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Fragwürdige Spielideen: Survivor  
-Alu-
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Fragwürdige Spielideen: Survivor       

Neulich habe in in der GamePro einen kleinen Artikel über ein gewisses Spiel names Survivor gelesen, da die Überschrift "Das Spiel zur Naturkatastrophe" doch sehr aufsehenerregend wirkte. Hier mal der Artikel...

"Bei Survivor stehen die verheerendsten Katastrophen der letzten beiden Jahrhunderte im Mittelpunkt. Eure Aufgabe: Überleben. Als Unglücke warten der Untergang der Titanic, der Einsturz der Twin Toewers, Hiroshima oder das große Erdbeben von Mexiko. Die Entwickler von den Hamburger Replay Studios bezeichnen das Spielgenre als Reality Gaming. Die Spielfreiheit soll ähnlich wie in der GTA-Serie sehr umfangreich sein."

Nun ja... diese Spielidee ist zweifelsohne recht "neu" aber ist sie dadurch auch gleichzeitig gut? Gehen die Entwickler bei solchen Spielideen zu weit / über die Grenzen des guten Geschmacks hinaus? Wie realistisch soll das realistische Spielen noch werden?
01.11.2004 20:38
Sojiro
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Ich bin kein Freund solcher Spiele. Bei Manhunt, GTA (Sinn- und Inhaltslose Gewalt) oder jetzt eben Survivor ist die Grenze zum guten Geschmack IMHO überschritten. Ob die Spiele jetzt Spaß machen oder nicht muss nach wie vor jeder für sich selbst entscheiden, aber ich find sowas nicht sehr spaßig. Vor allem Survivor baut ja auf wahren Begebenheiten auf... über Titanic kann man hinwegsehen, aber besonders Hiroshima und New York finde ich ziemlich heftig. Und das sowas auch noch aus Deutschland kommt... aber es war ja nur eine Frage der Zeit, bis mal jemand versucht aus dem 11.9. Geld zu machen (in Form von Unterhaltung). Reality Gaming... auch ne klasse Bezeichnung. Man kann zwar über den Realismus in Rennsimulationen etc. streiten aber das ist doch im Grunde für jedes andere Spiel das realistisch sein möchte ein Schlag ins Gesicht. Oder ein Schlag ins Gesicht für die Realität... ich weiß auch nicht... aus sowas sollte man keine Spiele machen. Ist respektlos gegenüber den Opfern und der Geschichte selbst.
01.11.2004 23:52
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Ich sehe so etwas eher positiv.
Ganz einfach sollen Spiele primär Spaß machen - ja, keine Frage. Es gibt Grenzen, die man dabei nicht überschreiten sollte. ABER: Es hängt vom Einzelbeispiel ab. Titanic z.B. fände ich in Ordnung, da der Stoff auch schon verfilmt wurde. Twin Towers hingegen ist noch ein Schock, der nur wenige Jahre auf dem Buckel hat und noch höchstexplosiv ist, wenns darum geht, Emotionen auszulösen.
Der Spieler bekommt die Möglichkeit, selbst einmal ums Überleben zu kämpfen - mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass es sich um authentische Fälle dreht.

Generell mag ich realitätsnahe Spiele mit möglichst freiem Handlungsraum und Reality Gaming klingt schonmal nicht schlecht. Nur würde ich mich wie gesagt dabei auf Stoff beziehen, der weniger unter Hochspannung steht, als grade die Twin Towers, das wäre wirklich makaber.

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02.11.2004 00:09
Pirotess
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Ich weis garnicht was hier so groß diskutiert wird.
Denkt doch mal ein Wenig nach. Wieviele Shooter gib es?
Wieviele davon spielen in irgendeinem Krieg den es mal gab? Na sagen wir mal 80%.
Nun das sind Spiele die ein Szenario darstellen das es mal wirklich gab. Und ich rede hier vom Krieg! Solche spiele werden zurzeit Weltweit gespielt und sind sehr in Mode sowie beliebt(!). Da sind Menschen gestorben, Menschen wurden vergewaltigt, auf perverseste art und weise getötet, mishandelt und was weis ich noch nicht alles.
Und ihr diskutiert hier allen ernstes über sowas. °-°''

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"Wenn die Spiele keine Zeit haben, ans Herz zu wachsen, sind sie nur Plastik im Regal."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Pirotess am 02.11.2004 13:06.

02.11.2004 13:06
Sojiro
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@Pirotess"
Naja, andere Spiele sind aber nicht das Thema. Und Spiele über Geschichte (diese MoH 1-Mann-Armee Spiele sind da mal außen vor...) vor allem wenn diese Geschichte grade mal ein paar Jahre her sind, sind schon was anderes, als Spiele die zur Zeit des 2. WK spielen (IMHO). Ich steh auch nicht auf WW2 Games oder sinnlose Gewaltverherrlichung wie (jetzt pass ich auf was ich sage) in Manhunt oder GTA. Ich mein, die Generation des WW2 lebt doch heute nicht mehr oder ist sehr alt. Die Generation der Twin Towers ist aber nur 2-3 Jahre älter geworden und trauert vielleicht noch immer. Da liegt der Knackpunkt der Sache. Ich für meinen Teil würde so ein Game eh nicht zocken da es mich schlichtweg nicht interessiert X_x. Es ist halt respektlos gegenüber der heutigen Zeit.

Wie lange wird es dauern bis ein Spiel über den Irakkrieg auf den Markt kommt? Ah! Halt! Command & Conquer 5 erschien ja schon vor einem Jahr. Aber die MoH Spiele des Jahres 2005 werden mit Sicherheit im heutigen Irak spielen.
02.11.2004 14:35
-Alu-
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Zitat

Original von Pirotess?
Wieviele Shooter gib es?
Wieviele davon spielen in irgendeinem Krieg den es mal gab? Na sagen wir mal 80%.
Nun das sind Spiele die ein Szenario darstellen das es mal wirklich gab. Und ich rede hier vom Krieg! Solche spiele werden zurzeit Weltweit gespielt und sind sehr in Mode sowie beliebt(!). Da sind Menschen gestorben, Menschen wurden vergewaltigt, auf perverseste art und weise getötet, mishandelt und was weis ich noch nicht alles.

Bedenk dabei doch ein paar Dinge...
Zum einen sind diese Kriegsspiele alle nicht realistisch. Nur weil ich einige echte Waffen und Schauplätze habe, sind sie noch lange nicht realistisch. Zudem laufe ich da immer alleine rum, quasi als unverwundbarer Super-Soldat, der sich irgendwo Medipaks sucht, wenn er verletzt ist und dann von einer Sekunde auf die andere wieder geheilt ist... und meine Gegner sind so dumm, dass es teilweise wehtut (kein Kriegsspiel auf dem Markt hat eine annähernd realistische KI)... ausgesprochen realitätsnah das ganze... Außerdem werden diese ganzen Kriegsverbrechen, Vergewaltigungen, whatever... nicht explizit dargestellt (jedenfalls ist mir bisher kein solcher Titel untergekommen. MoH ist von der Härte und Glaubwürdigkeit her quasi Krieg für 12 jährige). Und verdammt... Krieg ist Krieg, da versteckt man sich nicht auf dem Spielplatz und beschmeißt sich mit Sand... natürlich sterben Menschen dort... ist ja auch Sinn der Sache, die beiden Partein versuchen mit Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.

Zitat

Meinen Geschmack trifft es eigentlich nicht, aber ich sehe in dem Konzept nun wirklich nichts verwerfliches.
Wenn es Spiele gibt, in denen es ums sinnlose und motivlose Töten geht (und da kennen wir ja mehr als genug ), warum sollte es nicht auch so etwas wie Survivor geben? IMO weniger markaber als motivloses Töten.

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen fiktiver Gewalt und realitätsnaher Gewalt, die auch noch auf echten Ereignissen basiert. Gegen fiktive Gewalt habe ich nichts... Action-Shooter, bei denen ich durch die Areale laufe und massenweise Gegner töte spiele ich gerne. Es ist jedoch was ganz anderes, wenn ich die Situationen nachspiele, die wirklich passiert sind und in denen sich Menschen befanden, die dabei umgekommen sind. Sowas ist imho echt nur für sensationsgeile, moralisch verfallene Deppen, die den Unterschied zwischen Realität und Fiktion nicht kennen oder nicht kennen wollen.
Ein Redakteur in der Zeitschrift hat einen Kommentar dazu verfasst, der so ziemlich genau meiner Meinung entspricht, sodass ich mal ein Stückchen zitiere:
"Ich frage mich, wie realistisch das realistische Spielen wird. Bekomme ich Bonuspunkte, wenn ich mit dem Sprungtuch einen der Menschen erwische, die sich in Todesangst aus dem brennenden World Trade Center stürzen? Darf ich in Mexiko vom Erdbeben verschüttete Kinderleichen ausbuddeln? Wird es das Grundschulmassaker von Beslan als Xbox-Live Download geben? Leute, die auf der Autobahn langsam an Unfällen vorbei fahren, um zu gaffen, werden sich sicher auf das Spiel freuen." Tja... denkt darüber mal nach.

Zitat

ABER: Es hängt vom Einzelbeispiel ab. Titanic z.B. fände ich in Ordnung, da der Stoff auch schon verfilmt wurde. Twin Towers hingegen ist noch ein Schock, der nur wenige Jahre auf dem Buckel hat und noch höchstexplosiv ist, wenns darum geht, Emotionen auszulösen.

Das denke ich nicht. Es ist allgemein falsch so etwas zu machen... nur weil die Hollywood Produzenten eine verharmlosende, in Pathos getränkte Schnulze aus einer Tragödie wie dem Untergang der Titanic machen, findet es jeder toll und darf es auch ausschlachten. Warten wir Survivor ab... da werden so ziemlich alle Katastrophen mit Respektlosigkeit gegenüber den Angehörigen, die ihre Familie verloren haben, spielbar sein und somit auch für alles weitere zur Verfügung stehen... Filme, Merchandise.. dann "darf" man es. Zeit heilt vielleicht viele Wunden aber es ist keine Rechtfertigung für Respektlosigkeit.
02.11.2004 16:17
Sora-kun
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Zitat

Bedenk dabei doch ein paar Dinge...
Zum einen sind diese Kriegsspiele alle nicht realistisch. Nur weil ich einige echte Waffen und Schauplätze habe, sind sie noch lange nicht realistisch. Zudem laufe ich da immer alleine rum, quasi als unverwundbarer Super-Soldat, der sich irgendwo Medipaks sucht, wenn er verletzt ist und dann von einer Sekunde auf die andere wieder geheilt ist... und meine Gegner sind so dumm, dass es teilweise wehtut (kein Kriegsspiel auf dem Markt hat eine annähernd realistische KI)... ausgesprochen realitätsnah das ganze... Außerdem werden diese ganzen Kriegsverbrechen, Vergewaltigungen, whatever... nicht explizit dargestellt (jedenfalls ist mir bisher kein solcher Titel untergekommen. MoH ist von der Härte und Glaubwürdigkeit her quasi Krieg für 12 jährige). Und verdammt... Krieg ist Krieg, da versteckt man sich nicht auf dem Spielplatz und beschmeißt sich mit Sand... natürlich sterben Menschen dort... ist ja auch Sinn der Sache, die beiden Partein versuchen mit Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.


Also dazu muss ich sagen Call of Duty ist da anders, wenn man es auf komplett schwer spielt, und ausserdem ist man nur ein einzelner unter sehr vielen, desweiteren sieht man die ganze Zeit wie andere Kolegen neben einem sterben, vor Angst zittern, bei Häuserkämpfen mit dem Schafft auf andere Soldaten einprügeln und somit totschlagen, besonders die Sinnlosigkeit wird bei Stalingrad gezeigt. Als zweites Beispiel nehme ich mal Shell Shock , in ihm geht es um den Vietnamkrieg was auch nicht allzu lange her ist wie WW2 und dort gehören Kriegsverbrechen zum Spiel, heisst in einer Mission muss man einen Vietcong auch unter Verwendung von Folter zum Reden bringen. Zum Realismus : Mal Vietcong auf dem Vietnam Modus gespielt? Also Moha ist im Gegnsatz dazu ein sehr grottiges Beispiel eines WW2 Shooters.

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Wenn ich glücklich bin, überalle wo ich hinsehe, Glück. Wenn ich traurig bin, überall wo ich hinseh, Trauer. Wenn ich wütend bin, überall, wo ich hinseh, Wut. Man fragt sich, inwiefern die Wahrnehmung von Gefühlen beeinflusst wird?
Was ist echt?

02.11.2004 19:58
Sephiroth's Angel
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@ -Alucard-

Zitat

Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen fiktiver Gewalt und realitätsnaher Gewalt, die auch noch auf echten Ereignissen basiert. Gegen fiktive Gewalt habe ich nichts... Action-Shooter, bei denen ich durch die Areale laufe und massenweise Gegner töte spiele ich gerne. Es ist jedoch was ganz anderes, wenn ich die Situationen nachspiele, die wirklich passiert sind und in denen sich Menschen befanden, die dabei umgekommen sind. Sowas ist imho echt nur für sensationsgeile, moralisch verfallene Deppen, die den Unterschied zwischen Realität und Fiktion nicht kennen oder nicht kennen wollen.


Schon klar, was du meinst, aber wenn man danach gehen würde, sind z.b: Filme, die auch echten Geschenissen basieren dann nicht genauso verwerflich? Beispielsweise die unzähligen Filme, die auf echten Kriegen basieren, Titanic, Hindenburg, etc...
Natürlich. Hier bekommt man (anders als in Spielen) keine Punkte für gerettete Leute, aber das Konzept "mit realen Geschenissen Kohle machen" ist das Gleiche.
Nun ja, ich verstehe deinen Standpunkt zwar, aber ich sehe das eher nicht so eng mit den Spielen. Denn Fakt ist, egal, ob basierend auf realen oder fiktiven Ereignissen, es ist und bleibt ein Spiel. Und so lange niemand persönlich angesprochen wird, finde ich es nciht schlimm.
Etwas anderes wäre es, wenn man z.B. jetzt hingeht, sich die Liste der Namen der Opfer vom TwinTower-Unglück schnappt und diese Personen (also mir den richtigen Namen) so ins Spiel übernehmen würde. Das fände ich wirklich absolut dreist. Aber das ist ja zum Glück hier nicht der Fall. tihi
02.11.2004 20:14
Pirotess
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Zitat

Bedenk dabei doch ein paar Dinge...
Zum einen sind diese Kriegsspiele alle nicht realistisch. Nur weil ich einige echte Waffen und Schauplätze habe, sind sie noch lange nicht realistisch. Zudem laufe ich da immer alleine rum, quasi als unverwundbarer Super-Soldat, der sich irgendwo Medipaks sucht, wenn er verletzt ist und dann von einer Sekunde auf die andere wieder geheilt ist... und meine Gegner sind so dumm, dass es teilweise wehtut (kein Kriegsspiel auf dem Markt hat eine annähernd realistische KI)...

Wohl noch nie was von Operation Flashpoint gehört? Und mittlerweile gibts auch Simulationen die sich auf das aktuele Weltgeschehen beziehen.

Zitat

Außerdem werden diese ganzen Kriegsverbrechen, Vergewaltigungen, whatever... nicht explizit dargestellt (jedenfalls ist mir bisher kein solcher Titel untergekommen. MoH ist von der Härte und Glaubwürdigkeit her quasi Krieg für 12 jährige).

Nam 67' sagt dir wohl auch nix?

Zitat

Und verdammt... Krieg ist Krieg, da versteckt man sich nicht auf dem Spielplatz und beschmeißt sich mit Sand... natürlich sterben Menschen dort... ist ja auch Sinn der Sache, die beiden Partein versuchen mit Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.

Ja deswegen muss man es ja unbedingt nachspielen...in einem möglichst realistischem Massstab. ~_~''

Zitat

Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.

Ehm ja, und dazu gibts keine Spiele oder wie? *augenroll*

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03.11.2004 11:17
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Operation Flashpoint... das kenne ich und das ist ein weiterer 08/15 Taktik-Shooter, der den Realismus auch nicht wirklich für sich gepachtet hat.
Nam 67' kenne ich auch, nur wusste ich nicht, dass dort sogar Frauen und Kinder vergewaltigt / ermordet werden. Selbst wenn, ist es wohl eines unter tausend Spielen, die so etwas machen. Wie sagt man doch gleich? Ausnahmen bestätigen die Regel.

Zitat

Zitat

Und verdammt... Krieg ist Krieg, da versteckt man sich nicht auf dem Spielplatz und beschmeißt sich mit Sand... natürlich sterben Menschen dort... ist ja auch Sinn der Sache, die beiden Partein versuchen mit Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.

Ja deswegen muss man es ja unbedingt nachspielen...in einem möglichst realistischem Massstab. ~_~''

Hm... hast du auch gelesen, dass ich folgendes geschrieben habe... "Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen fiktiver Gewalt und realitätsnaher Gewalt, die auch noch auf echten Ereignissen basiert."? Anscheinend nicht... Es kommt darauf an auf was für einer Basis das stattfindet. WWII Shooter mit den original Schauplätzen und Thematiken sind fragwürdig. Jedoch habe ich nichts dagegen, wenn ein Spiel eine mehr oder weniger realistische Engine hat, dafür aber in einem fiktiven Krieg stattfindet. Bestes Beispiel hierfür ist Killzone... exzellente "Kriegsatmosphäre" und eine erfundene Thematik... so und nicht anders soll das sein.

Und das mit den terroristischen Anschlägen... Nein, ich kenne wirklich kein Spiel, dass die Thematik in eine solche Richtung wie Survivor behandelt. Solltest du welche kennen, immer her mit den Titeln... ich bin gespannt.
03.11.2004 15:18
Pirotess
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Zitat

Hm... hast du auch gelesen, dass ich folgendes geschrieben habe... "Es ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen fiktiver Gewalt und realitätsnaher Gewalt, die auch noch auf echten Ereignissen basiert."? Anscheinend nicht... Es kommt darauf an auf was für einer Basis das stattfindet. WWII Shooter mit den original Schauplätzen und Thematiken sind fragwürdig. Jedoch habe ich nichts dagegen, wenn ein Spiel eine mehr oder weniger realistische Engine hat, dafür aber in einem fiktiven Krieg stattfindet. Bestes Beispiel hierfür ist Killzone... exzellente "Kriegsatmosphäre" und eine erfundene Thematik... so und nicht anders soll das sein.


Ich bezog meine Aussage auf die realistischen Szenarien.
Ahja da fällt mir ein, Killzone is scheisse. Hat schlechte Wertungen bekommen und strotz wohl nur so vor Fehlern.

Zitat


Und das mit den terroristischen Anschlägen... Nein, ich kenne wirklich kein Spiel, dass die Thematik in eine solche Richtung wie Survivor behandelt. Solltest du welche kennen, immer her mit den Titeln... ich bin gespannt.

2 Beispiele:
Counter Strike (jaja ich höre schon die CS-Jünger buhen ~_~)
Comand and Conquere Generals - ja ich weis is kein shooter

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04.11.2004 10:13
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Original von Pirotess?
Ahja da fällt mir ein, Killzone is scheisse. Hat schlechte Wertungen bekommen und strotz wohl nur so vor Fehlern.

Hachja... wie war das doch.. Lesen bildet. Solltest du auch mal versuchen. Ob das Spiel scheiße ist oder nicht, ändert nichts an der Tatsache, dass die von mir erwähnte Kriegsatmosphäre sehr gut ist. Schlechte Wertungen != schlechte Atomsphäre... bei der Bewertung fließt mehr als nur Grafik ein. Wenn man PC-Shooter gewohnt ist, ist das aber schwer zu verstehen, ich weiß.

Zitat

2 Beispiele:
Counter Strike (jaja ich höre schon die CS-Jünger buhen ~_~)
Comand and Conquere Generals - ja ich weis is kein shooter

Hm.. erste Klasse? Leseunterricht?... Ich sagte Spiele, die die Thematik in eine solche Richtung wie Survivor behandeln. Dass CS der mit Abstand stumpfeste Shooter ist, der das Wort "Taktik" für sich beansprucht, sollte wohl jedem klar sein... Hier ist man kein wehrloser Zivilist, der nichts ahnend von einem terroristischen Anschlag überrascht wird und nichts mehr dagegen machen kann, als versuchen sein Leben zu retten. Wenn ich so zurückdenke.. .hm... ich glaube, dass ich keine Menschen mit Handgranaten und einer M4 im brennenden World Trade Center gesehen habe, die die Terroristen hätten vielleicht stoppen können (Headshot durch die Flugzeugscheibe... wer kann denn heutzutage nicht so eine Anfängerübung?). Ich glaube auch kaum, dass es sowas bei Survivor geben wird.
Bei C&C gilt das Gleiche... ich kenn zwar nicht jede einzelne Mission aber man ist dort nicht ein Individuum, das um sein Überleben kämpft (und wie oben gesagt, wehrlos ist).
04.11.2004 15:02
Kaosu
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Ich erlaube mir die Forenregeln aufzugreifen, die besagen, dass es keine Threadleichen gäbe :D

Solche Simulationen finde ich durchaus interessant, jedoch frage ich mich, ob diese tatsächlich sinnvoll sind und den Zweck eines Spiel erfüllen. Ein Spiel sollte doch nicht nur den Zweck erfüllen die Zeit zu schinden und eine Beschäftigungsmöglichkeit zu sein, sondern auch Spaß machen, oder? Ob dies bei solchen realistischen Simulationen tatsächlich der Fall sein wird - da müsste man sich das Spiel wohl genauer anschauen, wie realistisch es doch gehalten wurden und in wiefern was in Szene gesetzt wurde und welche Möglichkeiten der Spieler besitzt.

Zitat von -Alu-

Zitat

Original von Pirotess?
Wieviele Shooter gib es?
Wieviele davon spielen in irgendeinem Krieg den es mal gab? Na sagen wir mal 80%.
Nun das sind Spiele die ein Szenario darstellen das es mal wirklich gab. Und ich rede hier vom Krieg! Solche spiele werden zurzeit Weltweit gespielt und sind sehr in Mode sowie beliebt(!). Da sind Menschen gestorben, Menschen wurden vergewaltigt, auf perverseste art und weise getötet, mishandelt und was weis ich noch nicht alles.


Bedenk dabei doch ein paar Dinge...

Zum einen sind diese Kriegsspiele alle nicht realistisch. Nur weil ich einige echte Waffen und Schauplätze habe, sind sie noch lange nicht realistisch. Zudem laufe ich da immer alleine rum, quasi als unverwundbarer Super-Soldat, der sich irgendwo Medipaks sucht, wenn er verletzt ist und dann von einer Sekunde auf die andere wieder geheilt ist... und meine Gegner sind so dumm, dass es teilweise wehtut (kein Kriegsspiel auf dem Markt hat eine annähernd realistische KI)... ausgesprochen realitätsnah das ganze... Außerdem werden diese ganzen Kriegsverbrechen, Vergewaltigungen, whatever... nicht explizit dargestellt (jedenfalls ist mir bisher kein solcher Titel untergekommen. MoH ist von der Härte und Glaubwürdigkeit her quasi Krieg für 12 jährige). Und verdammt... Krieg ist Krieg, da versteckt man sich nicht auf dem Spielplatz und beschmeißt sich mit Sand... natürlich sterben Menschen dort... ist ja auch Sinn der Sache, die beiden Partein versuchen mit Gewalt ihre Interessen durchzusetzen. Terroristische Anschläge sind da schon etwas ganz anderes.


Nun, ich denke es ich durchaus richtig zu sagen, dass mittlerweile doch starke Realitätsnahe Shooter enstanden sind, mit der neuen Grafikengines, verbesserte KIs, genauere und realistischere Spielmechanik. Doch an Pirotess gerichtet: Ich denke, solange in den Spielen nicht die Möglichkeiten geschaffen werden, seine Feinde, so wie damals teilweise üblich, pervers hinzurichten und/oder zu vergewaltigen, so dürfte ein Shooter weniger ein Problem sein.

Zitat

Ein Redakteur in der Zeitschrift hat einen Kommentar dazu verfasst, der so ziemlich genau meiner Meinung entspricht, sodass ich mal ein Stückchen zitiere:
"Ich frage mich, wie realistisch das realistische Spielen wird. Bekomme ich Bonuspunkte, wenn ich mit dem Sprungtuch einen der Menschen erwische, die sich in Todesangst aus dem brennenden World Trade Center stürzen? Darf ich in Mexiko vom Erdbeben verschüttete Kinderleichen ausbuddeln? Wird es das Grundschulmassaker von Beslan als Xbox-Live Download geben? Leute, die auf der Autobahn langsam an Unfällen vorbei fahren, um zu gaffen, werden sich sicher auf das Spiel freuen." Tja... denkt darüber mal nach.


Das ist ein schönes Zitat...

Zitat

ABER: Es hängt vom Einzelbeispiel ab. Titanic z.B. fände ich in Ordnung, da der Stoff auch schon verfilmt wurde. Twin Towers hingegen ist noch ein Schock, der nur wenige Jahre auf dem Buckel hat und noch höchstexplosiv ist, wenns darum geht, Emotionen auszulösen.

Das denke ich nicht. Es ist allgemein falsch so etwas zu machen... nur weil die Hollywood Produzenten eine verharmlosende, in Pathos getränkte Schnulze aus einer Tragödie wie dem Untergang der Titanic machen, findet es jeder toll und darf es auch ausschlachten. Warten wir Survivor ab... da werden so ziemlich alle Katastrophen mit Respektlosigkeit gegenüber den Angehörigen, die ihre Familie verloren haben, spielbar sein und somit auch für alles weitere zur Verfügung stehen... Filme, Merchandise.. dann "darf" man es. Zeit heilt vielleicht viele Wunden aber es ist keine Rechtfertigung für Respektlosigkeit.
[/quote]

Ich würde jetzt nicht den Unterschied machen und zu sagen "das ist noch zu 'neu' und das ist 'alt' genug" Ob jetzt Titanic oder 2001. Meiner Meinung nach, ginge beides durchaus in Ordnung; es käme eher auf die Szenesetzung an. Wenn der terroristische Akt im Vordergrund stünde und man eher den Gedanken hat, dass die Terroristen hier einen Erfolg feiern dürfen, dann käme schon die Frage auf, ob das wirklich zu dulden wäre.

Zitat von Sephiroth's Angel

Schon klar, was du meinst, aber wenn man danach gehen würde, sind z.b: Filme, die auch echten Geschenissen basieren dann nicht genauso verwerflich? Beispielsweise die unzähligen Filme, die auf echten Kriegen basieren, Titanic, Hindenburg, etc...
Natürlich. Hier bekommt man (anders als in Spielen) keine Punkte für gerettete Leute, aber das Konzept "mit realen Geschenissen Kohle machen" ist das Gleiche.
Nun ja, ich verstehe deinen Standpunkt zwar, aber ich sehe das eher nicht so eng mit den Spielen. Denn Fakt ist, egal, ob basierend auf realen oder fiktiven Ereignissen, es ist und bleibt ein Spiel. Und so lange niemand persönlich angesprochen wird, finde ich es nciht schlimm.
Etwas anderes wäre es, wenn man z.B. jetzt hingeht, sich die Liste der Namen der Opfer vom TwinTower-Unglück schnappt und diese Personen (also mir den richtigen Namen) so ins Spiel übernehmen würde. Das fände ich wirklich absolut dreist. Aber das ist ja zum Glück hier nicht der Fall. tihi


So sehe ich das auch ein wenig. Es ist jetzt nichts derart verwerfliches dran, ein Spiel mit solchen Ereignissen zu kreieren, nur muss der Entwickler auf die Feinheiten achten.

Zitat von Pirotess


Zitat

Und das mit den terroristischen Anschlägen... Nein, ich kenne wirklich kein Spiel, dass die Thematik in eine solche Richtung wie Survivor behandelt. Solltest du welche kennen, immer her mit den Titeln... ich bin gespannt.

2 Beispiele:
Counter Strike (jaja ich höre schon die CS-Jünger buhen ~_~)
Comand and Conquere Generals - ja ich weis is kein shooter


Auch, wenn das von einem Vorposter schonmal aufgegriffen wurde:
Command & Conquer hier zu erwähnen halte ich doch für ziemlich falsch. In Command & Conquer geht es doch nicht vordergründig um terroristische Anschläge auf ziviele Personen und/oder Einrichtungen.
09.01.2013 23:59

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