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The Path  
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Apfel?




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The Path       



Erscheinungsjahr: 2009
Plattform: PC
Genre: Horror
Entwickler: Tale of Tales
Publisher: Tale of Tales
USK: 16
Sprache: Englisch

Trailer:


Beschreibung:

The Path ist ein kurzes Horrorspiel, das von älteren Versionen des Märchens Rotkäppchen inspiriert wurde. Es spielt in der Neuzeit. In The Path geht es darum, in einer atmosphärischen Spielwelt die Umgebung zu erkunden und zu erfahren. Es handelt sich um ein einzigartiges Gameplay, das es sich zum Ziel gesetzt hat, den Spieler tief in die düstere Thematik hineinzuziehen. Jede gemachte Aktion macht einen erzählerischen Aspekt aus. Die sechs Protagonistinnen, alle sind unterschiedlich alt und haben verschiedene Persönlichkeiten, durchleben dieses Märchen auf ihre eigene Art. Doch der Großteil der Geschichte hängt von der Vorstellungskraft des Spielers ab.

The Path wurde leicht zugänglich gestaltet. Es gibt kein Zeitlimit, keine Monster, die besiegt werden müssen. Keine schwierigen Rätsel halten einen auf. Fast alles ist optional und geschieht freiwillig. Der Spieler hat völlige Freiheit in der Erkundung der Welt. The Path ist ein ruhiges Spiel.

Sechs Geschwister leben in einem Apartment in der Stadt. Eine nach der Anderen wird von ihrer Mutter auf den Weg zur Großmutter geschickt, die krank im Bett liegt. Ihnen wird erklärt, dass sie zum Haus der Großmutter im Wald gehen sollen, doch, was auch immer geschieht, sie sollen auf dem Weg bleiben! Wölfe lauern im Wald und warten nur auf kleine Mädchen, die sich verlaufen.

Doch junge Frauen sind nicht gerade für ihre Gehorsamkeit bekannt, nicht wahr? Werden sie den Verlockungen des Waldes widerstehen können? Werden sie Gefahren fern bleiben? Können sie verhindern, dass das altbekannte Märchen erneut seinen Lauf nimmt?

Ein Spiel über das Erwachsenwerden.

(Schnellübersetzung von http://tale-of-tales.com/ThePath/)

Charaktere:

Robin
Robin ist mit ihren 9 Jahren die Jüngste. Sie mag Wölfe und geht an alles mit kindlicher Neugierde heran. So kann auch der Wald ihr keinen Schrecken einjagen.


Rose
Rose ist 11 und recht erwachsen für ihr Alter. Sie nimmt ihre Umgebung voller Unschuld auf und sieht in Allem das Schöne. Sie ist mitfühlend und zerbrechlich.


Ginger
Ginger ist 13, liebt Abenteuer und ist ein bisschen jungenhaft. Sie lieft es im Wald zu spielen und würde am liebsten niemals älter werden.


Ruby
Ruby wird von den anderen Mädchen oft als "Gothik" bezeichnet. Sie ist 15. Und trotz ihres Alters liebt sie es, Verfall und Perversion ihrer Umgebung zu beobachten.


Carmen
Carmen ist 17 und in der Blüte ihrer Jugend. Sie ist sich ihrer Reize bewusst und lässt sie spielen. Doch in ihrem Innern sehnt sie sich einfach nur nach Aufmerksamkeit. Vielleicht durch einen Mann?


Scarlet
Sie ist 19. Als die Älteste hat sie die meiste Verantwortung. Sie ist sehr ernst und nimmt ihre Rolle gewissenhaft wahr. Doch manchmal hätte sie mehr Zeit für sich selbst.


Meinung:

Wie ich auf dieses Spiel gestoßen bin, ist wirklich eine witzige Geschichte:
Irgendwie bin ich auf so eine Website gestoßen, auf der ganz viele Minispiele zum Download angeboten wurden. Dort fand ich auch The Path, das aufgrund des ansprechenden Covers und dem Genre "Horror" natürlich genau meinen Geschmack traf. Natürlich sofort runtergeladen, Virus erkannt, trotzdem entpackt und virenbefallene Datei entfernt, weil ich einfach zu neugierig war, gestartet und gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Dann Readme gelesen und .exe mit richtigen Parametern gestartet, damit ich auch die richtige Ansicht habe. Und dann das erste Mal gespielt. Ich habe mir NICHTS getraut. Erst später, als meine Frau mir "zur Seite stand", haben wir zusammen die Welt von The Path erforscht. Und es ist ein Meisterwerk! Ich weiß nicht, ob ich es als "Spiel" im klassischen Sinne bezeichnen will. Vielleicht sollte ich es auch eher "Kunst" nennen. Und als ich später rausfand, dass ich auf der übelsten Rip-Seite gelandet war, die sich halt nur auf kleine und leichte Spiele spezialisiert hatte, hab ich mir erstmal die Website von Tale of Tales (unabhängiges Entwicklerstudio aus Belgien) angesehen und dort das Spiel für 10 $ erworben (per Download). Umgerechnet gerade mal 7 € rum. Und das ist es mir allemal wert. Dafür verzichte ich auch gern auf den nächsten Kinobesuch, denn The Path hat mich wirklich nachhaltig beeinflusst. Ok, das hat jetzt keinen interessiert. :D Aber jetzt zum Spiel:

Dieses Spiel kann man kaum beschreiben. Es lebt zum Großteil von seiner Atmosphäre und der Vorstellungskraft des Spielers. Aber lasst es mich mal so ausdrücken:

- Hab demletzt F.E.A.R. gezockt. War ganz witzig. Zack-Bäm hab ich die Klonkrieger weggeballert. Horror? Na ja, mal ein paar Schreckmomente, aber kein echter Grusel.
- Vor kurzem mit Silent Hill 2 angefangen. Es ist... ganz nett. Frag mich was alle nur immer mit Pyramidhead haben. Der ist doch ganz nett. animesmile

Aber wenn ich The Path spiele, das ich natürlich durchgespielt habe und das keine großartigen Geheimnisse mehr für mich bereithällt... Also ich trau mich nicht wirklich. Immernoch nicht. Ich weiß nicht warum, vielleicht spricht dieses Spiel ja irgendwelche versteckten Ängste in mir an. Ich kann es wirklich nicht sagen. Es gibt, wie schon geschrieben, keine Gegner. Sei es in Rätsel oder Monsterform. Man läuft einfach nur über Wald und Weg und erkundet die Gegend. Und es gibt ein Ende, dem man nicht entkommen kann. An diesem Ende steht der Tod - Desillusionierung.

Insgesamt hat dieses Spiel drei "Modi":

1. Charakterauswahl. Die sechs Mädchen sitzen in ihrem Apartment. Und als Spieler drückt man einer von ihnen mithilfe der Maus einen Korb in die Hand.

2. Der Wald. Man ist auf dem Weg zur Großmutter. Nur eine Regel wird eingeblendet: "Immer auf dem Weg bleiben!" Man schaut dem Mädchen über die Schulter, kann laufen, rennen und mit der Umgebung interagieren. Man kann in jede Richtung laufen, in die man will. Direkt zum Haus der Großmutter oder in den Wald... Blümchen pflücken...

3. Das Haus der Großmutter. Egoperspektive. Es gibt nur einen Weg durchs Haus und mit jedem Tastendruck geht man einen Schritt. Bis zum Zimmer der Großmutter... Am Ende bekommt man übrigens eine nette Statistik, die laut den Entwicklern wohl ironisch gemeint ist. Und das ist sie tatsächlich.

Die Grafik des Spiels ist meiner Meinung nach unglaublich. Ich bin kein Grafikfetischist und kann keine technischen Hintergründe nennen (dann wäre es wohl nur mittelmäßig). Aber alles passt unglaublich gut und ist atmosphärisch. Und durch die verschiedenen Filter- und Overlayeffekte, durch Licht und Dunkelheit wird eben dies nochmals verstärkt. Der Weg so hell, der Wald düster, das Haus dunkel. Auch die Animationen und das Chardesign finde ich sehr passend. Gerade da die Farbe Rot passenderweise immer untergebracht ist. Und wo wir schonmal bei den Lobeshymnen sind: Die Musik ist auch toll! smile

Fazit:

Ihr merkt schon, ich kann dieses Spiel nur subjektiv einschätzen. Man kann es nicht jedem empfehlen. Um ehrlich zu sein würde ich es gerade Leuten empfehlen, die eher unbedarft beim Thema Games sind. Aber an meinem Beispiel sieht man, dass auch langjährige Gamer in The Path eintauchen können. Und eben darum geht es bei dem Spiel. In die Atmosphäre einzutauchen.

Es ist einfach etwas komplett anderes, als ich bisher je gespielt habe. Deshalb kann ich auch keine Referenzbeispiele nennen. Probiert es aus, ist meine Empfehlung. Es gibt auch eine Demo (die aber nicht viel aussagt, meiner Meinung nach). Aber für mich haben sich die 7 € bei weitem gelohnt. Die Spielzeit beträgt übrigens 2-6 Stunden. Wiederspielwert: mittel (2x auf jeden Fall).

Nicht weil ich es uneingeschränkt empfehlen kann, sondern eher weil es einfach aus dem Rahmen fällt und mich persönlich total umgehauen hat (und weil die Grafik der Bewertungsleiste cool ist) ein subjektives:



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16.10.2009 01:17
Awebb
Got a little demon girl asleep in my bed.




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Wow, ich dachte dieser Titel fristet ein Nischendasein, dass das noch jemand gespielt hat, ist verblüffend!

Ich muss gestehen, dass ich es erst angespielt habe und noch nicht richtig den Durchblick ergattern konnte. Ich halte das Interface für eher gewöhnungsbedürftig, oft bleibe ich irgendwo hängen und kann mich nichtmehr weiterbewegen, zudem werden häufig benutzbare Gegenstände angezeit, es passiert aber nichts. Die Atmosphäre macht einen schaurig-düsteren Eindruck, ich konnte allerdings noch nicht viel davon Erhaschen, da ich nur wenig Zeit hatte, und da nur mit der Steuerung gerungen habe.

Mir fällt nur ein Spiel ein, dass auch nur im weitesten Sinne vergleichbar wäre, das ist Rule of Rose.

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I got an angel in one pocket, the other’s full of nickels
One for every time I pulled a pistol on your innocence
You’ve been a victim since you bit your lips under my sheets
Under my spell and I was under your wing
Little bird found her bee and she suffered my sting
No wonder why I sing to any open ears
With enough food for two cents drenched in regret
Best friends since we met but these trends that I set
They came and double-crossed me in crisis
I took your king off his throne but I adopted his vices…

16.10.2009 10:10
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So, ich habe das Spiel vor Kurzem nochmals angeschmissen um mir alles nochmals in Erinnerung zu rufen. Und ich kann sagen:

Japp, die Kritikpunkte sind alle berechtigt! Außer vielleicht das mit dem Hängenbleiben, da mir das überhaupt nicht passiert ist... Na ja, vielleicht hattest du nur Pech oder ich Glück, wer weiß.

Die Schwächen nochmal schön aufgezählt wäre:
- Es gibt natürlich keine realistische Physik da drin. Und die Clipping-Abfrage ist auch nicht der Hammer, verglichen mit größeren Games. Manchmal hängt die Hälfte eines Mädchens in einem Gebäude...
- Die Grafik ist, verglichen mit neueren Spielen, selbstverständlich ziemlich grob.
- Und die Steuerung ist gewöhnungbedürftig, das stimmt allerdings!

Wobei ich mich zu letztem Punkt gerne rechtfertigen würde. zwinker

Es kommt da z.B. aufs Eingabegerät an. Außerderdem muss man sich bei jedem Spiel, desses Prinzip nicht gerade zum größten Teil abgekupftert ist (was ja nichts schlechtes sein muss) neu an die Steuerung gewöhnen. Aber jetzt mein Hauptargumentationspunkt: Auch wenn es viele Komfortmängel gibt, so sind manche davon durchaus bewusst eingebaut. So wie bei manchen Spielen die Kameraperspektive der größte Gegner ist, so sind auch hier einige dieser Mängel eingebaut, um die Schwächen der Figuren auszudrücken... So meine Meinung zumindest. Aber ich schrieb ja schon, dass das Spiel sich nicht um das Jagen von Monstern oder Punkten dreht und man deshalb logischerweise auch kein perfektes Interface benötgt.

Im offiziellen Forum gibts auch nen Thread, in dem darüber diskutiert wird, WIE man das Spiel am besten spielt und für welche Zielgruppen es wohl was wäre... aber das hab ich nicht gelesen. :D Aber für mich habe ich festgestellt, dass das Spiel auch was für Leute wäre: Die gern Interpretationen anstellen. Und abgefuckten Psychokram mögen. rofl Na ja, aber vielleicht treffen diese Punkte ja auch nur auf mich zu... Es gibt sicher viele Dinge, die man diesem Spiel abgewinnen kann... oder auch nicht, wie in deinem Fall Awebb. Ist halt wirklich nicht für jeden was, um es mal nett auszudrücken.

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25.10.2009 20:42
Oscu
Tentakelterrorist




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Gibt's nicht, es gibt einen Thread zu...und das schon seit längerer Zeit. o_O

Discord hat an sich das Spiel schon ganz gut beschrieben. Die Spielentwickler legen ihren Fokus eher auf künstlerische Aspekte, Atmosphäre und vor allem überlassen sie beim Inhalt vieles der Interpretation des Spielers. Wer Interacting oder ein komplexes oder vergnügliches Gameplay erwartet, für den ist "The Path" vermutlich nichts.

Auf das Spiel bin durch den Vorgänger "Graveyard" gekommen. Auf diesen wiederum kam ich durch einen sehr witzig geschriebenen, (fast zu) ausführlichen Bericht, aus dem hervorkam, dass die Handlung nur um eine alte Oma dreht, die man im Friedhof bis zur nächstbesten Holzbank lotsen soll, damit sie sich hinsetzen kann. Dabei soll allein der Umstand des Spielens die eigentliche Aussage des Spiels sein, weil dabei die Kontroverse entsteht, ob der Spieler sich nun vorstelle, "mehr" beim Durchpsilen zu sehen, wie etwa der Tod der alten Dame - der ja nie eintrat.
Und das war eigentlich alles... Ich fand das allein irgendwo echt amüsant und habe demnach mich auf der Homepage der Spielentwickler umgesehen. So kam ich dann schließlich auf "The Path".
Ich mich aufgrund der langen Zeit auch nicht mehr so gut an die einzelnen Endings bzw. wem ich zu ordnen konnte.
Die Idee dahinter finde ich echt nicht schlecht. Jedes der Mädchen hat ihren eigenen "Wolf", dem man auf den Grund gehen soll, indem man vom weg abkommt.
Dabei steht der "Wolf" bei jedem Mädchen für eine andere Metapher. Mir gefiel vor allem Robins "Wolf" ganz gut.

An sich lebt das Spiel nahezu von Minimalismus, weist aber viel Freiheiten für Interpretationen auf, denen ich gerne auf einigen Diskussionsboard bei anderen Usern, die das Spiel mal gespielt hatten, nachgegangen bin. Der Soundtrack klingt, als würde er durch eine uralte Schallplatte gespielt werden... Das Rauschen und Knistern unterstützt diese leicht, nostalgisch, altmodisch angehauchte Atmosphäre u.a. durch die Bilder, die manchmal wie Visionen oder Rauschbilder eines Uralt-Fernsehers während des Spiels auftauchen. Aber bis auf Klavierklänge hört man, soviel ich mich entsinnen kann, nur die hellen, weiblichen Singstimmen. Klingt eigentlich wie ein Kinderchor, was zur Thematik passt, jedoch in Anbetracht des Settings doch sehr schaurig. (Weshalb ich den Anfang von "Coraline" irgendwie mit dem Spiel verbunden habe...).

Zitat von Awebb

Ich halte das Interface für eher gewöhnungsbedürftig, oft bleibe ich irgendwo hängen und kann mich nichtmehr weiterbewegen, zudem werden häufig benutzbare Gegenstände angezeit, es passiert aber nichts. D

Vielleicht liegt das mit den Gegenständen aber auch daran, dass du einfach mit dem falschen Mädchen an dem Ort warst, da bei einigen nur bestimmte Sequenzen oder Gedanken kommen, wenn man mit dem jeweiligen Mädel vor Ort ist. Welches sieht man durch die auftauchende Vision.
An sich kann man auch nicht eingesammelte Sachen "verwenden", wie gesagt, der Gameplay gibt bis auf Erkunden ja nicht viel her.

Der zweite Abschnitt bei jeder Figur - das Haus der Großmutter - lässt einen dann am meisten Spielraum, wo man mit ziemlich psychotischen Visionen konfrontiert wird. bei jedem kam immer was anderes raus. (Weiß nicht mehr bei wem... glaube Ruby... die Sequenz mehrmals mit dem Bett fand ich mal mindfuck pur. :D ).

Insgesamt halte ich die Idee hinter dem Spiel trotz des bekannten Märchens "Rotkäppchen" für erfrischend. Jedoch hätte ich aus kreativer Ebene her sogar mehr interaktives Gameplay gewünscht. Vielleicht nicht bei dem Entwicklern, aber Potenzial für so ein richtiges, innovatives Spiel hat "The Path" auf alle Fälle. Jedoch ist das Spiel sehr kurzlebig und auch in einem Ruck durch. Trotzdem empfehle ich zwischen jedem Abschnitt (Durchspielen eines Mädchens) Abstände oder eine Pause zumindest zum Nachdenken einzulegen.
Auch wenn es komisch klingt, ist das Spiel nur etwas für die Experimentierfreudigen und die, die Freude am Interpretieren der dunklen, menschlichen Psyche haben.

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22.06.2011 00:10
Kei
Tripel-As




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Ich mag dieses Spiel.
Ich spiele es zwar erst seit ein paar Tagen und hab noch nicht alles gesehen, aber ich mag es.
Und es ist auf alle Fälle genial wie unterschiedlich die Interprätationen sein können.

Für mich ist es ein wunderschönes Spiel, das einfach sehr kindlich ist. Ich hab ein kindliches Gemüt und ich hab mich am Ende bei fast jeder gefragt: Warum ist sie so müde ... obwohl ja. Ich wär auch müde.
Aber es steckt so viel mehr dahinter!


Da ich nie viel Wert auf Grafik gelegt habe ist für mich die Grafik einfach gut wie sie ist. Vor allem auch der Surrealismus.
Und ich denke man kann es sehr wohl öfters spielen. Zuerst ganz frei ohne Gedanken, dann mit etwas mehr Gedanken. Es gibt so viel zu entdecken.

Ich bin auch nicht hängen geblieben. Außer es ist damit gemeint das man zwischen Klippe und Bäume zB nur schwer durchkommt. Dann muss man halt zurück gehen. Hatte aber eigentlich keine Probleme, bzw. sah das nicht als Problem an.
Passiert immerhin bei absolut allen Spielen ^^


Die Steuerung ist ... nun ja. Klar gewöhnungsbedürftig da man anderes gewohnt ist als Spieler. Aber man darf bei dem Spiel nicht vergessen: Das Mädchen ist nicht der Spieler. Die Mädchen sind alle eigenständig.

Aja... hab ich schon erwähnt das für mich die Demo und das Spiel zusammen hängen? ^^ Ich denke man muss beides als ein großes Ganzes sehen.
Weil das Mädchen aus dem Demo läuft da gern im Wald herum =)
Und es gibt auch im offiziellen Forum viel Interprätationen, an denen ich mich aber wohl erst nach dem zweiten Durchspielen so wirklich beteiligen und die ansehen werde =)


Aber es stimmt. DAs Spiel ist nicht für jeden was.
Und für mich war es eigentlich kein Horrorspiel.
Eher wie ein Märchen das teils etwas verstörend ist. ... Aber gut. Ich finde Märchen generell verstörend und immerhin ist es ja von einem Märchen abgeleitet. ^^
17.04.2012 14:48

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