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Haiyore! Nyaruko-san  
Kasu




ORANGE ARMS
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Sammelalbum
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Haiyore! Nyaruko-san       

Ich bin das Chaos, das stets lächelnd an deine Seite kriecht - Nyarlathotep!
Autor: Manta AISORA
Illustrationen: Koin
Verlag: Softbank Creative (Label GA Bunko)
Bände: bisher 9 (erscheint seit 2009)
Genre: Comedy, Fantasy, Science-Fiction
Relationen: [Anime]Haiyoru! Nyaruani; [Anime]Haiyoru! Nyaruani - Remember my Love(craft-sensei); [Anime]Haiyoru! Nyaruko-san; [Manga]Haiyore! Nyaruko-san

Story

Eigentlich war Mahiro Yasaka doch bloß Zahnpasta kaufen. Nun wird er auf dem Heimweg verfolgt, in eine Sackgasse gedrängt und ein Monster erscheint vor ihm. Doch plötzlich kriecht aus dessen Bauch ein junges Mädchen mit silbernen Haaren und grünen Augen. Sie stellt sich Mahiro als Außerirdische vom Planeten Nyarlathotep vor und erklärt ihm, sie habe den Auftrag ihn zu beschützen. Aus diesem Grunde quartiert sie sich bei ihm zu Hause ein. Und auf Dauer soll sie nicht die Einzige bleiben...

Charaktere

Mahiro Yasaka - menschlicher Protagonist der Serie und Oberschüler in der zweiten Klasse. Eigentlich ein ganz normaler Typ bis Nyaruko in sein Leben tritt, die es völlig auf den Kopf stellt. Und Mahiros einzige Möglichkeit sich zu wehren ist eine Gabel.
Nyaruko/Nyarlathotep Eine Außerirdische vom Planeten Nyarlathotep, die jede beliebige Form annehmen kann, aber bevorzugt in Gestalt eines Mädchens mit silbernen Haaren und grünen Augen auftritt. Sie hat den Auftrag Mahiro zu beschützen.
Kûko/Ctugha Eine Außerirdische, die der Art Ctugha angehört, welche sich traditionell mit den Nyarlathotepianern überhaupt nicht verstehen. Bei Kûko ist das zu Nyarukos Leidwesen aber vollkommen anders, denn die ist unsterblich verliebt in Nyaruko...

So, endlich habe ich es geschafft, den ersten Band von Haiyore! Nyaruko-san fertig zu bekommen und das muss natürlich mit einem Thread gefeiert werden.
Die Handlung der Serie kurz zusammen zu fassen ist eigentlich gar nicht so einfach, zumal der erste Band auch nur recht wenig davon umfasst (um den Anime-Vergleich zu ziehen: es sind die ersten beiden Folgen). Viel mehr Seiten werden verplempert verwendet um ein gnadenloses Gag-Feuerwerk zu zünden.

Das fängt schonmal an mit der Tatsache, dass die Serie, wie man wohl an den Namen einiger Charaktere schon unschwer erkennen kann, verstärkt den Cthulhu-Mythos durch den Kakao zieht, der ganz nebenbei auch noch erklärt wird. In der Welt von Nyaruko-san haben sich Lovecraft und Konsorten ihre Geschichten nicht ausgedacht, sondern sind wirklichen Außerirdischen von den jeweiligen Planeten begegnet und haben über diese so geschrieben als gäbe es nur ein einzelnes Wesen der jeweiligen Art, da sie immer nur einem begegnet sind - denn Reisen zur Erde sind streng kontrolliert. Die versunkene Stadt R'lyeh ist außerdem ein Freizeitpark namens R'lyehland, der nur alle Jubeljahre mal aus dem Meer auftaucht und betrieben wird von der Cthulhu AG, die übrigens auch gar nicht mag, wenn man ihre Maskottchen einfach so verwendet.

Dazu kommt, dass die Erde und vor allem ihre Popkultur offenbar einen sehr hohen Stand bei Außerirdischen haben, weshalb der beschränkte Import und natürlich auch der Schwarzmarkt zum Import von Erd-Gütern boomen. Ganz vorne mit dabei ist natürlich auch die japanische Unterhaltungskultur aus dem Anime/Manga-Bereich, jedenfalls bei Nyaruko. Sie kennt ungefähr alles, deckt sich gleich nach ihrer Ankunft mal ganz gehörig in einem Animeladen ein und lässt auch gerne Anspielungen auf diverse Serien los, wenn sie nicht mal wieder gerade zuvor gesagtes noch einmal in einer Fremdsprache oder mit anderen Worten wiederholt.

Und dann hätten wir da natürlich noch den Gabelwitz: aus irgendeinem Grund erweist sich das Stechen mit einer Gabel als hochwirksam gegen Außerirdische und damit als perfektes Drohinstrument Mahiros Nyaruko gegenüber. Man könnte sogar so weit gehen zu behaupten, dass Nyaruko außer Gabeln nichts fürchtet.

Um es zusammen zu fassen: die Reihe hat Handlung, aber zwischen den wichtigen Elementen dieser liegt ein Meer aus Randomness, bevölkert von teils recht seltsamen Gags. Das dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb man beim Anime so wenige Folgen aus diesem ersten Band gemacht hat (ich gehe auch davon aus, dass es bei den Folgebänden ähnlich aussieht). Denn diese ganze Randomness ist beim Lesen zwar ganz lustig, bei einer Fernsehserie ginge das aber wohl jedem Zuschauer nach einer Weile ganz gehörig auf den Senkel.

Was gibt es sonst noch zu sagen? Mir macht die Light Novel-Version genauso viel Spaß wie die Anime-Adaption, allerdings auf eine etwas andere Art und Weise. Übrigens hat mich etwas irritiert, dass der Erzähler der Roman-Version ständig von Nyarlathotep spricht, wo sich die Figur doch selbst lieber Nyaruko nennen lässt (was aber scheinbar nicht ihr richtiger Name ist) und das Nyaruko ja auch im Titel so steht.


07.05.2012 00:38

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