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Gosick  
Sora




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Gosick       


Autor: Kazuki Sakuraba
Illustrationen: Hinata Takeda
Bände: 6 (abgeschlossen)
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Zitat

Wir schreiben das Jahr 1924. Kazuya hat es nicht leicht auf dem vornehmen Internat St. Margueritte: Als Schüler aus dem Fernen Osten ist er den Hänseleien seiner europäischen Mitschüler ausgesetzt, die ihm aufgrund seiner Fremdartigkeit gerne eine Rolle in ihren Geistergeschichten zukommen lassen. Kazuyas einzige Verbündete ist die geheimnisvolle Victorica, die zurückgezogen im Gewölbe der Bibliothek des Internats lebt und die meiste Zeit Bücher wälzt. Aber da ihr das auf Dauer zu langweilig ist, hackt sie zwischendurch auf Kazuya herum oder löst für den ortsansässigen Kommissar de Broix vertrackte Fälle mit ihrem messerscharfen Verstand. Nur manchmal lässt Victorica die Theorie ihrer Bücher im Stich, sodass sie den geschützten Raum der Bibliothek verlassen und sich mit Kazuya auf wahrlich abenteuerliche und gefährliche Reisen begeben muss...
Quelle: tokyopop.de


Hört sich zwar langeweilig an, aber Gosick ist in keinster Weise langweilig. Bisher habe ich jeden einzelnen Band mit Spannung gelesen und konnte es kaum abwarten, bis endlich der nächste Band erschienen ist.
Zur Zeit sind 5 Bände bei uns in Deutschland rausgekommen (ich lese auch noch gerade den 5. Band) und mit dem 6. Band ist leider der Spuk auch schon wieder vorbei.

Gosick punktet bei mir durch seine spannende Erzählweise, aber auch durch die vielen kleinen, süßen Comedyeinlagen zwischen Victorica und Kazuya. Kazuya tut mir an vielen Stellen sogar richtig leid und ich kann oft nicht wirklich verstehen, wie er sich so viel von "dem kleinen Biest" (so wie er Victorica oft nennt) gefallen lassen kann.
Mir gefällt auch die etwas andere Erzählweise von Gosick ganz gut. Jeder Band hat ja seine ganz eigene kleine Story (wobei Victoricas Hauptstory in keinster Weise in den Hintergrund gerät) in der man auch etwas von der "anderen Seite" erfährt. Das heißt es gibt einige Stellen, in denen ein Charakter aus der Vergangenheit seinen Gefühlen freien Lauf lässt und wo man erst ganz am Ende erfährt, was dieser Charakter mit der eigentlichen Story zu tun hat.

Ich bin wirklich mal gespannt, wie die ganze Geschichte um Victorica ausgehen wird und freue mich schon tierisch auf den 6. und letzten Band dieser grandiosen Light Novel Serie.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Sora am 09.03.2009 15:22.

07.03.2008 16:26
Centaurea




DN Gott
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Nachdem ich nun wie viele andere auch monatelang auf den letzten Band gewartet habe und ihn letzte Woche (um genau zu sein gestern) endlich in Händen halten konnte, habe ich ihn auch gleich verschlungen. Zuerst aber musste ich ob des heftigen Preises für das dünne Bändchen schlucken. Ob sich das wirklich lohnt muss jeder für sich selbst wissen.
Während die ersten Bände mich regelrecht fesseln konnten, gerade der erste war verdammt spannend, hat mich der 6. nicht wirklich vom Hocker gehaun. Nach dem Finale und Cliffhanger im 5. hatte ich nun etwas Imposantes erwartet, stattdessen bekam ich einen unspektakulären Krimi vorgesetzt. Zudem hatte ich mir, vom Ende des 5. Bandes ausgehend, eine andere Erzählart erhofft. Wer der Mörder war, war spätestens nach der 2. (von 3) Zeugenaussagen relativ klar, sodass mich auch das enttäuschte. Bisher konnte ich eigentlich immer erst sehr kurz vor Schluß den Täter identifizieren, wenn überhaupt, und der Tathergang wurde mir immer erst klar wenn Victorica es auflöste. Nicht so diesmal. Schade ist auch dass kein wirkliches Ende existiert, es könnte (und wurde ja auch) nahtlos angesetzt werden. Da ich der Folgeserie allerdings keine großen Chancen einräume hier zu erscheinen, wäre mir zumindest ein gewisser Zwischenstop lieber gewesen.
Schön war nur (Achtung, bitte nur lesen wer den 6. schon durch hat!)

Spoiler

dass Victorica sich ihrer Gefühle für Kazuya bewusst wurde. Es kommt richtig schön rüber, wie sie in ihrer kindlichen Naivität über die Liebe nachsinnt, die selbst ihre Quelle der Weisheit nicht ergründen kann.
Und wie sie verzweifelt versuchte, die Spinne von Kazuyas Kopf zu bekommen, war im Nachhinein auch herzergreifend süß :love:

So viel zu meinem Eindruck zum 6. Band. Die ersten waren meines Erachtens aber besser.
Der Erste, der auf dem Schiff spielte, war fürt mich auch gleichzeitig der Spannendste. In Zwischenkapiteln wird man aus der Egoperspektive mit der Psyche des Täters konfrontiert, während man mit den Opfern mit leidet und sich die ganze Zeit fragte, wer der Täter ist. Sehr gut umgesetzt und sehr fesselnd.
Und die Szene im Speisesaal, als ein Sitzplatz zu wenig da ist, war dank Victorica einfach toll :D
Auf jeden einzelnen Band einzugehen, wäre hier jetzt zuviel, ich glaube, dass ich die Serie sehr mag ist auch so rübergekommen. Besonders zu erwähnen ist übrigens auch der Plot, der alle Bände miteinander verbindet. Spannend und gut in das Zeitgeschehen (zwischen 1. und 2. Weltkrieg) integriert, hätte ich nun wirklich gern erfahren, wie es genau weitergeht.


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
29.11.2008 17:24
nipah




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Gosick war für mich ein echt hinreißendes Leseerlebnis, deshalb schönen Dank an Sora, da ich ohne diesen Thread wohl nie auf diesen liebenswerten Lightnovel gestoßen wäre und irgendwie stimmt es mich ein wenig traurig dass es nach dem 6. Band schon wieder vorbei ist.

Der Einstieg mit dem ersten Band war schon echt toll und ist sicherlich mit die beste Geschichte, da mir diese gespenstische Atmosphäre auf der Queen Berry extrem gefiel . Auch das Wechseln des Erzählers bzw. der Sichtweise (was ja auch in den weiteren Bänden fortgeführt wurde) war eine nette Idee und es wurde somit nie langweilig. Wer der Täter war konnte man sich zwar schon denken, da ja nicht gerade viele Person zur Auswahl standen, aber spannend war es dennoch.

Toll finde ich auch die Idee mit dem Königreich Sovurien, was ja irgendwo zwischen Schweiz und Frankreich liegen sollte und so authentisch herübergebracht wurde, so dass man glauben könnte es existierte wirklich. Auch das ganze Internat samt Bibliothek und die Hauptstadt Sobreme wurden ganz nett beschrieben. Am besten fand ich aber das Dorf ohne Namen aus dem 2.Band mit ihren Einwohner "Den grauen Wölfen" und deren eigene Kultur und da man dort schon sehr viel Interessantes über Victorica erfuhr, begleitet mit einem weiteren packenden Krimi.

Aber ohne die 2 Hauptcharaktere wäre Gosick wohl nur halb so gut, denn diese ganzen Neckereien zwischen Kazuya und Victorica machten größtenteils diesen Charm aus und ich glaube es gibt kaum einen fieseren Charakter wie sie. Ich fand auch einige Gemeinheiten manchmal echt übertrieben, z.B. die, wo sie Kazuya fast die Treppe in der Bibliothek runterschuppst, einfach so aus Langeweile. Ansonsten gebe diese 2 aber ein ziemlich süßes Pärchen ab, trotz ihrer charakteristischen Gegensätzlichkeit oder aber vllt auch gerade deswegen. Toll fand ich auch dass man Beide so in die Geschichte einband, dass sie auf verschiedenen Stil-Ebenen ihr Teil der Geschichte beitrugen und sich auch so ergänzten. Kazuya, der mehr für den Actionteil zuständig war und Victorica für die analytischen Krimieinlagen brachte eine ziemliche Ausgewogenheit in die Geschichte rein, so dass es immer fesselnd blieb. Obwohl ich mich immer mal fragte wo der kleinwüchsige Kazuya eigentlich seine Kraft her nahm.

Als dritten wichtigen Charakter kann man wohl auch Greville hinzufügen, der ja wirklich in jedem Band seinen Auftritt hatte und für gewisse lustige Szenen sorgte. Irgendwie mochte ich diesen eingebildeten Nichtsnutz, der mir fast schon mehr leid tat als Kazuya. V.a. der Grund für seine absurde Frisur, die er immer trug, war genial. :D

Was den letzten Band angeht, so bin ich der gleichen Meinung wie Centy, da dieser gegenüber den anderen Bänden relativ schwach ausfiel. Es war zwar spannend, aber nicht in dem Ausmaß wie ich es bei den vorigen empfand, obwohl Band 6 immer noch besser war als Band 3. Einziges Highlight war auch für mich dass...

Spoiler

Victorica sich ihrer Gefühle bewusst wurde und wohl für Kazuya mehr empfindet als sie es ihm gegenüber jemals zugeben würde "Gott bewahre!" ;)

Was ich auch noch interessant fand, aber erst in den letzten Bänden an Präsens gewann, war der Krieg zwischen Übernatürliches und Wissenschaftliches. Schade dass man es nicht weiter ausgebaut hat und man eigentlich nur ein Bruchteil von dem erfuhr was eigentlich noch hätte kommen können. So ließ der abschließende Band mich doch etwas im Regen stehen. Hätte nach dem 5.Band gedacht, dass Victoricas Vater noch eine wichtige Rolle spielen wird, der dann aber doch unkommentiert von der Bühne verschwand.


Sehr schön fand ich auch die Illustrationen in den einzelnen Bänden. Sieht teilweise traumhaft aus und animiert einen erst recht zum lesen dieser Geschichte. Schade finde ich nur, dass Tokyopop nicht den Stil des originalen Einbands behielt, die wesentlich besser aussahen als dieser einheitliche, langweilige, weiß-grüne Einband. =/



Wer Krimigeschichten mag, der kommt mit Gosick sicherlich auf seine Kosten. Dazu gibt es auch wirklich tolle Charaktere sowie Szenario, so dass ich diesen Novel jedem ans Herz legen kann, zumindest denen die keine Lesemuffel sind. :)

Bewertung der einzelnen Bände:

Spoiler

:9.0: Gosick I
:9.5: Gosick II - Verbrechen ohne Namen
:8.0: Gosick III - Unter der Blauen Rose
:9.0: Gosick IV - Fürsprecher eines Narren
:8.5: Gosick V - Der Kopf des Beelzebub
:8.0: Gosick VI- Maskenball


Gesamtbewertung:
:9.0: 9 von 10 graue Wölfin

PS: Interessant zu wissen ist vielleicht noch, dass Victorica im original eigentlich Victorique geschrieben wird. Im ersten Band gab es gleich zu Beginn nämlich eine ziemlich irritierende Situation, nämlich wo jemand sich fragte ob Victorica männlich oder weiblich wäre (dieser jemand sah sie vorher noch nie) was sich bei dem Namen Victorica ja eigentlich erübrigen würde und deshalb recht merkwürdig in dieser Situation wirkt, was aber bei dem originalen Namen Victorique einen Sinn ergeben würde. Das jetzt nur mal so am Rande.


20.06.2009 03:11
Sora




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Haha, mit Band 6 habe ich mir wirklich sehr viel Zeit gelassen und den vor 2 Tagen erst beendet.
Was mich als erstes schon ein wenig stutzig gemacht hat war die dicke des letzten Bandes. Während die anderen fast doppelt so dick sind, so ist der wirklich ziemlich dünn und nach nur sehr wenigen Stunden durchgelesen, wirklich schade. Das Ende wirkte für mich einfach nur dahingeschludert, als ob die Autorin keine wirkliche Lust mehr auf Gosick hatte.
Ich kann da also meinen Vorrednern nur zustimmen, dass der letzte Band dann doch eine kleine Entäuschung war

Spoiler

zwar war es ganz süß zu sehen, dass sich Victorica ihren Gefühlen nalngsam bewusst wird, aber da hätte man doch wirklich noch mehr draus machen können. Das Ende war mir da einfach zu sehr offen. Vorallem ihr Vater hatte sie weggeschickt, damit er an die rote Schachtel kommt, die ja jetzt auch wieder in Sicherheit ist und Victorica kann einfach so wieder zurück zum Internat, ohne dass ihr Vater was anderes versucht um an die rote Box zu kommen? Na ich weiß nicht so recht.

Richtig gut haben mir auch die vielen kleinen Illustrationen gefallen, die mir geholfen hatten ein schönes Bild von den Charakteren zu kriegen, vorallem im letzten Band gab es ein schönes Bildchen, in dem Victorica auch mal einen auf "süß" gemacht hat. Da konnte man nochmal schön sehen wie sie immer ihre Backen aufplustert, herrlich.
Ein wenig hat mich der letzte Band übrigens an Ace Attorney erinnert, wie die Charaktere da z.B. aussagen mussten, was im Zug passiert ist.
Gosick würde ich wirklich zu gerne animiert sehen, vorallem schon Grevilles Haartolle wäre herrlich.


Gesamt
:9.0:
9 von 10 Schokobonbons



20.06.2009 13:11
Doc Astaroth




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Ich bin in einer Bahnhofsbuchhandlung über Gosicks gestolpert und habe die Serie innerhalb von wenigen Wochen verschlungen!

Das liegt zunächst an den Illustrationen: Hinata Takedas Zeichnungen sind einfach nur herrlich. Außerdem habe ich bislang wirklich noch nie eine Pfeife rauchende Loli gesehen. XDD

Meine Meinungen zu den sechs Bänden:

1. Band

Spoiler

Der erste Band gibt schon einen ganz guten Einblick in die wichtigsten Charaktere, angefangen mit Victorica und ihrem Knecht, äh, Freund Kazuya.
Jedoch fand ich den Fall an sich unglaubwürdig. Wie konnte diese Frau sich noch an die ganzen alten Weinmarken nach so langer Zeit erinnern!?
Aber es war spannend geschrieben und die Atmosphäre gegen Ende hin hatte etwas von Baccano! Als ich mir versucht habe, den "Jagdhund" vorzustellen fiel mir sofort Vino ein.^^;
Auch das Ende, wo die beiden Mädchen von damals nach so langer Zeit wiederfanden, mochte ich sehr.
Und irgendwie wurde ausgerechnet Inspektor De Broix gleich im ersten Band zu einer meiner Lieblingsfiguren... Ich weiß nicht, aber der Typ hat etwas und sei es nur seine Frisur, die seiner Zeit schon vorraus ist. XDD


Ich muss hierbei zugeben, dass beide Hauptfiguren keinesfalls an sich originell sind. Kazuya ist der übliche "Ordinäre High School Schüler" und Victorica eine typische Rie Kugiyama-Tsundere. Interessant werden diese Stereotypen aber durch die Kombination mit den berühmtesten Detektivduo der Welt, Watson und Sherlock Holmes. Wie Watson, dient auch Kazuya in erster Linie dazu anstelle des Lesers Fragen zu stellen, die von der pfeifenrauchenden Victorica in bester Orakel-Manier beantwortet werden. Jedoch kommt bei diese Kombination die körperliche Schwäche von Victorica ins Spiel, wodurch die übliche Duo-Dynamik "Hirn und Muskel" deutlicher hervorgehoben wird.

Wichtig: Stereotypen sind nicht schlecht, wenn sie gut gemacht sind. Und Victorica und Kazuya sind gut gemacht.

2. Band

Spoiler

In diesem Band fand man mehr über Victoricas Hintergründe heraus. Hier beginnt sich auch schon ein Muster in der Erzählweise abzuzeichnen:
- Kazuya und April diskutieren und erleben ein Verbrechen oder unerklärtes Phänomen, dass später noch wichtig wird.
- Kazuya infomiert Victorica darüber, welche es sofort auf Anhieb löst oder Kazuya in eine Diskussion verwickelt, in der weitere für die Story wichtige Punkte vorkommen
- Schließlich brechen die beiden zu dem neuen Tatort auf und treffen dabei unterwegs die aktuelle Cast
- Das Verbrechen geschieht und Victorica lässt Kazuya erstmal Beweise anschleppen.
- Victorica löst das Verbrechen, aber es kommt zu einem Konflikt, den dann meistens Kazuya mit seiner Kraft klären muss
- Beide kehren zurück zur Schule
- Es folgt dann noch ein kurzes Fazit von Victorica

In diesem Band aber kam noch der Streit zwischen Victorica und Kazuya dazu: Kazuya provoziert die empfindliche Victorica und gleichzeitig wird deutlich wie wichtig Victoricas Mutter für diese ist. Aber am Ende überwindet Victorica ihre Zurückhaltung gegenüber Schmerzen und opfert sogar das einzige Erinnerungsstück an ihrer Mutter, um Kazuya zu retten.


Sehr interessant fand ich in diesen beiden Bändern auch die Monologe der Täter.

3. Band

Spoiler

Dieser Band bricht mit den oben angesprochenen Erzählmuster. Kazuya begibt sich alleine zur Hauptstadt. Außerdem wurde die Monologe der Täter mit Szenenwechsel zu der kranken Victorica ersetzt.
Dadurch bekam man jetzt auch mehr von Victoricas Dere-Dere-Seite mit. XDD
Wie sie auf den Kimono reagiert hat, war einfach nur schnuckelig.

Auch ihr Bruder wurde nun in ein deutlich besseres Licht gerückt und wir erfahren wie er an seine tolle Frisur und seinen unzertrennlichen Assistenten gekommen sind (Wegen letzterem habe ich nun den Verdacht das Victorica eine Yaoi-Fangirl ist! Pass auf Kazuya, sonst endest du noch als Crossdresser. XDD)


4. Band

Spoiler

Während jetzt aber die anderen zwei Nebencharaktere, Fräulein Cecile und April, eher nur so nebenbei auftauchen, hatten sie nun in diesem Band deutlich mehr Raum zur Entfaltung. Jedoch fand ich das Liebesdreieck zwischen April, Kazuya und Victorica recht halbherzig, da so gut wie keine Zweifel an der Auflösung gegeben wird... Arme April!
Auch der Fall war dieses Mal sehr interessant (Nicht zuletzt, da der Mörder schon sehr lange tot war).
Außerdem wurde eine neue Figur, die eigentlich schon im dritten Teil auftauchte, aktiv. Der rothaarige Magier, der es scheinbar auf Victorica abgesehen hat...
Und wir erfahren auch mehr über den Mann hinter Victoricas "Erschaffung".


5. Band

Spoiler

Dieser Band beginnt sehr plötzlich mit Victoricas Verschwinden. Auch ansonsten wirkte dieser Band recht oberflächlich, aus dieser "magischen Nacht" hätte man deutlich mehr machen können!
Dafür hingegen geben sich Victoricas Eltern die Ehre, es wird auf einen tieferen Konflikt zwischen den alten Mächten der Magie und der neuen der Technologie eingegangen. Zudem kann der Mörder in diesem Band entkommen! Und dann endete der Band auch schon...

Spoiler


6. Band

Spoiler

Um direkt im nächsten wieder fortgesetzt zu werden: Dieser Band hatte mit der vorhergegangen Enthüllungen aber nichts mehr zu tun! Stattdessen war er mehr eine Hommage an Agatha Christies "Mord im Orient-Express".
Trotz seiner Zusammenhangslosigkeit mit dem vorhergegangen Band, fand ich, dass dieser Band von allen am Interessantesten geschrieben wurde!


Abschließend muss ich sagen, dass ich zwei Sachen sehr schade finde:

1. In den Büchern wurde sich unter anderem auch auf Ereignisse bezogen, die in den Kurzgeschichten stattfand, die aber in Deutschland (noch) nicht erschienen sind.

2. Das die Serie scheinbar nicht mehr fortgesetzt wird, obwohl es doch gerade erst angefangen hat interessant zu werden.

Trotz allem mag ich die Reihe sehr gerne. Wie gesagt, finde ich Takedas Illustrationen sehr schön und die Autorin Kazuki Sakuraba wird durchaus mit jedem Band besser (Obwohl sie mit der Erfindung von Sovurien elegant um jegliche nötige Recherche herumgekommen ist!). Besonders Victoricas trockene Kommentare sind immer für einen Lacher gut.
Und ich habe richtig Spaß bei dem Versuch ihre Stimme hinzukriegen, wenn ich meinem kleinen Bruder die Bücher vorlese. ^_^

:7.0: 7 von 10 Pfeife-rauchenden Gothic Lolitas




He has no reach, because she has flexibility.

Chuunibyou Demo Koi Ga Shitai - Episode 9

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Doc Astaroth am 24.08.2009 00:41.

24.08.2009 00:38
Namie




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Ich habe Gosick durch Zufall in einer Buchhandlung am Bahnhof entdeckt und füllte mich sofort von den Figuren angesprochen... Tatsächlich habe ich nach dem ersten Band keine Ruhe gehabt, bis ich auch den letzten durchhatte!

Ich möchte hier kurz (Lüge) meine Meinung zu den sechs Romanen der Serie äußern:

Spoiler

1. Band: Konnte mich, wie schon gesagt, sofort fesseln. Weniger mit seinem Plot, der mir ein bisschen zu holprig war, als vielmehr durch die interessante Charakter und das faszinierende Setting.
Die Auflösung über die Motive hinter allem waren schon heftig...^^;

2. Band: Das Potenzial, dass ich im ersten Band gesehen hatte, wurde hier nochmal bestätigt. Wir erfuhren eine ganze Menge über Victoricas Vergangenheit und wie sich ihre Beziehung mit Kujo vertiefte, aber...

3. Band: Erst in diesem Band wurde mir Victorica wirklich sympathisch. Nachdem man sie fast ausschließlich nur aus der Sicht von Kujo erlebt hatte, konnte man hier auch ihre "warme" Seite erleben (Ach ja, ich und Tsundere...). Fand die Sache mit den Kimono wirklich niedlich.
Ich war amüsiert und beeindruckt von der Wahrheit über die "tolle" Frisur des Kommissars und seinen Händchen haltenden Helfern... Mein Beileid.^^;

4. Band: Endlich bekam auch Avril ein etwas größere Rolle! Keine Ahnung wieso, aber ich mag sie. Ihr kindisches Gemüt wirkt als eine Art Gegengewicht gegen Victoricas Ernsthaftigkeit und ich würde mich freuen, wenn sie mehr in die Geschichten einbezogen werden könnte. Der Fall war in diesem Fall sehr interessant und ich mochte auch den Kampf zwischen Brian und Kujo gegen Schluss.
Kampf zwischen zwei Männern in einem Uhrturm, ein echter Klassiker! XD

5. Band: Mhm, hier fällte mir irgendwie das Interesse an den Mordfällen, was vielleicht auch daran lag, dass es den Mörderinnen und ihrem Meister herzlich egal war, ob jemand dahinter kam oder nicht...
Interessanter fand ich da die neuen Hintergrund von den Konflikt zwischen der Alten und Neuen Weltordnung, dargestellt durch das Ministerium des Okkulten und der Akademie, und die Rolle, die hierbei Victorica und ihre Familie spielen.
Oh, und dann haben wir natürlich endlich einen Fortschritt in der Beziehung zwischen Victorica und Kujo UND den kurzen Auftritt einer sehr interessanten Figur...

Zitat von Centaurea

Ob sich das wirklich lohnt muss jeder für sich selbst wissen.
Während die ersten Bände mich regelrecht fesseln konnten, gerade der erste war verdammt spannend, hat mich der 6. nicht wirklich vom Hocker gehaun. [{/quote]

Was? XD

Schon als ich das Inhaltsverzeichnis gelesen habe, war ich begeistert. "In a Grove"! "Rashoumon"!!
Oh, entschuldigung, jetzt weiß wohl niemand, was das jetzt sein soll.^^;
Es ist so, dass Kazuki Sakuraba diesen Band, nach dem Vorbild eines japanischen Klassikers aufgebaut hat, indem ein Kommissar mehrere Zeugen zu einem Mordfall verhört. Die Zeugenaussagen scheinen immer näher an die Wahrheit zu rücken, werden aber am Ende reichlich bizarr, wenn der TOTE SELBST durch ein Medium befragt wird.^^;
Ich mochte diese Kurzgeschichte und ich mochte auch diesen Band sehr: Besonders genial fand ich natürlich den rettenden Schuss, den Kujo und Victorica zusammen abgefeuert haben!^__^

Leider endet die Serien jetzt ziemlich offen, aber man muss dazu sagen, dass bei Arthur Conan Doyles "Sherlock Holmes" auch nicht besser aussieht.

Jedenfalls könnte die Autorin jederzeit weitermachen! Ich stehe bereit! XD


Kommissar de Broix: Aus irgendeinem Grund finde ich diesen Typen alles andere als nervig oder dumm. Er ist zwar ein arroganter Mistkerl, aber jeder der bereit ist, für das Wohl seiner Liebsten, die er eh nicht mehr bekommen kann, für den Rest seines Lebens mit einer solchen Frisur herumläuft, verdient meinen Respekt (Außerdem scheint er inzwischen schon ein gewisses Gefallen daran gefunden zu haben... Jedenfalls ist das mein Gefühl ^^;)

Kujo: Der Watson dieser Krimi-Reihe... Demzufolge dazu verdammt jedes Mal wie ein Depp darzustehen, wenn er es mit Victoricas komplizierten Gedankengängen und Gemütszuständen zu bekommen hat. Mir fällt auf, dass je nachdem, ob man die Geschichte von Kujos Perspektive oder von Victoricas Seite aus liest, der jeweils andere anders dargestellt wird.
Während von Kujos Sicht aus Victorica sich die meiste Zeit wie ein arroganter Snob verhält, die ihm niemals sagt, was sie jetzt gerade tut und damit immer wieder auflaufen lässt, erscheint Kujo aus Victoricas Sicht wie ein Narr, der selbst die einfachsten Dinge nicht zu begreifen scheint...^^;
Dennoch, wo Victorica zweifelsfrei das Hirn des Duos ist, ist Kujo der Muskel und ist am Ende immer derjenige, der Victorica mit ganzer Kraft verteidigt.
Auch gefällt mir sein innerer Konflikt mit den Idealen seiner Brüder und seinem Vater. Nein, Kujo ist sicher nicht so simple wie es Victorica glaubt...

Zitat von nipah

Aber ohne die 2 Hauptcharaktere wäre Gosick wohl nur halb so gut, denn diese ganzen Neckereien zwischen Kazuya und Victorica machten größtenteils diesen Charm aus und ich glaube es gibt kaum einen fieseren Charakter wie sie.


Ich mag sie. Punkt.
Erst einmal aus der Sicht eines Otakus: Sie erfüllt eine ganze Reihe von Fetischen von mir.
Zum Beispiel hat sie eine rauchige Stimme, immer ein guter Punkt für mich.
Das aber mal beiseite geschoben, mag ich am Allerliebsten ihren Charakter, der mich ein wenig an den von Oma Wetterwachs von Terry Pratchetts Diskworld erinnert.
Ich bin sicher sie und Granny wären die besten Freunde Feinde geworden. XD
09.02.2011 20:21

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