"Krieg ist wie Liebe: Leicht zu beginnen, schwer zu beenden, nie zu vergessen."
27.01.2012 22:58

seras
 
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Ich würde mir Vampire wohl eher als "andere Menschen" vorstellen. Ich meine, sie wären zwar nahezu unsterblich und müssen sich von Blut ernähren,
jedoch würde ich auf die meißten Schwachpunkte verzichten wie etwa Silber, fließendes Wasser oder Kreuze da ich darin keine Logik sehe.
Einen Vampir kann man nur töten durch aushungern und schweren physischen Schaden (schöne Formulierung für Köpfen und/oder ausweiden *gg)
Ich würde ausserdem darauf verzichten das es unbedingt menschliches Blut sein muss, eher hätte ich gut gefunden wenn menschliches Blut das optimale wäre, Tierblut aber zur Not auch gehen würde.

Vom Wesen stelle ich mir Vampire als sehr ruhig und zurückhaltend vor. Immerhin leben sie ewig (wenn man sie nicht erwischt), daher habe ich mir überlegt wie Ich mit ewigem Leben umgehen würde und kam zu dem Schluss das ich zwar zu Anfang mit den neuen Kräften (überlegene physische Stärke) spielen würde, das dass aber schnell verebbt und ich wohl zu einer Art Beobachter des Geschehens werden würde. Als Vampir darf man keinesfalls öffentlich werden, d.h. Unternehmer, Politiker oder Krimineller zu werden fällt flach da man das Risiko eingehen würde erwischt/enttarnt zu werden.

Natürlich darf man bei so wenig Schwächen nicht vergessen doch noch etwas gegen die ungehemmte Ausbreitung zu tun, daher denke ich das es nicht möglich ist jeden Menschen zu einem Vampir zu machen das es etwas wie eine seltene Genetische Voraussetzung bzw. Anomalie geben muss damit die Umwandlung klappt. Andernfalls würden uns die Vampire ja überrennen :D

Leider ist meine Wunschvorstellung für Vampire aufgrund der unspektakulären Wesensart nicht besonders gut geeignet für Film und Buch :(
Ich finde aber auch die Vampir-Vorstellungen anderer sehr interessant da es stets neue Stärken und Schwächen gibt in den verschiedenen Geschichten und es daher jedes mal aufs neue interessant ist wie Vampire (oder die Vampirjäger) an verschiedene Probleme herangehen und diese zu Lösen versuchen.

LG
seras

Die Menschheit ist friedfertig und gut. Das Problem ist der Mensch.
~frei nach Julian Neumann~
28.04.2012 12:52

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Ich beginne mit einem Beispiel, wie ich mir Vampire nicht vorstelle:




Ein Bild sagt ja bekanntlich mehr als 1000 Worte. Wenn es nun um meine Vorstellung eines Vampirs geht, orientiere ich mich klassisch am Werk von Bram Stoker.

Spoiler

Also der klassische Dracula-Vampir. Blutsaugend, nacht"lebend", stark, gefürchtet und dabei anfällig gegen Knoblauch, christliche Symbole, Sonnenlicht und Feuer


Auch wenn das Dasein als Vampir nicht gerade etwas erstrebenswertes ist. Ich meine, man ist quasi für alle Zeiten "drogenabhängig", weil man ständig neues Blut braucht. Das wird zwar doch etliche Vorteile ausgeglichen, aber trotzdem...es hat auch seine wesentlichen Nachteile.

Das Vampirbild, was heutzutage in einschlägigen Filmen, Romanen und TVSerien vermittelt wird verharmlost meines Erachtens nach die Figur des Vampirs auf ein medientaugliches Massenobjekt, dem seine Mysthik und seine Einzigartigkeit verloren gehen.
Ein geisteswissenschaftlicher Abschluß mochte einen dazu befähigen, mythische Ungeheuer zu erkennen, aber er nützte überhaupt nichts, wenn man ihnen leibhaftig gegenüberstand.

- Gedanken von Paul Jonas. In: Tad Williams. Otherland III - Berg aus Schwarzem Glas. Seite 343
28.04.2012 15:41

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Schwieriges Thema - man hat inzwischen so viele Interpretationen, die für mich im Kern doch immer noch Vampire sind. Ich rede hier von der Vorstellung, nicht wie ich mir das ganze im realen Leben vorstellen würde (da wäre das ein ganz anderer Kaffee).
Wenn ich es auf das Gröbste runterbrechen sollte, dann sind Vampire für mich: Gefahr. Und eine Verkörperung der Ängste, die einen Quälen können. Sie leben von anderen - von ihrem Leben, ob jetzt Blut als Symbol oder Energie. Ihre grösste Schwäche ist wohl schon da: Sie sind abhängig vom Bestehen ihrer Beute. Für mich selber sollten sie das animalische, räuberische in sich haben, das sich seinen Weg bahnt, wenn es um ihr Überleben geht. Sie sind quasi die Spitze über uns, der Tod, der uns jederzeit ereilen könnte - ob langsam durch ausbluten unserer Kräfte oder schnell durch einen herzhaften Biss, der uns unsere Jugend raubt.
Ob sie jetzt so geboren wurden und ihre Genetik sich von Menschen unterscheidet, oder ob ein Virus sie dazu macht (was ja auch eine Veränderung bedeutet), oder ob es einfach ein verwesender Leib ist, der ruhelos durch die Welt eilt, ist mir egal.
Schwächen müssen wohl da sein, weil sie nicht perfekt sind. Die Evolution muss die Schwächen im Konzept ja auch immer Ausbügeln...und um so komplexer ein System, um so fehleranfälliger wird es.
Die Schwächen sind literarisch und in der Kunst aber wohl auch notwendig, damit es einfach nicht langweilig wird. Am Ende wird dann das animalische oft von dem menschlichen wie Glaube oder Wissenschaft besiegt - vielleicht so, wie der Tod in unserer modernen Welt immer mal wieder besiegt wird, und doch weiter hinter jeder Ecke lauert.

Gerade die erwähnten Twiligth-Vampire sind halt für mich keine...naja...ach, eine seltsame Interpretation. Ich glaube hier teilen wohl alle die Meinung...oder fast alle.
Sie können ohne den Menschen überleben, sie glitzern im Licht um anzulocken. Mir fehlt da das wirklich beängstigende ("ui...er glitzernt...ohhhh" *hust*). Irgendwie sind sie nur aufgepeppte Menschen - hat hier glaube ich eh schon jemand gesagt.

Zitat von seras

Vom Wesen stelle ich mir Vampire als sehr ruhig und zurückhaltend vor.
Wenn sie im Grunde Menschen sind, würden sie für mich noch immer nach Macht, nach Einfluss, nach überhaupt irgendeiner Aufgabe streben. Immer im Kämmerchen sitzen und bis zur nächsten Mahlzeit warten...die Vampire wären für mich am schnellsten tot.
28.04.2012 16:42

monty
 
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Zitat von seras

Als Vampir darf man keinesfalls öffentlich werden, d.h. Unternehmer, Politiker oder Krimineller zu werden fällt flach da man das Risiko eingehen würde erwischt/enttarnt zu werden. [...] Natürlich darf man bei so wenig Schwächen nicht vergessen doch noch etwas gegen die ungehemmte Ausbreitung zu tun
Hast du mal Darren Shans Vampirsaga gelesen? Da treffen einige deiner Vorstellungen zu, ohne dass es aber für Leute wie mich, die auch gerne mal Actionvampire sehen, langweilig wird.
Im Grunde sind seine Vampire Sonnenallergiker, die eine andere Kultur pflegen als normale Menschen und eben Blut brauchen um zu überleben. Unsterblich sind sie nicht, aber sie leben sehr, sehr lange, wenn sie nicht eines unnatürlichen Todes sterben oder bei einem Beweis ihres Könnens versagen.
Ruhig sind sie allerdings nicht alle, da gibt es recht verschiedene Persönlichkeiten, wie es bei Menschen eben auch der Fall ist. Die meisten älteren legen da schon eine gewisse Würde an den Tag, aber es gibt auch Ausnahmen - wie es unter normalen Menschen auch Leute gibt, die einfach nicht erwachsen werden, oder irgendwie exzentrisch sind.
Aber zum Thema Ausbreitung gibt es da auch eine gute Erklärung. Nicht jeder, der gebissen wird, verwandelt sich automatisch (ist in vielen Geschichten so), sondern dafür ist erstmal eine Art Blutsbrüderschaft nötig. Im Grunde ist laut Darren Shan Vampirismus eine ansteckende Krankheit, da die Vampirzellen, des ausgetauschten Blutes die Menschenzellen angreifen, und so die Verwandlung vorantreiben.

Zitat von Minerva X

Wenn sie im Grunde Menschen sind, würden sie für mich noch immer nach Macht, nach Einfluss, nach überhaupt irgendeiner Aufgabe streben. Immer im Kämmerchen sitzen und bis zur nächsten Mahlzeit warten...die Vampire wären für mich am schnellsten tot.
Gerade weil sie im Grunde Menschen sind, würden sie für mich nicht unbedingt nach Macht, Einfluss oder Aufgaben streben. Das hinge für mich ganz davon ab, welcher Mensch nun zum Vampir gemacht wurde. Ich find's immer schön, wenn eben ein Teil seiner Persönlichkeit beibehalten wird, und die Verwandlung da nicht alles nichtig macht. Ein fauler Mensch würde für mich auch zum faulen Vampir werden. Ein machthungriger bliebe machthungrig und so weiter und so fort.
Und die, die ihr Kämmerchen nicht oder kaum verlassen mögen, die können auch lange überleben. Da kommt es nur drauf an, sich die richtigen Lakaien zu besorgen :D Wer einen persönlichen Renfield (vorzugsweise Version 2.0 - mit Intelligenz) hat, der kann auch gut unentdeckt leben, ohne einen Finger krumm zu machen. Natürlich muss der betreffende Vampir dazu erstmal ein Helferlein organisieren, und dazu selbst was tun, aber wenn es erstmal soweit ist, kann er seine Füße hochlegen, und sich Nahrung bringen lassen. (Was das angeht, kann ich mich sogar mit Twilight-Vampiren anfreunden. Also mit den "bösen", den Volturi. Die kriegen immerhin ihr Futter geliefert :D )
28.04.2012 17:01

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Zitat

Gerade weil sie im Grunde Menschen sind, würden sie für mich nicht unbedingt nach Macht, Einfluss oder Aufgaben streben. Das hinge für mich ganz davon ab, welcher Mensch nun zum Vampir gemacht wurde.

Da hast du schon Recht, wenn die Persönlichkeit übernommen wird - zumindest in Teilen (wie sehr sich das mit dem Trieb, Blut zu trinken oder sonstiges verträgt...überlege ich gerade noch). Aber Menschen sind eher "Herdentiere" und würden schon deswegen irgendwann in ewiger Einsamkeit wohl den Koller bekommen, gerade wenn die Persönlichkeit übertragen wird. Und wir kämpfen doch meist um Anerkennung, um eine Verbesserung unserer Stellung oder unseres Ansehens (mobb den einen der gefährlich wird, ausrichten des anderen, ausschliessen).
Und Lakeien zu besorgen, die brav alles machen, dürfte schwierig werden, wenn man ihnen nichts bieten kann. Und um etwas zu bieten, muss man Geld oder Macht besitzen (lassen wir mal die sexuelle Komponente aussen vor)...und das haben die meisten, die nicht danach streben halt nicht. Verflixte Situation.

Und ehrlich gesagt: Wäre das nicht irgendwann so langweilig, immer da zu sitzen, ein ewiges Leben an der Hand (quasi), zu sehen wie sich alles ändert und trotzdem unfähig einzugreifen? Egal was derjenige war, irgendwann wird das doch furchtbar elendig - hm, käme dann wohl in Richtung Anne Rice (ich habe nur den Interview-mit-Vampir-Film gesehen und die Vampire waren mir zu emo). Ansonsten könnte man mit dem Leben die Geschicke der Menschen lenken, sie vielleicht dazu bringen, Vampire ganz toll zu finden...unendliche Möglichkeiten mit einem langen Leben.

Ich denke halt, dass eine räuberische Persönlichkeit, die sich vielleicht bei einem Vampir manifestiert, ein gewisses Herrschaftsverlangen hat. Oder wenn es wie eine Katze ist, den Trieb mit der Beute zu spielen.

Kommt halt immer darauf an, wie man die Sache sieht. Vampire sind sowieso Fabelwesen (Gott sei Dank).
28.04.2012 17:29

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