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Dantalian no Shoka  
Grimangel




Lebende Legende
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Dantalian no Shoka       


Autor: Gakuto Mikumo
Illustrator: G-Yuusuke
Genre: Fantasy, Historical, Horror, Mystery,
Erstveröffentlichung: Japan Februar 2008
Bände: 8
Verlag: Kadokawa Shoten
Verwandte Themen: Anime, Manga

Nach dem Tod seines Großvaters erbt Hugh Anthony Disward, auch genannt Huey, sein Anwesen unter der Bedingung, dass er seinen Letzten Willen erfüllt. Er soll sich um die Bibliotheca Mystica de Dantalian kümmern. Der alte Herr war nämlich ein Bücherliebhaber und war für seine Sammlung berüchtigt. Es sollten sich in dieser Bibliothek auch solche Exemplare befinden, die verbotenes Wissen enthalten, ja sogar dämonischen Ursprungs sind und dem Besitzer magische Kräfte verleihen können. Mit einem mysteriösen Schlüssel als einzigen Anhaltspunkt macht Huey sich auf der Suche nach diesen Büchern und trifft im Keller des alten Herrenhauses auf das kleine Mädchen, Dalian.
Dalian ist die schwarze Biblioprinzessin [Kuro no Yomihime] und erwählt Huey zum Schlüsselwächter. Zusammen machen sie sich auf die verstreuten Phantombücher wieder einzusammeln, die in den falschen Händen allen möglichen Schaden anrichten könnten.

Nach dem die Aussicht auf eine weitere Anime-Adaption mehr und mehr schwindet und dank Mangas es mir nach mehr dürstet, hab ich kurzer Hand die Light Novel begonnen. Die Light Novel müsste mit den acht Bänden auch mehr Inhalt und Fälle beinhalten. Die Illustrationen von G-Yuusuke, besonders die Cover wissen zu gefallen, im Anime hat mir das nicht so zugesagt, aber wiederum im Manga ist es noch ne Ecke besser umgesetzt, wo er auch selbst dran beteiligt war. Auch in der Light Novel ist das ganze unchronologisch, aber es schadet dem ganzen nicht, da die Kapitel auch für sich stehen können. Interessant sind auch die vielen Zusatzinformation die man in der Novel gewinnt

Spoiler

z.B. das Dalian ein Dämon ist in dem die "Vase world" eingeschlossen wurde und die durch einen gierigen König mit all dem mächtigen Wissen befüllt wurde
Insbesondere gibt man den Fällen auch Zeit und sie enden dann nicht so aprupt. Ich hab mal Horror in der Genre-Beschreibung mit aufgenommen, weil im Anime das recht verharmlost wurde und die Fälle es in wirklichkeit in sich haben und so einen bizarren Nachgeschmack hinterlassen.

Spoiler: "Band 1"

Schon der erste Fall bei dem Phantombuch des Gourmets, dass mit den richtigen Zutaten einem ein ultimatives Geschmackserlebnis entlocken soll. Und was das letztenendlich war. Da verfüttert die Köchin dem Herren des Hauses tatsächlich das eigene Gehirn, nach dem sie ihm die Schädeldecke geöffnet hat. Yummy und das genießt er noch in vollen Zügen. Was mir aber auch bei diesem Fall aufhält, Dalian und Huey sind nicht auf Gerechtigkeit aus, sie sind wie Beobachter, die nur ihre Aufgabe erfüllen wollen, die Bücher einzusammen und zu versiegeln. Dalian wirkte sowieso oft auch gleich gültig und kalt. Und schockieren tut sie schon gar nicht, obwohl ihr Äußeres einen zu einer anderen Annahme verleiten lässt. Ja wo sie schon ne Ewigkeit gelebt hat, macht ihr die Begegnung mit dem Tod nichts aus. Auch bei dem Buch des Wissen greift sie nicht unnötig ein, sie lässt die Kinder einfach für sich gestellt, solange sichergestellt ist das das Buch nicht in weitere Hände gerät. Das hebt die beiden schon ein Bisschen ab, wo im Animebereich besonders oft idealisiert wird.
Nicht immer waren aber die Anweder des Buches die bösen, bei dem Biest von Ashwell, war der Bruder Chez obwohl er zum Werwolf wurde noch immer gutmütig und eher der arrogante Roy Hurston, hat gezeigt was für schlimme Menschlicheseiten existieren. Das er nicht nur den Großvater erschießt, sondern dem Chez auch keine Gnade gibt, obwohl dieser noch sein Leben gerettet hat (die Trümemr wären sonst ja auf ihm gestürtzt) Da fragt man sich was das wahre Monster ist.
Ich mag generell auch wie kreativ der Autor die Fälle um die Bücher verstrickt, das mit dem Gourmet oder auch mit der Stadt die von den Puppen eingenommen wird, das hat nen gewissen Charme. Auch das man es in die Zeit hinein versetzt, dass der große Verlust durch den Krieg dann solche Wünsche aufkommen lässt, die dann das Wirken von Phantom Büchern veranlassen. Man merkt schon das er sich Mühe gibt, dass ins 20. Jahrundert zu verlagern und insbesondere diese ganzen Titeln von Werken, die es auch gegeben hat, nur halt in diesen fantastischen Kontext gebracht, das gefällt mir.



Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Grimangel am 27.11.2012 23:51.

27.11.2012 23:51

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