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All You Need is Kill  
Sora




NERF THIS!
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All You Need is Kill       



Autor: Hiroshi Sakurazaka
Illustrator: Yoshitoshi ABe
Genre: Science-fiction
Publisher: Viz Media

Story
Keiji Kiriya ist ein Grünschnabel in der United Defense Force und ihm steht sein erster großer Einsatz bevor um die Welt vor den Alien, sogenannten 'Mimics', zu retten.
In diese großen Kampf segnet er jedoch sehr schnell das Zeitliche, doch als er die Augen wieder öffnet sieht er dieselbe langweilige Decke wieder, hört dieselben Gespräche und auch sonst erinnert alles an eine Art Déjà-vu. Zunächst denkt sich Keiji nicht viel dabei, als er jedoch erneut im Kampf stirbt und schon wieder wie gewohnt in seinem Bett aufwacht merkt er, dass hier etwas nicht stimmen kann.
Keiji befindet sich in Zeitschleife, in der er immer wieder dieselben 2 Tage erlebt.
Auf der Suche nach einer Lösugn um dem Ganzen zu entrinnen, wird Keiji zu einem Supersoldaten.

____________

Und täglich grüßt das Murmeltier. So ergeht es jedenfalls dem Leser.
Interessant wird es natürlich, als Keiji endlich bemerkt, in was für einer aussichtslosen Situation er sich befindet. Das er sie für auswegslos hält merkt man schon, als er sich beim 3. oder 4. Mal erschießt und der Tag wieder von Vorne beginnt. Je mehr neue Zeitschleifen er durchlebt, desto gewitzter wird er jedoch, auch wenn sich seien Routine nicht wirklich ändert. Ich finde es äußerst interessant, wie sich die 'Zukunft' ändert, wenn Keiji nur ein Wort anders sagt oder sich ein paar mm anders bewegt.
So kann die Szene in der Mensa z.B. immer wieder völlig anders ablaufen

Spoiler

die meiste Zeit lässt sich Keiji verprügeln, doch einmal battled er sich mit Rita

Auch finde ich es gut, dass nicht nur auf Keiji eingegangen wird, sondern noch auf eine andere Pilotin, von der man sich eigentlich schon recht schnell denken kann, wie sie selbst so stark geworden ist.
Das Ende war leider ein klein wenig zu vorhersehbar, jedenfalls teilweise.

Spoiler

Als Rita meinte, dass Keiji die Zukunft erleben würde, sie aber sich selbst nicht erwähnt hatte, war es klar, dass sie im Kampf draufgehen wird. Ich hab natürlich nicht damit gerechnet, dass die beiden auch zu sogenannten Antennen geworden sind und das man einen von beiden umbringen muss, damit das Leben weitergehen kann.

Mir hat der Roman ziemlich gut gefallen und einer Fortsetzung wäre ich auch nicht abgeneigt. Vielleicht mit einem neuen Protoganisten, der sich in einer ähnlichen Sitation wie Keiji befindet.


01.06.2010 22:25
Centaurea




DN Gott
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Obwohl ich Sci-Fi eigentlich eher abgeneigt bin gibt es immer mal wieder ein paar Werke, um die ich solange herumschleiche, bis ich sie mir dann doch mal genauer ansehe. Hier war es die Beschreibung, die mich schrecklich neugierig gemacht hat, da ich Zeitschleifen wirklich gerne mag und die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, mir wahnsinnig gut gefallen. Bei Zeitschleife denke ich einfach immer wieder an ein Golfspiel durch ein Wurmloch :pfeif:

Keiji war anfangs ein Charakter, der mich eher abgeschreckt hat. Er wirkte so schwächlich, dass ich mir nicht vorstellen konnte, dass seine Geschichte irgendwie interessant werden könnte. Aber es scheint doch so zu sein wie er es beschrieb, es gibt wohl Menschen, denen das Kämpfen im Blut liegt. Mich hat an ihm irgendwann fasziniert, wie er mit dieser Zeitschleife umgeht und wie viel Zeit eigentlich vergeht.

Spoiler

So vergeht nach den ersten 4, 5 Schleifen ja doch etwas rasanter die Zeit und wir sind plötzlich bei der 47.

Zitat von Sora

Interessant wird es natürlich, als Keiji endlich bemerkt, in was für einer aussichtslosen Situation er sich befindet. Das er sie für auswegslos hält merkt man schon, als er sich beim 3. oder 4. Mal erschießt und der Tag wieder von Vorne beginnt.
Dieses Erschießen empfand ich nicht als ausweglose Situation, sondern auf mich wirkte es eher so, als würde er damit austesten wollen in welcher Situation genau er sich befindet. Und eigentlich war es genau diese Situation, die mir hätte klarmachen müssen, dass Keiji nicht so ein Schwächling ist wie ich dachte. Denn als solcher hätte er nie den Mut aufgebracht einfach abzudrücken.

Übrigens fand ich die Szene toll, als er die Avancen der Köchin abgelehnt hat. Seine Begründung hat mich zum Nachdenken angeregt, weil er sagt, dass er darauf eingegangen wäre wenn er nur ein Leben gehabt hätte. Aber weil er mehr Chancen hat, nutzt er diese eben nicht obwohl er ja eigentlich nichts zu befüchten/verlieren hat. Im Prinzip verschwendet er diese Möglichkeit und trainiert lieber. Es ist ihm also wichtiger, aus dieser Zeitschleife auszubrechen…

Rita mochte ich dann auch ziemlich gerne, auch wenn ihr Ende wirklich vorherbestimmt war. Aber gerade das fand ich schade, ich hätte lieber sie als Überlebende gesehen als Keiji. Auch wenn das wohl nur darin begründet liegt, dass dieser Roman jetzt verfilmt wurde und ich allenthalben nur den Namen Tom Cruise höre. Da er immer die Hauptrolle spielt wird er wohl Keijis Rolle übernehmen und deshalb gönne ich ihm nicht, dass er derjenige ist, der überlebt.
Mit ein wenig mehr Distanz würde ich aber wohl sagen, dass Rita es besser hat. Sie muss niemanden mehr in den Tod schicken.

Zitat von Sora

Als Rita meinte, dass Keiji die Zukunft erleben würde, sie aber sich selbst nicht erwähnt hatte, war es klar, dass sie im Kampf draufgehen wird. Ich hab natürlich nicht damit gerechnet, dass die beiden auch zu sogenannten Antennen geworden sind und das man einen von beiden umbringen muss, damit das Leben weitergehen kann.
Das mit den Antennen störte mich aber irgendwie extrem. Diese Zeitschleife und die Kopfschmerzen gingen einher, aber dies dann als Begründung für den Verdacht als Antenne anzunehmen war mir zu weit hergeholt. Das würde ja bedeuten, dass jeder, der durch Zufall in diese Zeitschleife hineingeraten könnte, irgendwann als Antenne fungieren könnte. Na prost mahlzeit.

Übrigens störte mich ein wenig, dass die Herkunft der Mimics so zusammenhanglos geklärt wurde. Das war imo total überflüssig, weil es auch die Frage aufwarf was passieren würde, wenn ihre Entwickler auf der Erde eintreffen würden. Außerdem war es für die Geschichte an sich völlig irrelevant, deshalb empfand ich es als störend und deplatziert.


Zumindest ist meine Neugier jetzt befriedigt, wenn ich auch ein wenig vom Inhalt enttäuscht wurde und ich weiß genau, dass ich mir den Film definitiv nicht anschauen muss. Allein dafür hat es sich wirklich gelohnt ;)


"Man sagt zwar, man schwebt auf Wolken wenn man glücklich ist, aber reisen kann man auf den Dingern nicht."
Anne Shirley in Anne mit den roten Haaren
07.07.2014 21:40
Undallesoyeah




Haudegen
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Ich habe die Novel eigentlich nur aus Langeweile gekauft nachdem ich ein paar gute Rezensionen gelesen habe, dann aber fast in einem Stück verschlungen. In der ersten Hälfte war alles noch so eingeengt. Man kam als Leser nicht über die Sicht von Keiji heraus und die Zeitschleife war etwas total mysteriöses, ebenso die Herrkunft der Mimics und ihre Motive. Schön kam auch die düstere Stimmung rüber, alles wirkte unbarmherzig, hoffnungslos und düster.

Spoiler

In der zweiten Hälfte wurde dann für mich alles zu schnell geklärt und der Sprung aus der Ich-Perspektive von Keiji war mMn eine dumme Idee. Ab da war diese Gefangenheit im Geschehen zerstört und durch die Erklärungen die an andere Orte wechselten hat die Schlacht in Japan irgendwie an Bedeutung verloren. Jedoch nicht auf eine hoffnungslose Weise wie der Krieg wird immer weiter gehen, die Schlacht wurde einfach belanglos.
Der letzte Kampf hat dann noch mal ein weiteres Tief erreicht, mir kam es ebenfalls sehr lang vor und ich hätte beinahe mitten in dem Teil der wohl als Höhepunkt gedacht war das Buch weggelegt und später weitergelesen. Das Ende war mir auch bei weitem nicht düster genug.


Alles in allem war es aber doch sehr unterhaltend und ich bereue nicht, die Novel gelesen zu haben, aber es war nicht das düstere Werk, das man so angepriesen hat. Den Film werd ich mir auch anschauen, aber das wird wohl nur amerikanisierter Müll sein, ich bezweifle, dass die Amis das so hart umsetzen werden und die Härte macht leider zum Größtenteil die Atmosphäre aus.
20.07.2014 23:40
Akatsuki03




Buchfuchs
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Zitat von Centaurea

Zumindest ist meine Neugier jetzt befriedigt, wenn ich auch ein wenig vom Inhalt enttäuscht wurde und ich weiß genau, dass ich mir den Film definitiv nicht anschauen muss. Allein dafür hat es sich wirklich gelohnt ;)

Ja nur das Buch und Film nicht wirklich viel gemeinsam haben ^^‘ Der Film ist klasse und hat ein paar der wirklich guten Ideen, vom Buch übernommen. Kann dir daher nur raten, dass du dem Film echt eine Chance gibst. Ich persönlich liebe den Film und er hat alles was man echt brauche: gute Portion Humor, Drama und Action in einem wirklich guten Setting. Bin ja so was von gespannt, was sie im zweiten Teil erzählen werden *__*

Also der Film war der Grund, warum ich den Roman lesen wollte. Vorher kam aber irgendwie erst der Manga dran und dann nach einer Weile nun auch der Roman. Was ich leider sagen muss, dass man das Gefühl hat, der Autor hatte Ideen, wusste aber nicht wie er sie zu Papier bringen sollte. Der Anfang ist in meinen Augen noch gelungen. Keiji, der in seiner ersten Schlacht einen Mimik tötet, der halt anders aussieht, hängt ab da an in einer Zeitschleife fest. Soooooooo ganz ähnlich ist ja auch der Film. Nach ein paar Wiederholungen, springt das Buch aber leider. Damit meine ich vor allem die Erzählpersepktiven.

Spoiler

Leider gehen die meiner Meinung nach so ziemlich schief. Es wäre besser gewesen, wenn Keiji in Gesprächen von Ritas Vergangenheit erfahren hätte. *hust Movie hust* Das hätte auch dazu beigetragen, dass die Beziehung der beiden auch tiefer gewesen wäre. Nein, so erzählt uns halt einfach einer davon und mich hat das leider sehr aus der Geschichte gerissen.

Zitat von Centy

Übrigens störte mich ein wenig, dass die Herkunft der Mimics so zusammenhanglos geklärt wurde. Das war imo total überflüssig, weil es auch die Frage aufwarf was passieren würde, wenn ihre Entwickler auf der Erde eintreffen würden. Außerdem war es für die Geschichte an sich völlig irrelevant, deshalb empfand ich es als störend und deplatziert.

Nein nein ist sie nicht! Ich finde es nämlich so schade, dass weder im Manga noch im Film was dazu kommt. Es ist halt nur schade, wie zusammenhanglos es hier reingebracht worden ist. Aber ansonsten finde ich es gut, dass der Autor sich da Gedanken gemacht hat. Vor allem wenn am Anfang immer so Sätze kommen wie: was Wasser ist grün oder hat sonst was für eine komische Farbe. Oder warum fressen die Dinger den Sand? Ich wollte darauf schon eine Antwort. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn es einen brauchbaren Wissenschaftler gegeben hätte, der sich mit den Mimiks beschäftigt und es Rita erzählt hat, die wiederum es Keiji erzählt.

Was ich leider auch nicht so gekonnt finde, ist die Sache mit den Backups. So ganz blicke ich da nicht durch, warum auch Rita eins geworden ist.


Ich musste am Ende lachen, als es hieß: Keiji können die Amis nicht ausspreche, deswegen machen sie Cage draus! So heißt nämlich Tom Cruises Rolle in der Filmversion, da man dort aus dem einfachen Soldaten einen Mediensprecher gemacht hat, der in die Sache reingerät.

Der Film steigt dank dem Buch, echt noch mehr in meiner Gunst. Was ich zum Beispiel gekonnt finde, dass die Prügelei die Keiji im Buch immer hat, er sie auch im Film hat aber in angepasster Form. Die Mimiks sehen vor allem im Film so klasse aus und sind keine dicken Kugeln mit Beinchen.

Spoiler: "Vergleich Film"

Was auch übernommen wird, das Cage versucht seinen einen Kameraden zu retten. Oder das Cage auch seine Rüstung aufbessert um zu überleben.


Das Buch ist ganz ok geschrieben. Irgendwie hat der Autor schon Talent, denn gerade der Einstieg in der Geschichte über den Krieg ist richtig gut. Leider gibt es auch Passagen, die man hätte besser schreiben können.

Fazit:
Ausbaufähig. Wäre der Perspektiven Wechsel nicht mit drin gewesen und hätte man hier und da etwas anders draus gemacht, wäre die Geschichte echt topp geworden. So leider muss ich sagen, empfand ich sie nur als ok. Von mir gibt es
:5.0: saure Pflaumen


16.06.2016 13:04
Eleana




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Spoiler

Gerade der recht ruhige Einstieg und Keijis einsamer Kampf haben mir sehr gefallen. Die düstere Stimmung und die ungeschönten Beschreibungen des hoffnungslosen Krieges, in dem sich die Menschheit befindet, waren wirklich klasse.
Der Schreibstil wirkte zunächst etwas unkonventionell und ziemlich einfach, aber wenn man mal drüber nachdenkt ist er eigentlich ziemlich passend. Denn bei Keiji, aus dessen Perspektive man das Ganze erlebt, handelt es sich schließlich um einen Soldaten und nicht um irgendeinen hochintelligenten Professor. Auch die ganzen Beschreibungen der Dinge, die zum Soldatenleben dazu gehören, haben mir gefallen. Die Sprache war da natürlich auch sehr typisch. ^^

In der zweiten Hälfte, die hier ja schon kritisiert wurde, gab es dann kurzzeitig einen Perspektivenwechsel. Den hielt ich persönlich sogar für eine sehr gute Idee! Allein schon Ritas Gespräch mit dem Reporter und ihre Sicht auf die Soldaten bei ihrer Strafübung fand ich äußerst interessant. Es war schön, mal zu erfahren, wie Rita auf Keiji aufmerksam geworden ist.
Dann kam der Ausflug ins All, der mich ziemlich geflasht hat. Die Erklärung kam echt plötzlich und unerwartet, aber sie hat mich sehr beeindruckt. Dieser Blick auf eine hochentwickelte außerirdische Zivilisation, die der der Menschen intelektuell weit überlegen ist. Die Wissenschaftler dieser Zivilisation haben ja sogar darüber beraten, ob es moralisch vertretbar ist, einen Planeten auf dem es eventuell intelligentes Leben gibt, anzugreifen und ihn für ihre Zwecke umzuformen. Da war ich erstmal ziemlich baff. Vor allem die Erkenntnis, dass die Mimics im Grunde nur die Arbeiter dieser Aliens sind und die Enthüllung, was es mit dem Transmissonssand auf sich hat, fand ich super. Das gab der Hoffnungslosigkeit des Szenarios eine ganz neue Dimesion, weil man erkannte, wie unbedeutend die Menschen für diese Aliens sind. Hätte man diese Erklärung ein bisschen besser aufgebaut, wäre sie bestimmt noch beeindruckender gewesen.

In diesem Teil gab es dann auch endlich mal ein bisschen Charakterarbeit. Rita wurde mir in der zweiten Hälfte sehr sympathisch, auch wenn man natürlich noch genauer auf sie hätte eingehen können. Das Gleiche gilt für Shasta, die ich echt süß fand. Dazu hat aber vielleicht auch die Manga-Umsetzung von Takeshi Obata beigetragen, deren ersten Band ich noch vor der Novel gelesen hatte. Ich wollte den ersten Band des Mangas einfach unvoreingenommen lesen. Ich finde, Obata hat Shasta echt genau so dargestellt, wie man sie sich nach Lektüre der Novel vorstellt, wirklich gelungen.

Richtig berührt hat mich dann die Szene, in der Keiji Rita ihren Erkennungssatz sagt. Die Metapher mit der eisernen Maske, die sie ablegt und dann in Tränen ausbricht, fand ich richtig gelungen. Die Szene war generell super geschrieben. Die Liebesgeschichte, die sich zwischen Keiji und Rita entwickelt hat, fand ich sehr schön, weil sie eben kein bisschen kitischig war.
Die Endschlacht war zunächst allerdings tatsächlich überraschend uninteressant. Das hat sich dann aber zum Glück gebessert und die Geschichte steuerte auf ein sehr emotionales Ende zu, das mich wirklich bewegt hat. Keijis Monolog am Ende hatte richtig emotionale Power. Das Einfärben seines Exoskeletts in Himmelblau in Anlehnung an Ritas tiefrote Version, war wirklich ein tolles Zeichen. Man kauft "Killer Cage", so der passende Spitznahme, den die US-Soldaten dem Protagonisten gegeben haben, wirklich ab, dass er nun für Rita weitermachen will und fest entschlossen ist, den Krieg für die Menschheit zu gewinnen. Das "nach der Schlacht" fand ich sowieso sehr gelungen, beispielsweise das Wiedersehen mit Ferrell und Yonabaru. Nur schade, dass Rachel nicht überlebt hat :(


Insgesamt hat mir die Novel wirklich sehr gut gefallen, weit besser als der Film, den ich zuvor bereits gesehen hatte. Wenn man die Novel kennt, kann man sich aber denken, dass die Amis das Ende niemals so übernommen hätten.


02.04.2017 19:31

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