Digital Nippon

Digital Nippon » Anime, Manga & Japan » General » Was ist "typisch Anime"? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | Thema zu Favoriten hinzufügen
Antwort erstellen
Was ist "typisch Anime"?  
Kenshin




~* Psychosocial *~
Dabei seit: 14.03.2005
Herkunft: Ank Morporkh
Pet: Ein
Beiträge: 2.447
Sammelalbum
Credits: 1327
gekaufte Marken: 103
verdiente Marken: 340
Was ist "typisch Anime"?       

Auch wenn cih jetzt hier kaum Beispiele nennen kann, mein ich mit dem Topic, was ist typisch für eine Anime Serie?
Wenn man sich die eine Serie anguckt und dann die andere usw., dann fallen immer einem gewisse Schemen auf die sich mal nur etwas verändern bis gar nicht.

Z.B. folgende.

1. Rückblicke
Es gibt glaub ich kein Anime was ich bisher gesehen habe, was keinen Rückblick auf frühere Episoden wirft.

2. Alter
Helden über Helden.
Es werden epische Schlachten geschlagen, die Welten gerettet, gemordet, gevögelt und weiß der Geier noch was. Aber das Alter beschränkt sich bei den meisten Hauptprotagonisten von Serien meisten zwischen 12 und 17 Jahren.
Sicher, Ausnahmen gibt es, aber die sind selten.

3. Dauer
Die Serie läuft und läuft und es treten neue Charaktere ins Geschehen.
Diese Charaktere haben nur eine kurze Dauer von Auftritten (sei es nun durch einen Todesfall, nicht beliebt oder passt nicht in die Geschichte)

4. Probleme
Es gibt immer eine Person die mit einem Problem durch die Serie watschelt, sei es nun durch die Vergangenheit, die Gegenwart oder durch die Last die auf seinen Schultern hängt. Manchmal sind sie so depressiv, dass diese fast vergessen die Welt zu retten, prominentes Beispiel, Shinji aus NGE.

5. Schulen
Viele Serien spielen an Schulen

6. Schlagkräftig
Es gibt fast(!) immer einen Charakter der schlagkräftig und angeberisch ist

Und und und
Es gibt so viele Beispiel
Gibt es noch von Eurer Seite aus Beispiel die ihr nennen könnt?
Und was haltet ihr davon?

Ja ich bin mir dessen bewußt, dass diese im Großteil aller Animes auftauchen und nicht in allen, aber das ist ja schon ein Ansatz.



Sig by Voice
05.12.2007 11:25
Lucki




Lucki is not lucky
Dabei seit: 03.01.2007
Herkunft: München
Beiträge: 1.076
Sammelalbum
Credits: 1134
gekaufte Marken: 0
verdiente Marken: 80
RE: Typisch Anime       

Gemäß dem sprichwort "Ausnahmen bestätigen die Regel" würde ich vorschlagen die Ausnahmen hinzuschreiben. Wenn es dir nur eine Ausnahme einfällt und diese ein höchst ungewöhnlicher Anime ist, dann bestätigt die Ausnahme die Regel. Wenn dir hingegen zuviele Ausnahmen einfallen, dann wird die Ausnahme zur Regel. Der Punkt wäre durch zuviele Ausnahmen widerlegt.

Zitat

1. Rückblicke
Es gibt glaub ich kein Anime was ich bisher gesehen habe, was keinen Rückblick auf frühere Episoden wirft.

Insbesondere gibt es Anime, die regelrecht mit Rückblicken (Flashbacks) aufgefüllt sind. Mir ist es dann zuviel, wenn ich den Eindruck habe dass Rückblicke nicht mehr der Erzähltechnik dienen, sondern als kostengünstige Wiederverwertung von Bildmaterial gesehen werden. Das meine ich mit Auffüllen.

Ausnahmen: Eine Anime-Serie komplett ohne Rückblicke fällt mir jetzt keine ein.

Zitat

2. Alter
Helden über Helden.
Es werden epische Schlachten geschlagen, die Welten gerettet, gemordet, gevögelt und weiß der Geier noch was. Aber das Alter beschränkt sich bei den meisten Hauptprotagonisten von Serien meisten zwischen 12 und 17 Jahren.

Zitat

5. Schulen
Viele Serien spielen an Schulen

Punkt 2. und 5. gehören quasi untrennbar zusammen. Kinder und Jugendliche gehen nun mal in die Schule. Oder umgekehrt, in der Schule gibt es nur Kinder und Jugendliche.

Ausnahmen: Seirei no moribito (Guardian of the Sacred Spirit), die Hauptprotagonistin ist 30 Jahre alt, zwar spielt ein Prinz im Kindesalter mit aber es kommt nie eine Schule vor.
Ansonsten fällt mir noch ein: Cowboy Bebop, ich glaube das ist eine der wenigen Anime-Serien in denen wirklich keine Kinder oder Jugendlichen vorkommen.

Zitat

3. Dauer
Die Serie läuft und läuft und es treten neue Charaktere ins Geschehen.
Diese Charaktere haben nur eine kurze Dauer von Auftritten (sei es nun durch einen Todesfall, nicht beliebt oder passt nicht in die Geschichte)

Halte ich nicht für typisch, da z.B. viele amerikanische Fernsehserien nach dem selben Schema verlaufen. Das hängt eher davon ab ob die Serie mit fortlaufender Handlung erzählt wird oder ob es sich um unabhängige Episoden handelt. Bei letzterem Schema kommen natürlich stets neue Charaktere hinzu und verschwinden wieder. Egal ob Anime-Serie oder nicht.

Zitat

4. Probleme
Es gibt immer eine Person die mit einem Problem durch die Serie watschelt, sei es nun durch die Vergangenheit, die Gegenwart oder durch die Last die auf seinen Schultern hängt. Manchmal sind sie so depressiv, dass diese fast vergessen die Welt zu retten, prominentes Beispiel, Shinji aus NGE.

Definitiv in jedem Anime der Fall.

Ausnahmen: keine

Ich frage mich allerdings gerade ob das ein typisches Merkmal für Anime-Serien ist, oder ob nicht generell alle Serien solche Charaktere aufweisen. Man könnte wohl sagen dass diese Depressionen o.ä. in Anime-Serien besonders ausgeprägt sind.

Zitat

6. Schlagkräftig
Es gibt fast(!) immer einen Charakter der schlagkräftig und angeberisch ist

Ist das nicht überall so?


Hier noch ein paar Punkte von mir:


7. Supernatural
Es gibt kaum einen Anime in dem nicht irgendwelche übernatürlichen Kräfte oder futuristischen Technologien vorkommen. Das reicht von der Magical Girl Verwandlungsprozedur bis zum Mechwarrior-Kampfroboter. Auch eine simple Beziehungsgeschichte wird mit derlei Elementen aufgefüllt.

Ausnahmen: Kimi Ga Nozomu Eien.


8. hübsche Charaktere
Die Charaktere sind fast immer hübsch, sexy oder kindlich-süß. Nach häßlichen Charakteren muss man in Animes lange suchen. Wenn überhaupt jemand häßlich ist, dann ist es meist der Bösewicht (und weil dieser oft ein Monster o.ä. ist Schönheit für ihn kein Maßstab).

Ausnahmen: Animes von Satoshi Kon, z.B. Paranoia Agent.


9. starke Frauen
Die Hauptrolle ist sehr häufig eine starke weibliche Person in einer Führungsposition. Mindestens aber eine Nebenrolle ist mit einer sehr starken, selbstbewussten Frau besetzt. (und das obwohl es kaum die fernöstliche Realität widerspiegeln dürfte)

Ausnahme: Mushishi.


"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." [spoiler]Sokrates, 470 v.Chr. - 399 v.Chr.[/spoiler]
05.12.2007 13:24
harakiri




-
Dabei seit: 10.07.2006
Herkunft: Stuttgart
Beiträge: 711
Sammelalbum
Credits: 488
gekaufte Marken: 19
verdiente Marken: 72
      

Viele der Beispiele lassen sich aber widerlegen.

Besonders Punkt 1 als Merkmal eines Anime zu nennen, ist falsch. Die Rückblende ist ein Stilmittel, das in allen möglichen Medien (Bücher und Filme) zum Einsatz kommt. Wenn ich mich nicht irre, gibt es dieses Stilmittel noch nicht allzu lange, aber sein Ursprung geht nicht auf Anime zurück.
Punkt 3 ist die Unterteilung der Figuren in Neben- und Hauptfiguren. Ebenfalls eine Gestaltungsweise, die absolut nicht auf Anime beschränkt ist. Man kann in einer Geschichte kaum alle Figuren zugleich im gleichen Maß beleuchten - jede Geschichte ist nun mal durch eine bestimmte Länge beschränkt.
Punkt 4 ist ebenfalls ein gewöhnliches Gestaltungsmittel: Probleme sind nun mal sehr interessant, also bringt man sie in eine Geschichte hinein. Ich kenne kein Unterhaltungswerk, das nicht auf Problemen (egal wie gravierend) basiert.

Ich bin also der Meinung, dass es nicht viel Sinn macht, nach solchen Merkmalen zu suchen, weil sie im Grunde nichts besonderes sind. Das ist so, als würde man Gebäude aus allen möglichen Kulturen vergleichen und dann zur Erkenntnis kommen, deutsche Fachwerkhäuser würden sich besonders durch vier Außenwände auszeichnen. Anime weisen diese Merkmale auf, nicht weil sie Anime sind, sondern weil sie Filme sind.

Dass viele Serien in der Schule spielen, liegt wohl daran, dass jugendliche Figuren nun mal zur Schule gehen müssen und Japaner scheinbar an ihrer Schulzeit hängen (möglicherweise ist sie weniger stressig als das spätere Arbeitsleben - wobei, was ist in Japan eigentlich nicht stressig? xD). Die Schule ist auch ein guter Ort, um andere Menschen zu treffen - einfach, weil sie alle hinmüssen. Desweiteren spielt wohl bei einigen Serien auch die Zielgruppe eine Rolle: Schüler.
(EDIT: Lucky sagte das ja schon)

Wenn man außerdem Besonderheiten aufzeigen will, bietet es sich an, diese im Vergleich zu ähnlichen Medien zu suchen. Zum Bsp. Animefilme mit Animeserien vergleichen oder gar Anime generell mit westlichen Trickfilmen. Meistens jedoch verallgemeinert man dann Vorurteile.


Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von harakiri am 05.12.2007 13:33.

05.12.2007 13:30
Homura




Tenno
Dabei seit: 22.04.2007
Beiträge: 1.115
Sammelalbum
Credits: 465
gekaufte Marken: 46
verdiente Marken: 97
RE: Typisch Anime       

Zitat

Punkt 2. und 5. gehören quasi untrennbar zusammen. Kinder und Jugendliche gehen nun mal in die Schule. Oder umgekehrt, in der Schule gibt es nur Kinder und Jugendliche.


Liegt ganz einfach an der Zielgruppe, Animes richten sich halt doch überwiegend an diese. Es gibt schon einige Serien wo die Hauptrollen erwachsen sind, in Nebenrollen kommen zwar meistens irgendwo auchmal jüngere vor, aber ist irgendwie normal, man will ja auch etwas Abwechslung. Die meisten Josei oder Seinen-Serien haben eher keine jugendlichen Hauptcharas

Andere Ausnahmen: Honey & Clover, die Hauptcharas sind alle Studenten bzw arbeiten schon, Hataraki Man (ganz toll für Büroangestellte)

Zitat

7. Supernatural


Ausnahmen: Honey & Clover, Hataraki Man ;)

Zitat

8. hübsche Charaktere


Finde ich auf keinen Fall "typisch Anime", sondern allgemein typisch für jede Art der visuellen Unterhaltung. In Büchern gibt es noch eher mal hässlich Charas (auch bei den guten), aber in entsprechenden Verfilmungen sehen sie dann meistens doch wieder gut aus.

Ausnahmen: Das Wandelnde Schloss XD

Zitat

9. starke Frauen


Ich finde, da ist es recht ausgeglichen. Shonen-Serien haben so gut wie immer männliche Hauptcharas, einen weiblichen Hauptchara gibt es auch, die ist dann aber meistens um einiges schwächer. Auch in Shojo-Serien, sind die weiblichen Hauptcharas eher durchschnittlich.
05.12.2007 13:39
Lucki




Lucki is not lucky
Dabei seit: 03.01.2007
Herkunft: München
Beiträge: 1.076
Sammelalbum
Credits: 1134
gekaufte Marken: 0
verdiente Marken: 80
      

An sich ist schon die Fragestellung dieses Threads unscharf.

Sollen Merkmale aufgezählt werden die für Anime-Serien typisch sind?
(in diesem Fall wäre Punkt 1 legitim)

Sollen Merkmale aufgezählt werden die für Anime-Serien typisch sind, aber NICHT in anderen Medien auftauchen?
(in diesem Fall wäre Punkt 1 NICHT legitim, da es Rückblenden auch in anderen Serien gibt - wobei sie da vielleicht nicht typisch sind, sondern nur ausnahmsweise mal vorkommen)


Viel Stoff zum Diskutieren, aber ohne Aussicht auf ein zufriedenstellendes Ergebnis.


"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." [spoiler]Sokrates, 470 v.Chr. - 399 v.Chr.[/spoiler]
05.12.2007 14:08
Awebb




Got a little demon girl asleep in my bed.
Dabei seit: 13.06.2007
Pet: Tomberry
Beiträge: 311
Sammelalbum
Credits: 4
gekaufte Marken: 19
verdiente Marken: 3
      

Zitat

Original von Lucki
(in diesem Fall wäre Punkt 1 NICHT legitim, da es Rückblenden auch in anderen Serien gibt - wobei sie da vielleicht nicht typisch sind, sondern nur ausnahmsweise mal vorkommen)


Wenn ich jetzt aber mal andere Serienformen nehme, z.B. den US-Comic, ist die Menge an Rückblende verschwindend gering. Da wird nur rückgeblendet, wenn in einer späteren Folge ein alter Gegner wieder auftaucht, um kurz zu umreißen, wer das nochmal war. Beim Anime hingegen werden große Teile der Geschichte einfach nochmal, teilweise in anderem Kontext, in den Rückblenden erzält.

Punkt 2 liegt wohl am japanischen selbstverständnis des Erwachsenseins. Erwachsenen ist es einfach nicht möglich, all die emotionalen Phasen zu durchleben, die Animecharaktere in der Regel durchmachen müssen, bis das dramaturgische Ende erreicht ist. Unreife hingegen können da durchaus mal heulend zusammenbrechen oder etwas irrational sein.

Punkt 3: Wie schon gesagt nicht Animespezifisch, sondern ein Nebeneffekt flexibler Serien.

Punkt 4 scheint mir auch etwas an der japanischen Weltanschauung zu liegen. Wer kein besonderes Trauma hat, hat einfach keinen Grund seinen Platz in der Gesellschaft zu verlassen und Abenteuer zu erleben.

Punk 5 hängt - wie schon gesagt - mit den Jungen Charakteren zusammen. Anmerken sollte man vielleicht noch, dass das in Japan häufig Ganztagsschulen sind, somit bleibt auch wenig Zeit am Tag um Handlung wo anders hin zu tragen. Desweiteren (wie ich jüngst im Sprachkurs lernen durfte) ist es in Japan eher unüblich, "Fremde" zu sich nach hause einzuladen, weswegen sich Jugendliche dann eher z.B. in einem Café oder eben in der Schule zur gemeinsamen Aktivität treffen.

Punkt 6: Gibt es in jeder Serie und ehrlich gesagt auch in jeder Gruppierung, die ich bis jetzt kennenlernen durfte.

Punkt 7 (Supernatural): Genau wie bei Comics sind normalos im Anime sehr langweilig. Vielleicht liegt es auch an der Faulheit der Macher, denn einen Normalo interessant rüber zu bringen ist schwer. Vielleicht sind die Mangaschreiber auch alles verträumte Kindsköppe und wollen mit ihren Werken ein bisschen ihre Sehensüchte ausdrücken.

Punkt 8 (hübsche Charaktere): Ich habe da nur hinzuzufügen, dass diese Riesentitten, die man überall sieht, die asiatische Realität doch ziemlich ad absurdum führen...

Punkt 9 (starke Frauen): Auch im amerikanischen Fernsehn sieht man immer mehr Frauen in "Männerpositionen"; ich denke da vor allem an Militärserien/Filme. Da könnte man jetzt jedemenge Neoschauvinismus reininterpretieren...


Eigentlich wollt ich noch was sagen, aber das doofe Telefon hat geklingelt und jetzt hab ichs vergessen.


:good:


I got an angel in one pocket, the other’s full of nickels
One for every time I pulled a pistol on your innocence
You’ve been a victim since you bit your lips under my sheets
Under my spell and I was under your wing
Little bird found her bee and she suffered my sting
No wonder why I sing to any open ears
With enough food for two cents drenched in regret
Best friends since we met but these trends that I set
They came and double-crossed me in crisis
I took your king off his throne but I adopted his vices…
05.12.2007 16:16
Lucki




Lucki is not lucky
Dabei seit: 03.01.2007
Herkunft: München
Beiträge: 1.076
Sammelalbum
Credits: 1134
gekaufte Marken: 0
verdiente Marken: 80
      

*Thread wieder ausbuddelt*

Mir ist ein möglicher Grund eingefallen warum Rückblicke in Anime-Serien viel häufiger vorkommen als in Fernsehserien mit realen Schauspielern.

Wozu werden Rückblicke in Animes häufig benutzt? Um die Vergangenheit eines Charakters näher zu beleuchten. Um besser verständlich zu machen warum der Charakter so handelt, wird in dessen Kindheit zurückgeblendet und ...
Halt! Stop!
Genau hier hat man bei einer Serie mit realen Schauspielern ein Problem.

Die Hauptdarstellerin ist bereits 24 Jahre alt, für die Rückblende bräuchte man sie in einer Ausführung als 14-jähriges Mädchen. Mit Schminke und so wirkt eine "Verjüngung" unglaubwürdig, ein jugendliches Double finden das ihr wirklich ähnlich sieht und obendrein auch noch schauspielern kann ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

Im Anime ist das überhaupt kein Problem. Da zeichnet man die Hauptdarstellerin mal eben um 10 Jahre jünger und behält die charakteristischen Merkmale bei so dass der Wiedererkennungswert 100%ig gegeben ist. Lediglich die Synchronstimme ist ein Problem, aber nur ein kleines, da man jüngere oder ältere Stimmen vergleichsweise leicht imitieren kann. Es werden ohnehin viele Kinder-Charaktere von erwachsenen Synchronsprechern gesprochen, eben weil es kein großes Problem ist.

Für die Charakterentwicklung einer Figur ist eine Rückblende in ihre Vergangenheit ein absolut praktisches Mittel, und ich bin sicher die Drehbuchautoren in Hollywood würden das auch gerne öfters einsetzen. Wenn da nicht das Problem mit den Schauspielern wäre ...


"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." [spoiler]Sokrates, 470 v.Chr. - 399 v.Chr.[/spoiler]
07.12.2007 18:26
Misato




Rebel Scum
Dabei seit: 11.06.2005
Herkunft: Earth-1218
Pet: Maya
Beiträge: 4.415
Sammelalbum
Credits: 2323
gekaufte Marken: 199
verdiente Marken: 378
      

Was die Rückblenden angeht dachte ich bisher weniger an eine direkte Zeitverschiebung, sondern viel mehr an dauernde Wiederholungen geschehener und vom Zuschauer gesehener Ereignisse. Man denke mal an Naruto, da konnte man teilweise 1/3 einer Folge überspringen, weil's doch wieder s/w und gepunktet eine wiederholte Rückblende war (und das bereits in Staffel 1). >.< Oder Noir. Schön und gut, wenn man immer wieder einen kleinen Moment mehr sieht, aber ich sage nur Melodie und große Kinderaugen (wer's kennt sollte wissen, was ich meine).

Rückblenden in die Vergangenheit der Figuren, die der Zuschauer nur einmal an passender dramatischer Stelle präsentiert bekommt sind in Animes tatsächlich häufig vertreten, da ja nicht selten eine Serie auch schon innerhalb der ersten Folge einen größeren Jahressprung macht. Luckis Gründe sind perfekt dargelegt - Kurau Phantom Memory, Utena, Chrno Crusade, wichtige Ereignisse bei NGE, findet man überall.
Allerdings finde ich die Verjüngungen auch nicht immer gelungen, was an dem hier genannten Punkt 2 liegt, dem meist jugendlichen Alter der Protagonisten, da wirken manche Sprünge nicht wirklich gut und sie kommen viel zu kindlich rüber, bzw. sind die wiedererkennbaren Merkmale der Leute einfach knuffig. Wer hat nicht ein lebenlang ein und die selbe Frisur. ;)
Ein großes Problem bei vielen Real-TV-Serien ist, dass hinter den wenigsten ein Kopf steckt, der das komplette Konzept schon ausgearbeitet hat, weshalb Rückblenden unmöglich gemacht werden. Da die Story noch nicht komplett geschrieben ist, würden Charaktere dadurch eher verfälscht. Bestes Beispiel ist die allseits ja überaus wertgeschätzt Xena. XD Zu Serienbeginn kennt man sie bestenfalls als schwertschwingende Jodlerin mit coolen Moves. Im Verlauf der Serie gibt es immer wieder Folgen, die zwei Zeitebenen nutzen und man erlebt nachhaltig Xenas Werdegang, dann war sie plötzlich in Chin, Japan, eine Walküre - dann sieht man sich Folge 1 an und merkt einfach, dass diese Historie noch überhaupt nicht in den Charakter eingeflossen ist. Weil Animes zum Großteil von vornherein auf eine sehr finite Anzahl von Folgen ausgelegt sind (12/13, 24/26 sind ja noch immer vorherrschend) und nicht jeder Autor/Regisseur Angst hat, dass die Serie nach Ausstrahlung von 9 Folgen gecancelt wird, sind die Möglichkeiten für eine perfekt ineinander greifende Handlung viel größer.
In Filmen wird dieses Stilmittel daher durchaus genutzt, weil man aber noch knappere Geschichten erzählt als ein stundenlanger Anime, ist es gar nicht so nötig.

#2 ist auch der Teil, der mich oft stört. Viel zu viele Protagonisten haben zwar die Weisheit mit Löffeln gefressen und können alles, sind aber noch keine 16 Jahre alt. 19jährige werden dann erwachsener gezeichnet, dass sie als 30jährige durchgehen (-> Chrno Crusade).
Ansonsten fallen mir zum Klischeethema nur wieder die beliebten überspitzen Animegesetze ein. :D Satirisch geschrieben treffen sie den Kern doch immer wieder.
KLICK MICH! KLICK MICH!

Für die klickfaulen:

Spoiler

Zusammengetragen und herausgegeben von Ryan Shellito and Darrin Bright @ www.abcb.com/laws
Übersetzt von Ulf Böhnke

#1 – Gesetz der Metaphysikalischen Unregelmäßigkeit

Die normalen Gesetze der Physik werden nicht angewendet.

#2 – Gesetz der Abgestuften Schwerkraft

Wann auch immer jemand oder etwas springt, geworfen wird oder auf andere Weise in die Luft befördert wird, wird die Schwerkraft um einen Faktor von 4 reduziert.

#3 – Gesetz der Schallverstärkung, 1. Gesetz der Anime-Akustik

Im All sind laute Geräusche, wie Explosionen, sogar noch lauter, weil keine Luft in den Weg kommt.

#4 – Gesetz des Konstanten Schubes, 1. Gesetz der Anime-Bewegung

Im All ist konstante Beschleunigung gleich konstanter Geschwindigkeit.

#5 – Gesetz der Mechanischen Beweglichkeit, 2. Gesetz der Anime-Bewegung

Um so größer ein mechanisches Objekt ist, desto schneller bewegt es sich. Gepanzerte Mechas sind die schnellsten Objekte, die der menschlichen Wissenschaft bekannt sind.

#6 – Gesetz der Zeitlichen Veränderlichkeit

Zeit ist keine Konstante. Zeit stoppt für den Helden, wann auch immer er etwas 'Cooles' oder 'Beeindruckendes' macht. Zeit verlangsamt sich, wenn Freunde oder Liebhaber getötet werden und beschleunigt sich, sobald es einen Kampf gibt.

#7 – Erstes Gesetz der Zeitlichen Sterblichkeit

'Gute Jungs' und 'Böse Jungs' sterben beide in einer von zwei Arten – entweder so schnell, dass nicht mal sie es kommen sehen, ODER in einer langwierigen Angelegenheit, in der ein Charakter Einsichten erlangt über die inneren Abläufe der Gesellschaft, die menschliche Existenz und warum der Toast immer auf der gebutterten Seite landet.

#8 - Zweites Gesetz der Zeitlichen Sterblichkeit

Die bösen Jungs brauchen etwas Zeit zum Sterben... unbeachtet ihrer körperlichen Schäden. Sogar wenn die 'Bösen Jungs' so schnell getötet werden, dass sie es nicht einmal kommen sehen, brauchen sie eine Weile, bis sie erkennen, dass sie tot sind. Dies wird der Anschauung zugeschrieben, dass böse zu sein, den Wirklichkeitslappen des Gehirns beschädigt.

#9 – Gesetz der Dramatischen Betonung

Szenen, die extreme Mengen an Action beinhalten, werden mit Standbildern oder schwarzen Bildschirmen mit einem Spritzer heller Farbe (gewöhnlich Rot oder Weiß) dargestellt.

#10 – Gesetz der Dramatischen Vervielfältigung

Szenen, die nur einmal geschehen, zum Beispiel wenn ein 'Guter Kerl' dem 'Bösen Kerl' ins Gesicht tritt, werden wenigstens drei Mal aus drei verschiedenen Blickwinkeln gezeigt.

#11 – Gesetz der Innewohnenden Brennbarkeit

Alles explodiert. Alles.

Erste Ergänzung –

Alles, was explodiert, baucht sich erst zuerst aus.

Zweite Ergänzung –

Großstädte sind die explosivste Substanz, die der menschlichen Wissenschaft bekannt sind. Tokio im besonderen scheint die instabilste dieser Städte zu sein, manchmal bezeichnet man sie deshalb als „Die Streichholz - Stadt“.

#12 – Gesetz der Phlogistatischen Ausstrahlung

Beinahe alle Dinge strahlen Licht aus tödlichen Wunden aus.

#13 – Gesetz der Energetischen Ausstrahlung

Es gibt immer einen Energieaufbau (gewöhnlich bezeichnet als eine Energie-'Ausbauchung') bevor Mechas oder Raumfahrzeuge feuern. Wegen der explosiven Qualitäten der Waffen, gibt es die Ansicht, dass dies mit dem Gesetz der Innewohnenden Brennbarkeit zusammenhängt.

#14 – Gesetz der Umgekehrten Größenordnung der Tödlichkeit

Die zerstörerische Leistungsfähigkeit eines Gegenstandes/Lebewesens steht im umgekehrten Verhältnis zu seiner Masse.

Erste Ergänzung –

Klein und niedlich überwältigt immer groß und hässlich. Auch bekannt als das A-Ko Phänomen.

#15 – Gesetz der Unerschöpflichkeit

Keinem geht *JEMALS* die Munition aus. Es sei denn natürlich, sie sind umzingelt, in der Unterzahl, deklassiert und bewusstlos.

#16 – Gesetz der Umgekehrten Genauigkeit

Die Genauigkeit eines 'Guten Kerls' bei der Bedienung irgendeiner Art von Feuerwaffe steigt im gleichen Maße, wie die Schwierigkeit des Schusses steigt. Die Genauigkeit eines 'Bösen Kerls' bei der Bedienung irgendeiner Art von Feuerwaffe sinkt im gleichen Maße, wie die Schwierigkeit des Schusses sinkt (Auch bekannt als der Sturmtruppen-Effekt). Beispiel: Ein 'Guter Kerl' im Vollrausch, der kopfüber aus einem fahrenden Vehikel feuert, trifft immer, während mehrere Bataillone von 'Bösen Kerlen', die auf einen 'Guten Kerl' feuern, der in der Mitte eines freien Feldes steht, immer verfehlen.

Erste Ergänzung –

Um so mehr 'Böse Kerle' es gibt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass sie jemanden treffen oder echten Schaden anrichten.

Zweite Ergänzung –

Immer wenn ein 'Guter Kerl' unüberwindlichen Chancen gegenübersteht, reihen sich die 'Bösen Kerle' in sauberen Reihen auf; das erlaubt dem Helden sie alle mit einer Salve einer Automatikwaffe zu erledigen und dann zu fliehen.

Dritte Ergänzung –

Immer wenn ein 'Guter Kerl' tatsächlich von feindlichem Feuer getroffen wird, ist der Treffer in einem festgelegten 'Gutem-Kerl-Bereich', für gewöhnlich eine Fleischwunde in der Schulter oder dem Arm, was den guten Kerl daran hindert, irgendetwas zu tun, das anstrengender ist als Fahren, Waffen abfeuern, Nahkampfwaffen benutzen, schweren Maschinen bedienen oder komplexe Kampfsportmanöver ausführen.

#17 – Gesetz der Flüchtigen Romantischen Unzuverlässigkeit

Minmei ist ein Hohlkopf.

#18 – Gesetz der Hämoglobinkapazität

Der menschliche Körper enthält etwa 50 Liter Blut, manchmal auch mehr, unter hohem Druck.

#19 – Gesetz der Dämonischen Beschaffenheit

Dämonen und andere übernatürliche Kreaturen haben wenigstens drei Augen, eine Menge Reißzähne, neigen zu gelb-grün oder braun, auch schwarz ist nicht unbekannt, und können nur von Klingenwaffen verletzt werden.

#20 – Gesetz der Militärischen Unzuverlässigkeit

Riesige Galaxisweite Armadas, ganze Armeen und große Kriegsmaschinen voller grausamer, herzloser, blutdürstiger Krieger können aufgehalten und geschlagen werden durch ein einziges bedeutungsloses Beispiel eines freundlichen/liebenden Gefühls oder ein Lied.

Erste Ergänzung –

(von Adam Barnes)

Immer wenn eine einzelne Kriegsmaschine (Mecha, Raumschiff, usw.) gegen eine ganze Armee antritt, verliert die Armee.

#21 – Gesetz der Taktischen Unzuverlässigkeit

Taktische Genies sind das nicht...

#22 – Gesetz der Belanglosen Unentdeckbarkeit

Leute bemerken nie die kleinen Dinge… wie fehlende Körperteile oder Wunden mit der Größe von Seattle.

#23 – Gesetz der Jugendlichen Geistesfähigkeit

Kinder sind schlauer als Erwachsene. Und fast immer doppelt so lästig.

#24 – Gesetz des Americanthropomorphismus

Amerikaner in Animes erscheinen in zwei Rollen, entweder als ein wirklich widerlicher dürrer 'Böser Kerl' oder als ein großer dummer 'Guter Kerl'.

Erste Ergänzung –

Die einzigen Leute, die dümmer sind, als die großen dummen Amerikaner sind die amerikanischen Übersetzer. (Manchmal bezeichnet als der Grüne-Linien-Effekt.)

Zweite Ergänzung –

Die einzigen Leute, die dümmer sind als die amerikanischen Übersetzer sind die amerikanischen Herausgeber und Zensoren.

#25 – Gesetz des Unterkieferverhältnisses

(von A. Hicks, Tom Williams, und Ben Leinweber)

Die Größe des Mundes einer Person steht im direkten Verhältnis zu der Lautstärke mit der sie sprechen oder essen.

#26 – Gesetz der Felinen Mutation

(von A. Hicks)

Jede Halb-Katze/Halb-Menschmutation wird unweigerlich:

1) Weiblich sein

2) Katzenohren und manchmal einem Katzenschwanz als eine genetische Mutation haben

3) So wenig Kleidung wie möglich tragen, wenn überhaupt.

#27 – Gesetz von der Erhaltung der Feuerkraft

(von Tom Williams)

Eine mächtige Waffe, die fähig ist einen Gegner mit einem Schuss zu zerstören / besiegen, wird unweigerlich in Reserve gehalten und nur als letztes Mittel benutzt.

#28 – Gesetz des Technologischen Nutzer-Wohlwollens

(von Tom Williams)

Das förmliche Training, das erforderlich ist, um ein Raumschiff oder einen Mecha zu bedienen, steht im umgekehrten Verhältnis zu seiner Komplexität.

#29 – Gesetz der Nahkampfbeleuchtung

(von Tom Williams)

Jedes Wesen, das ein extrem hohes Niveau an Kampfsportstärke und/oder gewalttätigen Gefühlen zur Schau stellt, strahlt Licht in der Form einer glühenden Aura aus. Diese Aura ist im allgemeinen blau bei 'guten Kerlen' und rot bei 'bösen Kerlen'. Dies wird darauf zurückgeführt, dass das Gute höher im elektromagnetischen Spektrum ist als das Böse.

#30 – Gesetz der Nicht-Anthropomorphischen Feindschaft

(von Tom Williams)

Alle hässlichen, nichthumanoiden außerirdischen Rassen sind feindlich gesinnt und gewöhnlich davon besessen, aus irgendeinem unerfindlichen Grund die Menschheit zu zerstören.

#31 – Gesetz der Follicularen Chromatischen Veränderlichkeit

(von Spellweaver)

Jede Farbe im sichtbaren Spektrum wird als natürliche Haarfarbe betrachtet. Diese Farbe kann sich ohne Warnung oder Erklärung ändern.

#32 - Gesetz der Follicularen Beständigkeit

Haar in Animes ist ganz schön unzerstörbar und kann jeder Menge an meteorologischen Zuständen, Energieausstrahlungen, körperlicher Misshandlung und explosiven Wirkungen widerstehen und immer noch perfekt aussehen. Die einzige Methode, um das Haar von jemanden zu verletzen, ist die gleiche, die man für Dämonen braucht... Klingenwaffen!

#33 – Gesetz der Topologischen Aerodynamik,

Erstes Gesetz der Anime-Aerodynamik

*JEDE* Form, egal wie verdreht oder seltsam sie aussieht, ist automatisch aerodynamisch.

#34 – Gesetz der Wahrscheinlichen Bekleidung

(von mehreren Quellen)

Kleidung in Animes folgt gewissen vorhersagbaren Richtlinien.

Weibliche Charaktere tragen so wenig Kleidung wie möglich, ohne Rücksicht darauf, ob es soziologisch oder meteorologisch passend ist. Jeder Frau mit einer übermäßigen Menge an Kleidung werden unweigerlich auf irgendeine Weise ihre Kleider in Fetzen gerissen oder vom Körper gezerrt. Gibt es keine Gelegenheit, die Kleider der besagten Frau wegzuzerren, dann wird sie ohne erkennbaren Grund unerklärlicherweise duschen (Auch bekannt als die Fanservice-Duschszene).

Immer wenn es Gegenwind gibt, tragen männliche Charaktere unweigerlich lange Umhänge, die ihre Bewegungen nicht hemmen und sich hinter ihnen dramatisch aufbauschen.

Erste Ergänzung (Kälteanpassungsfähigkeit) –

Alle Animecharaktere sind unempfindlich gegenüber äußerst kalten Temperaturen und brauchen im Schnee keine schwere oder warme Kleidung zu tragen.

Zweite Ergänzung (Unanständige Unverwundbarkeit) –

(von Nyctomania)

Bikinis machen den Träger unverwundbar gegenüber jeglicher Art von Schaden.

#35 – Gesetz der Musikalischen Allmacht

Ein Charakter, der ein musikalisches Talent beherrscht (singen, ein Instrument spielen, usw.) beherrscht automatisch viele “einfachere” Dinge, wie das Fliegen von Mecha, das Bekämpfen von Verbrechen, das Aufhalten eines Intergalaktischen Krieges, und so weiter... besonders, wenn man diese Dinge noch nie zuvor versucht hat.

#36 – Gesetz der Fünflingsbildung

(von Daniel Mikula)

Auch "Die Fünf-Mann-Regel" genannt. Wenn sich "Gute Kerle" sammeln, neigen sie dazu, Fünfergruppen zu bilden. Es gibt fünf Grundpositionen, nämlich:

1) Der Held/Anführer

2) Seine Freundin

3) Sein Bester Freund/Rivale

4) Ein Ungeschlachteter Klotz

5) Ein Zwerg/Kind

Auf diese Grundpositionen werden verschiedene Eigenschaften verteilt, einschließlich:

1) Extreme Coolheit

2) Verblüffende Intelligenz

3) Unglaubliche Nervigkeit

#37 – Gesetz der Außerdimensionalen Aufnahmefähigkeit

(von Jason Bustard)

Alle Animefrauen haben einen außerdimensionalen Lagerplatz von veränderbarer Größe irgendwo an ihrer Person, aus dem sie augenblicklich ohne Verzögerung einen Gegenstand zurückholen können.

Erste Ergänzung (auch bekannt als „Die Hammer Regel“) –

(von Ferdinand Pelayo)

Der häufigste gelagerte Artikel ist ein schwerer Holzhammer, der mit entnervender Genauigkeit gegen jeden Mann verwendet werden kann, der es verdient. Andere gewöhnliche Artikel beinhalten Kostüme/Uniformen, Kraftanzüge/Rüstungen und große Raketenwerfer.

#38 – Gesetz der Hydrostatischen Ausstrahlung

Augen neigen in Animes dazu recht groß zu sein. Das liegt daran, dass sie mehrere Eimer Wasser beinhalten, die augenblicklich unter hohem Druck durch große Tränenkanäle freigelassen werden können. Das tatsächliche Wasservolumen, das in den Augen beinhaltet wird, ist unbekannt, weil es keine Beweise gibt, die darauf hindeuten, dass diese Reservoire tatsächlich imstande sind, leer zu werden. Der Grund, aus dem Wasser dazu neigt sich in den Augen zu sammeln, ist, dass Animecharaktere nur eine große Schweißdrüse haben, die am Hinterkopf liegt. Wenn sie äußerst gestresst, beschämt oder besorgt sind, schwitzt diese Drüse eine einen einzelnen, aber sehr großen Tropfen schleimiger Flüssigkeit aus.

#39 – Gesetz der Umgekehrten Anziehungskraft

Erfolg bei der Suche von passenden Partnern ist umgekehrt proportional dazu, wie verzweifelt man nach Erfolg strebt. Je mehr man will, desto weniger kriegt man und umgekehrt.

Erste Ergänzung –

Unglücklicherweise, scheint dieses Gesetz auf Otaku in der echten Welt zuzutreffen...

#40 – Gesetz der Nasalen Blutung

(von Ryan Pritchard und Jason Aylen)

Bei sexueller Erregung kriegen Männer in Anime keine Erektionen, sie bekommen Nasenbluten. Keiner ist sich sicher, warum das so ist, doch… Die gegenwärtige Theorie schlägt vor, dass die größeren Augen kleinere Nasennebenhöhlen bedeuten und damit dünneres Sinusgewebe (vgl. Gesetz #38 oben).Frauen bekommen kein Nasenbluten, aber kriegen unweigerlich eine wahnsinnige Schamesröte an den Wangen, was auf eine Menge Blutfluss in dem Gebiet hinweist.

#41 – Gesetz der Xylolaceration

(von Lyndon Harris)

Holz- oder Bambusschwerter sind genauso scharf wie Metallschwerter, wenn nicht noch schärfer.

#42 – Gesetz der Jugendlichen Allmacht

(von Erin Alia)

Schicke immer einen Jungen, um die Arbeit eines Mannes zu machen. Er schafft die Arbeit in der halben Zeit und mit der doppelten Menge Selbstzweifeln.

#43 – Gesetz der Triscaquadrodecophobie

Es gibt kein Gesetz #43.

#44 – Gesetz der Nominativen Ausrufung

(von Luiko-Ysabeth und Adrian Hsiah)

Die Erfolgsmöglichkeiten und der erzielte Schaden durch einen Kampfsportangriff ist direkt proportional zu der Lautstärke mit dem der volle Name des Angriffs angekündigt wird.

#45 – Gesetz der Ununterbrechbaren Metamorphose

(von R. A. Hubby)

Ohne Rücksicht auf die Länge oder Verworrenheit der Transformationssequenz, oder wie oft sie diese schon gesehen haben, sind 'Böser Kerle', die eine Transformation eines/r Mecha/Helden/Heldin bezeugen, zu erstaunt, um irgendetwas zu machen, das sie unterbricht.

#46 – Gesetz des Fadenscheinigen Inkognitos

(von Conrad Knauer)

Einfach in ein Kostüm zu wechseln oder eine klitzekleine Maske zu tragen, kann dich vollends unerkennbar machen, sogar für deine engsten Freunde und Verwandten



07.12.2007 19:47
Lucki




Lucki is not lucky
Dabei seit: 03.01.2007
Herkunft: München
Beiträge: 1.076
Sammelalbum
Credits: 1134
gekaufte Marken: 0
verdiente Marken: 80
      

Ein paar meiner grauen Zellen haben weitergegrübelt und folgende Vermutung hervorgebracht:

Es geht um Punkt 2. also das meist jugendliche (oder kindliche) Alter der Charaktere in Anime-Serien.

Es könnte doch durchaus sein, dass Hollywood-Regisseure auch gerne Kinder und Jugendliche als Darsteller einsetzen würden, dann aber ein Jugendschutz-Problem hätten weil sie Kinder und Jugendliche als Schauspieler beschäftigen müssten. Außerdem gibt es da noch die Schulpflicht, wegen der man nur halbtags, an Wochenenden oder in den Ferien drehen könnte.

Das nächste Problem wäre die fehlende schauspielerische Ausbildung bei Kindern und Jugendlichen. Man ist darauf angewiesen ein Naturtalent zu finden, das die Rolle ohne nennenswerte Ausbilung gut spielen kann. Das Casting wird also deutlich aufwendiger, nicht nur weil man Jugendschutz-Gesetze beachten muss.

Außerdem gibt es kaum berühmte Kinder- und Jugend-Schauspieler. Berühmt werden sie meist erst wenn sie erwachsen sind, eine Jugend-Rolle war nur das Karrieresprungbrett. Aus kommerziellen Gründen werden berühmte Schauspieler bevorzugt, weil sie höhere Einschaltquoten garantieren. Indem man einen berühmten Schauspieler nimmt hat man dessen Fans nämlich schon mal sicher als Zuschauer. Der berühmte Schauspieler verlangt zwar mehr Gage, gibt dem Projekt aber eine gewisse Kalkulationssicherheit. Eine Serie oder ein Film mit lauter unbekannten Kinder- und Jugend-Darstellern ist hingegen ein viel größeres kalkulatorisches Risiko. Darauf will sich speziell in Hollywood niemand einlassen.

Also werden möglichst immer erwachsene Schauspieler verwendet.

In Animes ist das hingegen kein Problem, da man ausschließlich Erwachsene beschäftigen und trotzdem einen Anime mit ausschließlich Kinder-Charakteren zeichnen kann.

Wer weiß, vielleicht gibt es in Hollywood massenweise Drehbücher mit Kindern/Jugendlichen als Hauptdarsteller, sie bleiben aber in den Schubläden liegen weil es zu aufwendig und finanziell riskant ist, sie zu verfilmen.


"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." [spoiler]Sokrates, 470 v.Chr. - 399 v.Chr.[/spoiler]
12.12.2007 18:53
TweeThr




...
Dabei seit: 10.09.2008
Beiträge: 342
Sammelalbum
Credits: 361
gekaufte Marken: 0
verdiente Marken: 31
      

@Topic: Allgemein mag' ich so einer Verallgemeinerung bzw. so eine Typifikation nicht, da es immer zu viele Außnahmen gibt. Lucki hat es schon ein bisschen erläutert. Wenn wir zu viele Außnahme finden, dann ist es keine Regel mehr. Und es gibt so viele Animes (auf MAL sind mehr als 4400 zu finden), daher würde man rein theoretisch so viele Außnahmen für jede "Regel" finden, sodass es keine Regel mehr ist.
'harakiri' hat es auch schon kurz angesprochen.... Wenn man etwas vergleichen will, dann sollte man etwas Spezielles mit etwas (anderem) Speziellen vergleichen. Ich würde dabei sogar nicht mal Anime mit westlichen Trickfilmen vergleichen. Da bereits Anime sowie 'westlicher Trickfilm' zu allgemeine Begriffe sind. Ich würde es eher bevorzugen einen konkreten (westlichen) Film mit einem konkreten Anime zu vergleichen.

Edit: Wobei Typifikationen... hmm... es ist nicht unbegründet zu sagen, dass Animes irgendwie eine gewisse Ähnlichkeit aufweisen.
Wenn man einen Film herstellt, dann orientiert man sich künstlerisch schon an Werken mit denen man in Kontakt kommt. Wenn z.B. die Leute in Japan einen Anime herstellen, dann sind das Leute, die insbesondere von Trickfilmen (in dem Fall Animes) aus ihrer Umgebung geprägt sind... und dann selbst auf ähnliche Weise Animes herstellen.
Genau so verhält es sich auch in den USA: Wenn dort jemand einen Trickfilm herstellt, dann orientiert er sich ansatzweise an (Trick-)Filmen, die in seiner Umgebung (also in den USA) gezeigt werden, und übernimmt unbewusst (oder auch bewusst) einige Elemente aus anderen Filmen in seinen neuen (Trick-)Film.
Daher kann man schon eine gewisse Typifikation bzw. Ähnlichkeit von Animes feststellen ... wobei wie ich bereits oben erwähnt habe, bin ich kein großer Freund von Typifikationen.

Btw. ansich ist die Idee 'sich an deren Filmen zu orientieren' keine gute Idee. Da man auf diese Weise nichts neues in den Film einbringt. Zum Beispiel wenn man einen Charakter für einen neuen Film entwickelt und sich dabei an Charakteren aus anderen bestehenden Filmen orientiert, dann führt das zu einer Art Inzucht von Charakteren... sodass alle Charkatere allgemein in Filmen gleich sind.

Zitat

Original von Lucki
Außerdem gibt es kaum berühmte Kinder- und Jugend-Schauspieler. Berühmt werden sie meist erst wenn sie erwachsen sind, eine Jugend-Rolle war nur das Karrieresprungbrett. Aus kommerziellen Gründen werden berühmte Schauspieler bevorzugt, weil sie höhere Einschaltquoten garantieren. Indem man einen berühmten Schauspieler nimmt hat man dessen Fans nämlich schon mal sicher als Zuschauer. Der berühmte Schauspieler verlangt zwar mehr Gage, gibt dem Projekt aber eine gewisse Kalkulationssicherheit. Eine Serie oder ein Film mit lauter unbekannten Kinder- und Jugend-Darstellern ist hingegen ein viel größeres kalkulatorisches Risiko. Darauf will sich speziell in Hollywood niemand einlassen.

Stimmt... aber wie du schon oben geschrieben hast... Außnahmen bestätigen die Regel:
- 'Macaulay Culkin' in 'Kevin allein zu Haus', nur leider ist seine Karriere quasi beendet
- 'Jodie Foster' hat auch als Kind angefangen...
- 'Shirley Temple', der Kinderstar der 30er (und 40er) Jahre.... super süß
- und zur Zeit sind 'Dakota Fanning' und ihre Schwester 'Elle Fanning' ziemlich berühmt...
etc. etc.

Jodie Foster hat den Sprung geschafft. Sie war ein Kinderstar und hat den Sprung zu Erwachsenenrollen geschafft. Shirley Temple und Macaulay Culkin leider nicht... deren Karrieren waren nach ihrer Kindheit quasi beendet. Mal sehen, ob es Dakota und Elle Fanning schaffen.

Zitat

Original von Misato
Ein großes Problem bei vielen Real-TV-Serien ist, dass hinter den wenigsten ein Kopf steckt, der das komplette Konzept schon ausgearbeitet hat, weshalb Rückblenden unmöglich gemacht werden. Da die Story noch nicht komplett geschrieben ist, würden Charaktere dadurch eher verfälscht. Bestes Beispiel ist die allseits ja überaus wertgeschätzt Xena. XD Zu Serienbeginn kennt man sie bestenfalls als schwertschwingende Jodlerin mit coolen Moves. Im Verlauf der Serie gibt es immer wieder Folgen, die zwei Zeitebenen nutzen und man erlebt nachhaltig Xenas Werdegang, dann war sie plötzlich in Chin, Japan, eine Walküre - dann sieht man sich Folge 1 an und merkt einfach, dass diese Historie noch überhaupt nicht in den Charakter eingeflossen ist. Weil Animes zum Großteil von vornherein auf eine sehr finite Anzahl von Folgen ausgelegt sind (12/13, 24/26 sind ja noch immer vorherrschend) und nicht jeder Autor/Regisseur Angst hat, dass die Serie nach Ausstrahlung von 9 Folgen gecancelt wird, sind die Möglichkeiten für eine perfekt ineinander greifende Handlung viel größer.


Ich glaube nicht, dass es ein typischer Fehler bei Real-TV-Serien ist. Solche Continuity-Fehler sind Probleme, die allgemein bei länger laufenden Serien (über viele Jahre) auftreten. Zwar sind sowohl bei vielen Anime-Serien (bei Dragonball, Sailor Moon, DoReMi sind mir durchaus einige Anschlussfehler aufgefallen) als auch vielen Real-Serien Leute beschäftigt, die extra dafür zuständig sind, solche Fehler ausfindig zu machen... aber bei einer gewissen Menge verliert man eben den Überblick.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von TweeThr am 26.12.2008 21:07.

26.12.2008 19:03
Oscu




Tentakelterrorist & Loli-Hunter
Dabei seit: 22.06.2008
Herkunft: Wolkenkuckucksheim
Pet: Mieu
Beiträge: 1.550
Sammelalbum
Credits: 26
gekaufte Marken: 165
verdiente Marken: 310
      

Der Thread hat was provokatives, und vor allem Luckis Gedankenpunkte zum Vergleich mit anderen "normalen" Serien ist interessant. Awsome!~

Es gibt ziemlich viele Themen hier im Forum, wo es des Öfteren um Differenzierungen und Typisierungen von Animes untereinander oder in Vergleich zu anderen Serien und Medien gibt,wie z.B. hier ;)
Wie shichi in dem einen Thread sagte, und das will ich mal hervorheben, spielt das Handlungsszenario und das Figurenschema an sich absolut keine Rolle, weder bei der Typisierung noch bei der Defintion von Anime.

5. "Schulstory" ist ein erfolgreicher Genre. Es stimmt, dass vor allem bei dem Szenario Schule oft gleiche Thematiken miteinander kombiniert werden, entweder im Shounen-Bereich in Sachen Action, Slapstick, Comedy oder Sportgame, aber auch im Seinen- oder Shoujo/Bishoujo-Genre, gibt es die allerseitsbekannten Yuri- und Haremgeschichten,. Wobei ersteres meist komischerweise in Internaten spielt. o_O

Trotzdem gibt es zigtausende "Ausnahmen", auch wenn der Genre etwas überlastet wirkt heutzutage. Jedoch spielt oft Schule eher eine nebensächliche Rolle in vielen Serien. Also Typisierung auf keinen Fall!~

Ich kann mich ebenfalls allein mit dem Wort "Typisierung" in Verbindung zu Anime anfreunden, denn es gibt einfach schon seit der ersten Entwicklung von Anime viele Ausnahmen, kein Anime gleicht hundertprozentig dem anderen und die Themenvielfalt ist bereits zu breitgefächert, um eine Typisierung vorzunehmen.

Zu 6.
"Ergo Proxy"...sieht man von der eher stillen Re-L ab, so finde ich an sich keinenschlagfertigen Chara...
Naja, Ausnahmen nennen, halte ich nciht für sinnlos, aber auch nciht für nötig, denn es man kann, wenn amn Serien näher betrachtet, tausende Gegenbeispiele finden!~

Zitat

1. Rückblicke Es gibt, glaube ich, kein Anime was ich bisher gesehen habe, was keinen Rückblick auf frühere Episoden wirft.


Rückblicke, wie Misato sagte, eher als Erinnerungs-Flashbacks oder eher als Zusammenfassung mehrere Folgen, um zum Teil Überblick für den Zuschauer nochmals zu verschaffen oder um Bilder nochmal zu verwerten? Wir betrachten mal alle drei Dinge. Letzteres denke ich, wird es nie bei Serien mit realen Schauspielern geben, auch echte Szenenrecyclings habe ich nie wirklich mitbekommen und fiele eher negativ auf. Kommt auch seltsamer rüber, finde ich.
Erinnerungsrückblicke, die die Vergangenheit einer Figur aufwerfen, kenne ich hingegen schon abundzu. Zwar sind es keine richtigen vergleichbaren Serien, aber bei Harry Potter, diverse Jackie Chan Filme wie "A Police Story" oder wenn ich mich recht entsinne, diverse Polizei- oder CSI-Serien, werden oft Flashback-Farbfilter-Szenen verwendet, um die Vergangenheit darzustellen.

Naja, aber man kann ewig Ausnahmen aufzählen.



Sie sind die Lolis und wir sind die Jäger.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Oscu am 28.12.2008 02:51.

28.12.2008 02:49
Chojin

König
Dabei seit: 08.08.2008
Beiträge: 836
Sammelalbum
Credits: 9
gekaufte Marken: 61
verdiente Marken: 30
      

Eigentlich ziemlich schwierig, Merkmale zu finden die typisch für ALLE Animes sind, da ja gerade im Berich Anime/Manga eine nahezu unendliche Genrevielfalt herrscht. Deshalb sind die von mir folgend aufgeführten Punkte eher typisch für die meisten, aber sicher nicht für alle Animes, da es nun einmal eine Menge auch für Animes recht ungewöhnliche Produktionen gibt, wie etwa Ghost in the Shell, Perfect Blue, Paprika, FLCL, um nur ein paar zu nennen. Und dessen Merkmale können hier schließlich kaum beücksichtigt werden. Also, dann fangen wir mal an:

1. Sehr jung wirkende Hauptcharaktere. Ist sicher nicht bei allen, aber schon bei ziemlich vielen Animes der Fall, wohl auch deshalb weil die Zielgruppe relativ jung ist.

2. Häufiger Einsatz von lautem Gezirpe der Zikaden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sich das Setting an einem heißen, sonnigen Tag abspielt. Ob das daran liegen mag, das in Japan so viele Zikaden heimisch sind? Ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich gerade dieses laute, sehr elektronische Gezirpe bei mindestens 60 bis 70 Prozent der Anime die ich gesehen habe schon gehört habe. Klingt sogar fast so, als ob man dafür schon seit Alters her schon immer ein und dieselbe Geräuschkulisse verwendet!

3. Schule als Handlungsschauplatz. Wirklich sehr häufig. Vor allem im Hentaibereich, ob es sich nun um Bible Black, Angel of Dakness, School of Darkness, Akiko oder Professor Pain handelt, bei all diesen Hentais spielt, genau wie auch bei unzähligen anderen Produktionen, die Schule eine zentrale Rolle. Selbstverständlich nicht nur bei Hentais, auch in jedem anderen Genre gibt es eine Menge ähnliche, zumeist fröhliche und unbeschwerte Produktionen.

4. Nasenbluten bei peinlichen oder sonst irgendwie pikierenden Situationen. Ebenfalls ein sehr häufiger Punkt, zumindest in den etwas freizügigeren Produktionen (aber auch bei völlig konventionellem Futter). Sobad ein männlicher Hauptchara eine der weiblichen Protagonistinnen nackt oder auch nur fast nackt sieht, schießt aus dessen Nase zumeist gleich eine gewaltige Blutfontäne.

5. Zumeist hervorragender, zumindest aber ungewöhnlicher OST. Die musikalische Untermalung bei einem Anime hat häufig einen gänzlich anderen Charakter, als die Filmmusik eines Hollywood-Blockbusters (von Ausnahmen selbstverständlich abgesehen). Die Musik wird hier oft nicht nur als Mittel zum Zweck eingesetzt (Atmosphäre, etc), sondern soll auch für den entsprechenden Wiedererkennungswert des betreffenden Animes sorgen. Nicht nur Instrumentalstücke kommen zum Einsatz, sehr häufig auch eher poppigere, gesungene Titel. Man denke in diesem Zusammenhang beispielsweise an Bubblegum Crisis, Ikkitousen - Dragon Girls (das Opening/Ending betreffend), dem Comedyhentai Countdown Stories mit seinen fröhlich-poppigen Endings, oder Elfen Lied.

6. Genremix. Animes beinhalten nur sehr selten ein einziges Genre, viel häufiger werden mehrere verschiedene Genres kunstvoll zu einem Ganzen zusammengefügt. Eigentlich ist fast jeder Anime in irgendeiner Weise ein Genremix. Einge sehr markante Beispiele: Bible Black (Hentai, Horror), Urotsukidoji (Horror, Splatter, Romance, Hentai), La Blue Girl (Horror, Comedy, Hentai), Demon Beast Invasion (Horror, Splatter, SciFi, Hentai), Elfen Lied (Psychodrama, Splatter, Comedy, Ecchi). So, das dürfte genügen, diese Liste ließe sich noch beliebig bis ins unermessliche fortsetzen.

7. Ungewöhnliche Atmosphäre. Die meisten Animes besitzen eine sehr eigentümliche Atmosphäre, die ich bislang bei keinem einzigen Realmovie (auch keinem Realmovie aus Japan) verspürt habe. Ist nur schwer zu beschreiben, liegt aber sehr wahrscheinlich an mehreren der zuvor aufgeführten Punkte. Und eben daran, das Anime/Manga fester Bestandteil der japanischen Kultur sind, und die Mentalität eine gänzlich andere ist als bei uns in der westlichen Welt, und man deshalb auf eine ganz und gar andere Weise an ein Thema herangeht, um eine Geschichte zu erzählen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Chojin am 25.08.2010 20:10.

25.08.2010 18:11
LC1984




Lurker
Dabei seit: 14.01.2010
Herkunft: NRW
Pet: EVA-01
Beiträge: 188
Sammelalbum
Credits: 57
gekaufte Marken: 18
verdiente Marken: 42
      

Zitat von Chojin

1. Sehr jung wirkende Hauptcharaktere. Ist sicher nicht bei allen, aber schon bei ziemlich vielen Animes der Fall, wohl auch deshalb weil die Zielgruppe relativ jung ist.
3. Schule als Handlungsschauplatz. Wirklich sehr häufig.


Wie es auch schon bereits genannt wurde, die beiden Punkte gehen eigentlich Hand in Hand, der erste Punkt bedingt den zweiten. Ansonsten zielt der größte Teil der Anime auf ein junges Publikum. Von daher dürfte der erste Punkt durchaus häufiger bei Produkten zu finden sein, welche sich an junge Menschen richten.

Zitat von Chojin

2. Häufiger Einsatz von lautem Gezirpe der Zikaden.


Äh, nein. Definitv nicht ein Merkmal von Anime. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass der Großteil der Animeserien ohne diese auskommen. Zumindest die Mehrheit der mir bekannten Anime beinhalten kein Zikadenzirpen. Wobei diese natürlich häufiger auftreten in japanischen Serien, als z.B. in deutschen Serien, da in Japan die Zikaden deutlich verbreiteter sind.


Ansonsten zu Merkmalen von Anime fallen mir derzeit keine weiteren ein, da das Spektrum Anime ziemlich umfassend ist, so dass es sich wohl immer mehr als ein, zwei Ausnahmen finden lässt. MMn wäre es wohl hilfreicher, Merkmale nach Genre zu nennen.

Zum Beispiel Nasenbluten für Ecchi, etc.


25.08.2010 21:45
asdfgh

Routinier
Dabei seit: 26.05.2009
Pet: Bichula
Beiträge: 347
Sammelalbum
Credits: 114
gekaufte Marken: 21
verdiente Marken: 41
      

Zitat von Chojin


2. Häufiger Einsatz von lautem Gezirpe der Zikaden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sich das Setting an einem heißen, sonnigen Tag abspielt. Ob das daran liegen mag, das in Japan so viele Zikaden heimisch sind? Ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich gerade dieses laute, sehr elektronische Gezirpe bei mindestens 60 bis 70 Prozent der Anime die ich gesehen habe schon gehört habe. Klingt sogar fast so, als ob man dafür schon seit Alters her schon immer ein und dieselbe Geräuschkulisse verwendet!
...
4. Nasenbluten bei peinlichen oder sonst irgendwie pikierenden Situationen. Ebenfalls ein sehr häufiger Punkt, zumindest in den etwas freizügigeren Produktionen (aber auch bei völlig konventionellem Futter). Sobad ein männlicher Hauptchara eine der weiblichen Protagonistinnen nackt oder auch nur fast nackt sieht, schießt aus dessen Nase zumeist gleich eine gewaltige Blutfontäne.

Zu diesen beiden Punkten, die ich nur unterstreichen kann, fallen mir folgende Elemente ein, die ich als ziemlich typisch im inszenierungstechnischen Sinn erachte:
- Dramatische Szenen, in denen ein Charakter dem anderen den Rücken zukehrt und etwas Ernstes sagt. Das ist für mich das Ultra-Klischee eines Animes. Mittlerweile muss ich immer loslachen und kann solche Szenen kaum mehr ernst nehmen, vor allem wenn betreffender Charakter sogar noch die Fäuste ballt. Das Gleiche gilt für den starren Blick auf den Boden, wenn man dem Gegenüber nicht mehr in die Augen sehen kann. Das sind für mich so krass überzeichnete Elemente. Irgendwie bedient sich fast jeder Anime solcher Mittel

- Der Klang und das "Verschieben" von Eiswürfeln in einem Glas, das manchmal sogar eine Nahaufnahme erhält. Das ist auch so eine klischeehaftes Element, das in fast jedem zweiten Anime, der in der entsprechenden Zeit spielt,Screentime erhält. Vorzugsweise wenn die Akteure Whisky oder andere alkoholische Getränke zu sich nehmen. Solche Szenen-/Stimmungsfüller sind für mich schon total ausgelutscht, gerade weil sie meistens nicht in humoristischen Zusammenhang gebracht werden sondern in eher "ernsteren" Szenen.
14.12.2010 20:03
Mitsuru




・ hacker slave ・
Dabei seit: 22.09.2010
Herkunft: Daily Idol Hell.
Pet: Uri
Beiträge: 1.395
Sammelalbum
Credits: 395
gekaufte Marken: 110
verdiente Marken: 132
      

Nun, eigentlich ziemliches "Schubladen"-Denken, aber es stimmt leider im Großen und Ganzen.
Erstmal schauen, was ich zu den bisher genannten "Typischkeiten" eines Animes zu sagen habe, und dann meine eigenen Dinge, die für mich "typisch" Anime sind.

Zitat von Kenshin

1. Rückblicke
Es gibt glaub ich kein Anime was ich bisher gesehen habe, was keinen Rückblick auf frühere Episoden wirft.
Der Begriff "Rückblicke" ist für's Erste mal etwas irre führend. Es haben auch nicht alle hier sofort verstanden, was mit "Rückblende" gemeint ist, denn es gibt einmal die "Rückblende", die die Vergangenheit eines Charakters beschreibt ( meist eher "Flashback" genannt ), und dann gibt es noch ... den Recap: Die Wiederholung von Szenen, wie sie in der letzten, vorletzten und vor 20 Episoden vorgekommen sind.
Von der Erklärung her gehe ich davon aus, dass du den klassischenn Recap meinst.
Nun, Recap ist schon ein ziemlich stilischstes Mittel und wird grad bei Shonen-Serien oft verwendet - einerseits, weil manche Serien es wirklich brauchen, aber andererseits auch oft, um die Episodenzeit zu füllen.
Beispiel für Ersteres wäre Fairy Tail. Ich habe bei einem Shonen nie so im Großen & Ganzen passende Recaps gesehen wie bei Fairy Tail. Sie sind relativ kurz und zeigen meist das, was für die Folge nun wichtig ist. Auch kam es schon vor, dass Rückblicke von vor 20 Episoden gezeigt wurde, weil die Person aus der gezeigten Episode in der neuen einen wichtigen Auftritt haben würde.
Meiner Meinung nach sind die meisten FT-Recaps - nicht alle, aber Ausnahmen bestätigen die Regel - sehr gewählt und sinnvoll.
- Leider gibt es auch nicht so schöne Beispiele aus dem Shonen-Bereich. Da wäre zum Beispiel Reborn, wo manch eine Episode bis zu 7 Minuten nur aus Recap besteht. Dass der Recap hier benutzt wurde, um Episodenzeit zu füllen, ist klar.
-- Noch schlimmer ist da D.Gray-Man. Die Recaps waren nicht lang, aber oftmals so unnötig. Entweder, es wurden total unrelevante Dinge gezeigt - was interessiert es den Zuschauer, dass ***** letzte Woche Allen geküsst hat?! - oder sie passten null mit den Ereignissen der aktuellen Episode zusammen, weil dort das eben im Recap gesehene komplett neu und anders erzählt wurde.
[Aber bezüglich D.Gray-Man & dessen Logiklücken hab ich ja schon alles im entsprechenden Thread geschrieben. :rolly: ]

Serien ohne Recap gibt es aber trotzdem genug. Viele kurze Serien haben keinen Recap, zum Beispiel hat - wenn ich mich nicht irre - weder Steins;Gate noch Clannad 'n richtigen Recap. So als Gegenbeispiele genannt.
Und Recaps in solchen Serien haben auch ihren Grund, immerhin laufen Animes ja nur einmal die Woche, und es kann schnell passieren das man vergessen hat, was letzte Woche passiert ist.

Zitat

2. Alter
Helden über Helden.
Es werden epische Schlachten geschlagen, die Welten gerettet, gemordet, gevögelt und weiß der Geier noch was. Aber das Alter beschränkt sich bei den meisten Hauptprotagonisten von Serien meisten zwischen 12 und 17 Jahren.
Sicher, Ausnahmen gibt es, aber die sind selten.
[...]
5. Schulen
Viele Serien spielen an Schulen
Nun, das stimmt wirklich oftmals. Es gibt natürlich auch hier genug Ausnahmen, in denen es keine junge Helden gibt.
Eine gängige Regel würde ich das aber trotzdem nicht nennen. Auch wenn ich kaum Gegenbeispiele nennen könnte, da ich persönlich nichts gegen jugendliche Helden habe, sondern mich besser mit ihnen identifizieren kann und ich "Jugendliche Frische" bevorzuge. So bei genauerem Überlegen sind nämlich echt viele Chars aus Lieblingsserien von mir unter oder nur knapp über 17.
Oh, aber ich hab nichts gegen einen älteren Cast. Es kommt halt bei mir nur selten dazu, dass ich was mit einem durchweg älteren Cast schaue.
Und wie Lucki schon sagte:

Zitat von Lucki

Punkt 2. und 5. gehören quasi untrennbar zusammen. Kinder und Jugendliche gehen nun mal in die Schule. Oder umgekehrt, in der Schule gibt es nur Kinder und Jugendliche.
[...]
Ansonsten fällt mir noch ein: Cowboy Bebop, ich glaube das ist eine der wenigen Anime-Serien in denen wirklich keine Kinder oder Jugendlichen vorkommen.
/This.
Aber bei einem muss ich dir eine Frage stellen: War das Superhacker-Genie bei Cowboy Bebop ( Name entfallen Ed? Eddy? ) nicht 'n Kind? - Es hatte zumindest das Aussehen eines solches, & das Verhalten sowieso.

Zitat

3. Dauer
Die Serie läuft und läuft und es treten neue Charaktere ins Geschehen.
Diese Charaktere haben nur eine kurze Dauer von Auftritten (sei es nun durch einen Todesfall, nicht beliebt oder passt nicht in die Geschichte)
Das klingt stark nach Endloss-Anime a là One Piece oder Naruto. In einem Anime von 13 Episoden hat man z.B. nun eher seltener das Pech, mit einer Flut Chars überschwemmt zu werden, die kaum näher beleuchtet oder begründet werden.
Es gibt ja z.B. auch Serien, wo neben den MCs so gut wie keine anderen Chars vorkommen.
Aber ist doch klar: Je länger eine Serie läuft, desto mehr schreit es nach neuen Chars. Finde ich zumindest. Und da ich in letzter Zeit eh viele "Endlos"-Animes geschaut habe bzw. schaue, die alle über 100 Episoden haben, fällt mir atm kaum ein anderes Beispiel ein, aber wenn ich so recht überlege, bliebt z.b. Kuragehime so ziemlich beim Maincast, ohne dauernd neue Chars einzuführen ( zumindest im Anime ), oder auch Tokyo Magnitude 8.0 - wie gesagt, es gibt bestimmt mehr und treffendere Beispiele, aber die fallen mir grad nicht ein. :sweat:

Zitat

4. Probleme
Es gibt immer eine Person die mit einem Problem durch die Serie watschelt, sei es nun durch die Vergangenheit, die Gegenwart oder durch die Last die auf seinen Schultern hängt. Manchmal sind sie so depressiv, dass diese fast vergessen die Welt zu retten, prominentes Beispiel, Shinji aus NGE.
Naja, ich nenne das ja eher den "Charakter mit der schlimmsten Vergangenheit EVAR ". +hust+
Ich mein, dass irgendein Char dort Probleme haben muss, ist ja klar, denn wenn alle keine Probleme hätten und problemlos die Welt retten würde, wäre das ja langweilig. Es gibt also immer irgendwo Probleme, und sei es nur im Umgang mit diesem Weltrettensgerät oder blablubb k.A. was.
Aber dein Beispiel deutet ganz gut auf Chars der Marke "Schlimmste Vergangenheit EVAR ", und es quält mich oft genug.
Die Chars sind zwar nicht immer so derbe am rumwhinen so wie es bei Shinji der Fall ist, aber einen Char der Marke "Schlimmste Vergangenheit ever" gibt es wohl trotzdem so ziemlich in jeder Serie. Sei es nun zerrüttelte Familienverhältnisse, Todesfall in der Familie, dramatischer Verlust eines geliebten Menschens, tragischer Unfall mit lebenslanger Beeinträchtigung - von allen Serien, die mir spontan in den Sinn kommen, gibt es wohl nicht eine, bei der nicht auf mindestens einer der Chars einer der eben genannten Punkte zutrifft.

Zitat

6. Schlagkräftig
Es gibt fast(!) immer einen Charakter der schlagkräftig und angeberisch ist
Was durchaus Realitätsnahe ist, denn Machos und Angeber gibt es in RL ja auch zur Genüge. :o

Zitat von Lucki

7. Supernatural
Es gibt kaum einen Anime in dem nicht irgendwelche übernatürlichen Kräfte oder futuristischen Technologien vorkommen. Das reicht von der Magical Girl Verwandlungsprozedur bis zum Mechwarrior-Kampfroboter. Auch eine simple Beziehungsgeschichte wird mit derlei Elementen aufgefüllt.
Ich denk, bei dem Punkt gibt es mehr Ausnahmen, als man denkt. Natürlich kann ich wieder kaum Beispiele nennen, da ich ja eh meistens Animes schaue, in denen solche Elemente schon von Anfang an vorkommen, aber wie wäre es mit Minami-ke? Toradora? Bakuman? Alles Slice of Life Titel ohne die Spur Supernatural. Gibt mehr Titel aus dem Bereich, aber wie gesagt schau ich eher seltener Titel frei von Supernatural.
Ich verstehe aber, wie der Punkt gemeint ist, und oftmals bin auch ich überrascht, weil sich in Titel Supernatural verbirgt, wo ich niemals mit gerechner hätte. Als aktuelles Beispiel könnt ich da Clannad nennen.

Zitat

8. hübsche Charaktere
Die Charaktere sind fast immer hübsch, sexy oder kindlich-süß. Nach häßlichen Charakteren muss man in Animes lange suchen. Wenn überhaupt jemand häßlich ist, dann ist es meist der Bösewicht (und weil dieser oft ein Monster o.ä. ist Schönheit für ihn kein Maßstab).
[...]
9. starke Frauen
Die Hauptrolle ist sehr häufig eine starke weibliche Person in einer Führungsposition. Mindestens aber eine Nebenrolle ist mit einer sehr starken, selbstbewussten Frau besetzt. (und das obwohl es kaum die fernöstliche Realität widerspiegeln dürfte)
Das stimmt, aber das lässt sich auch leicht erklären: Wieso Animes hässlich machen, wenn das Leben selbst oft genug auch nicht schön ist? Wieso alle Mädchen der japanischen Norm anpassen? Fiktion ist ja meistens das Gegenteil von dem, was die Realität darstellt.
Naja, Ausnahmen würden mir nur bei Punkt 9 einfallen, aber ich mag nicht nachdenken. :sweat:

Über die Sprüche, die Misato hier verlinkt hat, kann ich btw nur lachen.

Zitat

Immer wenn ein 'Guter Kerl' tatsächlich von feindlichem Feuer getroffen wird, ist der Treffer in einem festgelegten 'Gutem-Kerl-Bereich', für gewöhnlich eine Fleischwunde in der Schulter oder dem Arm, was den guten Kerl daran hindert, irgendetwas zu tun, das anstrengender ist als Fahren, Waffen abfeuern, Nahkampfwaffen benutzen, schweren Maschinen bedienen oder komplexe Kampfsportmanöver ausführen.
SO. GOD. DAMN. TRUE. xDDD"""
Im Ernst, so ist es doch immer. Natürlich nicht nur in Animes, aber dort trifft man solch ein Phänomen auch sehr oft an.
Zu herrlich eh. :rofl2:

Wo ich ebenfalls nur zustimmen kann, ist bei den Punkten von Chojin:

Zitat von Chojin

1. Sehr jung wirkende Hauptcharaktere. Ist sicher nicht bei allen, aber schon bei ziemlich vielen Animes der Fall, wohl auch deshalb weil die Zielgruppe relativ jung ist.
Das an sich wurde schon genannt. Ich werde diesen Punkt aber später noch einmal genauer durchleuchten.

Zitat

2. Häufiger Einsatz von lautem Gezirpe der Zikaden. Dies trifft vor allem dann zu, wenn sich das Setting an einem heißen, sonnigen Tag abspielt. Ob das daran liegen mag, das in Japan so viele Zikaden heimisch sind? Ich weiß es nicht, ich weiß nur das ich gerade dieses laute, sehr elektronische Gezirpe bei mindestens 60 bis 70 Prozent der Anime die ich gesehen habe schon gehört habe. Klingt sogar fast so, als ob man dafür schon seit Alters her schon immer ein und dieselbe Geräuschkulisse verwendet!
Nicht nur bei Higurashi, wo der Name nunmal Programm ist, auch bei jedem anderen Anime, der im Sommer spielt, scheint dies der Fall zu sein.
Aber das ist nicht nur bei Animes der Fall, sondern auch in japansichen RL-Filmen konnte man dieses Element schon beobachten. Ich würde also mal sagen, es liegt wirklich daran, dass in Japan zur Sommerzeit unheimlich viele Zikaden zu hören sind. Und in manch einem Anime sieht man diese kleinen Insekten mit der "lauten Stimme" ja auch an den Bäumen rumhängen - von mir aktuell z.B. in Steins;Gate gesichtet.

Zitat

4. Nasenbluten bei peinlichen oder sonst irgendwie pikierenden Situationen. Ebenfalls ein sehr häufiger Punkt, zumindest in den etwas freizügigeren Produktionen (aber auch bei völlig konventionellem Futter). Sobad ein männlicher Hauptchara eine der weiblichen Protagonistinnen nackt oder auch nur fast nackt sieht, schießt aus dessen Nase zumeist gleich eine gewaltige Blutfontäne.
Eine typische Anime-Begebenheit, die absolut nicht auf die Realität zurück zu führen ist. Ich hatte nur einmal Nasenbluten wegen Fangirlsm, und sonst nur, wenn ich erkältet war oder es mir schlecht ging - nicht, weil ich in eine peinliche oder "erotische" Situation gekommen bin.
Von allen bisher genannte vielleicht der Animetypischte Punkt überhaupt. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier, aber die lohnt es nicht zu suchen, finde ich - zumal das Nasenbluten meist ja meist eher harmlos gemeint ist.

Zitat von Conan

- Dramatische Szenen, in denen ein Charakter dem anderen den Rücken zukehrt und etwas Ernstes sagt. Das ist für mich das Ultra-Klischee eines Animes. Mittlerweile muss ich immer loslachen und kann solche Szenen kaum mehr ernst nehmen, vor allem wenn betreffender Charakter sogar noch die Fäuste ballt. Das Gleiche gilt für den starren Blick auf den Boden, wenn man dem Gegenüber nicht mehr in die Augen sehen kann. Das sind für mich so krass überzeichnete Elemente. Irgendwie bedient sich fast jeder Anime solcher Mittel
Solche Szenen gibt es aber auch in normalen Filmen, ja sogar fern ab der Fiktion in der Realität.
Aber es stimmt, das sind Stilmittel, wie sie wirklich sehr, sehr häufig in Animes zum Einsatz kommen.
Zum Lachen find ich das Gott sei Dank trotzdem nicht. Denn wie gesagt kommt sowas auch in RL-Filmen vor, wenn auch stilistisch anders dargestellt.


So, ein paar Punkte hab ich aber selbst auch noch:
1.) Rennszenen in Openings
  Man merkt es kaum noch, aber unheimlich oft gibt es Rennszenen, oder Himmelszenen in Openings zu Animes.
Es gab da mal vor einiger Zeit ein Video auf Youtube, was all diese klassischen Szenen in einem vereint hat. Kennt das jemand? Ich kann leider atm selbst nicht nachschauen & es posten. :<
Auf jeden Fall sind mir solche Szenen schon öfters aufgefallen, und oft sind sie sogar noch ähnlich animiert.

2.) "Falcon Punch"
  Keine Ahnung, ob es schon jemanden außer mir aufgefallen ist, aber es gibt eine besondere Art von Punch, die in verdammt vielen Animes vorkommt und dabei immer ähnlich animiert wird.
Weiß vielleicht jemand auf Anhieb, was ich damit meine?

3.) Charas, die älter sind, als sie aussehen
  Es wurde hier schon dreimal genannt, dass Akteure in Animes oft nichtmal 16 Jahre alt sind, aber die Weißheit bereits mit Löffeln gefressen haben, und ebenfalls wurde genannt, dass Chars mit 19 aussehen wie 30 ( Chrno Crusade ). Aber auch das Gegenteil kommt oft vor: Chars, die älter sind, als sie aussehen.
Meistens DFC-Lolis, die von Größe & Körperbau wie 10 oder allerhöchstens 12 aussehen, in Wahrheit aber meist 16 oder gar älter sind. Man denke nur an Taiga oder Shana. Und grad heutzutage scheint es so, als würde es in jeder Serie mindestens eine Quotenloli geben, auf die das Gebot "Ist älter, als sie aussieht" zutrifft.

4.) "Schwarzblende" im Gesicht
  Wann immer etwas furchtbar schlimmes, dramatisches oder erzürnedes passiert, läuft das Gesicht komplett oder fast komplett schwarz an, sodass man außer dem Mund nichts mehr sehen kann.
Dieses "Augen verschwindet im Schatten des Ponys" trifft aber auch bei Figuren auf, die gar keinen Pony haben, weil sie die Haare nach hinten / oben gekämmt haben oder wahlweise gar keine Haare haben.
Ich mein, ich weiß was dieses Stilmittel bedeuten soll. Aber es ist trotzdem typisch Anime, besonders wenn das Gesicht oben rum nicht nur dunkler, sondern gleich komplett schwarz wird.

5.) Neue Charaktere müssen geheimnisvoll sein
  Neue Charaktere werden in Animes ja immer besonders dramatisch eingeführt. Meistens sieht man eine gefühlte Ewigkeiten nur irgendwelche Körperteile wie Beine / Boobs ( bei Frauen ), Schultern, Hals, oder Mund. Die Augen sieht man erst sehr, sehr spät und mit sehr dramatischer musikalischer Untermalung.
Im Ernst, ich versteh das nicht. Wenn es nicht gerade ein Charakter ist, den man anhand seiner Augen erkennen könnte, muss man doch nicht dieses übertriebene Geheimnis aus den Augen eines Chars machen.
( Beispiele: Die Blonde "Bitch" aus Black Lagoon, oder als Erza (Scarlett/Knighwalker) aus Fairy Tail auftaucht, oder auch als Gildarts auftaucht. Und es gibt noch viel mehr, wenn man mal drauf achtet findet man genug. )

6.) Schweißtropfen
  Wurden zwar schon in dem Text, welchen Misato kopiert hatte, erwähnt, aber da es sonst noch nicht im Thread angesprochen wurde: Diese riesigen, realitätsfernen Schweißtropfen, die in Comedy-Momenten am Hinterkopf runter"gleiten". Typisch Anime, sowas wird man wohl kaum wo anders antreffen.

7.) Leuchtene "Shota/Loli"-Knie/Schultern/whatever
  Eher eine neumodische Erscheinung sind Schultern oder Knie oder ggf. auch andere Körperteile, die leicht "rosa" sind, also aussehen als wären sie leicht gerötet, und einen "Sparklepunkt" haben. Wirklich zum Ersten Mal aufgefallen ist mir das bei Louise (Zero no Tsukaima) und Taiga (Toradora!), aber es kommt immer häufiger vor.

8.) Haare in allen Farben des Regenbogens
  Auch schon in Misas Text genannt, aber imo trotzdem typisch Anime: Allerlei Haarfarben, die in der Realität alles andere als Normal sind. Egal ob Fantasy-Welt mit Drachen & Elfen, ob mittelalterliches Japan, ob Endzeit-Szenario in der Zukunft oder eben doch das "Japan" um die Ecke, Jahr 2011: Überall laufen Mädels & Jungs mit blauen, pinken, grünen, blonden, roten, oder gar weißen Haaren rum.


Nun, mir würden bestimmt noch ein paar einfallen, aber vielleicht fällt jemand anderem ja auch noch was dazu ein. :^_^:
- Übrigens könnt ich einige der Punkte auch selbst erklären, aber wo wäre denn der Spaß, wenn ich mir selbst diese Punkte erklären würde? Nene, macht ihr ruhig mal.

Edit / Nachtrag folgt bei Bedarf
Gruß
Mitsuru


"It won't be bad to look up at the sky & yell: 'Defender of Justice, Seven Zero Seven, help me!', too." - by 707.

Avatar: 707 ・ Mystic Messenger // Signatur: Leo Tsukinaga ・ Ensemble Stars

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Mitsuru am 17.02.2012 18:44.

17.02.2012 18:30
Loden Donie




Frühlingsgenießer
Dabei seit: 08.01.2010
Herkunft: das knallbunte Bonbonland
Pet: Plue
Beiträge: 181
Sammelalbum
Credits: 167
gekaufte Marken: 7
verdiente Marken: 43
      

Der Betreff dieses Threads heißt ja "typisch Anime", deswegen erlaube ich mir einfach mal, ihn für etwas zu benutzen, was vielleicht nicht 100%ig mit dem Thema zu tun hat bzw. alle vorangegangenen Diskussionen ignoriert.

Man erkennt in vielen Serien immer wieder "typische Geräusche" beziehungsweise Hintergrundgeräusche, bei denen man das Gefühl hat, die Produzenten verwenden die selbe Auswahl an vorgefertigten Sounds. Ein Beispiel hierfür wären die typischen "knochenbrech und fleischzerreiß"-Geräusche z.B. aus Elfen Lied.
Mich interessiert aber das von mir liebevoll auf "suburbanes Flötengeräusch" getaufte Geräusch. Dieses Geräusch kenne ich vorwiegend aus älteren Serien und aus Szenen, die in einer vor- oder kleinstädtischen Gegend spielen. Meist sind diese Serien/Szenen eher humorvoll bzw. nicht bierernst, da das Geräusch die Atmosphäre kaputt machen würde. Es sind zwei oder drei aufeinanderfolgende Flötentöne. Zuletzt fiel es mir am Ende der 23. Folge von Ranma 1/2 auf.

Spoiler: "Youtube-Video"


Das Geräusch ist in diesem Video bei 3:24 zu hören.
Direkt nach diesem Geräusch sieht man einen Mann auf einer Art Transportfahrrad mit einem Horn in der Hand. Hat der was mit dem Geräusch zu tun? Ist es vielleicht eine Art Kurier, der auf sich aufmerksam machen will?
Kann mir jemand erklären, was es mit diesem Geräusch auf sich hat, wo es her kommt, was es bezwecken soll?

Das würde mir sehr helfen, denn dann muss ich heute Nacht nicht wieder ewig wach liegen und mir den Kopf darüber zerbrechen. ;)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Loden Donie am 02.04.2013 21:42.

02.04.2013 21:41
Switch




Mr. Wild Pitch
Dabei seit: 18.04.2013
Herkunft: Deutschland
Pet: Elizabeth
Beiträge: 82
Sammelalbum
Credits: 82
gekaufte Marken: 1
verdiente Marken: 11
      

So, nun komm ich endlich dazu, in diesem Thread zu schreiben. Ich mach das jetzt mal unabhängig der Vorposter, auch wenn ich mir den Großteil der typischen Dinge in Animes eigentlich soweit durchgelesen habe und sogar noch ein paar Ergänzungen habe, aber es wird sich eventuell auch etwas wiederholen und wenn das passiert, dann tut's mir Leid. :sweatdrop:

1. Onsen
... und ich meine nicht Szenen, die sich per se im Onsen abspielen, sondern eher die Szenen, die sich überhaupt so oft in Onsen abspielen. Von weiblicher Seite bedeutet das: Eine kleine Schar an Mädchen entspannt sich im heißen Wasser und irgendwann kommt eine auf die Idee, eines der anderen Mädchen für ihre weiche Haut zu loben und sie anzufassen. Meistens werden dann auch die besonders großen oder durchschnittlichen Brüste angefasst und belobt und die Quoten-Pettanko will auch große Brüste und wird dann auch angefasst. @___@
Die Jungs, die dann meistens auch im Onsen sitzen, hören das oft oder platzen in die Szene hinein oder, was ich glaube, was am häufigsten ist: Sie versuchen zu spannen. Das klappt meistens nicht oder sie kriegen was an den Kopf oder irgendwie sowas in die Richtung. Wenn sie alleine im Onsen sind, labern sie meistens.

Schöner Übergang für den nächsten Punkt. :D

2. Reden
Vor allem und vorwiegend in Shonen-Animes gibt es einen oder mehrere Charaktere, die große und bewegende Reden schwingen. Die meisten machen das auch nur zwischendurch mal und das sogar gut. Es gibt einige Reden, die einen richtig begeistern, die man sich gern aufschreibt und denen man vielleicht sogar folgen kann, weil sie einem die Augen öffnen. Ich denk' da mal an TTGL, wo diese großen Reden ein wichtiger Bestandteil der Charaktere ist. Aber es gibt auch tatsächlich Animes und Charaktere, bei denen mir diese Reden gehörig auf den Zeiger gehen. Meistens, weil der (primär Haupt-)Charakter dann einfach das sagt, was er meint und gar nicht bedenkt, was der andere Charakter eigentlich fühlt und denkt - die Meinung des Charakters steht dann immer über der des Gegners, weil der sowieso immer Recht hat und er auch nicht mit sich reden lässt. Ein konkretes Beispiel dafür ist für mich Touma aus Toaru Majutsu no Index. Ich gehe da jetzt nicht weiter darauf ein, aber der ist einer dieser Kerle, der sich immer aufspielt und das, was er sagt, ist immer das Beste..
Die meisten Reden gehen jedoch von Senpai an Kouhais, bzw. von älteren an jüngere Menschen (nicht unbedingt Opas zu Kindern, sondern auch große Brüder oder soetwas in die Richtung).
Zu diesem fallen mir zwei weitere Punkte ein:

3. "Schwache Charaktere" und 4. Selbstjustiz
Es gibt immer mindestens einen Charakter, der schwach ist. Dieser Charakter ist dann entweder super zurückhaltend, wird von Selbstzweifeln geplagt oder kann einfach nicht so viel wie die anderen. Da gibt es auch mehrere Arten von:
Der Angsthase: Das spricht ja für sich; das ist einfach der Charakter, der immer vor seinen Probleme und überhaupt wegrennt. Das ist meistens auch der Typ Charakter, der sich dann die großen Reden anhört und hoffentlich eine schöne Charakterentwicklung durchmacht. (aktuelles Beispiel: Armin aus Shingeki no Kyojin)
Der "Schwache": Damit mein ich wirklich die, die vielleicht einfach nicht so viel drauf haben, wie andere, weil sie die Anlagen dafür nicht haben. Zum Beispiel bei Magien oder übernatürlichen Kräften. Die werden dann meistens vom Hauptcharakter oder von Stärkeren beschützt, geraten dafür auch oft genug in Gefahr. (aktuelles Beispiel: Saten Ruiko aus Toaru Kagaku no Railgun)
Die Randsteher: Das ist die Art von Schwäche, die sich einfach im Nichtstun üben. Die stehen dann am Rand und kommentieren das, was sie sehen. Dieses Phänomen taucht ja auch besonders häufig in Kartenspielanimes (wie Yu-Gi-Oh! oder Cardfight! Vanguard). Da sind dann Charaktere, die das Spiel nicht (richtig) beherrschen und sich darauf konzentrieren, anzufeuern oder nur selten zu spielen und dann meistens zu verlieren.

Selbstjustiz bezeichnet dann den Punkt, dass Charaktere einfach immer ihre Freunde rächen. Wenn beispielsweise einer der Freunde angegriffen wird, dann tut der Charakter alles, um ihn zu rächen. Das ist so oft, dass ich da, glaube ich, gar nicht weiter drauf eingehen muss.

5. Prügel (und aggressive Mädchen) oder Ersatzweise auch Androphobie
Ja, wer kennt es nicht. Da ist ein Junge und meistens auch ein Mädchen und dann sagt der Junge irgendwas, was das Mädchen als unhöflich oder unpassend empfindet und schon landet das Gesicht des Jungen in der Wand oder er kriegt einen Tritt.. sonstwohin. Manchmal muss das nichtmal verbal geschehen, da reicht eine Berührung (die nichtmal sonderlich intim sein soll) und schon hat der Charakter einen Fuß zwischen den Beinen. Das ist eine Eigenschaft, die ich nicht sonderlich mag. Vor allem nicht bei nicht-Tsunderen, aber auch bei Tsunderen. Argh. Das ist eine blöde Eigenschaft.

6. Nasenbluten
Ich habe bis heute nicht verstanden, warum Charaktere bei angeblicher sexueller Erregung oder ähnlichem Nasenbluten kriegen. Ein kanadischer Kumpel von mir hat mir mal versucht das so zu erklären, dass es offenbar manchmal vorkommt, dass pubertierende Jugendliche durch die Nase bluten. Ich finde das in Animes nicht schlecht, ich finde es viel eher witzig zu sehen, außerdem kommt es in manchen Situationen gut, wenn der Charakter gar nicht damit rechnet und das Blut einfach bei einem ausdruckslosen Gesicht nur so fließt.

7. Beträchtiges Schweigen
In bedrückenden Situationen oder wenn ein Charakter einem anderen eine Predigt vorgehalten hat, dann herrscht auf einer Seite immer schweigen. Meist ist das begleitet von einem Augenschatten, den Mitsu auch schonmal erwähnt hat, bei dem man dann die Augen nicht mehr sieht und die die Reue oder sonstige negative Gefühle, bzw. die Bedrücktheit unterstreichen. Das gibt es so gut wie in jedem Anime, der ein oder zwei ernste Momente hat. Manchmal schluckt der Charakter auch und sieht dann nach unten zur Seite weg oder so.

und last but not least

8. Sitzplätze
Kurz gesagt: Der Hauptcharakter sitzt meistens ganz hinten in der Ecke am Fenster oder überhaupt am Fenster. Wahrscheinlich, weil man da so gut aus dem Fenster gucken kann oder weil da nur eine Person neben ihm sitzen kann. Manchmal ist der Platz dann ja auch leer, damit der Austausch- und/oder Auslandsschüler dann neben ihm sitzen kann.


So viel von mir dazu. :D


I'll show you fear! There is no hell. Only Darkness.

• RESTRICTION 666 RELEASE •
28.05.2013 22:21
Som'ni Bb




Heiler mit Brille
Dabei seit: 05.05.2013
Herkunft: Frankfurt am Main
Pet: Agumon
Beiträge: 315
Sammelalbum
Credits: 61
gekaufte Marken: 25
verdiente Marken: 19
      

Unbehaart:
Ich weiß, Animes kommen aus Japan, Haare sind aufwendig zu zeichnen (außer auf dem Kopf) und ich mag Bärte und Körperbehaarung auch nich, aber alle Charas sind immer so aaalglatt~ das is zwar schön, aber man vermisst die Vielfalt.. und wenn sie behaart sind, wird immer schön betont, wie hässlich sie sind^^' is nich immer so, aber tendenziell schon~
und damit hierzu:

Zitat von Lucki

8. hübsche Charaktere
Die Charaktere sind fast immer hübsch, sexy oder kindlich-süß. Nach häßlichen Charakteren muss man in Animes lange suchen. Wenn überhaupt jemand häßlich ist, dann ist es meist der Bösewicht (und weil dieser oft ein Monster o.ä. ist Schönheit für ihn kein Maßstab).

oder eben, der Chara is unwichtig und ein "Opfer" (insofern, dass er nichts drauf hat und als nächster rausfliegt oder stirbt~ so zB auch bei Hunter X Hunter~ die, die am "hässlichsten" aussehen, fliegen am schnellsten aus der Hunterprüfung~ hmm... wieso wohl?)

Zitat von Lucki

Mir ist ein möglicher Grund eingefallen warum Rückblicke in Anime-Serien viel häufiger vorkommen als in Fernsehserien mit realen Schauspielern.

Wozu werden Rückblicke in Animes häufig benutzt? Um die Vergangenheit eines Charakters näher zu beleuchten. Um besser verständlich zu machen warum der Charakter so handelt, wird in dessen Kindheit zurückgeblendet und ...
Halt! Stop!
Genau hier hat man bei einer Serie mit realen Schauspielern ein Problem.

Die Hauptdarstellerin ist bereits 24 Jahre alt, für die Rückblende bräuchte man sie in einer Ausführung als 14-jähriges Mädchen. Mit Schminke und so wirkt eine "Verjüngung" unglaubwürdig, ein jugendliches Double finden das ihr wirklich ähnlich sieht und obendrein auch noch schauspielern kann ist beinahe ein Ding der Unmöglichkeit.

Das is nich das Problem, glaube ich. Rückblenden sind wohl eher zum Strecken der Serie da, hab ich das Gefühl. Man steht kurz vor einem Finale, aber das muss man irgendwie hinauszögern, Zeit gewinnen: Voila~ erstmal 10 Folgen Rückblende :D .. Animeserien können ja ungemein länger werden als westliche Serien mit durchgehender Handlung.

Zitat von Mitsuru

1.) Rennszenen in Openings
  Man merkt es kaum noch, aber unheimlich oft gibt es Rennszenen, oder Himmelszenen in Openings zu Animes.

Ich merk es ständig :crap: auch wenn ich Songs höre, die noch nichtmal Openingssongs sind, stell ich mir oft Renn-Szenen vor. Das kommt aber auch irgendwo durch die Musik. Der treibende Rhythmus induziert das irgendwo~

Zitat von Mitsato

Ansonsten fallen mir zum Klischeethema nur wieder die beliebten überspitzen Animegesetze ein. Satirisch geschrieben treffen sie den Kern doch immer wieder.

Schade, dass die Seite inzwischen "offline" is, hätte sie gern verlinkt^^' .. aber diese Animegesetze sind definitiv mein eingemachter Tag! :D


28.05.2013 22:58
Mitsuru




・ hacker slave ・
Dabei seit: 22.09.2010
Herkunft: Daily Idol Hell.
Pet: Uri
Beiträge: 1.395
Sammelalbum
Credits: 395
gekaufte Marken: 110
verdiente Marken: 132
      

Zitat von Loden Donie

Direkt nach diesem Geräusch sieht man einen Mann auf einer Art Transportfahrrad mit einem Horn in der Hand. Hat der was mit dem Geräusch zu tun? Ist es vielleicht eine Art Kurier, der auf sich aufmerksam machen will?
Das wird sogar zu sehr großer Wahrscheinlichkeit damit zu tun haben, denn man sieht ja gut, dass das Geräusch daher kommt, oder?
Was das jedoch zu bedeuten hat, weiß ich nicht, da müsste jemand mit Japan-Kenntnis ran.

Zitat von Switch

3. "Schwache Charaktere"
Es gibt immer mindestens einen Charakter, der schwach ist. Dieser Charakter ist dann entweder super zurückhaltend, wird von Selbstzweifeln geplagt oder kann einfach nicht so viel wie die anderen.
Was ich darauf zurück führe, dass auch das reale Leben so ist.
Außerdem kann man mit solchen Chars gut Drama einbauen.
Gibt solche Chars aber Gott sei Dank nicht immer oder in jeder Serie.

Zitat

Die Randsteher: Das ist die Art von Schwäche, die sich einfach im Nichtstun üben. Die stehen dann am Rand und kommentieren das, was sie sehen. Dieses Phänomen taucht ja auch besonders häufig in Kartenspielanimes (wie Yu-Gi-Oh! oder Cardfight! Vanguard). Da sind dann Charaktere, die das Spiel nicht (richtig) beherrschen und sich darauf konzentrieren, anzufeuern oder nur selten zu spielen und dann meistens zu verlieren.
Oder generell in Sport-Serien, da sind es dann meistens Leute, die nicht ins Team kamen wie bei Prince of Tennis, nichts können, oder die unnützen Bitches aus Inazuma Eleven. Nichts-Könner muss es bei Sport-Serien immer geben, sonst würden sich die Leute doch fragen, wie es kommt, dass ausgerechnet jeder diese Sportart spielt / spielen kann.

Das Thema Sport-Animes würde zu einer ganzen anderen Reihe von Klischees führen, als da wären:
1. Dramatische oder tragische Vergangenheit, die zu diesem Sport führte
So ziemlich jeder Charakter, oder at least zumindest der MC hat doch ein total einschneidendes Ereignis in seinem Leben, welches ihn zu besagten Sport brachte. Sei es Endou mit seinem toten Großvater, sei es Tenma, der von Gouenji gerettet wurde, sei es Tsubasa, der von seinem Fußball gerettet wurde, oder sei es Sena, der ... ne, okay, der hat das Thema nicht wirklich. :D

2. Diese Sportart kann die Welt retten
Ja, in Fußball-Animes wird gern mal so getan, als könne Fußball die Welt retten. Sei es, wenn der Sohn eines Arztes lieber Fußball spielt, weil er damit mehr Menschen retten kann als eben jener Arzt, oder sei es, in dem man gegen Aliens oder finstere Organisationen kämpft, oder weiß der Geier was.
Generell ist die ausgeübte Sportart in jenen Serien eh immer die beste, wichtigste, tollste, weltbewegendste, etc. pp.

3. Selbst wenn sie verlieren - verloren ist gar nichts.
Da heißt es vor einem Spiel "Ja, wenn wir dieses Vorrunden-Spiel verlieren, war es das für uns". Dann verlieren sie das Vorrundenspiel, aber plötzlich gibt es einen PLOT DEVISE in Form von "Ja, es gibt noch ein extra Spiel, wenn wir das gewinnen kommen wir ins Final-Turnier!" oder "Ah, der Ball war gar nicht im Aus, wir haben noch eine Chance...!"
... Niederlagen, die auch wirklich Niederlagen sind, sind leider sehr selten.

4. Jene Sportart zu spielen macht automatisch Freunde
Am besten erklärbar mit Endous: "Jemand der Fußball spielt ist mein Freund!" --- Oh man.


Naja, es könnten mehr sein, aber ich bin grad nicht so kreativ. :D

Zitat

8. Sitzplätze
Kurz gesagt: Der Hauptcharakter sitzt meistens ganz hinten in der Ecke am Fenster oder überhaupt am Fenster. Wahrscheinlich, weil man da so gut aus dem Fenster gucken kann oder weil da nur eine Person neben ihm sitzen kann. Manchmal ist der Platz dann ja auch leer, damit der Austausch- und/oder Auslandsschüler dann neben ihm sitzen kann.
Ist in Japan aber auch einer der beliebtesten Plätze - und das, obwohl sie im Sommer sehr nachteilig sind.
Der beliebsteste Platz ist eigentlich ganz hinten an der hinteren Tür an der Wand, aber komischerweise sitzen nur wenige MCs dort; meist sind es eher ihre Freunde die dort sitzen.


"It won't be bad to look up at the sky & yell: 'Defender of Justice, Seven Zero Seven, help me!', too." - by 707.

Avatar: 707 ・ Mystic Messenger // Signatur: Leo Tsukinaga ・ Ensemble Stars
29.05.2013 11:25
Switch




Mr. Wild Pitch
Dabei seit: 18.04.2013
Herkunft: Deutschland
Pet: Elizabeth
Beiträge: 82
Sammelalbum
Credits: 82
gekaufte Marken: 1
verdiente Marken: 11
      

Ach ja, mir ist noch etwas aufgefallen, bezüglich der Openingszenen, bzw. der angesprochenen "Rennszenen".

Dieses Video.
Das heißt "Every Anime Opening Ever Made". Da ist ein Song von Ayumi Hamasaki und einige, viele, Openingszenen aus verschiedenen Animes, die sich auf irgendeine Art und Weise ähneln. Diese "Rennszenen" kommen da auch vor, aber auch "Stehen und den Wind um sich wehen lassen" oder ähnliche.

Zitat von Mitsuru

1. Dramatische oder tragische Vergangenheit, die zu diesem Sport führte
So ziemlich jeder Charakter, oder at least zumindest der MC hat doch ein total einschneidendes Ereignis in seinem Leben, welches ihn zu besagten Sport brachte. Sei es Endou mit seinem toten Großvater, sei es Tenma, der von Gouenji gerettet wurde, sei es Tsubasa, der von seinem Fußball gerettet wurde, oder sei es Sena, der ... ne, okay, der hat das Thema nicht wirklich. :D


Das kann man auch generalisieren. :P Da hat dann eine dramatische Vergangenheit zu irgendetwas anderem gefüht. (z.B. Switch durch den Tod seines Bruders zu Computern, noch mehr als vorher *hust*) Oder aber ein einschneidendes Ereignis, dass einen einen Kampfsport ausführen lässt, bzw. einen Kampfstil ausführen lässt, wie z.B. bei Ninja oder Samurai.

Ergänzend übrigens zu den Sportsachen:
Da "normaler" Sport ja superlangweilig ist, werden immer sämtliche Gesetze der Physik außer Kraft gesetzt und die atemberaubesten Manöver durchgeführt, egal ob im Fußball, Tennis, Basketball, Baseball, Football, ... sogar Mahjong wird zum Actionact.

Bezüglich der Sitzplätze:
Nur weil sie beliebt sind, heißt das ja nicht, dass immer unbedingt der HC dort sitzen muss, aber das tut er meistens. :b


[Edit]

OMG, ich habe meinen Liebling vergessen!!!

Woran merkt man, dass ein Charakter zu 100% gestorben ist?

Die drei Anzeichen.
1. Es regnet. Entweder regnet es am Tag der Beerdigung, es regnet am Tag des Todes oder die Szenerie wird grundsätzlich dunkler. Regen allein ist aber noch kein Indikator für einen (anstehenden) Tod, sondern steht einfach nur für etwas Trauriges.
2. Stille. Es ist komplett ruhig. Die Musik hat ausgesetzt und man vernimmt allerhöchstens noch das Japsen der Charakter, ihr Gewimmer oder den Regen (falls vorhanden).
3. Trauer. Aber nicht nur ein Charakter der so "Wähwäh", da müssen echt schon alle ran! Furchtbar dramatische Trauer, alle weinen, brechen zusammen, jeder ist für mindestens 5 Minuten traurig. Sie müssen nichtmal weinen, einfache Bedrücktheit reicht auch.

Wenn diese drei Komponenten zusammenspielen, dann stirbt der Charakter auf alle Fälle (sofern er wichtig ist, ich meine, Tod ist ja nichts Seltenes, vor allem in Kämpfen). Ausnahmen könnten Gore, Splatter und Horror sein. <:

Die Chance des Wiederauftauchen eines Charakters bei allen drei Komponenten ist übrigens sehr gering.


I'll show you fear! There is no hell. Only Darkness.

• RESTRICTION 666 RELEASE •

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Switch am 29.05.2013 12:58.

29.05.2013 12:52
Streuner




*Blubber*
Dabei seit: 01.08.2013
Herkunft: Sowas von unwichtig
Pet: Kyuubee
Beiträge: 1.073
Sammelalbum
Credits: 1007
gekaufte Marken: 11
verdiente Marken: 24
RE: Was ist "typisch Anime"?       

Typisch Anime, uh? Doch, da gibt es so einiges, wo ich der Meinung bin, dass so etwas sehr häufig bis immer in Animes vorkommt. Beispielsweise dieses typische Gezirpe der Zikaden im Sommer. Wann immer Szenen bei sonnigem Sommerwetter gezeigt werden, hört man dieses mechanische eigentümliche Gezirpe. In fast jedem Anime, der in Japan spielt und den ich gesehen habe, ist das aufgetreten. Dann haben wir ebenfalls sehr häufig junge Charakter, vom Kind bis zum Jugendlichen. Muss wohl an der Zielgruppe liegen. Ein besonderer Fokus auf die Charaktere ist meiner Meinung nach ebenfalls typisch Anime, während bei Hollywoodfilmen oft die Handlung im Vordergrund steht, und nicht die Charaktere, die sich oft sehr sensibel geben.


08.10.2015 22:41
Phil Jay Falcon
      

Oh, ich kenne wirklich viele Klischees in Animes, die so typisch sind, dass mich mittlerweile auch nichts mehr wundert. Man denkt so spontan: "Pass auf, jetzt fällt der Vollpfosten auf das Mädchen und fässt dabei aus Versehen ihre Titten an und bekommt danach so richtig Nasenbluten!" Und ZACK, es passiert GENAUSO, wie ich´s mir gedacht hab. Typisch, eben!




Hier wurden schon ein paar echt gute Beispiele genannt. Viele Szenarien spielen an Schulen, die Charaktere sind meistens jung (und vor allem schön), man hört im Sommer die Zikaden und ganz nebenbei sind die Frauen das starke Geschlecht. Genau diese Beobachtungen hab ich auch schon gemacht. Ich hab auch ein paar Beispiele parat, die mir schon sehr oft aufgefallen sind.

Also, ein Beispiel hab ich ja schon oben angesprochen. Junge trifft Mädchen, Mädchen will abhauen, Junge will ihr hinterher und SCHWUPPS fällt er auf sie drauf und.... hat sein Gesicht genau da, wo wir alle nur denken, was für ein Glückspilz er doch ist. Dann ein großes Gekreische und der Junge bekommt eine geklatscht oder fliegt gleich aus dem Fenster raus. In Ecchi-Animes immer besonders vertreten. Das ist teilweise so klischeehaft und trotzdem wird´s nie alt. Manchmal läuft´s auch umgekehrt, dass Mädchen auf Junge fällt, aber der Junge ist trotzdem immer der Gearschte. Und weil es so schön ist, kriegen die Kerle auch immer ordentlich Nasenbluten, wenn sie ein Mädchen halbnackt oder gleich komplett oben ohne oder unten ohne sehen. Sogar bei Hentais. Woher kommt das, dass die Chars da immer gleich Nasenbluten kriegen? Eigentlich ein lustiges, aber dennoch unlogisches Klischee. Passiert auch öfter bei weiblichen Chars.:D

Was mich persönlich stört, ist dieses "Falling over nothing-Cliché". Stimmt, es ist immer das Gleiche: Char XYZ ist wütend und verzweifelt, rennt auf die Straße, will vor seinen Problemen wegrennen und brettert danach hin. Einfach so! Da ist kein Stein oder irgendein anderer Gegenstand auf den Boden, der Char fällt einfach auf die Schnauze, obwohl es da nichts gibt, worüber man stolpern könnte. Seriously, haben die in ihren jungen Jahren denn nicht laufen gelernt? :suspekt: Man, man, man. Ich finde das meistens gar nicht witzig. Wie kann man über etwas stolpern, was gar nicht da ist? Ja, es soll ein wenig Drama reinbringen, aber ich denke, das geht auch anders. Und wenn es auch noch schön regnet und der ganze Boden dreckig und nass ist, na dann, viel Spaß beim Wäsche waschen.;)

Und nochmal zu den einzelnen Geschlechtern: Klar, die Frauen sind irgendwie immer an der Macht, während der Mann meistens der Loser ist. Kennt man sicher auch. Mädchen ist stark, schön und hat einen guten Charakter, einfach die perfekte Traumfrau. Und der Junge sieht meistens unterdurchschnittlich aus, hat kein Erfolg im Leben und ist auch noch ein Schwächling obendrein. Aber irgendwann bekommt er so ganz nebenbei einen riesigen Harem aus geilen Mädchen und das für´s.... nichts tun.::/: Nicht, dass ich was dagegen hätte, viele meiner Lieblingsanimes haben so ein Setting, aber stellt euch sowas mal im RL vor. Das ist unvorstellbar!:freak:
Und wo wir von Aussehen reden: Gerade männliche Chars sehen in der Regel immer so... normal aus, während die weiblichen Chars sehr durch ihr hübsches Äußeres hervorstechen. Meistens eher durch die Haarfarbe oder die Frisur. Selbes auch mit der Persönlichkeit. Weibliche Chars haben immer verschiedene Persönlichkeiten, sei es eine Tsundere, eine Oujou-sama, ein Frechdachs oder ein Sonnenschein. Aber die männliches Chars sind meisten eher normal, ohne irgendwie durch ihre Persönlichkeit hervorzustechen.

Ach ja, und was in wirklich 90% aller Animes vorkommt: Es gibt mindestens eine Beach-Folge, wo alle Chars am Strand sind. Ich kenne fast keinen Anime, wo keine Beach-Folge vorkommt. Entweder das, oder es gibt eine Onsen-Folge. Eins von beiden ist es immer. Selbst in einem Anime wie "Another" kam das vor. Oder die Chars gehen einfach in´s Schwimmbad. Gab´s auch schon sehr oft. Wenn ich 10 Animes nennen müsste, wo es mindestens eine Beach/Onsen/Schwimmbad-Folge gab, ich könnte auf Anhieb gleich 20 nennen.

Und weil es hier schon bereits angesprochen wurde: Viele Animes spielen immer auf Schulen. Ob normale Schulen, Zauberschulen, Kampfschulen oder sonstige Schulen für besondere Fähigkeiten, es gibt echt für alles eine Schule.

Und besonders bei Hentais Gang und Gebe: Die Mädchen sagen immer das, was jeder Zuschauer eigentlich im Grunde genommen vor Augen hat. Sie sagt: "Oohh~~~, dein Ochichin ist jetzt in mir!" Oder wenn sie nach dem (vielleicht unüberlegten) Akt von oben bis unten besudelt ist, sagt sie dann: "Oh, ich bin voll mit deiner warmen ******!" Und ich sitz immer da und denk: "Ach was, echt jetzt? No shit, sherlock!":rofl2:
Da wird immer das offensichtliche angesprochen.


Ach ja, ist euch auch schon folgendes aufgefallen? Es gibt da diese Momente, da kommen aus dem Himmel..... irgendwelche komischen Lichtstrahlen. Und sie kommen immer genau dann, wenn man sie nicht braucht. Und das passiert immer, wenn ein Mädchen sich gerade auszieht. Sie zieht ihren BH oder ihr Höschen aus und WUSCH, kommen dann aus dem Nirgendwo diese blöden Lichtstrahlen, die meine Sicht bedecken und ich nicht das sehen kann, was ich will. Furchtbar! Ist euch das auch schon aufgefallen? Schon seltsam! Irgendwas geht da nicht mit rechten Dingen zu, das ist seeeeeeehr suspekt mit diesem Lichtstrahlen.:suspekt: Und vor allem nervtötend. Ich will was sehen und werde stattdessen geblendet.
Vielleicht sollte ich mal die Helligkeit an meinem Laptop überprüfen!:kopfkratz:


:troll:


OK, ich hör schon auf!:D

Joah, das sind so einige Sachen, die mir an vielen Animes aufgefallen sind. Hier im Thread wurden schon sehr viele Dinge angesprochen, die ziemlich typisch für Animes sind und wo ich nur zustimmen kann. Falls mir noch was einfallen sollte, was typisch für Animes ist, trag ich´s irgendwann mal in 10 Jahren hier rein.

Warum bin ich heute nur so im Troll-Modus?
15.05.2017 22:33

Antwort erstellen
Gehe zu:
Digital Nippon » Anime, Manga & Japan » General » Was ist "typisch Anime"?

All Styles, Pet Hack, Index, Galerie & Sammelalbum © by Digital Nippon, 2004-2017

Otakutimes