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The Host  
Mana




- a heroes curse -
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The Host       



Genre: Action, Drama, Science-Fiction
Produktionsland: :ROK: | Produktionsjahr: 2006 | Laufzeit: ca. 119 Minuten | FSK: 16
Regie: Bong Joon-ho
Darsteller:
Song Kang-ho - Gang-du Parl
Byeon Hie-bong - Hie-bong Park
Park Hae-Il - Nam-il Park
Bae Du-na - Nam-joo Park
Ko Ah-Sung - Hyun-seo Park
Trailer:
www.imdb.com

Zitat

Der Film beginnt im Jahre 2000, wo wir zu sehen bekommen, wie ein Chemielaborantsgehilfe (?) zahllose Flaschen einer hochgiftigen Flüssigkeit (Formaldehyde) in den Abguss laufen lässt. Sie gelangt dadurch in den Han- Fluss (Seoul).
6 Jahre später - Kang-du, ein ganz normaler und etwas vertrottelter Verkäufer und Vater im familieneigenen Imbissladen, der am Ufer des Han- Flusses liegt, hat einen ebenfalls ganz normalen Tag. Er verkauft, wartet, dass seine Tochter Hyuen-seo nach Hause kommt und feuert nebenbei seine Schwester beim Bogenschießen an. Doch was keiner erwartet hätte, war das fuchtbare Monster das an diesem Tag dem Fluss entstieg.:D Und jagt auf die Menschen machte, die es erbarmungslos verschlung.XD Und hier beginnt die eigentliche Familientragödie, denn Hyun-seo .... ist eines der verschlungenen Opfer. Die Familie ist außer sich vor Trauer. Kurz daraufhin tritt das Militär auf den Plan, denn es wird vermutet, dass das Monster Überträger eines gefährlichen Viruses ist.


Ich bin eigentlich nur zufällig auf den Film gestoßen, als ich vor ein oder zwei Tagen durchs Net gesurft bin. Auf irgend ner Seite ist mir dann diese Werbung hier - klick - aufgefallen und ich dachte mir 'häää? 'number one korean film of all time'???? noch nie was von gehört lol'. Deswegen hab ich ihn mir mal kurzerhand besorgt und angesehen.
Zum Ad nochmal: "As of September 10, 2006, this is the highest grossing South Korean film of all time, with its 12.5 million viewers beating the recent winner The King and the Clown which attracted 12.3 million people." - Quelle wikipedia
Lustig ist hierbei wohl, dass ich den anderen Film auch nicht kenne.XD

Ok ich versuch mal die Story zusammen zu fassen.>.<

Gut ist hierbei wohl zu wissen, dass sich der Film allein um die Familie von Hyun-seo dreht und ihre Rettung und nicht darum, wie das Militär versucht das Monster und den 'Virus' zu bekämpfen. Nicht mal das Monster scheint wichtiger als die Fam. Es geht wirklich nur um die eigene Familientragödie. Und auch obwohl die Familienmitglieder scheinbar keinen wirklichen Draht zueinander haben, versuchen sie für Kang-dus Tochter zusammenzuhalten. Natürlich glaubt ihnen keiner, als dann der wichtige Anruf kommt, besonders Kang-du nicht, was mich echt genervt hat. Wirklich ALLE haben ihn für dumm und verrückt gehalten, obwohl er manchmal wirklich klug rüber kam. Aber gut, so musste es halt gehen.
Besonders gelungen fand ich ja die Szene gleich am Anfang, wo alle Leute am Ufer dem Monster noch so neugierig Futter ins Wasser geworfen haben und auf einmal kommt dann dieses Mordsvieh aus dem Wasser und jagt die schreiend davon laufenden Menschen. Die Szene danach kam auch herrlich.:D Als das Monster in diesen Wagon crashed und die Leute drinnen bluttriefend und schreiend versuchen aus den zugeketteten Türen zu entkommen. Das war irgendwie gruselig.>.< Die Stelle mit dem Vater war auch krass.
Auch wo man Hyun-seo in dem Kanal eingesperrt sieht und sie versucht mit dem kleinen Jungen zu entkommen und das Monster die doch tatsächlich austrickst tz tz, war aber gut.XD Generell haben mir mehr die Szenen mit dem Monster selbst als die ohne es gefallen. :rolly:

Von den Chars her fand ich alle ganz nett. Nur die Schwester hatte etwas zu viel Klischee an sich. Sonst hatte aber bis zum Ende hin jeder mal seinen großen Auftritt mit seinen eigenen Fähigkeiten.

Computertechnisch sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass die CGs von 'Orphanage' sind, die auch für The Day After Tomorrow, Harry Potter und der Feuerkelch sowie Sin City verantwortlich sind bzw mitgewirkt haben. Ich selbst fand die CGS recht gut. Das Monster hat sich manchmal schon vom Gesamtbild abgehoben, aber dessen Bewegungen waren schön flüssig und insgesamt sah es recht gut aus.

Was ich nicht ganz verstanden habe war dieses Yellow Irgendwas, was die da hochgehen lassen haben. Was hat das eigentlich bewirkt?

Das Ende war jetzt nicht unbedingt toll würd ich sagen, aber passte ganz gut zum Gesamtbild des Films. Besonders auffällig oder auch wie in meinem Fall 'lachhaft' (ja da musste ich wirklich lachen >_<) war die Stelle, wo die große Schwester dann am Ende doch noch was mit ihrem Bogen treffen durfte. Sollte vielleicht heroisch wirken, wars aber imo nicht.x_x Allerdings war das auch nicht die einzige Szene, die zum Lachen war. Zwischendurch wird es immer mal irgendwie komisch.^^#

Fazit: Dafür, dass er bester koreanischer Film des Jahres ist, wird er seinem Titel vielleicht nicht ganz gerecht, aber ich muss sagen, dass er mich wirklich gut unterhalten hat und einige Stellen, wie oben schon gesagt, waren imo echt klasse, was das Feeling angeht. Imo schönes Popkornkino aus Korea.^^

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Mana am 12.11.2008 20:12.

07.12.2006 00:54
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Şaving £ight
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Zitat

Genre: Action, Science- Fiction, Drama

Comedy, Trash sollten noch ergänzt werden :suspekt:

Der Film macht es mir enorm schwer, eine passende Bewertung abzugeben, denn dazu müsste ich ihn mir bestimmt noch 2-3 mal ansehen. Irgendwie vereint er so viele Genres, dass man teilweise wirklich überfordert ist, einzustufen, inwieweit das, was man da nun sieht, ernst genommen werden darf.

Die Story an sich ist eigentlich zum Abgewöhnen und kam sicherlich schon in hundert anderen Filmen vor.
Die erste Hälfte hätte ich glatt für Comedy gehalten. Der Hauptcharakter ist der Jogginghosentrottel aus dem Buch und auch der Rest der Besatzung erwägt nicht den Eindruck, wirklich ein Actionstar zu sein. Besonders das Mädchen mit dem Bogen wirkt sehr blass und zerbrechlich, anfangs richtig deplatziert. Ganz schlimm die große Heulszene - um Himmels Willen, da hätte ich den Film beinahe schon abgeschrieben. Vor allem war das auch der Zeitpunkt, an dem ich die Charaktere mit ihrer Motivation nicht wahrnehmen konnte. Gradezu lächerlich.

Spoiler

Vor allem: Wieso sollten sie nach Hyuen-seos vermeintlichem Tod nochmal die Suche starten? Die Chance, dass sie überlebt, ist doch relativ gering.

Die Szene, in der die Massenpanik ausbricht, ist aber hammerhart! Klasse, wie das Monster in Bewegung gesetzt wird und völlig unkontrolliert losheizt. Dabei macht es am Anfang noch nicht einmal einen wirklich gefährlichen Eindruck. Dachte manchmal nur, dass es die Leute durch die Gegend schleudert, aber nicht verschlingt. Deswegen hat mich die Szene, in der die Menschen in den Wohnwagen flüchten, richtig aufgerüttelt :°_°:
Die zweite Hälfte war jedoch umso besser. Hätte ich dem Film bis dahin maximal fünf Punkte zugesprochen, ging es ab hier aufwärts. Der Zusammenhalt der Familie konnte langsam gefallen und ab hier legten auch die Actionszenen zu. Es wurde langsam spannender und besonders das Ende gefiel mir ganz gut.

Spoiler

Danke, dass sie stirbt! Hätte es auch so enden lassen. Immerhin war die Rettungsaktion nicht für die Katze, denn so kann jetzt ein kleiner ausgehungerter Junge Pommes essen und sein Leben hat wieder Sinn :D


Das Monster war klasse! Die anfänglichen Szenen hatten noch etwas Harmloses, aber besonders die Bewegungsabläufe waren gelungen. Wenn es sich in der Luft umherschwingt, liegt eine tolle Dynamik vor. Zu Fuß hatte ich manchmal das Gefühl, als würde es mehr rutschen als laufen :D Stellenweise sah es stark nach CGI aus, aber die besten Szenen waren immer in Zusammenhang mit dem Monster.

Die lustigste Szene:

Spoiler

Als die Menschen am Gehweg standen und dieser Typ niesen musste... alle gehen auf Sicherheitsabstand und dann fährt ein Auto durch die Pfütze vor ihnen :D


Die Geschichte um den blöden Virus hätte mal ruhig weggelassen werden dürfen. War zuviel und hat das ganze unnötig ausgedehnt. Vielleicht sollte Kang-du dadurch nochmal heroischer wirken, allerdings waren diese Szenen eher langweilig.

Bonuspunkte sammelt das Setting: Der graue Himmel, die Wiese, die Brücke mit all den versteckten Winkeln und die Regenszenen.

Verwirrt hat mich, dass hier häufig von Japan gesprochen wurde... oder es lag einfach eine falsche Übersetzung in meinen Subs vor.

Zitat

Fazit: Dafür, dass er bester koreanischer Film des Jahres ist, wird er seinem Titel vielleicht nicht ganz gerecht, aber ich muss sagen, dass er mich wirklich gut unterhalten hat

Auf dem Banner, den du gepostet hast, steht: "Number one Korean film of all time" - also aller Zeiten, nicht nur des Jahres. The Host lockte bis zum 15. Oktober, 81 Tage nach seinem Kinostart, noch 13 Millionen Zuschauer ins Kino und erhielt somit den neuen Rekord, was ihn zum erfolgreichsten Film macht, der jemals in Korea gemacht wurde. Kann ich so nicht ganz nachvollziehen, aber vielleicht müsste ich dazu auch Koreaner sein :weird:
Angeblich kommt der Film im Frühjahr auch in die deutschen Kinos und ein US-Remake (:rolly: :rolly: :rolly: ) soll auch schon in Planung sein....

Von mir gibt es ein wenig unentschlossene sieben Punkte. Der Film unterhält auf alle Fälle gut, ist stellenweise aber so dämlich auf zwingend lustig getrimmt, dass es stört. Auf alle Fälle toller Beginn und tolles Ende...

:7.0:
7 von 10 Imbissbuden


17.12.2006 02:12
-Cillian-




... why so serious?
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The Host ist so einer dieser Filme die ich vorab schon etwas abgestempelt habe, sie es letztendlich aber geschafft haben mich zu überraschen.
Als ich gelesen habe dass es sich in dem Film um ein Monster handeln soll welches die Tochter eines Imbussbudenverkäufers entführt und danach von der halben Welt gejagt wird, dachte ich mir nur eins: O.o"
Dann habe ich noch gelesen dass der Film eine art Koreanischer Godzilla Verschnitt sei, aber irgendwie haben mich die oft positiven Kritiken dazu gebracht, mir diesen Film anzuschauen da ich Monster und asiatische Filme sehr mag.
Meine erste Frage war natürlich was die Koreaner an technischen Kenntnissen vorzeigen würden (Auf das CGI Monster bezogen). Und,...joar trés chicque. Dieses molchartige Biest sah wirklich toll gemacht aus, die Animationen waren flüssig und furchteinflößend war es auch.
Genau wie sein erster Auftritt. Kurz nach Filmstart hüpft das Teil aus dem Wasser und läuft in bester Kyen-Manier Amok. Dabei finde ich vor allem die mit Einbeziehung seiner Umwelt (Gerümpel, Menschen, Fahrzeuge) sehr gelungen, da alles total realistisch wirkt. Dies wird sogar durch die gut eingesetzte Kamera noch verstärkt, denn man sieht das Monster zwar oft ganz aber viele Szenen werden auch total verwackelt oder nur mit einer raschen Kamerafahrt gezeigt aber das Monster sieht man trotzdem im Hintergrund wüten.

Ich dachte zuerst der Film wäre wie einer dieser typischen US Horrorstreifen, in denen man das Monster, nach vielen lautlosen Kills, das erste Mal nach 40 Minuten sieht. Das war hier nicht so, nach 10 Minuten ging es wie oben beschrieben richtig zur Sache.

Die darauf folgenden Actionsequenzen konnten dieses Niveau auf keinen Fall halten und stellenweise sah das Monster arg künstlich aus. Aber wie gesagt, respekt für die professionelle Arbeit.

Wie Mana schon geschrieben hat, dreht sich der Film grösstenteils um die Famile und primär um den Vater Kang-du der verzweifelt nach seiner Tochter Hyun-seo sucht. (Ich muss mich erst noch an die Namen gewöhnen im US Remake würden sie z.B. Jack und Stacy heissen XD)



Zitat

Zitat: Genre: Action, Science- Fiction, Drama Comedy,

Comedy, Trash sollten noch ergänzt werden


... ich tue mich unglaublich schwer damit diesen Film als Trash zu bezeichnen. Ich finde er geht seine eigene Wege ohne damit in diese Richtung zu lenken. Der Film mag für unsere Verhältnisse vielleicht etwas fremd wirken (Emotionen, Musik, Humor) deshalb wirkt er vielleicht oft unfreiwillig komisch, aber betrachtet man ihn als Gesamtwerk wirkt er auf mich stellenweise sehr dramatisch und nachdenklich machend (Szenen im Krankenhaus).
Was das Thema Comedy angeht, ich konnte in dem Film kein einziges Mal lachen und sah diese Szenen die durchaus zum Lachen gedacht waren eher als Abwechslung und Stimmungsheber an.

Kang-du mochte ich irgendwie, er war nicht dieser schleimige Held der mit 5 Maschinengewehren unterm Arm aus einem Eck auftaucht und dann einen Kleinkrieg mit der Bestie führt. Ich find seine Rolle, auch wenn die Emotionen manchmal zu überspannt waren, sehr dramatisch. Besonders bei der Szene als sie ihm in den Kopf gebohrt haben.

Spoiler

Ich bin ebenfalls sowas von froh dass die Tochter am Schluss stirbt. Das verleiht dem Film nochmal eine besondere Note. Aber leider gibts auch etwas Abzug da der Endkampf irgendwie zu aufgesezt wirkte. Damit meine ich primär die Dame mit dem Pfeil und Bogen -.-


Was ich jedoch später eher lächerlich fand war die Fortbewegungsart des Monsters. Er schwingt sich dann so komisch unter der Brücke her als sei er ein Olympionike. Ebenfalls furchtbar fand ich den Anfang und die Tatsache dass hier mal wieder Chemikalien in den Fluss gekippt wurden -.- gnaaaahaaa

Also mir hat der Film gefallen. Er vermischt mehrere Genres und unterhält mit schönen Szenen und einem gut gemachten Monster. Die Darsteller agieren oft etwas überdreht jedoch schaffen sie mit der gut inszenierten Dramatik einen Film der seine eigene Wege geht.

:7.0:
7/10 kleine Molch-Cosplayer ^^
04.01.2007 13:47
Miss Understood




missunderstood
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Endlich gesehen, wurde aber auch Zeit.
Leider ist The Host die meiste Zeit über unausgegoren und die Geschichte stark vorhersehbar. Trotzdem gibt es viele Momente, die einfach für den Film sprechen. Das Interessante ist der Genremix. Und das Konzept geht voll und ganz auf, von drei Genres (ich würde sie grob in Drama, Horror/Monster und Slapstick filtern) kommt keines zu kurz und auch keines macht sich so breit, als dass der gesamte Film überdeckt wird.

Das Monster per se ist etwas schnell zu sehen, ungewöhnlich. Als man es später von nahem sieht, fallen einige CGI-Unstimmigkeiten auf - leichte Mängel.

Interessant ist der Spagat zwischen den Genres, wie erwähnt. Stellenweise geht es hart zur Sache, auf der anderen Seite nie übertrieben blumig. Nicht unbedingt ein Film für die Kleinen.
Besonders schön ist, dass man den Darstellern ansieht, dass ihnen der Film großen Spaß gemacht haben muss :)

Zu dem, was ich u.a. als unausgegorenen empfinde:

Spoiler

Die Trauerszene: Die Reaktionen im Saal waren die einzig richtigen, die Trauer war so gespielt und aufgesetzt, dass man nur lachen konnte. Unfertig und überzogen wirkte die gesamte Szene. Das ist nur eines von mehreren Beispielen, was subtil sein sollte, verkam häufig ins Lächerliche.


Für einen Monsterfilm bekommt man erstaunlich viel geboten, insbesondere charismatische Helden. Alles geht schief, drunter und drüber und doch bewundert man den eisernen Zusammenhalt. Das ist der große Pluspunkt an The Host, was den Film vor viele andere stellt. Letztlich verschwinden in der Reflexion ein paar negative Seiten, denn man bekommt wirklich etwas geboten :) Unterm Strich ein griffiger Genremixhappen, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Miss Understood am 18.03.2007 16:05.

18.03.2007 16:05
Shin




Boah, Carla, leg eine andere Platte auf
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Der Film lief bei uns am Montag in der Sneak, was für ein Glückstreffer. Das Monster war sehr gut animiert, auch wenn es im Prinzip 08/15 ist. Dummerweise wieder immun gegen alles Mögliche und wenn Opfer selektiv ausgewählt werden kann ich das auch nicht für gut heißen.
Dafür war die Story spannend und der Slapstick gut untergebracht, ohne dass abwechslungsreiche Melodramatikszenen zu kurz kamen. Ach, Monsterfilm will ich das gar nicht nennen, weil es weder ein anderes Gegenmonster noch Übermenschen gibt.

Spoiler

Wieso rückt überhaupt das ganze Militär an, wenn am Ende ein paar Primaten mit Molotowcocktails alles erledigen können?


Allerdings erschien mir der Film noch nicht ausgereift genug, um die vollen 119 min. lang spannend und interessant auf die Zuschauer zu wirken. In manchen Situationen wurde vergeblich versucht, Emotionen aufzubauen, Die Dramatik ging nämlich nach hinten los und war selten glaubhaft. Dafür gefielen mir die Seitenhieb auf die USA und die lockere Charakterzeichnung der Familie, die man wohl oder übel furchtbar sympathisch finden muss xD

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Shin am 22.03.2007 22:58.

22.03.2007 22:57
Lucki




Lucki is not lucky
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Den Film wollte ich eigentlich schon letztes Jahr auf dem Asiafilmfest München sehen aber als ich dann in froher Erwartung im Kinosaal sitze und auf den Filmstart warte ...

Jemand vom Kinopersonal kommt rein und teilt uns mit dass der Film heute nicht läuft, weil die Filmrolle irgendwo auf dem Weg von Frankfurt nach München auf der Autobahn im Stau steckt. Hmpf!

Gestern konnte ich den Kinobesuch dann endlich nachholen. Hier mein Bericht:

Der Genre-Mix ist ungewöhnlich, schwer zu definieren. Ich würde eher sagen der Film tut sich schwer seinen eigenen Genre-Mix zu finden. Kann sich nicht entscheiden zwischen einem ernsthaften Horrorfilm und einer Slapstick-Monstercomedy. Comedy gehört definitiv dazu, Lachen ist erwünscht, man lacht aber an Stellen wo man sich gruseln sollte. Ein andermal langweilt man sich anstatt Emotionen zu fühlen. Die Charakterentwicklung der Personen ist auch unausgegoren, stellenweise gut gemacht, stellenweise regt man sich einfach nur darüber auf wie dämlich die Typen sind (hätte wohl lustig sein sollen, ich fands aber nervig). Der Film ist insgesamt zu lang geworden bzw. nicht ausgereift genug um diese Länge zu füllen.

Genug genörgelt. Der Film hat auch seine guten Seiten.

Die CGI-Effekte sind gut gemacht. Der eine oder andere Schnitzer fällt auf aber das ist ein reines Budget-Problem. Für beliebig viel Geld bekommt man beliebig gute CGI-Effekte. Beliebig viel Geld ist aber etwas das die Filmemacher bei "The Host" nicht hatten, also kann man ihnen die Schnitzer nicht vorwerfen. Für die CGI-Effekte gibts von mir daher die Bestnote, und beim nächsten Film gibts hoffentlich auch mehr Budget. ;)

Die Bewegungsabläufe von dem Monstervieh sind jedoch superklasse. Das hat nichts mit Geld zu tun, sondern mit handwerklichem Geschick der CGI-Spezialisten. Man kann jetzt darüber streiten ob z.B. die Fortbewegungsart des Monsters sinnvoll ist, aber sie wurde auf jeden Fall technisch erstklassig umgesetzt.

Die besten Szenen wurden (leider) im Trailer schon gezeigt. Dazu gehört ganz klar die Szene wo das Monster den Picknick-Strand stürmt. Absolutes Highlight!

Auch gut fand ich die Szenen in dem Schacht. Da wurde richtig schön atmosphärisch dichte Stimmung aufgebaut.

Kurzum: Alle Szenen in denen das Monster auftaucht (oder jeden Moment auftauchen könnte) sind gut gelungen. Leider kann man das von den monster-freien Szenen nicht behaupten.

Von der Hintergrundstory will ich jetzt gar nicht groß reden. Die ist es nämlich nicht wert darüber zu reden.

Fazit:
Unausgegorener Film mit guten Monster-Szenen aber schwachem Rest. Insgesamt zu lang(weilig). Als Popcorn-Kino geht der Film in Ordnung, aber mehr auch nicht.

-----------------

UPDATE:

Ich bin zufällig darüber gestolpert was es mit AGENT YELLOW im Film auf sich hat (das komische gelbe Ding mit dem das US-Militär ein "Gegenmittel" gegen den Virus verbreiten will). Agent Yellow ist der militärische Codename eines Herbizids, das im Vietnamkrieg von der US Army aus taktischen Gründen zur Entlaubung von Wäldern und Nutzpflanzen eingesetzt wurde. Dazu hat man das Herbizid großflächig von Flugzeugen aus versprüht. Das Zeug enthält u.a. Dioxin, die Auswirkungen (abseits der Militär-Taktik) könnt ihr euch sicherlich denken.

siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Yellow

ein ähnliches Herbizid ist ausführlicher beschrieben unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange

Die dämliche Hintergrundstory dieses Monster-Films ist vielleicht gar nicht so dämlich wie ich dachte. Sie ist jedenfalls nicht frei erfunden. Für Leute die mehr über Koreas Kultur und Geschichte wissen ergibt das womöglich alles einen tieferen Sinn.


"Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer." [spoiler]Sokrates, 470 v.Chr. - 399 v.Chr.[/spoiler]

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lucki am 16.04.2007 16:53.

14.04.2007 19:02
Angel-on-Dragon




Just Purrfect
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Zitat

Original von Lucki
UPDATE:

Ich bin zufällig darüber gestolpert was es mit AGENT YELLOW im Film auf sich hat (das komische gelbe Ding mit dem das US-Militär ein "Gegenmittel" gegen den Virus verbreiten will). Agent Yellow ist der militärische Codename eines Herbizids, das im Vietnamkrieg von der US Army aus taktischen Gründen zur Entlaubung von Wäldern und Nutzpflanzen eingesetzt wurde. Dazu hat man das Herbizid großflächig von Flugzeugen aus versprüht. Das Zeug enthält u.a. Dioxin, die Auswirkungen (abseits der Militär-Taktik) könnt ihr euch sicherlich denken.

siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Yellow

ein ähnliches Herbizid ist ausführlicher beschrieben unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Orange

Die dämliche Hintergrundstory dieses Monster-Films ist vielleicht gar nicht so dämlich wie ich dachte. Sie ist jedenfalls nicht frei erfunden. Für Leute die mehr über Koreas Kultur und Geschichte wissen ergibt das womöglich alles einen tieferen Sinn.

Vorweg erstmal danke für die Info. Ich hatte mir schon gedacht, dass es mit diesem "Agent Yellow" tatsächlich etwas auf sich hat, war aber irgendwie zu faul, mich schlau zu machen...

Ich habe es zum Glück innerhalb der ersten - und einzigen - Spielwoche bei uns geschafft, mir The Host im Kino anzusehen. Aber irgendwie hatte ich mir auch schon vorher denken können, dass der bei uns nicht wirklich das Publikum findet... Alles in allem hatte der innerhalb dieser Woche höchstens 20 Besucher, klar, dass er dann gleich wieder aus dem Programm fliegt.

Mir hat der Film aber recht gut gefallen und ich fand auch den Genre-Mix gar nicht sooo unpassend oder schlecht gemacht.
Die einzige Szene, die ich wirklich schlecht und total übertrieben fand, war die Heulorgie bei dieser Totenandacht oder was das war....
Das Monster fand ich richtig klasse gemacht und die Darsteller waren auch nicht übel. Die Story war vielleicht nicht weltbewegend, aber doch sehr gesellschaftskritisch, in diesem Maße hätte ich das eigentlich gar nicht erwartet.

Wie gesagt, mir hat The Host recht gut gefallen, aber für das breite westliche Publikum ist er eindeutig nicht gedacht, das sieht man ja auch an den Besucherzahlen...


16.04.2007 17:19
-Alu-




.
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Bin ich eigentlich der einzige, der diesen Film so richtig megamäßig grottig findet? x__x

Es kostete mich sehr viel Überwindung die geballte Ladung Langeweile bei diesem filmischen Supergau zu überstehen. Zugegeben, es ist ein Riesenmonsterfilm, was also in 95% der Fälle eine scheiß Story impliziert. Es ist aber nicht die Rechtfertigung für alles andere: Die Story hat fette Logiklöcher bzw. Stellen, die logisch einfach super dämlich sind. Das schlimmste sind die Schauspieler und die Dialoge... solche EXTREM dümmlichen Gespräche habe ich wahrscheinlich in keinem anderen Film gesehen. Das ist weder witzig, noch ironisch, noch sonstwas sondern schlicht und ergreifend schlecht. Es kann vielleicht daran liegen, dass ich den Film auf Englisch gesehen habe (die englische "Synchro" ist schon fast eine Beleidigung...) aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es im Original besser ist. Zu den Schauspielern: Ich HASSE den Hauptcharakter. Bei dieser Massenheulszene recht früh im Film wollte ich echt aus vollem Lauf vor meinen Fernseher treten. Der Humor war auch überhaupt nicht mein Fall. Jedenfalls wusste ich bei dem Film nicht so recht ob die Szene gerade lustig sein SOLL oder ob es wieder einer der lächherlich schlechten Dialoge ist. Ein paar gewollt humoristische Szenen konnte ich aber schon ausmachen, von denen ich aber keine einzige lustig fand - das ist aber Geschmackssache. Die Handlung ist auch kacke, besonders diese unmotivierten Perspektivensprünge und...

Spoiler

die Einführung des kleinen Jungen in die Geschichte. Einfach mal ein stumpfer Sprung zu ihm und seinem Bruder - völlig zusammenhangslos, sinnlos und unbrauchbar. Ach ja... als die dann die Sachen klauen und der dem kleinen diese Riesenscheiße von Robin Hood erzählt dachte ich, dass ich meinen Kopf gleich in meiner Wand parke.


Das EINZIG gute an diesem Film sind wirklich seine Effekte. Das Monster sieht klasse aus, bewegt sich klasse und ist schön anzusehen. Ich empfehle ehrlich gesagt jedem, der sich diesen Film ansehen will, dass er immer nur die Szenen mit dem Monster ansieht und die anderen mit fast-forwarding überspringt. Dann und NUR dann ist der Film gut. Der Rest wirkt nämlich wie von einem gigantischen Bottich Gülle übergossen.

Fazit: IMO einer der schlechtesten Filme, die es da draußen im asiatischen Bereich gibt. Trash-Faktor ist extrem hoch (negativ gesprochen). Zwei Gnadenpunkte gibt es noch für die super Spezialeffekte des Monsters.

:2.0:
14.08.2007 10:05
Kenshin




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Vor kurzem gesehen.
Ohne richtig über den FIlm informiert zu sein, nur das er Rekorde in Korea gebrochen hat, hab ich ihn mir kurzerhand zugelegt.
Als Fan des Koreanischen FIlms war das nun auch ein Must-See-Movie.
Und ich muss sagen, ich wurde recht gut unterhalten.
Das einzige Problem was ich mit dem FIlm habe, man kann ihn schlecht katagorisieren.
Er bietet Drama, Familie, Komödie, Action, Monster, Trash. Politik, Militär, Sci-Fi, Wissenschaft.
Ich dachte, das ein einziger Film mit diesen ganzen Aspekten nicht klar kommt und das dabei was verloren geht.
Weit gefehlt.
Auch wenn mal das eine oder andere etwas kurz geraten kommt, passt es doch in diesen Film.
Auch ich möchte mich an dieser Stelle an Lucki bedanken für die Hintergrundinfos.
Der Film hat vieles ohne seinen eigentlichen Reiz zu verlieren.
Er übt Kritik an der Politik, am Militär der USA, gewährt einen Blick auf eine Familie mit Menschen, wie es sie wohl zuhauf in Korea gibt und sie läßt auch einen Blick werfen auf die Umweltpolitik.
Natürlich darf eine kleine Homage an Godzilla nich fehlen.
Aber gerade das Monster fand ich recht interessant. Zum einen kaltblütiges Ding, zum anderen ein Opfer der Natur und der Chemie aber auch irgendwie geprägt von der Mutation. Auf dem ersten Blick scheint das Monster Perfekt zu sein in allem was es tut, aber kommt es näher, so kommt es wie ein tollpatschiges etwas vor.
Mitleid kommt mit dem Vieh nciht vor.
Interessant fand ich die Geschichte der betroffenen Familie.
Zum einen der alte Vater der es seinen Kindern recht machen will, seine Tochter die erfolglose Bogenschützin, ein ehemals erfolgreicher Student als Sohn und der älteste Sohn zurückgeblieben. Und gerade er hat eine Tochter die entführt wird.
Mit Selbstvorwürfen gibt es für ihn nur ein Ziel, seine Tochter wieder zu holen.
Das ganze geschehen drumherum ist interessant gemacht, mit dem ganzen Hintergrundwissen ist der FIlm umso besser gemacht.
Auch wenn nciht Hollywood typisch, die Effekte sind gut gelungen, das Monster einigermaßen akzeptabel.
Musikalisch ist der Film kein besonderes Highlight. Das Setting umso interessanter, man gewinnt hier einen schönen Einblick einer Flecken in Korea. Die Schauspieler wirken überzeugend, teils etwas zu theatralisch gespielt, man erinnere an die Trauerphase. Aber ansonsten gefielen sie mir allesamt.
Die Mischung machts.
Deswegen bekommt der Film von mir 9 von 10 dunklen Flecken im Fluss
:9.0:



Sig by Voice
30.11.2007 17:31
Eleana




it's Eleana
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The Host, ich habe ihn mir gestern erst wieder angesehen. Interessant, wie stark die Meinungen hier im Thread auseinandergehen. Irgendwie mag ich diesen Film einfach. Das Monster ist einfach großartig. Ich hätte nie gedacht, so etwas mal zu sagen, aber das Design hat es mir total angetan ^^" Vor allem hat es Charakter, sodass es eine einzige Wonne ist, ihm zuzusehen.
Wie schon manch anderen Vorposter haben mich auch die Mitglieder der Familie überrascht oder besser abgeschreckt. Comedy kann man das nicht mehr nennen, dafür sind einfach alle wahnsinnig sympathisch. Doch weil das so ist, kann man vom Kopf gar nicht so schnell umschalten, als

Spoiler

der Vater stirbt. Ich konnte das gar nicht realisieren. Alles ist so schnell von lustig auf dramatisch umgeschwenkt. Ich muss sagen, dass mir auch die Zeitlupenszenen nicht zugesagt haben...


Glaubhaftigkeit ist dann doch etwas anderes, wobei uns Europäern die Vergleichsmöglichkeiten fehlen, da wir einfach ein anderes Mimikspiel kennen. Ich kann jeden verstehen, der den Film nicht einordnen kann, aber ihn deshalb schlecht bewerten? Auf keinen Fall, dafür ist er zu originell.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Eleana am 03.06.2008 17:52.

03.06.2008 01:24
Dark Crimson




Anarchy, Baby!
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Mir hat Bong Joon-ho Werk im Großen und Ganzen wirklich recht gut gefallen. The Host war einer der ersten asiatischen Filme, die ich im Kino auf der großen Leinwand genießen konnte. Es hat mich im Nachinein aber echt gewundert, dass der Film überhaupt bei uns ins Kinoprogramm augenommen wurde. Naja, lange gelaufen ist er ja nicht, da bei uns leider das Publikum für solche Filme fehlt. Aber zurück zu The Host. Der Film ist vom Aufbau recht stereotypisch, aber nichtsdestotrotz meiner Meinung nach sehr unterhaltsam. Am Anfang nimmt sich das Werk Zeit, die einzelnen Figuren vorzustellen. Die Darsteller wurden insgesamt gesehen recht gut gewählt und passen gut in ihre jeweiligen Rollen. Gerade Song Kang-ho, der in Südkorea schon lange kein Unbekannter mehr ist, hat mir in seiner Rolle als der etwas trottelige aber im Grunde herzensgute Park Kang-du besonders gut gefallen. Anfangs konnte ich seinen Charakter extrem schwer einschätzen, aber im späteren Verlauf der Geschichte wird sein Part ja erst interessant. Aber auch Byeon Hie-bong, Park Hae-il und Bae Doo-na fand ich klasse. Die meisten Darsteller kannte ich ja sowieso schon von anderen südkoraenischen Filmen.

Die Story an sich ist ein wenig klischeehaft geraten, aber was will man von einem Monsterfilm schon groß erwarten? Wobei, wenn ich so zurückdenke, dann gab es sogar einige nette und gar nicht mal so vorhersehbare Wendungen in der Geschichte. Ich hatte mir im Vorfeld aber im Großen und Ganzen auch keine wahnsinnig innovative Geschichte erwartet. Die gängigen Klischess eines Monsterfilms erfüllt The Host und er paart das Ganze noch mit guten Darstellern und einer bis auf ein paar kleinen Durchhänger durchgängig spannenden Story. Das Monsterdesign fand ich Anfangs nur etwas gewagt, aber im Nachhinein hat es mir doch irgendwo gefallen. Alles in allem ist The Host meiner Meinung nach ein doch sehr gelungener Vertreter des Genres geworden und jeder, der mit solcher Art Filmen etwas anfangen kann, kann durchaus mal einen Blick riskieren. Ich wurde zumindest bestens unterhalten und nicht enttäuscht.

:8.0: 8 von 10 Tentakeln
14.11.2008 01:23
Seraphita




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Nachdem ja vorgestern auf Pro7 ein Monster-Filme-Abend war und ich von Cloverfield über Dragon Wars dann auch endlich mal The Host gesehen habe, kann ich auf jeden Fall sagen, dass der mit Abstand der bessere Film der drei war!!! ^.~

Also mal ganz ehrlich: Ich fand den Film klasse!!! *.* So ne geile Mischung aus Action, Drama und Comedy habe ich lange nicht gesehen - wenn überhaupt schon mal... o.O

Allein die Szene wo das Monster zum ersten Mal aus dem Wasser kommt und die Massen niedermäht und dann die dramatische Szene mit der Tochter - holla!!! Da blieb mir echt die Spucke weg... Dann wieder so Szenen, wo eigentliche Dramatik lächerlich gemacht wird

Spoiler

zum Beispiel in der Halle, wo sie um die vermeindlich Tote Tochter trauern (also sich kugelnd auf dem Boden wälzten) - voll übertrieben und überhaupt nicht mehr traurig... XD - also für den Zuschauer ^^
Generell das Monster war ja schon irgendwie witzig - ein Fisch auf zwei Beinen... ^.~ Ach ja... und die geile gesellschaftskritische Geschichte mit den USA - super geil!!! Also die Amis sind da defenitiv die Bösen... XD Macht auch Sinn, da die Story mit dem Gift ja nicht mal erfunden ist, sondern auf einer wahren Skandalgeschichte basiert - die Amis haben tatsächlich Gift in den Han-Fluss gekippt!!! >.<

Spoiler

Auch die Sache mit dem angeblichen Virus - herrlich... Erst wird der Blonde wie ein Versuchskaninchen behandelt und am Kopf aufgebort und gleichzeitig sagt der amerikanische Wissenschaftler, dass es überhaupt keinen Virus gibt... Das passt doch voll ins Ami-Bild... XD
Diese einfache Kiosk-Familie finde ich übrigens super!! Bis auf den Opa und die Tochter sind alle irgendwie gaga ^^ Besonders der Vater der Tochter - obwohl ja gerade er der Held der Story sein soll... Eigentlich ist aber am Ende fast die komplette Familie der Held (also was davon noch übrig ist... ^.~)

Was ich dem Film auch zu Gute heiße: Er war nicht ganz so vorhersehbar, wie ich das gedacht hätte - also für son Monsterfilm ^^

Spoiler

Allein die Tatsache, dass der Opa stirbt war krass - sehr krass und traurig... -.-" Und das die kleine Hyun-seo am Ende doch stirbt, obwohl sie so tapfer und mutig war und so lange überlebt hat... Das fand ich doch sehr traurig... Q.Q Aber dafür hatte der kleine Waisenjunge dann ein nettes Zuhause... ^^
Dass das Monster am Ende stirbt war zwar klar, aber dass die Familie das dann doch so saucool zur Strecke bringt, damit hatte ich dann doch nicht mehr gerechnet... ^^
Meine Lieblingsszene:

Spoiler

Wo die Kleine aus dem Schacht flüchten will, auf das Monster springt und dann doch alles schief geht... ^^" Das mit dem Bier war auch super...
Ach ja... zur technischen Umsetzung noch - fand ich ganz gut - ziemlich gut sogar... ^^ Auch die deutsche Synchro war sehr gut!! (Inklusive meiner Lieblingssynchrostimme von Sebastian Schulz!! *.*)... Ich hatte den Film schonmal im O-Ton mit englischen Untertitel angefangen, aber nicht durchgezogen... -.-"

Auf jeden Falls ist der Film super geile Unterhaltung!!!!
:10.0:


20.07.2010 13:46
Akatsuki03




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Oh mein Gott, was hab ich mir den da vorhin angeschaut. Immerhin davor gab es die letzten Folgen Strangers Thing und die waren so geil, dass ich den Film einfach schnell wieder vergessen werde und möchte.

Zitat von Voice

Die erste Hälfte hätte ich glatt für Comedy gehalten. Der Hauptcharakter ist der Jogginghosentrottel aus dem Buch und auch der Rest der Besatzung erwägt nicht den Eindruck, wirklich ein Actionstar zu sein. Besonders das Mädchen mit dem Bogen wirkt sehr blass und zerbrechlich, anfangs richtig deplatziert. Ganz schlimm die große Heulszene - um Himmels Willen, da hätte ich den Film beinahe schon abgeschrieben.

Der Anfang war langweilig ohne Ende, denn der Vater der Tochter, ging mir so auf die Nerven. Vor allem benimmt der sich wie ein Kind. Schläft am Kiosk ein und dann isst, er das Essen der Gäste weg. Na toll. Die Heilszene war dann echt noch mal eine Nummer schlimmer. Vor allem weil der Rest der Familie sich auch so daneben benimmt, dabei hatte ich gehofft, dass wenigstens einer normal ist.

Zitat von Voice

Die Szene, in der die Massenpanik ausbricht, ist aber hammerhart! Klasse, wie das Monster in Bewegung gesetzt wird und völlig unkontrolliert losheizt. Dabei macht es am Anfang noch nicht einmal einen wirklich gefährlichen Eindruck.

Ja das war auch für mich so, denn anfangs hat das Teil ja auch nur Leute umgerannt.

Spoiler

Freundin, die den Film kannte und ihn sich mit mir angeschaut hatte, meinte, das Vieh ist vom Bier betrunken XD Ich muss aber sagen, dass ich die Szene auch etwas zu lang finde.

Zitat von Eleana

Doch weil das so ist, kann man vom Kopf gar nicht so schnell umschalten, als der Vater stirbt. Ich konnte das gar nicht realisieren. Alles ist so schnell von lustig auf dramatisch umgeschwenkt.

Ging mir auch so, denn bis dahin war ja alles so lächerlich, dass ich nie davon ausgegangen wäre, dass da einer der Familie stirbt. Heißt doch immer Dummheit stirbt nicht.

Den Bruder fand ich übrigens noch am besten, denn der hat sich recht gut durchgeschlagen und es sogar geschafft, an Infos ran zu kommen und dann vor den Büroleuten zu fliehen. Die Schwester hat für mich eher für Lacher gesorgt als sie von dem Vieh umgerannt wird, obwohl sie doch schon mit dem Pfeil darauf gezielt hatte. Echt mal ist die Langsam! Immerhin im Finale ist es ihr Pfeil, der das Benzin anzündet.

Zitat von Seraphita

Wo die Kleine aus dem Schacht flüchten will, auf das Monster springt und dann doch alles schief geht... ^^" Das mit dem Bier war auch super...

Die Szene fand ich auch gut gemacht, weil es auch erst so aussah, dass sie es geschafft hat. Schade, dass sie am Ende sogar stirbt. Hatte es echt gehofft, den sie hat sich gut um den anderen Jungen gekümmert und war mit dem Kopf dabei.


Fazit:
Nicht mein Film. Ich finde ihn zu lang an vielen Stellen und dieser Wechsel von Comedy auf Ernst hat bei mir nicht geklappt. Daher von mir nur
:1.0: Bierdose


14.05.2017 19:36

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